| UVP | 17.245 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2024 | |
| UVP | 5.995 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- umfangreiche Ausstattung
- gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
- Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
- recht hohes Gewicht
- Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
- relativ hoher Preis
- federleicht
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit überraschend viel Dampf
- für A2-Anfänger wie gemacht
- günstiger Preis
- Bremsen mittelmässig
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- nur in schwarz erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z500 ist eine bessere Z400. Das Update beim Motor ist spürbar und bringt noch mehr Spaß auf der Landstraße. Ansonsten ist abgesehen vom neuen LC-Display fast alles beim Alten: Es ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike, das vor allem A2-Einsteiger interessieren dürfte. Die ist sehr leicht, leicht zu fahren und leicht zu rangieren und insofern vielleicht gerade für kleinere Frauen eine gute Wahl.Wer die Z500 Probe fahren möchte, kann das sehr gut bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn machen. Dort steht sie nämlich als Vorführer für alle Schandtaten bereit - neben vielen andere Kawas und Husqvarnas, die man auch alle angrabbeln darf.
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Kawasaki Versys 1000 SE vs Kawasaki Z 500: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Kawasaki aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Versys 1000 SE steht für große Touren, souveräne Langstrecken und eine Ausstattung, die auf Komfort ausgelegt ist. Die Kawasaki Z 500 dagegen ist der kompakte, agile Straßen-Allrounder, der vor allem im Alltag und auf kürzeren Strecken mit Leichtigkeit und direktem Fahrgefühl punktet. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sollte weniger auf reine Daten schauen, sondern darauf, wie sich die Charaktere im Alltag anfühlen.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. straßennahes Naked Bike
Die Versys 1000 SE ist vom Konzept her klar auf längere Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt. Die Sitzposition wirkt auf Distanz entspannt, die Ergonomie ist auf Kontrolle und Stabilität getrimmt, und das Motorrad fühlt sich auch bei zügigem Tempo ruhig an. Die Z 500 ist dagegen deutlich straßennäher gedacht: kompakt, wendig und mit einer Haltung, die eher nach „kurz raus, Spaß haben“ aussieht. Das Naked-Design sorgt für ein unmittelbares Fahrgefühl, während die Versys mit ihrer Reiseorientierung mehr „Gelassenheit“ ausstrahlt.
Wie sich das im Fahrgefühl bemerkbar macht
Im Vergleich zeigt sich: Die Versys 1000 SE spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke länger wird oder wenn man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist. Die Z 500 wirkt dagegen wie gemacht für Stadtverkehr, Landstraße und spontane Ausfahrten. Während die Versys mit ihrer Ruhe und ihrem Komfort eher „getragen“ fährt, vermittelt die Z 500 mehr Direktheit und ein spürbar agiles Handling.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung vs. Leichtigkeit
Beide Motorräder sind Kawasaki-typisch spritzig, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Versys 1000 SE steht für kräftige Reserven und eine gleichmäßige Leistungsentfaltung, die das Überholen und das Fahren mit Gepäck deutlich entspannter macht. Die Z 500 ist dagegen auf ein lebendiges, leichtgängiges Ansprechverhalten ausgelegt. Dadurch fühlt sie sich im Alltag oft „einfach schneller da“ an, auch wenn die großen Reserven einer großen Maschine natürlich fehlen.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärke der Versys: Sie nimmt Tempo souverän auf, bleibt auch bei längeren Autobahnabschnitten gelassen und macht das Fahren mit wechselnden Anforderungen weniger anstrengend. Schwäche: Wer vor allem kurze Strecken fährt oder häufig enge Situationen in der Stadt hat, spürt das größere Motorradgewicht und die Reiseausrichtung stärker.
Stärke der Z 500: Sie ist leicht zu bewegen, wirkt handlich und macht das Auf- und Absteigen sowie das Manövrieren im Alltag unkompliziert. Schwäche: Bei sehr langen Strecken oder wenn häufig hohe Geschwindigkeiten gefragt sind, wird die Versys 1000 SE ihren Komfort- und Reservenvorteil deutlicher ausspielen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Stadtverkehr
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Versys 1000 SE ist auf Stabilität ausgelegt: Sie liegt ruhig in der Spur, vermittelt Vertrauen bei höheren Geschwindigkeiten und unterstützt eine entspannte Fahrweise. Gerade auf längeren Touren, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, ist das ein echter Pluspunkt.
Die Z 500 ist dagegen spürbar agiler. Das Motorrad wirkt leichter, reagiert schneller auf Richtungswechsel und macht Kurvenfahrten auf der Hausstrecke besonders lebendig. In der Stadt ist das ein Vorteil, weil das Motorrad in engen Lücken und bei häufigen Stop-and-go-Situationen weniger „groß“ wirkt.
Kurven und Fahrbahnunebenheiten
Die Versys 1000 SE spielt ihre Reiseorientierung aus, wenn die Straße nicht perfekt ist: Unebenheiten werden eher „weggetragen“, und das Motorrad bleibt dabei kontrolliert. Die Z 500 kann ebenfalls sportlich und präzise sein, wirkt aber insgesamt stärker auf die direkte Straßenführung fokussiert. Wer häufig auf schlechten Straßen unterwegs ist, wird die Versys als komfortabler empfinden.
Komfort und Ergonomie: Tourentauglichkeit vs. unkomplizierte Alltagshaltung
Die Versys 1000 SE ist klar auf Komfort ausgelegt. Dazu gehören eine auf Distanz passende Sitzposition und eine Ausstattung, die das Motorrad für längere Touren „fertig“ macht. Die Z 500 bietet eine unkomplizierte, straßentaugliche Haltung, die sich gut für kürzere Strecken eignet. Das ist besonders dann attraktiv, wenn man nicht stundenlang unterwegs ist, sondern eher regelmäßig und spontan fährt.
Windschutz und Tagesform
Auf längeren Strecken ist Windschutz ein Thema: Die Versys 1000 SE wirkt hier insgesamt entspannter, weil sie die Belastung durch Fahrtwind besser abfedert. Die Z 500 ist weniger „Reise“ und mehr „Straße“ – das kann je nach Fahrstil und Strecke genau richtig sein, auf Dauer kann es aber weniger komfortabel wirken.
Ausstattung und Elektronik: Komfortpaket vs. Fokus auf das Wesentliche
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Versys 1000 SE ist als Premium-Reisevariante gedacht und bringt mehr Komfort- und Tourenorientierung mit. Das macht sie besonders interessant, wenn man häufig längere Strecken fährt oder das Motorrad auch mit Gepäck nutzen möchte. Die Z 500 ist dagegen stärker auf das Fahrerlebnis fokussiert: weniger „Reise-Overhead“, dafür ein direkteres Motorradgefühl.
Stärken und Schwächen bei der Praxis
Stärke der Versys: Die Ausstattung unterstützt das entspannte Fahren, reduziert Stress im Alltag und macht Touren planbarer. Schwäche: Wer ein Motorrad sucht, das möglichst leicht und unkompliziert wirkt, kann sich an der Reiseausrichtung und dem höheren Anspruch an Platz und Handling stören.
Stärke der Z 500: Sie ist schnell startklar, wirkt unkompliziert und lässt sich im Alltag gut einsetzen. Schwäche: Wer sehr viel Wert auf Tourenkomfort und umfangreiche Features legt, wird bei der Z 500 eher nachrüsten oder Abstriche machen müssen.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Kawasaki Versys 1000 SE und Kawasaki Z 500 lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die Versys ist die Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Touren, häufiges Überholen, entspanntes Tempo und Komfort im Fokus steht. Die Z 500 ist die Wahl, wenn Alltag, Wendigkeit, spontane Fahrten und ein lebendiges Naked-Bike-Gefühl im Vordergrund stehen.
Typische Käuferprofile
- Versys 1000 SE: Fahrerinnen und Fahrer, die gern lange Strecken fahren, Wert auf Komfort und Reserven legen und das Motorrad auch für Reisen nutzen möchten.
- Z 500: Fahrerinnen und Fahrer, die ein handliches Motorrad für Stadt und Landstraße suchen, das schnell verfügbar ist und Fahrspaß ohne großen Aufwand liefert.
Fazit: Kawasaki Versys 1000 SE oder Kawasaki Z 500?
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für Touren suchen: Sie wirkt auf Distanz souverän, bietet mehr Komfort und macht längere Fahrten deutlich entspannter. Wer häufig unterwegs ist, auch mit Gepäck oder auf anspruchsvolleren Strecken, profitiert von der Reiseorientierung und den kräftigen Reserven. Die Kawasaki Z 500 ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: leicht zu bewegen, direkt im Fahrgefühl und perfekt für kürzere Strecken, Stadtverkehr und kurvige Landstraßen. Wer ein agiles Naked-Bike möchte, das schnell Spaß macht und nicht nach „großer Reise“ verlangt, trifft mit der Z 500 den richtigen Ton.
Kurz gesagt: Versys 1000 SE für Touren und Komfort auf Distanz, Z 500 für Wendigkeit, Alltagstauglichkeit und unkomplizierten Fahrspaß.