UVP 17.245 €
Baujahr von 2021 bis 2024
UVP 16.949 €
Baujahr von 2023 bis 2024
Mehr Elektronik, mehr Funktionen, mehr Komfort
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Der neue Cross-Over SportTourer mit jeder Menge Technik im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • umfangreiche Ausstattung
  • gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
  • Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
Kontra:
  • recht hohes Gewicht
  • Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
  • relativ hoher Preis
Pro:
  • komplette technische Ausstattung in Serie
  • prächtiger Triple mit reichlich Dampf
  • semi-aktives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • 30 Liter Koffer inklusive
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm
Gewicht223kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

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Kawasaki Versys 1000 SE vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus – Vergleich für Touring, Alltag und Langstrecke

Wenn zwei große Reise-Tourer gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gesamtpaket: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie stabil bleibt es bei langen Etappen, und wie gut lässt sich die Maschine auf unterschiedliche Streckenstile einstellen? Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Kawasaki Versys 1000 SE und der Yamaha Tracer 9 GT Plus. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als „nur“ von A nach B – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.

Grundidee: Reiseenduro mit Charakter – aber mit unterschiedlicher Ausrichtung

Die Versys 1000 SE steht für eine bodenständige, pragmatische Reiseenduro-Philosophie. Sie wirkt wie ein Werkzeug, das man gern nutzt: komfortabel genug für lange Tage, gleichzeitig so aufgebaut, dass man auch auf wechselndem Terrain nicht sofort das Gefühl hat, man müsse „vorsichtig“ sein. Die Tracer 9 GT Plus verfolgt dagegen einen stärker touringsportlichen Ansatz. Sie wirkt moderner, dynamischer im Auftritt und legt Wert darauf, dass Elektronik und Ausstattung das Fahren spürbar erleichtern.

Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. souveräne Allround-Performance

Beide Motorräder bewegen sich im 1000er-Reisebereich und liefern genug Reserven für Überholmanöver und Autobahn-Tempo. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Charakter: Die Kawasaki Versys 1000 SE spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man gleichmäßig unterwegs ist und das Motorrad „mitlaufen“ lässt. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung über den Drehzahlbereich verfügbar ist, unterstützen eine entspannte Fahrweise – ideal für lange Strecken, bei denen man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt im Vergleich oft einen Tick agiler und „präsenter“. Sie lädt dazu ein, schneller zu reagieren, Linien zu wechseln und auch mal zügiger zu fahren. Das merkt man besonders in Situationen, in denen man aus Kurven heraus zügig beschleunigt oder wenn die Strecke häufiger die Richtung wechselt. Wer gern dynamisch unterwegs ist, findet hier häufig das passendere Gefühl.

Stärken und Schwächen im Alltag

Stärken der Kawasaki: sehr stimmiges Langstrecken-Fahrgefühl, entspannte Leistungsentfaltung, insgesamt ein ruhigerer Charakter, der Stress aus dem Fahren nimmt.

Schwächen der Kawasaki: wer maximale Sportlichkeit sucht, empfindet die Ausrichtung möglicherweise weniger „direkt“ als bei der Yamaha.

Stärken der Yamaha: spürbar dynamischer, oft leichter zu „aktivieren“, Elektronik und Setup unterstützen eine sportlichere Gangart.

Schwächen der Yamaha: wer vor allem maximalen Komfort und Gelassenheit priorisiert, muss sich darauf einstellen, dass das Motorrad stärker nach Fahrstil „mitarbeitet“.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Wechsel

Auf langen Etappen zählt vor allem eines: Wie gut bleibt das Motorrad auch bei wechselndem Asphalt, Wind oder Beladung in der Spur? Die Versys 1000 SE wirkt in dieser Hinsicht sehr berechenbar. Das Fahrwerk unterstützt eine gleichmäßige Linie und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass das Motorrad auch mit Gepäck souverän bleibt. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist, zeigt sich die Reiseenduro-typische Stärke: ruhig, kontrolliert und ohne hektische Reaktionen.

Die Tracer 9 GT Plus punktet dagegen häufig mit einem leichteren Einlenkgefühl und einer höheren Bereitschaft, Kurvenwechsel schnell umzusetzen. Das macht sie besonders interessant, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus Landstraße, Serpentinen und wechselnden Fahrbahnbelägen. In solchen Momenten wirkt die Yamaha oft „lebendiger“.

Kurven, Bremsen und Fahrstabilität

Beim Bremsen und der Verzögerung zeigen beide Modelle eine solide Grundlage. Im Vergleich wird aber klar: Die Kawasaki fühlt sich eher wie ein stabiler Reiseanker an, während die Yamaha stärker den Eindruck vermittelt, dass sie das Tempo bewusst mitgehen kann. Das ist nicht automatisch „besser“ oder „schlechter“, sondern eine Frage davon, wie man fährt: gleichmäßig und entspannt oder mit mehr Aktivität im Fahrwerk.

Elektronik und Assistenz: Komfort durch Systeme – aber mit unterschiedlicher Philosophie

In der Praxis entscheidet Elektronik nicht nur darüber, ob ein System vorhanden ist, sondern wie gut es sich in den Alltag integrieren lässt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt hier besonders stark auf moderne Assistenz- und Komfortfunktionen. Das kann das Fahren entspannter machen, vor allem bei wechselnden Bedingungen oder wenn man nicht jedes Detail manuell anpassen möchte. Gerade auf längeren Fahrten, bei denen man auch mal „einfach fahren“ will, ist das ein echter Vorteil.

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist ebenfalls gut ausgestattet, wirkt aber in der Gesamtheit oft etwas „klassischer“ in der Bedienlogik. Das ist für viele Fahrerinnen und Fahrer angenehm: weniger Spielereien, mehr Fokus auf das, was man wirklich braucht. Wer Elektronik als Unterstützung versteht und nicht als Hauptdarsteller, wird sich hier schnell zurechtfinden.

Stärken und Schwächen der Elektronik

Yamaha – Stärke: moderne Unterstützung, die das Fahren spürbar erleichtern kann, besonders bei wechselnden Bedingungen.

Yamaha – Schwäche: wer es sehr simpel mag, könnte die Yamaha als „technikbetonter“ empfinden.

Kawasaki – Stärke: klare, pragmatische Ausrichtung, die sich gut in den Reisealltag einfügt.

Kawasaki – Schwäche: weniger „Premium-Feeling“ durch Assistenz-Overkill, wenn man genau das sucht.

Windschutz, Sitzkomfort und Ergonomie: Langstrecke entscheidet

Gerade bei Touring-Motorrädern ist Windschutz ein Thema, das man erst richtig schätzt, wenn man es vermisst. Die Versys 1000 SE zielt auf eine entspannte Sitzposition und einen guten Schutz vor Fahrtwind. Das hilft besonders bei Autobahnfahrten und bei längeren Etappen, bei denen man nicht ständig gegen Wind arbeiten möchte.

Die Tracer 9 GT Plus punktet ebenfalls mit Touring-Komfort, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft „touringspezifischer“: Ausstattung und Setup sind darauf ausgelegt, dass man auch mit Gepäck und bei längeren Tagesetappen konzentriert bleibt. Wer häufig mit wechselnder Beladung unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad insgesamt sehr gut auf Tourbetrieb abgestimmt wirkt.

Gepäck und Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder sind grundsätzlich für Reisen gedacht. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Kawasaki wirkt wie die Maschine, die man gern „einfach“ belädt und dann losfährt. Die Yamaha wirkt eher wie ein Tourer, der mit seiner Ausstattung und seinem Setup das Reisen „komfortabler“ macht – besonders, wenn man Wert auf eine hochwertige Gesamtanmutung legt.

Verbrauch und Kosten im Blick: Realistische Nutzung statt Laborwerte

Beim Verbrauch gilt: Entscheidend ist, wie man fährt. Beide Modelle liegen im Bereich, der für 1000er-Touring üblich ist. Im Vergleich fällt auf, dass die Kawasaki bei gleichmäßigem Tempo oft sehr gut mit einer entspannten Fahrweise harmoniert. Die Yamaha kann bei dynamischerem Fahren spürbar mehr „fordern“, wirkt aber auch dann nicht unvernünftig, sondern eher wie ein Motorrad, das man bewusst nutzt.

Bei Wartung und Betriebskosten spielen Faktoren wie Fahrleistung, Serviceintervalle, Reifenwahl und Fahrstil die Hauptrolle. Beide sind etablierte Modelle, bei denen man im Alltag grundsätzlich gut planen kann. Wer langfristig denkt, sollte vor allem auf Verfügbarkeit von Teilen, Werkstattkompetenz und die eigene Nutzung achten.

Für wen passt welches Motorrad? Kaufberatung ohne Zahlenfetisch

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist besonders interessant, wenn eine Reiseenduro vor allem eines sein soll: zuverlässig, komfortorientiert und angenehm zu fahren – auch dann, wenn die Tour nicht perfekt geplant ist. Sie passt gut zu Fahrerinnen und Fahrern, die lange Strecken mögen, gern gleichmäßig unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das sich wie ein vertrauter Begleiter anfühlt. Wer Wert auf eine ruhige, stabile Charakteristik legt und Elektronik eher als „Hilfe“ statt als „Show“ betrachtet, trifft hier häufig die richtige Wahl.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die bessere Wahl, wenn Touring für mehr als nur Komfort steht. Wer gern dynamischer fährt, Kurvenwechsel mag, und ein Motorrad möchte, das mit moderner Ausstattung und Assistenzsystemen das Fahren spürbar erleichtert, wird sich schneller zuhause fühlen. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die häufig mit hochwertiger Ausstattung unterwegs sind und das Gesamtpaket stärker „Premium“ erleben möchten, ist die Yamaha oft die passendere Option.

Typische Entscheidungssituationen

Versys 1000 SE wirkt im Vergleich besonders passend, wenn: Touren lang und entspannt sind, Stabilität bei wechselnden Bedingungen wichtig ist und man ein pragmatisches Reisegefühl sucht.

Tracer 9 GT Plus wirkt besonders passend, wenn: die Tour öfter sportlicher wird, Elektronik und Komfortfunktionen aktiv genutzt werden sollen und das Motorrad im Alltag „leicht“ und dynamisch wirken darf.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist die richtige Wahl für alle, die ein Reiseenduro suchen, das vor allem durch Ruhe, Stabilität und ein entspanntes Langstrecken-Fahrgefühl überzeugt. Sie passt besonders gut zu Tourenfahrern, die gleichmäßig unterwegs sind, Gepäck unkompliziert mitnehmen und ein Motorrad möchten, das auch bei weniger perfekten Straßen souverän bleibt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus gewinnt dagegen dort, wo Dynamik und moderne Ausstattung stärker zählen: bei häufigen Kurven, wechselnden Strecken und dem Wunsch nach spürbarer Unterstützung durch Elektronik und Komfortfunktionen. Wer das Motorrad gern aktiv fährt und das Gesamtpaket als „Touring-Premium“ erlebt haben möchte, findet in der Yamaha oft die passendere Basis. Kurz gesagt: Versys für entspanntes Reise-Handling, Tracer für dynamisches Touring mit Technik-Mehrwert.

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