| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.200 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
- Verarbeitung
- Durchzug
- Langstreckenkomfort, auch für Sozius
- Verarbeitung
- Preispolitik
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Wassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
| Leistung | 77 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 366 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm | |
| Federung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | direkt angelenktes Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
Fazit - ein Bike ohne große Schwächen
Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.
Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Versys 1100 SE vs. BMW F 750 GS: Vergleich für Straße und Reise
Wenn zwei Reiseenduros gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen: beim Anfahren im Stadtverkehr, bei konstantem Tempo auf der Autobahn, auf Landstraßen mit wechselndem Belag und schließlich auf Schotterpassagen, die auf einer Tour einfach dazugehören. Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Kawasaki Versys 1100 SE und der BMW F 750 GS an. Beide Modelle sind auf Touren ausgelegt, beide bringen eine moderne Ausstattung mit – aber sie verfolgen unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundcharakter: Große Reise vs. vielseitige Allround-Tour
Die Kawasaki Versys 1100 SE wirkt wie ein Motorrad, das auf lange Strecken und souveräne Autobahnphasen optimiert ist. Der Motorcharakter zielt auf Durchzug und entspanntes Fahren: Gas auf, Geschwindigkeit halten, dabei wenig Stress. Die BMW F 750 GS ist dagegen stärker als vielseitiges Gesamtpaket gedacht. Sie fühlt sich im Alltag leicht an, bleibt handlich und vermittelt das Gefühl, dass man auch mal spontan die Route ändert – ohne dass das Bike „zu groß“ oder „zu schwer“ wirkt.
Im Vergleich zeigt sich: Wer vor allem lange Distanzen am Stück fährt und dabei möglichst viel Ruhe im Antrieb sucht, findet in der Versys 1100 SE einen sehr passenden Charakter. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich flexibel anfühlt und sowohl auf der Straße als auch auf wechselndem Untergrund unkompliziert bleibt, wird mit der F 750 GS eher glücklich.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag auswirken
Beide Motorräder bieten genug Reserven, um zügig zu beschleunigen und Überholmanöver sicher zu gestalten. Der Unterschied liegt eher darin, wie die Leistung verfügbar ist. Die Versys 1100 SE spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist oder wenn man aus niedrigeren Drehzahlen heraus entspannt beschleunigen möchte. Das Motorrad wirkt dabei „erwachsen“: Der Antrieb zieht gleichmäßig durch und unterstützt das komfortorientierte Reisen.
Die BMW F 750 GS zeigt ihren Vorteil stärker in der Elastizität im mittleren Drehzahlbereich und in der Art, wie sie sich anfühlt, wenn man häufig Gas geben und wieder wegnehmen muss – etwa auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselndem Verkehr. Die BMW wirkt dabei agiler im Kopf: Man hat das Gefühl, das Motorrad lässt sich leichter dosieren, ohne dass man ständig in bestimmte Drehzahlbereiche „hineinmanövrieren“ muss.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Kawasaki Versys 1100 SE: Stärke im entspannten Durchzug und im souveränen Reisegefühl; Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr langsamen, engen Manövern weniger „spielerisch“ wirkt als die kleinere GS.
- BMW F 750 GS: Stärke in der unkomplizierten Dosierbarkeit und im vielseitigen Fahrgefühl; Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnabschnitten der Wunsch nach noch mehr „Reserve“ schneller auftaucht als bei der größeren Kawasaki.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk geht es im Vergleich vor allem um zwei Dinge: Wie stabil bleibt das Motorrad bei Tempo und wie leicht lässt es sich in Richtungswechsel bringen? Die Kawasaki Versys 1100 SE vermittelt auf der Straße ein starkes Gefühl von Stabilität. Gerade bei längeren Etappen und bei höheren Geschwindigkeiten wirkt die Maschine ruhig. Das hilft, wenn die Konzentration nicht ständig „neu aufgebaut“ werden muss.
Die BMW F 750 GS spielt ihre Stärken stärker im agilen Handling aus. In Kurven und bei häufigen Richtungswechseln fühlt sich die GS oft leichter an, was besonders im Alltag und auf Nebenstrecken spürbar wird. Auch auf leichtem Schotter oder unebenem Untergrund bleibt sie kontrollierbar, ohne dass man das Gefühl bekommt, man müsse das Motorrad „zähmen“.
Kurven, Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind für sportliche Passagen geeignet, aber mit unterschiedlichen Prioritäten. Die Versys 1100 SE wirkt wie die Wahl für Fahrer, die gerne zügig fahren und dabei Stabilität über alles stellen. Die F 750 GS ist eher die Option für alle, die Kurven dynamisch fahren möchten, ohne dass das Motorrad dabei zu „groß“ wird. Bei Bremsmanövern und beim Einlenken zeigt sich: Die BMW lässt sich oft schneller in die gewünschte Linie bringen, während die Kawasaki eher mit ruhiger, souveräner Führung überzeugt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?
Auf Touren entscheidet die Ergonomie über den Unterschied zwischen „angekommen“ und „durchgefahren“. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist so ausgelegt, dass längere Strecken möglichst entspannt bleiben. Die Sitzposition wirkt auf Reise ausgelegt: Man sitzt nicht zu tief, hat aber genug Unterstützung, um auch nach mehreren Stunden noch konzentriert zu bleiben. Dazu kommt, dass die Maschine mit ihrem Reisecharakter das Gefühl vermittelt, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet.
Die BMW F 750 GS punktet ebenfalls bei Komfort, aber auf eine andere Art: Die Sitzposition ist oft so gewählt, dass sie im Alltag und auf kürzeren Etappen besonders angenehm wirkt. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und kurzen Ausflügen wechselt, profitiert von der unkomplizierten Handhabung und dem „einfach draufsetzen“-Gefühl.
Windschutz und Alltag
Gerade bei wechselnden Wetterbedingungen spielt der Windschutz eine große Rolle. Die Versys 1100 SE ist tendenziell stärker auf Reise ausgelegt, während die F 750 GS als Allrounder mit guter Alltagstauglichkeit überzeugt. In der Praxis heißt das: Wer viel Autobahn fährt, wird die Kawasaki oft als entspannter empfinden. Wer dagegen häufiger stoppt, abbiegt und die Route spontan anpasst, findet in der BMW häufig die passendere Balance.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder sind modern ausgestattet. Im Vergleich zeigt sich aber, dass die Elektronik je nach Fahrprofil unterschiedlich „nützlich“ wirkt. Die Kawasaki Versys 1100 SE bietet eine Reiseorientierung, bei der Assistenzsysteme vor allem das entspannte Fahren unterstützen sollen. Das ist besonders hilfreich, wenn man lange Strecken fährt und nicht ständig aktiv „nachregeln“ möchte.
Die BMW F 750 GS setzt ebenfalls auf Elektronik, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtert. Gerade wenn der Untergrund wechselt oder wenn man im Alltag mal zügig, mal vorsichtig unterwegs ist, kann die BMW ihre Stärken ausspielen. Die Systeme wirken dabei oft so, dass sie das Vertrauen in die Maschine erhöhen, ohne das Fahrgefühl zu „verändern“.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Versys 1100 SE: Stärke in der Reiseunterstützung und im ruhigen, gleichmäßigen Fahrkonzept; Schwäche kann sein, dass die Ausstattung für Fahrer, die bewusst „puristisch“ unterwegs sind, manchmal zu viel des Guten ist.
- F 750 GS: Stärke in der vielseitigen Unterstützung für unterschiedliche Bedingungen; Schwäche kann sein, dass wer primär sehr lange Autobahnstrecken plant, sich mehr „Big-Bike-Reserve“ wünscht.
Reichweite, Verbrauch und Tourenpraxis
Reichweite und Verbrauch sind im Vergleich nicht nur technische Daten, sondern beeinflussen direkt den Tourenrhythmus. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist als Reiseenduro so gedacht, dass man Etappen gut planen kann und das Motorrad nicht ständig an Tankstopps erinnert. Das passt besonders zu Fahrern, die gerne „durchziehen“ und weniger Zeit mit Pausen verbringen möchten.
Die BMW F 750 GS ist ebenfalls tourentauglich, aber im Praxisgefühl oft stärker auf „flexible Planung“ ausgelegt. Wer gerne Routen variiert, öfter anhält oder Tagesetappen kürzer hält, profitiert von der unkomplizierten Allround-Natur der GS.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen der Kawasaki Versys 1100 SE und der BMW F 750 GS lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Beide Motorräder sind Reiseenduros, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Kawasaki Versys 1100 SE – die bessere Wahl für …
Die Versys 1100 SE ist besonders interessant, wenn lange Strecken, gleichmäßiges Tempo und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gerne mit Reserven fährt, Autobahn und zügige Landstraßen mag und dabei eine Reiseausrichtung mit moderner Elektronik schätzt, findet in der Kawasaki einen sehr stimmigen Begleiter. Auch wenn das Motorrad nicht als „klein und leicht“ wirkt, wird genau diese Größe im Reisealltag oft als Vorteil empfunden: ruhig, stabil, entspannt.
BMW F 750 GS – die bessere Wahl für …
Die BMW F 750 GS passt besonders gut, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist als maximale Reise-Souveränität. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag leicht anfühlt, auf kurvigen Strecken agil bleibt und auch auf unebenem Untergrund kontrolliert wirkt, liegt mit der GS richtig. Außerdem ist sie eine starke Option für Fahrer, die häufig zwischen verschiedenen Einsatzbereichen wechseln – von Stadt und Landstraße bis hin zu Touren mit wechselndem Belag.
Fazit:
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem lange Strecken genießen möchten: ruhiges, stabiles Fahrverhalten, entspannter Durchzug und ein Reisegefühl, das auch nach vielen Stunden noch trägt. Wer häufig Autobahn und zügige Landstraßen fährt und dabei möglichst wenig „Arbeit“ im Fahrstil haben will, wird mit der Kawasaki besonders zufrieden sein.
Die BMW F 750 GS punktet dagegen als vielseitiger Allrounder: agiles Handling, unkomplizierte Dosierbarkeit und ein Fahrgefühl, das sich sowohl im Alltag als auch auf gemischten Touren sehr natürlich anfühlt. Wer häufig Routen spontan anpasst, gerne kurvig fährt und auch mal auf leichtem Schotter unterwegs ist, findet in der BMW oft den besseren Partner.
Kurz gesagt: Reise mit viel Stabilität und Reserven spricht eher für die Versys 1100 SE, während Flexibilität, Agilität und vielseitige Touren die F 750 GS besonders attraktiv machen.