| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Versys 1100 SE vs. BMW G 310 R – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Versys 1100 SE und die BMW G 310 R, lohnt sich ein genauer Blick. Beide Modelle sind für unterschiedliche Ansprüche gebaut: Die Versys 1100 SE steht für Vielseitigkeit auf längeren Strecken, mit Fokus auf Komfort, Stabilität und Tourentauglichkeit. Die BMW G 310 R dagegen ist eher die kompakte, leichte Lösung für den urbanen Alltag und für Fahrer, die ein handliches Motorrad suchen, das sich unkompliziert bewegt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt. Dabei geht es nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern um die Frage, welche Eigenschaften im Alltag wirklich zählen.
Grundcharakter: Tourer-Vielseitigkeit vs. kompaktes Stadtmotorrad
Die Kawasaki Versys 1100 SE wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken gemacht ist. Der Charakter ist auf ruhiges, sicheres Vorankommen ausgelegt: Man sitzt eher „entspannt“ und kann das Tempo über längere Zeit konstant halten. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Touren spielt die Versys ihre Stärken aus.
Die BMW G 310 R ist dagegen deutlich agiler im Kopf. Sie fühlt sich im Alltag leichter an, lässt sich in engen Situationen einfacher bewegen und wirkt insgesamt „unkomplizierter“. Das macht sie besonders interessant, wenn der Fokus auf Stadtverkehr, kurzen Wegen und häufigem Rangieren liegt.
Leistungs- und Drehmomentgefühl: Kraftreserve vs. spritzige Alltagstauglichkeit
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Fahrgefühl: Die Versys 1100 SE bringt deutlich mehr Kraftreserve mit. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und beim Überholen auf Landstraßen. Wer gerne zügig fährt oder auch mit Gepäck unterwegs ist, profitiert von der größeren Leistungsbreite.
Die BMW G 310 R ist weniger auf „Durchzug“ im großen Stil ausgelegt, sondern eher auf ein lebendiges, leichtes Ansprechverhalten. In der Stadt reicht das Leistungsniveau häufig völlig aus, und durch die kompakte Bauweise wirkt das Motorrad dynamisch. Wer jedoch regelmäßig lange Strecken mit hohem Tempo fährt oder häufig voll beladen ist, wird die Grenzen eher spüren.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Wendigkeit im Alltag
Die Kawasaki Versys 1100 SE spielt ihre Stärken vor allem in der Stabilität aus. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges Geradeausfahren und vermittelt Vertrauen, auch wenn die Strecke nicht perfekt ist. In Kurven fühlt sich die Maschine eher „geführt“ an – besonders dann, wenn man zügig unterwegs ist oder längere Zeit am Stück fährt.
Die BMW G 310 R punktet dagegen mit Wendigkeit. Das Motorrad lässt sich leichter umsetzen, wirkt in engen Kurven und beim Rangieren weniger „schwer im Gefühl“. Gerade im Stadtverkehr ist das ein echter Vorteil, weil man häufiger zwischen Stop-and-go, Ein- und Ausfädeln und kurzen Richtungswechseln wechselt.
Stärken und Schwächen im Handling
- Versys 1100 SE: Stärke bei Stabilität und ruhigem Tempo auf längeren Strecken; Schwäche eher dort, wo maximale Kompaktheit im Vordergrund steht.
- G 310 R: Stärke bei Agilität und leichter Bedienbarkeit; Schwäche eher bei hohen Geschwindigkeiten und Lastsituationen, wo Reserven fehlen können.
Komfort und Ergonomie: Tourensitzposition vs. kompakte Alltagsmaße
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema – aber auf unterschiedliche Weise. Die Versys 1100 SE ist auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Dazu kommt, dass die Maschine auf „Durchhalten“ ausgelegt ist: Man kann die Strecke genießen, ohne ständig gegen Ermüdung anzukämpfen.
Die BMW G 310 R ist ergonomisch eher auf das kompakte Fahren ausgelegt. Das Motorrad ist leichter zu kontrollieren, die Bedienung wirkt intuitiv und die Sitzposition passt gut zu kurzen bis mittleren Strecken. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig anhalten muss, profitiert von der unkomplizierten Handhabung.
Komfort-Realität: Was im Alltag wirklich zählt
Auf langen Touren zeigt die Versys 1100 SE ihre Vorteile deutlicher. Auf kurzen Strecken kann die G 310 R dagegen punkten, weil sie weniger „Aufwand“ macht. Das ist keine Frage von „besser“, sondern von Einsatzprofil: Tourenkomfort vs. Alltagskompaktheit.
Ausstattung und Elektronik: Reiseorientierung vs. Fokus auf das Wesentliche
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist als SE-Version klar stärker auf Ausstattung und Komfort ausgelegt. Gerade bei Elektronik und Komfortfunktionen zeigt sich der Reisegedanke: Das Motorrad soll nicht nur fahren, sondern das Fahren angenehmer machen – besonders auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen.
Die BMW G 310 R setzt dagegen stärker auf das Wesentliche. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, denn weniger Komplexität kann im Alltag sogar Vorteile bringen. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „versteht“ und nicht mit zu vielen Funktionen überfordert, findet hier einen klaren Ansatz.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung
- Versys 1100 SE: Stärke bei tourenorientierter Ausstattung und Komfort; Schwäche eher bei der Frage, ob man für den Alltag wirklich den vollen Funktionsumfang braucht.
- G 310 R: Stärke bei einfacher Bedienbarkeit und Fokus auf Kernfunktionen; Schwäche dort, wo Komfort- und Reisefeatures stärker gefragt sind.
Verbrauch und Alltagskosten: Effizienz im Stadtbetrieb vs. Reserven auf Tour
Beim Thema Verbrauch zeigt sich häufig ein typisches Muster: Die BMW G 310 R ist durch ihre kompaktere Auslegung meist im Vorteil, wenn der Einsatz überwiegend im Stadtverkehr stattfindet. Stop-and-go, kurze Strecken und häufiges Anfahren passen gut zu einem kleineren, leichteren Konzept.
Die Kawasaki Versys 1100 SE kann im Tourenbetrieb dennoch überzeugen, weil die Leistung souverän abrufbar ist und man nicht ständig „am Limit“ fahren muss. Gleichzeitig gilt: Wer viel Stadtverkehr fährt, merkt eher, dass ein größeres Motorrad auch entsprechend „größer“ im Betrieb ist.
Unterm Strich ist die Frage: Geht es mehr um tägliche Effizienz im Alltag oder um entspanntes Vorankommen auf längeren Strecken? Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist besonders interessant für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer gerne tourt, auch mal weiter weg fährt und dabei nicht ständig auf Reserven verzichten will, bekommt mit der Versys ein stimmiges Gesamtpaket.
Die BMW G 310 R passt am besten zu Fahrern, die vor allem im urbanen Umfeld unterwegs sind, ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen und sich über einfache Bedienung freuen. Auch für Einsteiger, die ein Motorrad möchten, das nicht zu groß wirkt und sich schnell im Alltag bewegt, ist die G 310 R eine naheliegende Wahl.
Typische Einsatzprofile im Vergleich
- Versys 1100 SE: Touren, Landstraße, längere Fahrten, Komfort und Stabilität.
- G 310 R: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken, Wendigkeit und unkomplizierte Handhabung.
Fazit:
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl, wenn längere Strecken, Komfort und eine spürbare Kraftreserve im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf Landstraßen und bei Touren aus, wo Stabilität, souveränes Fahrgefühl und tourenorientierte Ausstattung den Unterschied machen. Wer häufig fährt, auch mal weiter weg will und ein Motorrad sucht, das dabei entspannt bleibt, wird mit der Versys deutlich zufriedener sein.
Die BMW G 310 R überzeugt vor allem dort, wo Alltag zählt: in der Stadt, bei häufigen Richtungswechseln und beim unkomplizierten Handling. Sie wirkt leichter zu kontrollieren, passt gut zu kurzen bis mittleren Strecken und ist ideal, wenn Effizienz und Wendigkeit wichtiger sind als maximale Reserven. Wer ein Motorrad sucht, das schnell „mitgeht“ und im Alltag nicht unnötig groß wirkt, trifft mit der G 310 R eine sehr passende Entscheidung.