UVP 17.545 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.090 €
Baujahr von 2018 bis 2020
Der einzige 4-Zylinder Cross-Over mit Adventure-Anleihen im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
  • sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
  • strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
  • guter Windschutz
  • gute Bremsen
  • guter QuickShifter
Kontra:
  • hässliche USB-Buchse
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
  • Handy-App mit Potential nach oben
  • Windschild nur im Stand verstellbar
  • Farbauswahl könnte besser sein
Pro:
  • Motor
  • Sound
  • Materialauswahl
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht259kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm
Gewicht206kg
Radstand1.514mm
Länge2.190mm
Radstand1.514mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartDesmodromisch gesteuerter V2
Hubraum1.079ccm
Hub71mm
Bohrung98mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung135 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment112 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite375km
Leistung86 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment88 NM bei 4.750 U/Min
Höchstgeschw.204km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Gabel, einstellbar (Federweg 150)mm
Federung hintenEinstellbares Zentralfederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorneMT 60 RS 120/70 ZR18
Reifen hintenMT 60 RS 180/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?
 
Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.745 €
  • Gebraucht (Versys 1000, ca. 3 Jahre alt): 10.000€
  • Verfügbarkeit: 1100 seit 2025
  • Farben: Schwarz-Grün, Weiß

Fazit 

Die Ducati Scrambler hat in der Modellpalette der Italiener eine Sonderstellung: Sie beruhigt den Fahrer. Gleichzeitig liefert sie eine ganz andere Art der Genusstouren, die eher auf Cruisen abzielt. Dafür verzichtet sie auf hohen Nutzwert (und übrigens auch auf eine höhere Geländetauglichkeit). Zwischenspurts auf Landstraßen und in der Stadt sind ihre Reviere, mit bollerndem Sound geht es voran. Wer Spaß haben, wer endlich den Sinn von V2-Motoren erkennen will und derjenige mit dem Sinn für Emotionen kann sich über die Scrambler freuen. Eine Ducati? Ja, aber sie ist für die einen das schwarze Schaf in der Familie, für die anderen die einzige Ducati, die sie sich kaufen möchten. Kunststück: Viel Konkurrenz hat sie nicht, es gibt hauptsächlich die BMW R nineT Scrambler und diverse Triumph-Modelle auf dem Markt.
Letzte Anmerkung: Die 1100er steht mit 12.990 Euro in der Preisliste, während es die kleine Schwester mit 75 PS ab knapp 8.000 gibt. Ein happiger Aufpreis für 11 Mehr-PS - aber wer das kann, sollte es sich gönnen.

Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.990 Euro
  • Baujahre: seit 2018
  • Farben: gelb, schwarz, grau

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Kawasaki Versys 1100 SE vs. Ducati Scrambler 1100 – Motorradvergleich

Wer sich zwischen der Kawasaki Versys 1100 SE und der Ducati Scrambler 1100 entscheiden möchte, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite steht ein konsequent auf Tour und Alltag ausgelegter Allrounder mit Reise-Enduro-Genen, auf der anderen Seite ein Scrambler mit markantem Stil, eigenem Charakter und dem Anspruch, sich nicht wie ein „funktionales“ Motorrad zu fühlen. Beide Modelle spielen in der Liga der 1100er, beide wollen Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet. Dabei geht es nicht nur um das, was auf dem Papier steht, sondern vor allem darum, wie sich die Unterschiede im Fahralltag bemerkbar machen: beim Anfahren, in der Kurve, auf längeren Strecken und im täglichen Handling.

Grundcharakter: Reiseenduro vs. Scrambler-Feeling

Wie sich die Kawasaki Versys 1100 SE anfühlt

Die Kawasaki Versys 1100 SE wirkt wie ein Motorrad, das für „mehr“ gebaut wurde: mehr Reichweite im Kopf, mehr Komfort auf der Strecke und mehr Gelassenheit bei wechselnden Bedingungen. Der Fokus liegt klar auf einem souveränen Gesamtpaket. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Touren, Autobahnanteile oder auch mal wechselndes Wetter zur Routine gehören.

Wie sich die Ducati Scrambler 1100 anfühlt

Die Ducati Scrambler 1100 steht dagegen für Stil, Präsenz und ein Fahrgefühl, das stärker nach „Motorrad“ klingt und sich auch so anfühlt. Scrambler sind oft dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern Teil des Erlebnisses. Wer gerne kurvig fährt, sich an einem markanten Auftritt erfreut und das Motorrad auch im Alltag gerne „spürt“, wird hier eher abgeholt.

Motor und Antrieb: Drehmoment-Logik vs. Charakter

Beide Modelle nutzen die 1100er-Klasse, aber die Art, wie Leistung und Drehmoment umgesetzt werden, unterscheidet sich spürbar. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist tendenziell auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt: Sie wirkt wie ein Motor, der in vielen Situationen zuverlässig zieht und dabei nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Das ist ein Vorteil, wenn häufige Lastwechsel, wechselnde Straßenverhältnisse oder längere Etappen anstehen.

Die Ducati Scrambler 1100 bringt dagegen oft mehr „Charakter“ in das Fahrerlebnis. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie in jeder Situation objektiv „besser“ ist, aber die Art der Kraftentfaltung wirkt lebendiger und emotionaler. Gerade bei sportlicherem Fahren oder wenn das Motorrad im Stadtverkehr und auf Landstraßen öfter gefordert wird, kann das den Unterschied machen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität im Alltag

Beim Fahrwerk geht es im Vergleich vor allem um das Ziel: Die Versys 1100 SE ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist. Die Maschine bleibt dabei eher ruhig und berechenbar – ein Pluspunkt für entspannte Touren.

Die Scrambler 1100 spielt ihre Stärken häufig im „direkten“ Gefühl aus. Das Motorrad wirkt oft handlicher und kommunikativer, was in der Stadt, bei kurzen Ausfahrten oder auf kurvigen Strecken Vorteile bringt. Gleichzeitig kann das Setup je nach Fahrstil und Beladung weniger „Reise-Comfort“ vermitteln als ein klar touring-orientiertes Motorrad.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. Stil-orientiertes Design

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Alltag. Die Kawasaki Versys 1100 SE zielt darauf ab, auch über längere Zeit entspannt zu bleiben. Das ist besonders relevant, wenn häufig mehrere Stunden am Stück gefahren werden oder wenn die Touren nicht nur aus „Sportpassagen“ bestehen.

Die Ducati Scrambler 1100 bietet eine eher charaktervolle, oft sportlichere Haltung. Das kann sich großartig anfühlen, wenn das Motorrad für kurze bis mittlere Strecken genutzt wird und das Fahrgefühl im Vordergrund steht. Für sehr lange Etappen kann die ergonomische Auslegung jedoch weniger „automatisch“ komfortabel wirken als bei einem Reise-Allrounder.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Fokus auf Fahrgefühl

Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber die Gewichtung unterscheidet sich. Die Kawasaki Versys 1100 SE wirkt häufig wie ein Motorrad, das den Fahrer aktiv unterstützt, um in vielen Situationen souverän zu bleiben. Das ist besonders praktisch, wenn Wetter, Straßenbelag oder Beladung variieren.

Die Ducati Scrambler 1100 kann ebenfalls mit moderner Elektronik punkten, steht aber stärker für ein unmittelbares Fahrerlebnis. Je nach Einstellung und Fahrstil kann das Motorrad dadurch „freier“ wirken – was für viele Fahrer genau der Reiz ist. Wer jedoch maximale Assistenz in jeder Situation sucht, wird bei einem touring-orientierten Konzept oft schneller das passende Gefühl finden.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour

Im Alltag zeigt sich die unterschiedliche Philosophie besonders deutlich. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist häufig dann im Element, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird: Pendeln, Wochenendtour, längere Fahrten mit Gepäck oder auch mal eine Route, die nicht perfekt geplant ist. Die Maschine wirkt wie ein „funktionierendes Gesamtsystem“.

Die Ducati Scrambler 1100 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad im Alltag vor allem Spaß machen soll: kurze Wege, spontane Ausfahrten, kurvige Landstraßen und ein Auftritt, der nicht unauffällig sein will. Für Menschen, die das Motorrad weniger als Werkzeug und mehr als Erlebnis betrachten, kann die Scrambler-Philosophie genau passen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Kawasaki Versys 1100 SE

  • Tour-Komfort: Auslegung auf längere Strecken und entspannteres Fahren.
  • Allround-Charakter: Funktioniert in vielen Situationen zuverlässig.
  • Stabilität: Berechenbares Fahrgefühl, besonders bei wechselnden Bedingungen.

Schwächen der Kawasaki Versys 1100 SE

  • Weniger „Scrambler-Emotion“: Wer maximale Emotionalität sucht, könnte sich schneller „zu vernünftig“ fühlen.
  • Charakter eher touring-orientiert: In sehr urbanen, engen Situationen kann das Konzept weniger „leichtfüßig“ wirken als bei Scramblern.

Stärken der Ducati Scrambler 1100

  • Markanter Charakter: Lebendiges Fahrgefühl und starke Identität.
  • Agilität im Alltag: Macht besonders auf kurzen Strecken und in Kurven Spaß.
  • Stil und Präsenz: Das Motorrad wirkt wie ein Statement.

Schwächen der Ducati Scrambler 1100

  • Tour-Komfort nicht im Fokus: Für sehr lange Etappen kann die Ergonomie weniger „automatisch“ passen.
  • Fahrstilabhängig: Wer maximal entspannt und gleichmäßig fahren möchte, muss eventuell mehr auf das Setup achten.

Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung zwischen Kawasaki Versys 1100 SE und Ducati Scrambler 1100 hängt vor allem davon ab, wie das Motorrad genutzt werden soll. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort, Stabilität und ein souveränes Gesamtpaket legt, wird mit der Versys 1100 SE sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Sie ist ein Motorrad, das „einfach macht“ – und zwar über viele Kilometer hinweg.

Wer dagegen vor allem das Fahrgefühl, den Charakter und die emotionale Seite sucht, wird die Ducati Scrambler 1100 stärker im Herzen treffen. Sie ist besonders attraktiv für Menschen, die das Motorrad nicht nur fahren, sondern auch genießen wollen – mit einem Stil, der sofort auffällt, und einem Antrieb, der sich lebendig anfühlt.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Touren, Alltag und wechselnde Bedingungen suchen. Der Fokus auf Stabilität, Komfort und ein souveränes Gesamtpaket macht sie besonders stark, wenn längere Strecken und entspanntes Vorankommen Priorität haben. Die Ducati Scrambler 1100 gewinnt dagegen dort, wo Stil, Charakter und ein unmittelbares Fahrgefühl zählen. Sie passt am besten zu Fahrern, die kurze bis mittlere Strecken lieben, kurvige Routen genießen und ein Motorrad möchten, das sich emotionaler anfühlt als ein reiner Reise-Allrounder. Kurz gesagt: Versys für die entspannte Vielseitigkeit, Scrambler für das besondere Erlebnis.

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