UVP 17.545 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 16.600 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
Der einzige 4-Zylinder Cross-Over mit Adventure-Anleihen im Test
Weiter zum Testbericht
Was kann der neue Harley-Bobber mit dem 117ci V2?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
  • sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
  • strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
  • guter Windschutz
  • gute Bremsen
  • guter QuickShifter
Kontra:
  • hässliche USB-Buchse
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
  • Handy-App mit Potential nach oben
  • Windschild nur im Stand verstellbar
  • Farbauswahl könnte besser sein
Pro:
  • Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
  • krasser Sound
  • lässiger Auftritt
  • technisch gut ausgestattet
Kontra:
  • Bremsen sind nur okay
  • ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
  • Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe

Abmessungen & Gewicht

Gewicht259kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm
Gewicht293kg
Radstand1.630mm
Länge2.320mm
Radstand1.630mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Classic
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung135 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment112 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite375km
Leistung91 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment156 NM bei 2.750 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite240km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne100/90B19,57H,BW
Reifen hinten150/80B16,77H,BW

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm)

Fazit

Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?
 
Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.745 €
  • Gebraucht (Versys 1000, ca. 3 Jahre alt): 10.000€
  • Verfügbarkeit: 1100 seit 2025
  • Farben: Schwarz-Grün, Weiß

Fazit

Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.


Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
 
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.000 € (Aktion!)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000€
  • Baujahre: 2006 - heute
  • Farben: rot, blau, grau, schwarz, oliv

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Versys 1100 SE vs. Harley-Davidson Street Bob: Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Versys 1100 SE und die Harley-Davidson Street Bob, wird die Entscheidung selten nur eine Frage von Datenblättern. Genau darum lohnt sich ein genauer Blick: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an? Wie verändert sich das Fahrverhalten auf längeren Strecken? Und wo liegen die Stärken und Schwächen im direkten Vergleich?

Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle gegeneinander gestellt – mit Fokus auf das, was im echten Fahrbetrieb zählt: Fahrkomfort, Handling, Motorcharakter, Ausstattung und die Frage, für welchen Einsatzzweck welches Bike besser passt.

Grundcharakter: Reise-Allrounder vs. purer Cruiser

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist als vielseitiges Konzept gedacht: Sie zielt auf Touren, Alltag und wechselnde Streckenbilder. Das merkt man bereits am Gesamteindruck: aufrechte Sitzhaltung, Touring-orientierte Ergonomie und ein Setup, das auf Stabilität und kontrollierbares Tempo ausgelegt ist.

Die Harley-Davidson Street Bob dagegen steht für einen anderen Ansatz: kompakter, nah am Fahrer, mit dem typischen Cruiser-Feeling. Der Fokus liegt weniger auf „Alleskönner“ und mehr auf dem unmittelbaren Fahrgefühl – mit einem Motorcharakter, der eher auf Drehmoment und Sound als auf sportliche Hochdrehzahl-Performance setzt.

Motor und Fahrgefühl im Vergleich

Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Versys 1100 SE wirkt im Vergleich oft „linearer“ und planbarer: Beschleunigung und Durchzug sind so abgestimmt, dass sich auch längere Strecken entspannt fahren lassen. Gerade wenn es um gleichmäßiges Tempo, zügiges Überholen und das Fahren mit wechselnder Beladung geht, spielt diese Art von Abstimmung ihre Stärken aus.

Die Street Bob liefert dagegen ein spürbar anderes Erlebnis: Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung umgesetzt wird, sind stärker auf das Cruiser-Gefühl getrimmt. Das bedeutet: weniger „sportliches Aufdrehen“, mehr „ziehen aus dem Drehmoment heraus“. Wer gerne im mittleren Drehzahlbereich fährt und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sieht, wird hier schnell warm.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Kawasaki Versys 1100 SE: Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit und in einem Fahrstil, der auch bei längeren Touren konstant bleibt. Schwäche kann sein, dass das „Cruiser-typische“ Gefühl weniger im Vordergrund steht.
  • Harley-Davidson Street Bob: Stärken liegen im Charakter: Drehmomentgefühl und unmittelbare Rückmeldung passen zu entspanntem Cruisen. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlich ambitioniertem Fahren oder bei häufigem „Tempo-wechseln“ ein anderer Motorradtyp oft effizienter wirkt.

Ergonomie, Sitzposition und Komfort

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Versys 1100 SE bietet eine eher aufrechte, tourentaugliche Haltung. Das hilft dabei, auch nach mehreren Stunden nicht „zusammenzufallen“. Dazu kommt: Die Ergonomie ist so gedacht, dass man nicht ständig gegen die eigene Körperhaltung arbeiten muss.

Die Street Bob setzt auf eine Cruiser-typische Sitzhaltung. Das kann sehr angenehm sein, wenn der Fahrstil ruhig und fließend ist. Gleichzeitig führt diese Position bei langen Strecken oder bei häufigem sportlichem Rangieren manchmal schneller zu Ermüdung – abhängig von Körpergröße und persönlichem Komfortempfinden.

Komfort im Alltag: worauf es ankommt

Im Vergleich der aufgelisteten Ausstattungs- und Komfortaspekte zeigt sich: Die Versys ist stärker auf „mitnehmen und losfahren“ ausgelegt. Die Street Bob punktet eher mit dem Gefühl von „einfach draufsetzen und cruisen“. Wer häufig pendelt, Touren plant oder auch mal längere Strecken am Stück fährt, findet in der Versys meist die passendere Basis. Wer dagegen das Motorrad als Erlebnis für kürzere Ausfahrten betrachtet, wird mit der Street Bob oft zufriedener.

Fahrwerk, Handling und Stabilität

Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Reise-orientiertem Setup und Cruiser-Geometrie. Die Kawasaki Versys 1100 SE wirkt im Vergleich agiler und gleichzeitig stabil – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus geraden Linien besteht. Das Motorrad lässt sich kontrolliert bewegen, ohne dass man ständig „gegenlenken“ muss, um die Linie zu halten.

Die Harley-Davidson Street Bob fährt sich eher „ruhig“ und vermittelt ein anderes Tempo-Gefühl. In Kurven steht weniger die maximale Dynamik im Vordergrund, sondern das souveräne Gleiten und das stabile Abrollen. Das ist nicht automatisch langsam – aber es ist weniger auf sportliche Präzision ausgelegt.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

  • Versys 1100 SE: Stärken in der Vielseitigkeit und in der Stabilität bei wechselnden Bedingungen. Schwäche kann sein, dass das „Cruiser-Feeling“ weniger direkt rüberkommt.
  • Street Bob: Stärken im entspannten Kurven- und Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitioniertem Kurventempo die Abstimmung weniger „sportlich“ wirkt als bei reinen Tourern.

Bremsen und Sicherheit: Praxis statt Theorie

Bremsen sind im Alltag entscheidend – besonders bei wechselnden Geschwindigkeiten, Verkehr und häufigen Stop-and-Go-Situationen. Im Vergleich der aufgelisteten Eigenschaften zeigt sich: Die Versys 1100 SE ist stärker auf kontrolliertes, wiederholtes Bremsen im Fahrbetrieb ausgelegt. Das hilft besonders, wenn man viel in der Stadt unterwegs ist oder Touren mit häufigen Abfahrten und Anbremszonen fährt.

Die Street Bob kann ebenfalls sicher und souverän wirken, aber sie passt eher zu einem Fahrstil, der nicht ständig maximale Bremsleistung „abruft“. Wer vorausschauend fährt und das Motorrad im Cruiser-Tempo bewegt, wird die Bremscharakteristik meist als passend empfinden.

Ausstattung und Elektronik: Komfort-Fokus vs. Purismus

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist als SE-Version typischerweise stärker auf Komfort und moderne Unterstützung ausgelegt. Das zeigt sich im Vergleich vor allem bei den Bereichen, die das Fahren erleichtern: Bedienbarkeit, Fahrassistenz und eine Ausstattung, die Touren angenehmer macht.

Die Harley-Davidson Street Bob steht dagegen für einen reduzierten Ansatz. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern eher anders: weniger Technik-Overload, mehr Fokus auf das Wesentliche. Wer gerne selbst „spürt“, wie das Motorrad reagiert, wird diesen Stil mögen.

Was bedeutet das für die Kaufentscheidung?

Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, profitiert von der Versys-Philosophie. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich weniger wie ein „System“ anfühlt und mehr wie ein direktes Fahrerlebnis, findet in der Street Bob die passende Richtung.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour

Im Vergleich der aufgelisteten Eigenschaften wird klar: Die Versys 1100 SE ist für viele Situationen die bequemere Wahl. Sie eignet sich für Pendeln, längere Landstraßenfahrten und Touren, bei denen man nicht jedes Detail planen möchte. Die Kombination aus Ergonomie, Fahrbarkeit und Ausstattung macht sie besonders dann attraktiv, wenn das Motorrad „mit allem“ klarkommen soll.

Die Street Bob ist im Alltag dann stark, wenn der Fahrstil zu ihr passt: kurze bis mittlere Strecken, ruhiges Cruisen, ein klares Designgefühl und das Bedürfnis nach einem Motorrad, das nicht ständig „optimiert“ werden will. In der Stadt kann sie ebenfalls Spaß machen, aber sie ist eher ein Bike für das „Fahren als Erlebnis“ als für maximale Allround-Flexibilität.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Versys 1100 SE – typische Pluspunkte

  • Touren- und Allround-Charakter: gut für längere Strecken und wechselnde Bedingungen
  • Komfortorientierte Ergonomie und ein Fahrgefühl, das planbar bleibt
  • Moderne Ausstattung, die das Fahren erleichtert und den Alltag angenehmer macht

Harley-Davidson Street Bob – typische Pluspunkte

  • Starker Cruiser-Charakter: Drehmomentgefühl und unmittelbares Fahr-Erlebnis
  • Reduzierter Ansatz, der das Motorrad „pur“ wirken lässt
  • Entspanntes Tempo und souveränes Abrollen als Kernkompetenz

Wo liegen die Grenzen?

  • Versys 1100 SE: Wer explizit das Cruiser-Feeling sucht, könnte den Charakter weniger „emotional“ finden.
  • Street Bob: Wer sehr lange Touren plant oder häufig sportlich dynamisch fährt, wird möglicherweise eher eine tourenorientierte Basis bevorzugen.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das viele Rollen übernimmt: Pendeln, Wochenendtour, längere Fahrten und wechselnde Strecken. Wer Wert auf Komfort, moderne Unterstützung und ein Fahrgefühl legt, das auch nach vielen Kilometern noch „leicht“ wirkt, trifft hier häufig die bessere Wahl.

Die Harley-Davidson Street Bob passt am besten zu Menschen, die das Motorrad vor allem als Erlebnis sehen: Cruisen, Sound, Drehmoment und ein klares Designgefühl. Wer gerne im mittleren Drehzahlbereich fährt, das Motorrad nicht als Technikprojekt, sondern als Charaktermaschine erlebt und eher kürzere bis mittlere Strecken genießt, wird mit der Street Bob sehr zufrieden sein.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für viele Einsätze gedacht ist: Alltag, Touren und wechselnde Strecken sollen sich ohne großen Aufwand gut anfühlen. Der Komfort, die tourenorientierte Ergonomie und die moderne Unterstützung machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die lange Strecken mögen und dabei entspannt bleiben wollen. Die Harley-Davidson Street Bob gewinnt dagegen dort, wo Charakter zählt: Cruiser-Feeling, Drehmoment und ein direktes, emotionales Fahrgefühl stehen im Vordergrund. Wer das Motorrad vor allem zum Cruisen nutzt, Sound und Stil priorisiert und einen eher ruhigen Fahrstil bevorzugt, findet in der Street Bob die passendere Maschine. Kurz gesagt: Versys für Vielseitigkeit und Tourenkomfort, Street Bob für puren Cruiser-Genuss und emotionale Fahrmomente.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙