| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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Kawasaki Versys 1100 SE vs. Honda XL 700 V Transalp – Vergleich im Alltag & auf Reisen
Wer ein Motorrad sucht, das sowohl im Alltag funktioniert als auch auf längeren Touren souverän bleibt, landet schnell im Bereich der Reise- und Adventure-Bikes. Genau hier treffen mit der Kawasaki Versys 1100 SE und der Honda XL 700 V Transalp zwei Konzepte aufeinander, die auf den ersten Blick ähnlich wirken: beide sind tourentauglich, beide sind für wechselnde Streckenbilder gemacht und beide wollen vor allem eins – entspannt ans Ziel kommen. Im Detail unterscheiden sie sich jedoch deutlich, vor allem bei Motorcharakter, Fahrgefühl und dem, was sich im Alltag wirklich „leicht“ anfühlt.
Grundidee: große Reise vs. bewährte Vielseitigkeit
Die Versys 1100 SE ist klar auf das moderne Tourenfahren ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch dann noch Reserven hat, wenn die Tour länger wird, das Tempo steigt oder mehr Gepäck mitkommt. Die Transalp steht dagegen für eine bewährte, alltagstaugliche Vielseitigkeit. Sie ist weniger auf „große“ Fahrleistungen getrimmt, sondern eher darauf, dass sich das Motorrad unkompliziert bewegen lässt und sich auch auf unruhigeren Strecken gut kontrollieren lässt.
Motor & Antrieb: Charakter und Fahrbarkeit im Vergleich
Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Versys 1100 SE bringt durch ihre größere Hubraumklasse und die moderne Abstimmung mehr Durchzug und wirkt besonders dann stark, wenn zügiges Beschleunigen, flüssiges Überholen oder das Fahren mit Gepäck gefragt ist. Der Motor unterstützt das Tempo, ohne dass ständig nachgeschaltet oder „gearbeitet“ werden muss. Das macht sie auf Autobahnabschnitten und bei längeren Etappen angenehm.
Die Honda XL 700 V Transalp spielt ihre Stärken eher in einem anderen Bereich aus: Sie ist gutmütig, lässt sich sauber dosieren und wirkt im Stadtverkehr sowie auf Landstraßen sehr kontrollierbar. Wer gern gleichmäßig fährt, findet hier eine entspannte Art, Kilometer zu machen. Bei sehr sportlicher Fahrweise oder wenn viel Last anliegt, ist die Versys jedoch im direkten Vergleich die Maschine, die schneller „zieht“ und Reserven bietet.
Schaltgefühl und Drehmomentnutzung
Beide Motorräder lassen sich tourentauglich fahren, aber die Herangehensweise unterscheidet sich. Die Versys 1100 SE lädt dazu ein, den Motor eher in einem breiten Bereich zu nutzen – das reduziert den Aufwand beim Fahren. Die Transalp belohnt dagegen eine etwas bewusstere Drehmomentnutzung: Wer den Motor im passenden Bereich hält, bekommt ein sehr stimmiges, ruhiges Fahrgefühl.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Kurvengefühl und Spurtreue
Die Kawasaki Versys 1100 SE wirkt im Vergleich wie das Motorrad für längere, zügige Strecken. Sie zeigt eine hohe Stabilität und vermittelt bei höheren Geschwindigkeiten ein sicheres Gefühl. In schnellen Kurven oder auf welligen Straßen bleibt die Linie gut nachvollziehbar. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Touren nicht nur „von A nach B“ sind, sondern auch Spaß machen sollen.
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen oft die Wahl, wenn das Motorrad auch mal enger, langsamer oder unruhiger bewegt werden soll. Auf kurvigen Landstraßen und bei wechselndem Untergrund fühlt sie sich unkompliziert an. Das Handling wirkt eher leichtfüßig, was besonders im Alltag und bei häufigem Richtungswechsel spürbar wird.
Komfort auf langen Strecken
Beide Motorräder sind für Touren gedacht, aber die Schwerpunkte liegen unterschiedlich. Die Versys 1100 SE bietet durch ihre moderne Ausrichtung und die insgesamt „tourige“ Abstimmung mehr Komfort, wenn die Strecke länger wird und der Fokus auf entspanntem Fahren liegt. Die Transalp ist ebenfalls komfortabel, aber sie fühlt sich stärker nach „klassischem Reisegefühl“ an: nicht unbedingt die leiseste oder luxuriöseste Art zu reisen, dafür sehr bodenständig und angenehm kontrollierbar.
Ergonomie & Windschutz: Wer sitzt wie gut?
Ergonomie entscheidet im Alltag und auf Reisen oft darüber, ob man nach 200 Kilometern noch frisch ist. Die Kawasaki Versys 1100 SE zielt mit ihrer Tourenorientierung auf eine entspannte Sitzposition und einen guten Windschutz ab. Das hilft besonders bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen, weil weniger „Arbeit“ am Oberkörper entsteht.
Die Honda XL 700 V Transalp bietet eine Sitzposition, die viele als natürlich empfinden: aufrecht genug, um entspannt zu bleiben, aber sportlich genug, um nicht träge zu wirken. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder öfter mal absteigen und schieben muss, profitiert von dem eher unkomplizierten Gefühl. Im direkten Vergleich ist der Windschutz der Versys jedoch meist der Vorteil, wenn es um lange Strecken bei höheren Geschwindigkeiten geht.
Ausstattung & Reisetauglichkeit: Was ist „ready“ für die Tour?
Gepäck, Alltag und Zubehör
Die Versys 1100 SE ist als SE-Version klar auf „Tour-ready“ ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man relativ schnell in Richtung Reise ausbauen kann – sei es mit Gepäcksystemen oder mit zusätzlichem Komfort. Das macht sie besonders interessant, wenn regelmäßig längere Touren geplant sind und das Motorrad nicht jedes Mal neu „zusammengesetzt“ werden soll.
Die Transalp ist ebenfalls reisetauglich, aber eher im Sinne von „bewährt und funktional“. Sie eignet sich gut für Touren, bei denen weniger Hightech-Ausstattung im Vordergrund steht, sondern eher die einfache Handhabung und die robuste Art, mit der man auch mal spontan umplant.
Bremsen & Sicherheit im Vergleich
Im Vergleich zeigen sich beide als solide und tourenorientierte Motorräder. Die Versys 1100 SE wirkt dabei oft als die Maschine, die bei höheren Geschwindigkeiten und stärkerer Belastung ein besonders sicheres Gefühl vermittelt. Die Transalp ist ebenfalls zuverlässig und gut dosierbar, wirkt aber im direkten Vergleich eher als „kontrolliertes“ Motorrad, das nicht auf maximalen Sporteinsatz getrimmt ist.
Stärken & Schwächen: Direkt nebeneinander gedacht
Kawasaki Versys 1100 SE
- Stärken: viel Reserven im Antrieb, souveränes Fahrgefühl auf langen Strecken, tourorientierte Ergonomie und insgesamt sehr „reiseaktive“ Charakteristik.
- Schwächen: wer ein besonders leicht zu manövrierendes Bike für enge Stadtbereiche sucht, kann die Versys im Vergleich als weniger „handlich“ empfinden – vor allem, wenn das Tempo niedrig und das Rangieren häufig ist.
Honda XL 700 V Transalp
- Stärken: unkomplizierte Fahrbarkeit, bewährtes Konzept für Alltag und Touren, gutes Gefühl bei wechselndem Untergrund und ein bodenständiger Charakter.
- Schwächen: im direkten Vergleich bei sehr zügigem Fahren oder wenn viel Last anliegt, wirkt die Transalp weniger „durchsetzungsstark“ als die Versys 1100 SE.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das dabei ruhig, stabil und mit viel Motorreserve unterstützt. Auch wenn Gepäck und längere Etappen zum Alltag gehören, spielt die Versys ihre Stärken aus: Sie macht das Reisen leichter, weil sie Tempo und Komfort gut zusammenbringt.
Die Honda XL 700 V Transalp passt am besten zu Menschen, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag nicht kompliziert wird und auf Landstraßen sowie bei gelegentlichen Abstechern abseits der perfekten Straße eine gute Figur macht. Wer ein Motorrad möchte, das sich natürlich anfühlt, gut dosierbar ist und nicht auf maximale Leistung, sondern auf stimmige Gesamtbalance setzt, findet in der Transalp eine sehr attraktive Wahl.
Fazit:
Wer vor allem lange Touren plant, gern zügig fährt und ein Motorrad sucht, das mit Motorreserve, stabiler Fahrweise und tourorientierter Ergonomie überzeugt, liegt mit der Kawasaki Versys 1100 SE vorn. Sie ist die bessere Wahl, wenn Reisen „komfortabel und souverän“ im Vordergrund steht – besonders bei höheren Geschwindigkeiten und mit Gepäck.
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen die stimmigere Option, wenn Alltag, spontane Ausfahrten und ein unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Durchsetzungskraft. Sie fühlt sich bodenständig an, lässt sich gut kontrollieren und macht auch dann Spaß, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Kurz gesagt: Versys für große Touren mit Reserven, Transalp für vielseitige Allround-Abenteuer.