| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Kawasaki Versys 1100 SE vs. Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Versys 1100 SE steht für vielseitige Allround-Touren mit Reiseenduro-Charakter. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse dagegen ist ein ausgewachsener Tourer mit starkem Fokus auf Komfort, Präsenz und entspanntes Cruisen. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Fahrgefühl, Ausstattung und Alltagstauglichkeit – und genau darauf geht dieser Vergleich ein.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. klassischer Tourer
Die Versys 1100 SE ist als Reiseenduro gedacht, die sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Strecken souverän bleibt. Das Konzept zielt auf Agilität und Kontrolle: Man sitzt aufrecht genug, um auch längere Etappen angenehm zu überstehen, und das Motorrad fühlt sich so an, als könnte es jederzeit von der Autobahn auf die Landstraße wechseln.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen klar auf Tour ausgelegt. Der Schwerpunkt liegt auf Komfort, Stabilität und einem Fahrstil, der eher „gleitend“ als „sportlich“ wirkt. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass lange Strecken nicht anstrengend werden sollen, sondern sich wie ein Erlebnis anfühlen.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Beide Modelle sind leistungsstark, aber die Art, wie Leistung ankommt, unterscheidet sich spürbar. Die Versys 1100 SE liefert ihre Stärke eher in einem nutzbaren, dynamischen Bereich: Gas geben wirkt direkt, und das Motorrad lässt sich gut dosieren. Dadurch eignet sich die Kawasaki besonders, wenn häufig beschleunigt, überholt und die Geschwindigkeit situativ angepasst wird.
Die Indian Chieftain setzt stärker auf Drehmoment und Durchzug. Das macht sie ideal für entspanntes Fahren mit gleichmäßiger Drehzahl. Wer gerne lange Strecken „durchzieht“, ohne ständig am Gas zu spielen, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Gleichzeitig kann die Indian bei Bedarf auch zügig beschleunigen, wirkt dabei aber weniger wie ein „Sportgerät“, sondern mehr wie ein souveräner Reisebegleiter.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt sich der Unterschied im Konzept: Die Versys 1100 SE wirkt leichter in der Bewegung, besonders beim Wechsel zwischen Kurven und beim Manövrieren in Alltagssituationen. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu schlucken, ohne das Motorrad aus der Spur zu bringen. Dadurch bleibt das Gefühl von Kontrolle auch dann erhalten, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die Chieftain Power Plus Dark Horse ist spürbar auf Stabilität getrimmt. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Autobahnabschnitten fühlt sich das Motorrad sehr ruhig an. In engen Kehren oder beim häufigen Richtungswechsel ist das Handling jedoch stärker vom Gewicht und der Bauart geprägt. Das ist nicht „schlecht“, sondern einfach eine andere Priorität: Komfort und Geradeauslauf stehen im Vordergrund.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind für zügiges Fahren ausgelegt, aber die Charakteristik ist unterschiedlich. Die Versys 1100 SE bietet ein direktes Bremsgefühl, das gut zu einem aktiven Fahrstil passt. Gerade wenn Kurvenfahrten und wechselnde Geschwindigkeiten häufiger vorkommen, hilft dieses Ansprechverhalten dabei, das Tempo sauber zu steuern.
Die Indian Chieftain punktet vor allem mit souveräner Verzögerung und einem stabilen Gefühl unter Last. Gerade bei langen Touren, wenn das Motorrad dauerhaft gefordert wird, spielt die Fahrstabilität eine große Rolle. Wer viel Strecke macht, profitiert davon, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt.
Komfort und Ergonomie: Wind, Sitz und Alltag
Beim Komfort trennt sich die Spreu schnell. Die Versys 1100 SE ist so gebaut, dass sie auch im Alltag und auf gemischten Strecken angenehm bleibt. Der Windschutz und die Sitzposition sind darauf ausgelegt, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss. Gerade auf Touren mit unterschiedlichen Tagesetappen ist das ein Vorteil.
Die Indian Chieftain ist dagegen ein echtes Komfortpaket. Der Fokus liegt auf entspannter Sitzhaltung, ruhigem Fahrgefühl und einem Windschutz, der auf lange Strecken ausgelegt ist. Dazu kommt die typische Tourer-Ausstattung, die das Motorrad eher wie ein „rollendes Wohnzimmer“ wirken lässt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder lange Tage fährt, wird hier besonders profitieren.
Ausstattung und Technik: Was im Alltag wirklich zählt
Beide Motorräder bringen moderne Technik mit, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Versys 1100 SE wirkt wie ein Motorrad, das man vielseitig nutzt: für spontane Touren, für längere Fahrten und auch für Tage, an denen die Strecke nicht geplant ist. Die Ausstattung unterstützt dabei, dass man sich schnell wohlfühlt und das Motorrad unkompliziert bleibt.
Die Indian Chieftain setzt stärker auf Tourer-Features und Komfortfunktionen, die vor allem auf Langstrecke Sinn ergeben. Das betrifft nicht nur den Komfort selbst, sondern auch die Art, wie das Motorrad den Fahrer entlastet. Gerade wenn die Tour mehrere Stunden am Stück dauert, macht sich diese Philosophie deutlich bemerkbar.
Verbrauch und Reichweite: Wirtschaftlichkeit im Vergleich
Bei der Wirtschaftlichkeit zeigt sich: Die Versys 1100 SE ist tendenziell die pragmatischere Wahl, wenn der Mix aus Alltag, Landstraße und Autobahn im Vordergrund steht. Sie lässt sich oft so fahren, dass der Verbrauch im Rahmen bleibt, ohne dass der Fahrspaß verloren geht.
Die Indian Chieftain ist als Tourer naturgemäß eher auf Komfort und Leistung ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie „unvernünftig“ ist, aber der Fokus liegt klar weniger auf Effizienz, sondern auf dem Gesamterlebnis. Wer gleichmäßig fährt und die Stärken der Maschine nutzt, bekommt dennoch eine gute Tourentauglichkeit.
Gewicht und Fahrgefühl bei niedrigen Geschwindigkeiten
Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist das Gewicht bzw. das daraus resultierende Fahrgefühl. Die Versys 1100 SE spielt ihre Vorteile besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten aus: Rangieren, Anfahren und das schnelle Umsetzen im Alltag fällt leichter.
Die Indian Chieftain ist dagegen deutlich „präsenter“. Das kann beim Rangieren spürbar sein, vor allem wenn wenig Platz vorhanden ist. Dafür wird die Masse auf der Strecke zu einem Vorteil: Das Motorrad wirkt stabil, ruhig und souverän – genau dort, wo Tourer ihre Stärken zeigen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Versys 1100 SE – Stärken
- Vielseitiger Charakter: passt gut zu gemischten Strecken und unterschiedlichen Fahrstilen.
- Agiles Handling: wirkt im Alltag und in Kurven dynamisch und kontrollierbar.
- Pragmatische Tourentauglichkeit: Komfort und Fahrgefühl greifen gut ineinander.
Kawasaki Versys 1100 SE – Schwächen
- Tourer-Komfort im „Wohnzimmer“-Sinne erreicht sie nicht ganz so konsequent wie ein klassischer Langstrecken-Tourer.
- Bei sehr langen Autobahn-Etappen kann der Fokus auf Agilität weniger „entspannt“ wirken als bei der Indian.
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Komfort und Ruhe: ideal für lange Strecken und entspanntes Cruisen.
- Stabile Fahrcharakteristik: besonders bei höheren Geschwindigkeiten sehr souverän.
- Tourer-Ausrichtung: Ausstattung und Ergonomie sind stark auf Langstrecke abgestimmt.
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen
- Weniger agil bei engen Passagen und häufigem Richtungswechsel.
- Gewicht spürbar: im Stadtverkehr und beim Rangieren kann das mehr Aufwand bedeuten.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das nicht nur für eine Art von Strecke gedacht ist. Wer gerne flexibel fährt, Kurven mag, auch mal abseits der reinen Autobahn unterwegs ist und dabei trotzdem Reisekomfort erwartet, findet in der Kawasaki eine sehr stimmige Lösung. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man täglich nutzen kann, ohne dass sich jede Fahrt wie „nur Tour“ anfühlt.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecke, Komfort und einem ruhigen, souveränen Fahrgefühl liegt. Wer häufig weite Strecken fährt, Wert auf eine hochwertige Tourer-Atmosphäre legt und das Motorrad eher als Reisebegleiter denn als agiles Allroundgerät versteht, wird mit der Indian deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Wer ein vielseitiges Motorrad sucht, das sich sowohl im Alltag als auch auf gemischten Touren leicht anfühlt und in Kurven sowie beim aktiven Fahren überzeugt, trifft mit der Kawasaki Versys 1100 SE die passendere Wahl. Sie spielt ihre Stärken in Agilität, direktem Fahrgefühl und pragmatischer Reisetauglichkeit aus.
Wer dagegen vor allem lange Strecken entspannt genießen möchte, viel Wert auf Komfort, Ruhe und eine tourentypische Ausstattung legt und das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil erleben will, ist mit der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse besser beraten. Sie ist die Wahl für alle, die Touren als Genuss sehen und das Motorrad als komfortablen Reisepartner bevorzugen.