UVP 17.545 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Der einzige 4-Zylinder Cross-Over mit Adventure-Anleihen im Test
Weiter zum Testbericht
Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
  • sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
  • strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
  • guter Windschutz
  • gute Bremsen
  • guter QuickShifter
Kontra:
  • hässliche USB-Buchse
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
  • Handy-App mit Potential nach oben
  • Windschild nur im Stand verstellbar
  • Farbauswahl könnte besser sein
Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht259kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm
Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung135 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment112 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite375km
Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)

Fazit

Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?
 
Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.745 €
  • Gebraucht (Versys 1000, ca. 3 Jahre alt): 10.000€
  • Verfügbarkeit: 1100 seit 2025
  • Farben: Schwarz-Grün, Weiß

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Versys 1100 SE vs. Royal Enfield Classic 650 – Vergleich, Stärken und Schwächen

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll das Motorrad vor allem vielseitig und tourentauglich sein – oder eher Charakter, Stil und entspanntes Cruisen in den Vordergrund stellen? Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Kawasaki Versys 1100 SE und der Royal Enfield Classic 650. Beide Modelle haben ihre eigene Identität, beide können im Alltag überzeugen – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Grundidee der beiden Motorräder: Reise-Allrounder vs. klassischer Cruiser

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist als Reise- und Allround-Maschine gedacht. Der Fokus liegt auf einem souveränen Fahrgefühl über längere Strecken, auf Komfort und auf einer Ausstattung, die das Motorrad für Touren vorbereitet. Die Royal Enfield Classic 650 dagegen steht für den klassischen Look und ein Fahrgefühl, das stärker auf entspannte Rhythmik setzt. Hier geht es weniger um maximale Dynamik, sondern um Stil, Charakter und ein Motorrad, das sich angenehm „einfach fahren“ lässt.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied in der Art, wie Leistung und Drehmoment genutzt werden. Die Kawasaki Versys 1100 SE wirkt im Fahrbetrieb deutlich „touriger“: Sie bietet eine gleichmäßige Leistungsentfaltung, die das Überholen, das Beschleunigen aus dem Stand und das zügige Dahingleiten auf Landstraßen erleichtert. Gerade wenn es darum geht, konstant Tempo aufzubauen oder auch bei wechselnden Bedingungen entspannt zu bleiben, spielt die größere Motorisierung ihre Vorteile aus.

Die Royal Enfield Classic 650 setzt dagegen stärker auf den typischen Charakter eines klassischen Einzugs: Das Motorrad fühlt sich oft dann besonders stimmig an, wenn man nicht permanent „auf Kante“ fährt, sondern im passenden Drehzahlbereich bleibt. Das Fahrgefühl ist weniger auf sportliche Härte ausgelegt, sondern auf eine ruhige, angenehme Art von Beschleunigung. Wer gerne mit Gefühl fährt und den Motor als Teil des Erlebnisses betrachtet, wird hier eher glücklich.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Kawasaki Versys 1100 SE: Stärken liegen in der souveränen Leistungsnutzung, dem entspannten Tempo auf längeren Strecken und dem insgesamt „durchzugsstarken“ Eindruck. Schwäche: Wer nur auf den klassischen Sound und das langsame Cruisen aus ist, könnte das Fahrgefühl als „zu modern“ empfinden.
  • Royal Enfield Classic 650: Stärken liegen im Charakter, in der angenehmen Art zu fahren und im klassischen Erlebnis. Schwäche: Wer häufig sehr sportlich fährt oder regelmäßig hohe Lasten (z. B. lange Autobahnabschnitte mit hoher Geschwindigkeit) erwartet, wird die Grenzen schneller spüren.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Tage vs. klassisches Feeling

Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Kawasaki Versys 1100 SE zielt auf eine ergonomische Haltung, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Das Motorrad wirkt so konzipiert, dass man auf Touren nicht ständig „gegen“ die Maschine arbeitet. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs sind.

Die Royal Enfield Classic 650 bietet eine Sitzposition, die stärker an klassischen Motorrädern orientiert ist. Das kann sehr angenehm sein, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und wenn das Motorrad vor allem als Lifestyle- und Genussmaschine genutzt wird. Wer jedoch häufig lange Strecken mit hoher Konzentration fährt, merkt schneller, dass die Ergonomie stärker auf „Cruise“ ausgelegt ist.

Was das im Alltag bedeutet

Wer viel pendelt, Touren plant und dabei Wert auf entspannte Körperhaltung legt, findet in der Kawasaki Versys 1100 SE meist die passendere Basis. Wer hingegen vor allem Stadt, Landstraße und gemütliche Ausfahrten priorisiert und das Motorrad als optisches und akustisches Erlebnis sieht, wird die Royal Enfield Classic 650 oft stimmiger finden.

Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Leichtigkeit

Im Vergleich der Fahrwerks- und Bremscharakteristik zeigt sich: Die Kawasaki Versys 1100 SE ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten, bei längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten und wenn die Strecke nicht immer perfekt ist, wirkt das Motorrad „ruhiger“ und berechenbarer. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig nachjustieren möchte, sondern einfach fahren will.

Die Royal Enfield Classic 650 fährt sich oft leichter und unmittelbarer. Das kann in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen sehr angenehm sein, weil das Motorrad schnell „greifbar“ wirkt. Gleichzeitig ist es wichtig, die Erwartungen richtig zu setzen: Wer maximale sportliche Präzision sucht, wird bei einem klassischen Konzept nicht automatisch die gleiche Art von Performance finden wie bei einem modernen Reise-Allrounder.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

  • Kawasaki Versys 1100 SE: Stärken in Stabilität, Kontrolle und dem Gefühl, auch bei längeren Strecken souverän zu bleiben. Schwäche: Das Motorrad wirkt im Vergleich etwas weniger „spielerisch“.
  • Royal Enfield Classic 650: Stärken in der unmittelbaren Handlichkeit und dem entspannten Fahrgefühl. Schwäche: Bei sehr ambitionierter Fahrweise oder hohen Ansprüchen an sportliche Dynamik kann die Grenze schneller erreicht sein.

Ausstattung und Technik: Moderne Reisefeatures vs. klassischer Fokus

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist als „SE“-Variante typischerweise stärker auf Komfort und Touren ausgelegt. Dazu gehören im Vergleich vor allem die modernen Ansätze bei Ausstattung und Fahrassistenz bzw. die Art, wie das Motorrad für verschiedene Situationen vorbereitet ist. Wer häufig unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad nicht nur fährt, sondern auch „mitdenkt“ – etwa durch eine insgesamt tourenfreundliche Gesamtanmutung.

Die Royal Enfield Classic 650 setzt dagegen stärker auf das klassische Motorradgefühl. Das bedeutet nicht automatisch „weniger Qualität“, aber die Prioritäten liegen anders: weniger Hightech-Anspruch, mehr Stil, mehr Charakter. Für viele Fahrer ist genau das ein Plus, weil das Motorrad dadurch weniger „überladen“ wirkt und sich sehr natürlich anfühlt.

Welche Ausstattung passt zu welchem Fahrprofil?

Wenn Touren, Komfort und eine moderne Gesamtbasis im Vordergrund stehen, ist die Kawasaki Versys 1100 SE meist die bessere Wahl. Wenn dagegen das Motorrad vor allem als Ausdruck von Stil und Fahrspaß im klassischen Rahmen gesehen wird, kann die Royal Enfield Classic 650 deutlich attraktiver wirken.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Strecken

Im Alltag entscheidet oft nicht nur die reine Leistung, sondern auch, wie gut das Motorrad mit unterschiedlichen Situationen klarkommt. Die Kawasaki Versys 1100 SE spielt ihre Vorteile besonders dann aus, wenn Strecken länger werden oder wenn man regelmäßig zwischen verschiedenen Fahrbedingungen wechselt. Das Motorrad wirkt dann wie ein „Werkzeug“, das zuverlässig funktioniert und dabei trotzdem Fahrspaß bietet.

Die Royal Enfield Classic 650 ist im Alltag besonders stark, wenn die Fahrten eher kurz bis mittel sind und wenn das Motorrad als Genussobjekt genutzt wird. In der Stadt kann das klassische Konzept sehr sympathisch sein, weil das Motorrad nicht auf maximale Effizienz getrimmt wirkt, sondern auf ein angenehmes Fahrerlebnis.

Worauf beim Kauf achten: Stärken bewusst wählen

Beim Kauf sollte man sich weniger fragen, „welches ist besser“, sondern „welches passt besser“. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist ideal, wenn ein Motorrad gesucht wird, das viele Aufgaben abdecken kann: Touren, längere Strecken, komfortables Tempo und eine moderne Reiseausrichtung. Die Royal Enfield Classic 650 ist ideal, wenn das Motorrad vor allem für Stil, Charakter und entspannte Fahrten stehen soll – mit einem Fahrgefühl, das bewusst nicht auf maximale Sportlichkeit getrimmt ist.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Viel unterwegs auf längeren Strecken: eher Kawasaki Versys 1100 SE.
  • Stadt, Landstraße, gemütliche Ausfahrten: eher Royal Enfield Classic 650.
  • Ein Motorrad für „alles“: häufig Kawasaki Versys 1100 SE, weil sie breiter einsetzbar wirkt.
  • Ein Motorrad mit starkem Charakter: häufig Royal Enfield Classic 650, weil sie das Erlebnis in den Vordergrund stellt.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das auf Touren und im Alltag mit moderner Reiseausrichtung überzeugt: souveränes Fahrgefühl, komfortorientierte Ergonomie und eine Gesamtperformance, die längere Strecken deutlich entspannter macht. Wer häufig fährt, verschiedene Streckenprofile abdeckt und dabei Wert auf Kontrolle sowie eine „einfach laufende“ Dynamik legt, wird mit der Versys 1100 SE sehr wahrscheinlich zufriedener sein.

Die Royal Enfield Classic 650 passt dagegen besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für Stil, Charakter und entspanntes Cruisen gedacht ist. Sie wirkt stimmig für Fahrten, bei denen das Erlebnis wichtiger ist als maximale sportliche Ansprüche. Wer gerne im passenden Drehzahlbereich fährt, das klassische Feeling mag und das Motorrad als Genussobjekt sieht, findet in der Classic 650 eine sehr attraktive Option.

Kurz gesagt: Reise-Allrounder mit moderner Basis – Versys 1100 SE. Klassisches Motorradgefühl mit Charakter – Classic 650.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙