| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 4.820 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
- leicht und wendig
- lässige Sitzposition
- Leistung überschaubar, herrlich entschleunigend
- sehr einfache Bedienung
- eignet sich auch für kleinere und ältere Piloten
- Schaltwippe gewöhnungsbedürftig
- Bedienungselemente und Tankdeckel vom Material her etwas lieblos
- Leistung überschaubar, nix für Raser
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 191 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 765 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 570 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19 Zoll | |
| Reifen hinten | 140/70 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
Fazit - was bleibt hängen
Wie eingangs schon gesagt, dieses Motorrad muss man einfach mögen, selbst wenn schon eine 1290er SuperDuke in der Garage steht. Die Meteor 350 ist einfach ein sympathisches Bike, an das man keine besonderen Erwartungen hat. Sie ist günstig, solide gemacht, fährt sich einfach, lässig und sicher. Und irgendwie hat man das Gefühl, dass dieses Bike niemals kaputt gehen wird. Was sollte auch kaputt gehen, ist ja nichts dran!Wir finden, dass die Meteor ein hervorragendes Bike ist - und zwar z.B. auch für ältere Personen, die nicht mehr ein 300 kg Gefährt durch die Gegend schleppen wollen und auch beim Auf- und Absitzen nicht mehr ganz so gelenk sind. Aber bitte nicht missverstehen: Es handelt sich nicht um ein Seniorenfahrzeug, die Meteor wird auch viele junge Freunde finden. Vielleicht und gerade auch wegen des Preises. Welches Bike über 125 ccm bekommt man neu heute noch für unter 4.000 Euro? Unsere Datenbank sagt: Genau drei.
Testbike von 2Radstadie/Pinneberg. Dort stehen alle aktuellen Royal Enfields als Vorführer. Besuch lohnt sich.
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Kawasaki Versys 1100 SE vs. Royal Enfield Meteor 350 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Versys 1100 SE und die Royal Enfield Meteor 350, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Fahrgefühl, um den Alltag und darum, welche Art von Touren wirklich Spaß macht. Der Vergleich zeigt, wie sich ein moderner Reise-Allrounder mit viel Elektronik und Leistung von einem klassischen, entspannten 350er-Charakter unterscheidet – und für wen welches Motorrad die bessere Wahl ist.
Grundidee: Reise-Allrounder vs. entspanntes Retro-Fahren
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das lange Strecken, zügige Landstraßen und auch wechselnde Bedingungen gut abdecken soll. Die SE-Version steht dabei typischerweise für eine umfangreichere Ausstattung, die den Komfort auf Touren erhöht und das Motorrad im Alltag „einfacher“ macht.
Die Royal Enfield Meteor 350 verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie setzt auf einen ruhigen, kultivierten Charakter, der sich besonders in der Stadt und auf gemütlichen Landstraßen wohlfühlt. Das Motorrad wirkt bewusst bodenständig und vermittelt das Gefühl, dass nicht maximale Dynamik im Vordergrund steht, sondern Fahrspaß durch Leichtigkeit, Stil und entspannte Kontrolle.
Motor & Fahrgefühl: Charakterunterschiede im direkten Vergleich
Leistungsbild und Ansprechverhalten
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Kawasaki Versys 1100 SE ist deutlich stärker auf „Tempo und Reserven“ ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn es zügiger wird oder wenn längere Autobahn- und Landstraßenabschnitte anstehen. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher wie ein Werkzeugkasten: Man kann entspannt fahren, aber bei Bedarf schnell in einen anderen Modus wechseln.
Die Royal Enfield Meteor 350 spielt ihre Stärken anders aus. Der Motor ist auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Fahren ausgelegt. Das macht sie angenehm für kurze Wege, für Stadtverkehr und für Touren, bei denen nicht das „Durchziehen“ im Vordergrund steht, sondern das entspannte Gleiten. Wer sportliche Hochgeschwindigkeits-Ansprüche hat, wird die Grenzen eher früher spüren – wer aber den Charakter mag, findet genau darin den Reiz.
Geräusch- und Vibe-Faktor
Während die Versys eher nach moderner Reise-Maschine klingt und sich entsprechend „technisch“ anfühlt, bringt die Meteor den klassischen Retro-Vibe mit. Das ist nicht nur Optik: Der Motorlauf und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, passen zu einem Fahrstil, der weniger hektisch ist und mehr auf Rhythmus setzt.
Fahrwerk & Handling: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Stabilität auf Strecke
Die Kawasaki Versys 1100 SE wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das für längere Strecken gemacht ist. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf Stabilität und ein sicheres Gefühl bei wechselnden Geschwindigkeiten. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn es über längere Zeit „geradeaus“ geht, spielt die Versys ihre Stärken aus.
Die Royal Enfield Meteor 350 ist dagegen leichter in der Wahrnehmung und eher auf ruhige Kontrolle ausgelegt. In der Stadt und auf kurvigen Nebenstraßen kann das ein Vorteil sein: Das Motorrad ist gut zu handeln, wirkt nicht überfordernd und lädt dazu ein, entspannt zu fahren.
Kurvengefühl und Manövrierbarkeit
Im direkten Vergleich ist die Meteor oft die Wahl, wenn häufig enge Situationen, niedrige Geschwindigkeiten und häufiges Rangieren vorkommen. Die Versys ist ebenfalls handlich, aber sie fühlt sich stärker nach „Tour“ an. Wer viel zwischen Ampeln und Parklücken unterwegs ist, wird die Meteor als unkomplizierter erleben. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, wird die Versys als stabiler und „touriger“ wahrnehmen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Tempo vs. souverän im Alltag
Bei der Kawasaki Versys 1100 SE ist der Fokus im Vergleich klar auf souveränes Bremsen auch bei höheren Geschwindigkeiten und auf wiederholtes Verzögern ausgelegt. Das Motorrad vermittelt dabei eher das Gefühl, dass man Reserven hat – besonders dann, wenn Verkehrslagen schnell wechseln oder wenn man zügiger unterwegs ist.
Die Royal Enfield Meteor 350 bremst ebenfalls zuverlässig, aber der Anspruch ist ein anderer. Sie ist eher auf „aus dem Alltag heraus“ abgestimmt. Wer überwiegend entspannt fährt, wird die Bremsleistung als passend empfinden. Wer häufig sehr sportlich bremst oder hohe Geschwindigkeitsbereiche nutzt, wird bei der Versys mehr Reserven erwarten dürfen.
Ausstattung & Elektronik: Komfort und Unterstützung bei der Versys
Technik-Umfang
Die Kawasaki Versys 1100 SE sticht im Vergleich vor allem durch den typischen Komfort- und Elektronikfokus hervor. Gerade auf Touren ist das spürbar: Unterstützungssysteme und eine moderne Ausstattung sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen leichter „lesen“ lässt. Das kann die Konzentration auf die Straße erhöhen und den Stress im Alltag reduzieren.
Die Royal Enfield Meteor 350 setzt dagegen stärker auf das Wesentliche. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „System“, sondern mehr wie ein klassisches Fahrerlebnis. Das ist ein Plus für alle, die sich nicht von Technik erschlagen lassen möchten und die Bedienung als unkompliziert empfinden.
Alltagstauglichkeit durch Komfort
Im Vergleich zeigt sich: Wer viel pendelt oder lange Touren plant, profitiert bei der Versys häufig von der komfortorientierten Ausstattung. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das schnell startklar ist, sich leicht anfühlt und nicht ständig „verwaltet“ werden muss, wird die Meteor als angenehm unkompliziert erleben.
Sitzposition & Ergonomie: Unterschiedliche Körpergefühle
Die Kawasaki Versys 1100 SE bietet im Vergleich eine Sitzposition, die eher auf Kontrolle und Touren ausgelegt ist. Das hilft, wenn längere Strecken gefahren werden und man nicht nach kurzer Zeit „umsetzen“ möchte. Die Ergonomie unterstützt einen Fahrstil, der auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil bleibt.
Die Royal Enfield Meteor 350 wirkt dagegen entspannter und „bodenständiger“. Das kann besonders im Stadtverkehr und bei gemütlichen Ausfahrten ein Vorteil sein: Man sitzt so, dass man nicht ständig gegen die Haltung arbeitet. Wer aber sehr sportlich oder sehr langstreckig unterwegs ist, könnte bei der Meteor eher an Grenzen stoßen, je nach persönlicher Statur und Fahrgewohnheit.
Typische Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Versys 1100 SE – Stärken
- Tourenfokus: Reserven für längere Strecken und zügige Abschnitte.
- Komfort und Unterstützung: Moderne Ausstattung und Elektronik erleichtern das Fahren.
- Stabilität: Das Motorrad wirkt auf Strecke souverän und berechenbar.
Kawasaki Versys 1100 SE – mögliche Schwächen
- Anspruch an den Einsatzzweck: Wer nur kurze Stadtfahrten macht, nutzt nicht immer die Stärken.
- „Tour-Gefühl“: Wer ein sehr leichtes, klassisches Motorrad sucht, könnte die Versys als weniger „pur“ empfinden.
Royal Enfield Meteor 350 – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl: Ideal für Stadt, Feierabend und gemütliche Landstraßen.
- Retro-Charakter: Stil und Motorgefühl passen zu einem ruhigen Fahrstil.
- Unkompliziert: Weniger Technikballast, dafür direktes Fahrerlebnis.
Royal Enfield Meteor 350 – mögliche Schwächen
- Begrenzte Reserven: Bei sehr sportlichem Tempo oder langen Autobahnabschnitten stößt sie eher an Grenzen.
- Anspruch an die Erwartung: Wer „Reise-Allrounder“ im Sinne von Leistung und Tempo sucht, wird eher nicht vollständig abgeholt.
Für wen passt welches Motorrad?
Im Vergleich wird klar: Die Kawasaki Versys 1100 SE ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das viele Einsatzbereiche abdeckt – mit Fokus auf Komfort, Reserven und moderne Unterstützung. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, auch mal zügiger unterwegs ist und dabei nicht auf Technik verzichten möchte, findet in der Versys einen starken Partner.
Die Royal Enfield Meteor 350 passt dagegen hervorragend zu Fahrern, die vor allem entspannt unterwegs sind: Stadtverkehr, kurze Touren, Nebenstraßen und ein Motorrad, das sich leicht anfühlt und seinen Charakter auslebt. Wer Retro-Feeling mag und nicht ständig maximale Leistung erwartet, wird die Meteor als stimmig erleben.
Fazit:
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Reise- und Allround-Motorrad suchen: mehr Reserven, stabileres Gefühl auf Strecke und eine Ausstattung, die das Fahren im Alltag und auf Touren spürbar erleichtert. Wer häufig längere Strecken fährt oder auch mal zügiger unterwegs sein möchte, bekommt hier den passenden Charakter.
Die Royal Enfield Meteor 350 ist die richtige Entscheidung für Fahrer, die vor allem entspannt fahren wollen: unkompliziert im Stadtverkehr, angenehm auf gemütlichen Landstraßen und mit einem klassischen Retro-Vibe, der das Motorradfahren besonders nahbar macht. Wer keine sportlichen Hochgeschwindigkeitsansprüche hat, sondern Fahrspaß durch Ruhe und Stil sucht, wird mit der Meteor sehr zufrieden sein.
Kurz gesagt: Versys für Touren mit Reserven und Komfort – Meteor für entspanntes Fahren mit Charakter.