| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.578 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
- toller Motor
- präzises Fahrwerk
- gute Bremsen
- QuickShifter Serie
- alltagstaugliche Sitzposition
- gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
- etwas schwerer als die Wettbewerber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | SHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
Fazit
Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Versys 1100 SE vs. Suzuki GSX-8R: Vergleich für Touren, Alltag und sportliche Ausflüge
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, wird der Unterschied oft erst beim genauen Hinsehen klar. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Kawasaki Versys 1100 SE und der Suzuki GSX-8R. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur eine Saison lang Spaß haben wollen, sondern ein Motorrad suchen, das im Alltag ebenso funktioniert wie auf längeren Touren. Trotzdem verfolgen beide Hersteller unterschiedliche Konzepte: Die Versys 1100 SE steht stärker für Reise- und Komfortorientierung, während die GSX-8R den Fokus deutlich mehr auf sportliche Dynamik und agiles Handling legt.
Im Folgenden werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder miteinander verglichen – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen. Stattdessen geht es um das, was im Fahralltag wirklich zählt: Fahrgefühl, Ergonomie, Alltagstauglichkeit, Komfort und die Frage, wie sich die jeweiligen Stärken in der Praxis ausspielen.
Grundidee: Reise-Komfort vs. sportliche Agilität
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken entspannt „mitträgt“ und dabei auch auf unruhigerem Untergrund nicht sofort die Nerven verliert. Die SE-Version unterstreicht diesen Charakter zusätzlich, weil sie in der Regel auf Komfort und Ausstattung setzt, die für längere Fahrten hilfreich sind.
Die Suzuki GSX-8R dagegen ist stärker auf das sportliche Fahren ausgelegt. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man gern für flotte Landstraßenrunden nutzt – mit einem agilen Charakter, der Kurven schnell „aufnimmt“ und das Tempo nicht nur zulässt, sondern auch unterstützt. Das bedeutet nicht, dass die GSX-8R unpraktisch wäre. Aber die Priorität liegt klar auf Dynamik und Fahrspaß.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie reagieren die Motorräder im Alltag?
Leistungsentfaltung und Charakter
Beide Motorräder liefern genug Antrieb für zügiges Vorankommen, aber der Charakter unterscheidet sich. Die Versys 1100 SE wirkt dabei oft „erwachsener“ in der Art, wie sie Kraft aufbaut: Sie eignet sich besonders, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist – etwa auf Autobahnabschnitten oder bei längeren Etappen, bei denen man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte.
Die GSX-8R spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn das Tempo variiert wird: beim Beschleunigen aus Kurven, beim dynamischen Überholen oder wenn die Strecke kurvig wird. Dadurch entsteht ein sportlicheres Gefühl, das schneller in Richtung „Jetzt macht es Spaß“ kippt.
Gasannahme und Fahrbarkeit
Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken zeigt sich ein weiterer Unterschied: Die Versys 1100 SE ist tendenziell die Maschine, die man gern nutzt, um entspannt von A nach B zu kommen, ohne dass man ständig nach dem perfekten Drehzahlfenster suchen muss. Die GSX-8R ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie lädt stärker dazu ein, das Motorrad aktiver zu bewegen. Wer gern vorausschauend fährt und das Motorrad „mitnimmt“, wird die GSX-8R besonders lebendig finden.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt bequemer, wer fährt sportlicher?
Bei der Ergonomie trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist typischerweise so ausgelegt, dass längere Fahrten möglichst angenehm bleiben. Dazu gehören eine tourentaugliche Sitzhaltung und ein Konzept, das nicht nur für kurze Ausfahrten funktioniert. Wer häufig mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, profitiert hier meist von der eher komfortorientierten Geometrie und dem insgesamt entspannteren Gefühl.
Die Suzuki GSX-8R bietet dagegen eine sportlichere Sitzposition. Das ist kein Nachteil, solange die Fahrweise dazu passt. Wer gern dynamisch fährt und die Kurvenarbeit als Teil des Fahrspaßes sieht, wird die GSX-8R als „direkter“ erleben. Für sehr lange Strecken kann die sportlichere Haltung jedoch stärker ins Gefühl eingreifen als bei der Versys.
Windschutz und Alltag: Welche Maschine schützt besser?
Gerade auf Touren entscheidet Windschutz oft darüber, ob man sich nach einigen Stunden noch frisch fühlt. Die Versys 1100 SE ist in diesem Vergleich klar als Reise- und Komfortmaschine positioniert. Das bedeutet in der Praxis: Der Wind wird eher „geordnet“ und die Fahrt wirkt weniger anstrengend, wenn die Strecke länger wird oder das Wetter ungemütlich ist.
Die GSX-8R kann ebenfalls tourentauglich sein, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahren statt wegducken“ an. Wer häufig bei moderaten Geschwindigkeiten unterwegs ist oder den sportlichen Charakter bewusst sucht, wird das als Teil des Konzepts akzeptieren. Wer dagegen regelmäßig lange Autobahn- oder Landstraßenetappen fährt, merkt den Unterschied beim Komfort.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beide Motorräder sind so abgestimmt, dass sie Spaß machen. Dennoch ist die Ausrichtung unterschiedlich. Die Versys 1100 SE wirkt im Vergleich oft wie die Maschine, die Stabilität und Ruhe priorisiert. Das hilft besonders, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Auch bei längeren Fahrten bleibt das Fahrgefühl eher konstant.
Die GSX-8R ist dagegen spürbar agiler. In engen Kurven, beim zügigen Wechsel zwischen den Linien oder wenn es „kurvig und eng“ wird, spielt sie ihre Stärken aus. Das Handling wirkt schneller und direkter, was das Motorrad für viele Fahrerinnen und Fahrer zum Kurvenwerkzeug macht.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Bei beiden Modellen steht die Sicherheit im Vordergrund. Im Alltag zeigt sich jedoch ein Unterschied in der Art, wie das Motorrad auf Tempoänderungen reagiert. Die Versys 1100 SE vermittelt häufig ein Gefühl von „Kontrolle und Ruhe“, besonders wenn man aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder wenn man vorausschauend fährt. Die GSX-8R wirkt im sportlichen Einsatz oft unmittelbarer, was das Vertrauen in dynamische Manöver stärkt.
Wichtig ist: Das beste Gefühl entsteht nicht nur durch die Bremsleistung, sondern auch durch die Abstimmung mit dem restlichen Fahrwerk. Genau hier zeigt sich die unterschiedliche Philosophie: Reiseorientiert auf der Versys, sportlich-dynamisch auf der GSX-8R.
Komfort und Ausstattung: Was bedeutet „SE“ in der Praxis?
Die Kawasaki Versys 1100 SE profitiert im Vergleich typischerweise von einer Ausstattung, die auf Touren ausgelegt ist. Das kann sich in Details zeigen, die man nicht jeden Tag „bewundert“, die aber auf langen Strecken den Unterschied machen: mehr Komfort, bessere Anpassbarkeit und ein Gesamtpaket, das das Motorrad als Reisebegleiter erscheinen lässt.
Die Suzuki GSX-8R ist eher das Motorrad, das man als sportliche Basis versteht. Wer gern selbst gestaltet – etwa mit passendem Zubehör oder individuellen Lösungen – findet hier oft eine gute Grundlage. Für Fahrerinnen und Fahrer, die „out of the box“ vor allem Komfort für lange Strecken suchen, kann die Versys im Vorteil sein. Wer dagegen den Fokus auf Fahrspaß legt und Ausstattung eher nach Bedarf ergänzt, wird die GSX-8R als passend empfinden.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Zahlen
Kawasaki Versys 1100 SE – Stärken
- Reise- und Langstreckenkomfort: Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, auch nach mehreren Stunden noch angenehm zu bleiben.
- Stabilität im Alltag: Besonders auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen fühlt sich die Fahrt oft souverän an.
- Tourenorientierte Gesamtwirkung: Windschutz, Sitzhaltung und das „ruhige“ Fahrgefühl passen gut zu ausgedehnten Routen.
Kawasaki Versys 1100 SE – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im sportlichen Kurvenrausch: Wer maximal agil und schnell im Kopf „ums Eck“ will, spürt eher die Reiseorientierung.
- Sportliche Ansprüche werden eher dosiert: Die Versys macht Spaß, aber sie ist nicht primär als reines Kurven- und Tempo-Spielzeug gedacht.
Suzuki GSX-8R – Stärken
- Agiles Handling: In Kurven und bei dynamischer Fahrweise wirkt das Motorrad oft besonders direkt.
- Sportlicher Fahrspaß: Die GSX-8R lädt stärker dazu ein, das Tempo zu variieren und das Motorrad aktiv zu nutzen.
- Alltag mit sportlichem Charakter: Für viele Fahrten zwischen Stadt, Landstraße und Feierabendrunde passt das Konzept sehr gut.
Suzuki GSX-8R – Schwächen
- Komfort auf langen Strecken kann stärker fordern: Die sportlichere Ausrichtung kann bei sehr langen Etappen spürbarer werden.
- Windschutz und „Reisegefühl“ weniger im Fokus: Wer häufig hohe Geschwindigkeiten über längere Zeit fährt, merkt den Unterschied zur Versys.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren, längere Strecken und ein entspanntes Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrten, bei denen man nicht nur „schnell“ sein will, sondern auch „ausgeruht“ ankommt – egal ob mit Gepäck oder bei wechselndem Wetter.
Die Suzuki GSX-8R ist dagegen ideal, wenn häufig kurvige Strecken, dynamische Ausfahrten und ein agiles Handling wichtiger sind als maximaler Langstreckenkomfort. Wer gern sportlich fährt, das Motorrad aktiv bewegt und den Fahrspaß im Vordergrund sieht, wird mit der GSX-8R sehr glücklich.
Fazit:
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad vor allem als Reise- und Tourenmaschine nutzen möchten: Komfort, Stabilität und ein insgesamt entspannteres Fahrgefühl stehen hier im Vordergrund. Die Suzuki GSX-8R spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn sportliche Dynamik, agiles Handling und kurviger Fahrspaß wichtiger sind als maximaler Langstreckenkomfort. Wer viel Strecke macht und dabei möglichst stressfrei ankommen will, findet in der Versys 1100 SE den passenderen Begleiter. Wer dagegen häufig kurze bis mittlere Runden fährt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als direktes Kurvenwerkzeug erleben möchte, trifft mit der GSX-8R die bessere Entscheidung.