| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.195 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
- Schöne Details
- enorm durchzugskräftig
- Sound
- Verarbeitung
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Parallel-Twin, 8 Ventile, SOHC, 270°-Zündfolge | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 293 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen mit zwei Unterzügen | |
| Federung vorne | 43 mm Upside-Down-Gabel von Marzocchi (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externen Reservoiren (Piggy Back), einstellbare Vorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Ø 320 mm-Bremsscheibe, radialer Vierkolben- Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
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Kawasaki Versys 1100 SE vs Triumph Speed Twin 900 – welcher Twin passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Twin“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Versys 1100 SE steht für einen alltagstauglichen Reise- und Tourenansatz: aufrechte Sitzposition, viel Alltagstauglichkeit und ein Konzept, das lange Strecken ebenso mag wie zügige Fahrten. Die Triumph Speed Twin 900 dagegen ist deutlich näher an der klassischen Street-Philosophie: kompakter, urbaner, mit einem Fokus auf unmittelbares Fahrgefühl und eine charaktervolle Motorarbeit.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden – und welche Stärken und Schwächen sich aus den jeweiligen Konzepten ergeben. Dabei werden die typischen Vergleichspunkte wie Motorcharakter, Fahrwerk, Komfort, Handling und Ausstattung gegeneinander abgewogen.
Motor und Charakter: Tourentauglich vs. direkt und verspielt
Leistungsbild und Drehmomentgefühl
Die Kawasaki Versys 1100 SE setzt auf den großen Hubraum und damit auf ein souveränes Durchzugsgefühl. Gerade bei konstantem Tempo oder beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlbereichen wirkt der Motor oft wie „auf Strecke getrimmt“: Man kann entspannt fahren, ohne ständig nachzuschieben. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Route nicht nur aus Stadtverkehr besteht, sondern auch Landstraße und Autobahnanteile enthält.
Die Triumph Speed Twin 900 spielt dagegen stärker die Karte „Drehzahl und Charakter“. Der 900er Twin wirkt lebendiger im Ansprechverhalten und lässt sich häufig spontaner dosieren. Wer gern schaltet, den Motor arbeiten lässt und das Gefühl von direkter Rückmeldung mag, findet hier eine Art Fahrspaß, der weniger nach „Reise-Routine“ klingt und mehr nach „kurzer Ausfahrt mit Stil“.
Alltagstauglichkeit im Vergleich
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen – aber auf unterschiedliche Weise. Die Versys 1100 SE ist im Alltag oft dann im Vorteil, wenn es um entspanntes Anfahren, gleichmäßiges Rollen und das problemlose Mitnehmen von Tempo geht. Die Speed Twin 900 punktet eher bei Situationen, in denen man häufig beschleunigt, bremst und wieder losfährt: Ampeln, kurze Strecken, enge Ortschaften. Dort fühlt sich die Triumph oft „agiler“ an, weil das Gesamtkonzept auf unmittelbare Reaktion ausgelegt ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Wendigkeit in der Stadt
Stabilität und Spurtreue
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist vom Grundgedanken her auf Stabilität ausgelegt. Das merkt man besonders bei längeren Fahrten: Die Maschine wirkt ruhig, bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollierbar und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße nicht perfekt ist. Das ist ein klarer Pluspunkt für Tourenfahrer, die nicht nur „schnell“, sondern vor allem entspannt und konstant unterwegs sein wollen.
Die Triumph Speed Twin 900 ist dagegen leichter im Handling und wirkt im Alltag oft handlicher. In engen Bereichen, beim Rangieren oder auf kurvigen Stadtabschnitten spielt die kompaktere Auslegung ihre Stärken aus. Das Fahrgefühl ist direkter, und das Motorrad lädt eher dazu ein, die Linie aktiv zu fahren.
Kurvengefühl und Fahrstil
In schnellen Kurven zeigt die Versys 1100 SE ihre Stärke: Sie nimmt Tempo auf, bleibt dabei kontrolliert und unterstützt einen ruhigen Fahrstil. Wer gern „mit Gefühl“ fährt, aber dabei auch Stabilität möchte, wird das mögen. Die Speed Twin 900 hingegen belohnt einen aktiveren Ansatz: Man spürt schneller, wie sich das Motorrad in Schräglage verhält, und man hat das Gefühl, dass jede Bewegung unmittelbar zurückkommt.
Sitzposition und Komfort: Reisehaltung vs. klassischer Street-Look
Ergonomie im Vergleich
Die Kawasaki Versys 1100 SE bietet eine Sitzposition, die auf längere Strecken ausgelegt ist. Der Oberkörper bleibt meist angenehm aufgerichtet, und dadurch wird die Belastung über Stunden oft geringer empfunden. Das ist besonders relevant, wenn die Tour nicht nur aus 30 Minuten besteht, sondern aus mehreren Etappen.
Die Triumph Speed Twin 900 setzt auf eine sportlichere, aber dennoch alltagstaugliche Haltung. Sie wirkt weniger „Reise“, mehr „Street“. Für kürzere Ausfahrten oder für Fahrten, bei denen man öfter stoppt und startet, ist das sehr angenehm. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Strecken fährt, könnte die Reiseorientierung der Versys als klaren Komfortvorteil wahrnehmen.
Windschutz und Tageskomfort
Gerade auf Autobahn- und Landstraßenabschnitten macht der Unterschied zwischen „Tour-Konzept“ und „Street-Konzept“ spürbar: Die Versys 1100 SE ist typischerweise so ausgelegt, dass Wind und Fahrtwind weniger anstrengend wirken. Die Speed Twin 900 ist dagegen stärker auf das unmittelbare Fahrgefühl ausgelegt. Das kann man lieben – aber es ist auch eine Frage des persönlichen Anspruchs an Komfort.
Bremsen, Fahrstabilität und Sicherheit
Beide Motorräder sind auf modernes Fahren ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Versys 1100 SE wirkt im Gesamtsystem wie ein Motorrad, das für wechselnde Situationen und längere Distanzen gemacht ist: stabiler Aufbau, kontrollierbares Fahrverhalten und ein Sicherheitsgefühl, das besonders bei höheren Geschwindigkeiten wichtig ist.
Die Speed Twin 900 punktet eher mit dem „direkten“ Charakter: Bremsen und Fahrdynamik wirken oft so, dass man schnell ein Gefühl für die Maschine bekommt. Für Stadtfahrten und sportliche Landstraßenabschnitte ist das ein Vorteil, weil man die Reaktionen als sehr unmittelbar wahrnimmt.
Elektronik und Ausstattung: Reise-Mehrwert vs. Street-Fokus
Assistenz und Fahrmodi
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist in der Regel stärker auf Komfort- und Reise-Features ausgerichtet. Das zeigt sich im Gesamtpaket: Elektronik und Ausstattung sind darauf ausgelegt, das Motorrad im Alltag und auf Touren „einfach“ zu machen. Das kann sich in Fahrmodi, Assistenzfunktionen und einer insgesamt tourentauglichen Bedienlogik widerspiegeln.
Die Triumph Speed Twin 900 setzt ebenfalls auf moderne Technik, bleibt aber im Charakter eher „puristisch“. Das bedeutet: weniger das Gefühl von „Reise-Assistenz“, mehr das Gefühl von „Fahren steht im Vordergrund“. Wer gern selbst dosiert und die Maschine als mechanisch nah erlebt, wird das als Vorteil sehen.
Alltagspraxis
In der Praxis entscheidet oft nicht nur die Technik, sondern auch die Art, wie sie genutzt wird. Die Versys 1100 SE ist häufig die bessere Wahl, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt, Gepäck mitplant oder einfach ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt. Die Speed Twin 900 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für spontane Fahrten, kurze Touren und eine klare Street-Ästhetik genutzt wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Versys 1100 SE
- Tourenorientiertes Fahrgefühl: ruhig, stabil und auf längere Strecken ausgelegt.
- Souveränes Durchzugsverhalten: entspanntes Fahren ohne ständiges Nachdrehen.
- Komfort- und Praxisfokus: Ergonomie und Gesamtkonzept passen gut zu Alltag plus Reise.
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Versys 1100 SE
- Weniger „urban verspielt“: im engen Stadtverkehr wirkt sie weniger leichtfüßig als die Speed Twin.
- Konzeptbedingt weniger Street-Feeling: wer maximal direktes, klassisches Street-Handling sucht, könnte die Versys als „zu groß“ empfinden.
Stärken der Triumph Speed Twin 900
- Direktes Fahrgefühl: lebendiges Ansprechen und spürbare Rückmeldung.
- Stadt- und Landstraßen-Fokus: wirkt handlicher und lädt zu aktiver Fahrweise ein.
- Charakter im Alltag: der Motor macht Spaß, auch wenn die Tour kurz ist.
Schwächen bzw. Grenzen der Triumph Speed Twin 900
- Weniger Reisekomfort: für sehr lange Strecken kann die Reiseorientierung der Versys im Vorteil sein.
- Konzeptabhängige Prioritäten: wer viel Wert auf „Tour-Tooling“ und maximalen Langstreckenkomfort legt, findet bei der Versys eher die passende Ausrichtung.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist besonders dann die richtige Wahl, wenn längere Strecken, entspanntes Tempo und ein alltagstaugliches Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig Touren fährt, gern mit Gepäck unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Stunden noch angenehm zu fahren ist, wird mit der Versys sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Triumph Speed Twin 900 ist dagegen ideal, wenn kurze Wege, spontane Ausfahrten und ein unmittelbares, klassisch geprägtes Fahrgefühl wichtiger sind. Wer die Maschine gern „spürt“, aktiv fährt und den Charakter des Twins in den Mittelpunkt stellt, findet in der Speed Twin eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die Kawasaki Versys 1100 SE gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Komfort, Stabilität und ein tourentaugliches Gesamtpaket zählen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die viel Strecke machen, entspannt cruisen möchten und ein Motorrad suchen, das im Alltag ebenso funktioniert wie auf längeren Touren. Die Triumph Speed Twin 900 spielt ihre Stärken dagegen im urbanen Alltag und auf kürzeren, aktiven Strecken aus: direkter Motorcharakter, handlicheres Handling und ein Fahrgefühl, das schnell Lust auf die nächste Ausfahrt macht. Wer also vor allem lange Strecken und Reise-Mehrwert priorisiert, ist mit der Versys meist besser beraten. Wer dagegen das unmittelbare Street-Feeling, spontane Fahrten und einen lebendigen Twin bevorzugt, findet in der Speed Twin 900 die passendere Wahl.