UVP 8.645 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Komfortables Cross-Over Bike für ca. 9.000 Euro im Test
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Rasiermesser mit typisch italienischem Charakter
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sehr komfortabler Reise-Dampfer
  • Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
  • Richtig gute Bremsen!
  • Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
  • Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
Kontra:
  • Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
  • Kein Tempomat verfügbar
Pro:
  • sehr agiles Handling
  • rasiermesserscharfes Fahrwerk
  • angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
  • gute Ausstattung
Kontra:
  • im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Anzeigen im Cockpit etwas klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht219kg
Radstand1.415mm
Länge2.165mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.400mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungfüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung67 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment61 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite467km
Leistung95 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenKayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.745€ + Überführung
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2007
  • Farben: rot, grün, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist. 
 
Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!

Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.550 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: grau, schwarz, gold

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Kawasaki Versys 650 vs. Aprilia Tuono 660 – Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, ist das oft genau der Punkt: Die Kawasaki Versys 650 steht für einen alltagstauglichen, vielseitigen Charakter mit Fokus auf entspannteres Fahren und souveränem Vorankommen. Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist deutlich sportlicher ausgerichtet und bringt den Drive eines Streetfighters in den Alltag. Wer zwischen diesen beiden Modellen schwankt, sucht meist nicht nur „das schnellere“ Motorrad, sondern das passendere Gesamtpaket: Wie fühlt sich die Maschine an, wie gut funktioniert sie im Alltag, und wo liegen die jeweiligen Grenzen?

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – ohne Zahlen-Fokus, sondern mit Blick auf das, was im Fahralltag wirklich zählt: Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Bremsgefühl, Ergonomie, Handling und die Frage, wie gut sich das jeweilige Motorrad auf unterschiedliche Streckenarten einstellen lässt.

Grundcharakter: Reiseorientiert vs. sportlich-aggressiv

Die Versys 650 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „einfach nimmt“: für Pendelstrecken, für längere Touren und für Tage, an denen man nicht nur Kurven abarbeitet, sondern auch entspannt ankommen möchte. Der Charakter ist dabei eher gleichmäßig und kontrolliert. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Fahrt nicht nur aus dem nächsten Apex besteht, sondern aus einem Mix aus Stadt, Landstraße und Autobahn.

Die Tuono 660 ist dagegen klar auf Fahrspaß und Dynamik ausgelegt. Sie fühlt sich lebendiger an, fordert mehr Aufmerksamkeit und belohnt eine sportliche Fahrweise. Wer gern zügig beschleunigt, das Motorrad aktiv einsetzt und das Gefühl von „direkter Rückmeldung“ sucht, wird sich hier schneller zuhause fühlen.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder liefern spürbaren Vortrieb, aber der Weg dorthin ist unterschiedlich. Die Versys 650 punktet vor allem mit einem nutzbaren, gut dosierbaren Antrieb, der sich in vielen Situationen angenehm kontrollieren lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte, sondern einfach flüssig fahren will.

Die Tuono 660 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man das Motorrad fordert. Der Antrieb wirkt spritziger und „anspringender“, wodurch sich Überholmanöver und dynamische Passagen oft spontaner anfühlen. Gleichzeitig kann genau das dazu führen, dass man im Alltag schneller in einen sportlicheren Modus rutscht – was nicht jedem liegt, aber für viele ein echter Pluspunkt ist.

Fahrwerk und Fahrgefühl: Stabilität oder Agilität?

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Reise- und Streetfighter-Philosophie. Die Versys 650 zielt auf ein ausgewogenes Setup: Sie soll komfortabel genug sein, um auch längere Strecken angenehm zu absolvieren, und gleichzeitig stabil bleiben, wenn die Straße schneller wird. Das Handling wirkt dadurch oft „ruhiger“ und berechenbarer.

Die Tuono 660 ist spürbar agiler. Das Motorrad vermittelt ein direkteres Gefühl beim Einlenken und unterstützt eine sportliche Linie. In schnellen Kurven und bei zügiger Gangart macht sich das positiv bemerkbar. Gleichzeitig kann ein sportlicheres Setup auf schlechten Straßen oder bei längeren Autobahnabschnitten weniger entspannend wirken als das eher tourenorientierte Konzept der Versys.

Bremsen und Verzögerungsgefühl: Vertrauen in der Praxis

Bei den Bremsen geht es nicht nur um reine Verzögerung, sondern um das Gefühl: Wie gut lässt sich die Verzögerung dosieren, wie stabil bleibt das Motorrad beim Anbremsen, und wie vorhersehbar ist der Grip?

Die Versys 650 wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das auf kontrolliertes Bremsen ausgelegt ist. Das hilft besonders im Alltag, wenn häufig aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten und mit wechselnden Bedingungen gebremst wird. Das Bremsgefühl unterstützt eine ruhige Linie und macht das Motorrad auch für weniger geübte Fahrer leichter handhabbar.

Die Tuono 660 bietet dagegen häufig ein sportlicheres Ansprechverhalten. Das kann das Gefühl verstärken, „mehr“ zu können – besonders, wenn man zügig fährt oder sportliche Bremszonen nutzt. Wer jedoch eher entspannt unterwegs ist, kann die sportliche Charakteristik als etwas „direkter“ empfinden als bei der Versys.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?

Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Sitzposition. Die Versys 650 ist tendenziell auf eine aufrechtere, entspanntere Haltung ausgelegt. Das macht sie besonders passend, wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn man im Alltag nicht ständig in einer sehr sportlichen Position „arbeiten“ möchte.

Die Tuono 660 setzt auf eine deutlich sportlichere Haltung. Das sorgt für mehr Kontrolle beim aktiven Fahren, kann aber bei sehr langen Fahrten oder bei häufigem Stadtverkehr spürbar werden. Wer gern dynamisch fährt, wird die Position als Vorteil erleben; wer vor allem Komfort sucht, sollte das bewusst im Hinterkopf behalten.

Windschutz und Alltagstauglichkeit

Gerade auf längeren Strecken entscheidet der Windschutz darüber, wie anstrengend eine Fahrt wird. Die Versys 650 ist hier konzeptionell im Vorteil: Durch den Reisecharakter und die Ausrichtung auf Alltags- und Tourenfahrten wirkt sie oft „entspannter“ bei höheren Geschwindigkeiten. Das Ziel ist, dass man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, gegen den Wind zu arbeiten.

Die Tuono 660 ist als Streetfighter stärker auf das direkte Fahrgefühl ausgelegt. Das kann bedeuten, dass man bei längeren Autobahnabschnitten mehr Wind spürt und sich die Fahrt dadurch schneller anstrengender anfühlt. Dafür gewinnt man an „Nähe“ zum Motorrad und zur Straße – ein Vorteil für alle, die das Motorrad als Spaßgerät sehen.

Handling in der Stadt und auf Landstraßen

Im Stadtverkehr zählt vor allem Übersicht, Wendigkeit und die Frage, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegen lässt. Die Versys 650 spielt hier ihre Vielseitigkeit aus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man unkompliziert bewegt, ohne dass man ständig an der Fahrtechnik „feilen“ muss.

Die Tuono 660 ist ebenfalls handlich, aber der Charakter ist stärker auf sportliche Impulse ausgelegt. Das kann im Stop-and-Go-Verkehr Spaß machen, aber auch dazu führen, dass man schneller „aktiv“ fährt. Wer die Tuono als tägliches Fortbewegungsmittel nutzt, wird sie lieben, wenn man genau diese Dynamik mag.

Auf Landstraßen wird der Unterschied besonders deutlich: Die Versys 650 fühlt sich oft wie die Maschine an, mit der man lange Strecken zügig und entspannt fahren kann. Die Tuono 660 ist eher die Wahl, wenn man Kurven als Spielplatz betrachtet und das Motorrad spürbar „mitnimmt“ – mit einem Fahrgefühl, das sportliche Linien unterstützt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Versys 650 – Stärken

  • Vielseitiger Allround-Charakter: geeignet für unterschiedliche Strecken und Fahrstile.
  • Entspanntes Fahrgefühl: unterstützt ruhiges, kontrolliertes Fahren.
  • Tourentauglichkeit: Wind- und Komfortthema passt oft besser zu längeren Fahrten.
  • Gute Dosierbarkeit bei Motor und Bremsen im Alltag.

Kawasaki Versys 650 – Schwächen

  • Weniger „Streetfighter“-Direktheit: wer maximal sportliche Reaktion sucht, könnte sich weniger gefordert fühlen.
  • Sportliche Ambitionen sind möglich, aber nicht der Kernfokus – dafür fehlt der „Kick“ des Streetfighter-Charakters.

Aprilia Tuono 660 – Stärken

  • Sportlicher Charakter: macht dynamisches Fahren besonders attraktiv.
  • Agiles Handling: unterstützt schnelle Richtungswechsel und aktive Kurvenfahrten.
  • Direktes Rückmeldegefühl: vermittelt schnell, was das Motorrad macht.
  • Motivationsfaktor: lädt spürbar zum zügigen Fahren ein.

Aprilia Tuono 660 – Schwächen

  • Weniger Fokus auf Komfort bei langen Strecken: Wind und Sitzposition können stärker ins Gewicht fallen.
  • Anspruch an den Fahrer: der sportliche Charakter belohnt aktive Fahrweise.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Kawasaki Versys 650 und Aprilia Tuono 660 hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.

Die Versys 650 ist besonders passend für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auch auf längeren Strecken nicht anstrengend wird. Wer häufig pendelt, Touren plant oder einfach ein vielseitiges Bike möchte, das sich unkompliziert fahren lässt, findet in der Versys meist die stimmigere Wahl.

Die Tuono 660 passt dagegen besser zu Fahrern, die das Motorrad als sportliches Werkzeug sehen: Kurven, zügige Landstraßen und ein lebendiges Ansprechverhalten stehen im Fokus. Wer gern aktiv fährt, sich über direktes Feedback freut und auch im Alltag Dynamik möchte, wird mit der Tuono deutlich mehr „Kick“ erleben.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 650 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein ausgewogenes, alltagstaugliches Motorrad suchen: komfortableres Fahrgefühl, entspannterer Charakter und eine Reiseorientierung, die besonders auf längeren Strecken überzeugt. Wer häufig unterwegs ist, ohne jedes Mal das Motorrad „sportlich“ ausfahren zu müssen, wird die Versys als verlässlichen Begleiter erleben.

Die Aprilia Tuono 660 gewinnt vor allem dann, wenn Fahrspaß und sportliche Dynamik im Vordergrund stehen: agiles Handling, direkteres Feedback und ein Antrieb, der dynamische Fahrweise spürbar unterstützt. Wer Kurven als Erlebnis betrachtet und auch im Alltag gern zügig unterwegs ist, findet in der Tuono das passendere Konzept.

Kurz gesagt: Versys 650 für Vielseitigkeit und entspannte Touren, Tuono 660 für sportliche Impulse und maximale Fahrfreude.

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