UVP 8.645 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Komfortables Cross-Over Bike für ca. 9.000 Euro im Test
Weiter zum Testbericht
Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Sehr komfortabler Reise-Dampfer
  • Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
  • Richtig gute Bremsen!
  • Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
  • Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
Kontra:
  • Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
  • Kein Tempomat verfügbar
Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht219kg
Radstand1.415mm
Länge2.165mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.400mm
Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung67 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment61 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite467km
Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.745€ + Überführung
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2007
  • Farben: rot, grün, schwarz

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Versys 650 vs Benelli Leoncino Bobber 400: Vergleich für Alltag, Tour und Stil

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Versys 650 und die Benelli Leoncino Bobber 400, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um Fahrgefühl, Einsatzgebiet und darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt. Genau das wird in diesem Vergleich deutlich: Die Versys 650 steht für vielseitige Touren- und Allround-Fähigkeiten, während die Leoncino Bobber 400 ihren Fokus klar auf den urbanen Look, eine entspannte Fahrweise und den typischen Bobber-Charakter legt.

Grundcharakter: Allrounder vs. Bobber-Statement

Die Kawasaki Versys 650 ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Das merkt man an der Auslegung: Der Fokus liegt auf stabiler Fahrbarkeit, einem souveränen Auftritt auf Landstraßen und dem Gefühl, auch längere Strecken entspannt zu absolvieren. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen ist stärker auf Stil und Alltag zugeschnitten. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne aus der Garage holt, um kurze Strecken zu genießen, durch die Stadt zu rollen und dabei optisch ein klares Statement zu setzen.

Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Wer ein Motorrad sucht, das viele Situationen abdeckt, landet schneller bei der Versys 650. Wer dagegen vor allem ein charaktervolles Design und ein leicht zugängliches Fahrgefühl im Blick hat, wird mit der Leoncino Bobber 400 eher glücklich.

Motor & Fahrgefühl: Durchzug und Gelassenheit vs. entspanntes Tempo

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Versys 650 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügiger werden soll oder wenn man konstant unterwegs ist. Der Motorcharakter wirkt dabei eher „tourentauglich“: gleichmäßig, berechenbar und mit dem Anspruch, auch längere Fahrten ohne ständiges Nachdenken zu ermöglichen. Das macht die Versys 650 besonders interessant für Strecken, auf denen man nicht nur Stadtverkehr fährt, sondern auch Landstraße und Autobahn-ähnliche Abschnitte vorkommen.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen auf einen leichteren, zugänglicheren Charakter. Sie fühlt sich eher nach „mitfahren und genießen“ an als nach „durchziehen“. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Für viele Fahrten im Alltag ist genau diese Art von Fahrgefühl angenehm. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren eher gemütlich plant, bekommt mit der Leoncino Bobber 400 ein Motorrad, das sich nicht aufdrängt, sondern gut mit dem Tempo mitgeht.

Sitzposition & Ergonomie: aufrecht für Reichweite vs. Bobber-typisch für Stil

Ein großer Unterschied liegt in der Sitzposition. Die Kawasaki Versys 650 bietet eine eher aufrechte, alltagstaugliche Haltung. Dadurch bleibt der Blick weit nach vorn gerichtet, und die Körperhaltung wirkt auch nach längerer Fahrt weniger „angespannt“. Das ist besonders relevant, wenn Pendeln, längere Touren oder wechselnde Streckenprofile anstehen.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist vom Bobber-Konzept geprägt. Das bedeutet: Die Sitzhaltung wirkt stärker auf den Stil ausgerichtet, mit einer Position, die sich deutlich „motorradiger“ anfühlt. Das kann sehr viel Fahrspaß bringen – vor allem, wenn man bewusst fährt und die Optik im Vordergrund steht. Wer jedoch häufig lange Strecken am Stück fährt oder viel im Alltag unterwegs ist, sollte darauf achten, wie die eigene Ergonomie mit der Bobber-typischen Haltung harmoniert.

Handling & Fahrwerk: stabiler Allrounder vs. wendiger City-Charakter

Beim Handling zeigt die Versys 650 eine klare Stärke: Sie wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe ausstrahlt. In Kurven und auf wechselndem Untergrund fühlt sie sich meist berechenbar an. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur „schöne“ Strecken fährt, sondern auch Alltagssituationen hat – etwa wechselnde Fahrbahnbeläge oder nicht immer perfekte Straßenverhältnisse.

Die Leoncino Bobber 400 ist dagegen eher auf „einfaches Bewegen“ ausgelegt. Sie macht in der Stadt und auf kurzen Strecken Spaß, weil sie sich leicht anfühlt und man schnell ein Gefühl für das Motorrad bekommt. In engen Bereichen, beim Rangieren oder auf Strecken mit vielen Richtungswechseln kann das ein echter Pluspunkt sein.

Ausstattung & Alltag: Tourenfokus vs. reduzierter Bobber-Look

Auch bei der Ausstattung unterscheiden sich die Philosophien. Die Kawasaki Versys 650 ist typischerweise so gedacht, dass sie sich für unterschiedliche Einsätze eignet. Dazu passt, dass sie als Allrounder wahrgenommen wird: Man kann sie als Basis für Touren nutzen, aber auch im Alltag fahren, ohne dass das Motorrad „zu schade“ wirkt oder zu sehr auf einen bestimmten Stil festgelegt ist.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt stärker auf den Look und das Gefühl eines klassischen Bobbers. Das Motorrad wirkt bewusst reduziert und stilbetont. Das ist ideal, wenn das Motorrad vor allem als Ausdruck genutzt wird und man den Charakter mehr schätzt als eine maximale „Tour-Ausstattung“. Gleichzeitig sollte man sich im Klaren sein: Wer sehr viel Wert auf Komfort-Features für lange Strecken legt, wird bei einem Bobber-Ansatz eher weniger „Allround-Komfort“ erwarten dürfen.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Versys 650 – Stärken

  • Vielseitiger Charakter: eignet sich für unterschiedliche Streckenprofile.
  • Tourenorientiertes Fahrgefühl: ruhig, stabil und berechenbar.
  • Ergonomie für längere Fahrten: aufrechte Haltung unterstützt den Alltag.

Kawasaki Versys 650 – mögliche Schwächen

  • Weniger „Bobber-Style“: wer genau diesen Look sucht, fühlt sich bei der Versys 650 weniger abgeholt.
  • Allround-Anspruch: wer nur kurze Stadtfahrten und maximale Leichtigkeit im Fokus hat, könnte die Versys 650 als „zu Motorrad“ empfinden.

Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken

  • Stil & Charakter: Bobber-Optik und ein klarer Look.
  • Alltagstauglichkeit: fühlt sich auf kurzen Strecken leicht und zugänglich an.
  • Einfacher Zugang: macht Spaß, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Benelli Leoncino Bobber 400 – mögliche Schwächen

  • Tourenanspruch begrenzt: für sehr lange Strecken ist die Bobber-typische Auslegung nicht für jeden ideal.
  • Fahrcharakter eher gemütlich: wer sportlich-dynamisches Durchziehen erwartet, könnte weniger begeistert sein.

Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?

Der wichtigste Punkt bei diesem Vergleich ist die Frage: Wie wird das Motorrad wirklich genutzt? Die Kawasaki Versys 650 passt besonders gut, wenn regelmäßig Touren anstehen, wenn Pendeln und Landstraße gemischt vorkommen und wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich in vielen Situationen souverän anfühlt. Sie ist die Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das nicht nur ein „Projekt“ oder ein reines Schönwetter-Motorrad ist, sondern eine Basis für viele Kilometer.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen die richtige Wahl, wenn der Fokus auf dem urbanen Alltag liegt, wenn kurze Ausfahrten im Vordergrund stehen und wenn das Design ein zentrales Kaufargument ist. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, gut in die Stadt passt und dabei den Bobber-Charakter sichtbar macht, findet in der Leoncino Bobber 400 eine stimmige Option.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 650 ist das bessere Gesamtpaket für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Touren und Alltag suchen. Der Charakter wirkt stabil, die Ergonomie unterstützt längere Fahrten, und das Handling bleibt auch auf wechselnden Strecken angenehm berechenbar. Wer regelmäßig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das viele Einsatzbereiche abdeckt, trifft mit der Versys 650 meist die passendere Wahl.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet vor allem dort, wo Stil und unkomplizierter Fahrspaß zählen. Für Stadtfahrten, kurze Strecken und Fahrerinnen und Fahrer, die den Bobber-Look bewusst mögen, ist sie eine sehr attraktive Option. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt oder ein tourentaugliches Gesamtpaket priorisiert, wird mit der Versys 650 zufriedener sein. Kurz gesagt: Versys 650 für Reichweite und Vielseitigkeit, Leoncio Bobber 400 für Look, Alltag und entspanntes Fahren.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙