UVP 8.645 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Komfortables Cross-Over Bike für ca. 9.000 Euro im Test
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sehr komfortabler Reise-Dampfer
  • Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
  • Richtig gute Bremsen!
  • Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
  • Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
Kontra:
  • Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
  • Kein Tempomat verfügbar
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht219kg
Radstand1.415mm
Länge2.165mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.400mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung67 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment61 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite467km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.745€ + Überführung
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2007
  • Farben: rot, grün, schwarz

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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Kawasaki Versys 650 vs. BMW F 450 GS – Vergleich für Straße, Alltag und leichte Abenteuer

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, wird die Entscheidung oft erst dann spannend, wenn man genauer hinschaut: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an? Wie gut passt es zu längeren Touren? Und wie souverän kommt es mit wechselnden Untergründen klar? Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Kawasaki Versys 650 und der BMW F 450 GS. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur eine Art von Strecke fahren wollen – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.

Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet, die sich aus den jeweiligen Auslegungen ergeben: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Sitz- und Ergonomiegefühl, sowie die Frage, wie gut sich die Maschinen für Straße und für leichtes Gelände eignen. Dabei werden die Stärken und Schwächen beider Motorräder gegeneinander abgewogen, damit die Wahl am Ende nicht nur nach Daten, sondern nach dem eigenen Fahrprofil fällt.

Grundidee der beiden Motorräder: Tourer-Allrounder vs. GS-Charakter

Die Kawasaki Versys 650 ist in der Praxis vor allem als straßenorientierter Reise-Allrounder bekannt. Sie ist darauf ausgelegt, lange Strecken entspannt zu absolvieren und dabei auch im Alltag unkompliziert zu bleiben. Die BMW F 450 GS dagegen bringt den typischen GS-Gedanken stärker in Richtung „leicht und agil“. Sie wirkt wie ein Motorrad, das besonders dann Spaß macht, wenn die Route nicht nur aus Asphalt besteht.

Beide Ansätze können zum gleichen Ziel führen – nämlich einem Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt. Doch die Art, wie das erreicht wird, unterscheidet sich: Die Versys 650 spielt ihre Stärken eher über ruhige, gleichmäßige Fahrbarkeit und Komfort aus. Die F 450 GS punktet stärker über Wendigkeit, ein lebendiges Ansprechverhalten und das Gefühl, auch abseits der perfekten Linie sicher unterwegs zu sein.

Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt

Beim Motor geht es nicht nur um „mehr oder weniger“, sondern darum, wie die Leistung nutzbar wird. Die Kawasaki Versys 650 ist so abgestimmt, dass sie im normalen Fahrbetrieb angenehm gleichmäßig zieht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Beschleunigungen im Stadtverkehr oder das ständige Anpassen an den Verkehr flüssig funktionieren soll. Auf der Landstraße wirkt das Zusammenspiel aus Motor und Getriebe oft wie „einfach fahren“: Gas auf, Geschwindigkeit halten, entspannt weiterrollen.

Die BMW F 450 GS setzt dagegen stärker auf ein dynamisches Ansprechverhalten. Gerade im unteren bis mittleren Drehzahlbereich kann das Motorrad dadurch spritziger wirken, weil es schneller „mitgeht“. Das ist ein Vorteil, wenn häufige Richtungswechsel, kurze Beschleunigungsphasen oder zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven gefragt sind. Gleichzeitig kann genau diese Lebendigkeit auch bedeuten, dass man das Fahrgefühl stärker „mitsteuert“, statt nur gleichmäßig durchzuziehen.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Versys 650: Stärke ist die entspannte, gut dosierbare Kraftentfaltung für Alltag und Tour. Schwäche kann sein, dass sie weniger „sportlich“ wirkt, wenn man ein besonders agiles Ansprechverhalten erwartet.
  • F 450 GS: Stärke ist das lebendige Gefühl und die schnelle Reaktion auf Gasbefehle. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr ruhigem Fahrstil weniger „automatisch“ wirkt als ein eher tourorientiertes Setup.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Vergleich zeigt sich schnell, dass die Kawasaki Versys 650 eher auf souveräne Stabilität ausgelegt ist. Das Fahrwerk vermittelt das Gefühl, dass das Motorrad auch bei längeren Strecken und wechselnden Geschwindigkeiten ruhig bleibt. Gerade auf der Straße ist das ein Pluspunkt: Man kann sich auf die Linie konzentrieren, statt ständig gegen Unruhe anzukämpfen.

Die BMW F 450 GS wirkt dagegen im Handling oft „leichter“ und wendiger. Das macht sie besonders interessant, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Auf Schotter, grobem Untergrund oder bei wechselnden Fahrbahnzuständen kann die Agilität helfen, das Motorrad schnell in die gewünschte Position zu bringen. Gleichzeitig gilt: Wer maximale Langstreckenruhe sucht, wird bei einem stärker auf Agilität ausgelegten Charakter manchmal weniger „großes Tourer-Gefühl“ bekommen.

Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht

  • Versys 650: Vorteil bei gleichmäßigem Tempo, ruhigem Geradeauslauf und komfortablem Durchrollen. Nachteil, wenn man häufig sehr enge Kehren oder „spielerisches“ Fahren bevorzugt.
  • F 450 GS: Vorteil bei Richtungswechseln, leichtem Gelände und einem dynamischen Fahrstil. Nachteil, wenn man vor allem auf Autobahn-ähnliche Langstreckenruhe setzt.

Sitzposition und Komfort: Für lange Tage oder kurze Wege

Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso angenehm ist wie nach zehn. Die Kawasaki Versys 650 ist tendenziell auf entspannte Ergonomie ausgelegt. Das hilft besonders, wenn man häufig pendelt oder Touren plant, bei denen man nicht ständig „aktiv“ gegen die Haltung arbeiten möchte. Auch die Wind- und Wettertauglichkeit spielt in der Praxis eine Rolle: Ein straßenorientiertes Setup wirkt oft dann besonders stimmig, wenn man viele Kilometer am Stück fährt.

Die BMW F 450 GS bringt eine Sitzposition mit, die eher nach „aufsteigen und los“ wirkt – mit einem Gefühl, das auch bei wechselndem Untergrund gut kontrollierbar bleibt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern mal abbiegt, eine Nebenstrecke nimmt oder bewusst auf Schotterabschnitte setzt. Je nach Körpergröße und Fahrstil kann das aber auch bedeuten, dass man für maximalen Langstreckenkomfort stärker auf die passende Einstellung (Sitzhöhe, Ergonomie, ggf. Zubehör) achten sollte.

Komfort-Check: Was besser zu welchem Fahrprofil passt

  • Versys 650: Komfortstärke bei langen Strecken und ruhigem Fahrstil. Schwäche, wenn man ein besonders „offroad-nahes“ Gefühl sucht.
  • F 450 GS: Komfortstärke bei aktiver Fahrweise und gemischten Strecken. Schwäche, wenn man primär auf maximalen Langstrecken-Sofa-Komfort aus ist.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Beim Thema Bremsen geht es um Dosierbarkeit und Stabilität. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich funktionieren. Der Unterschied liegt eher im Charakter: Die Versys 650 wirkt häufig wie ein Motorrad, das sich „vorhersehbar“ anfühlt – ein Vorteil, wenn man im Verkehr häufig bremsen und wieder anfahren muss. Die F 450 GS kann sich dabei ebenfalls sehr kontrolliert anfühlen, aber mit einem stärker „direkten“ Feedback, das besonders dann gut kommt, wenn man auf wechselndem Untergrund unterwegs ist.

Wichtig ist: Sicherheit entsteht nicht nur durch Bremsleistung, sondern durch das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Reifen und dem Gefühl, wie das Motorrad auf Eingaben reagiert. In dieser Hinsicht passen beide Maschinen zu ihrem jeweiligen Einsatzprofil – die Versys 650 eher für Straße und Tour, die F 450 GS eher für gemischte Strecken.

Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Stadtgefühl

Im Alltag zählt oft Kleinkram: Wie leicht lässt sich das Motorrad rangieren? Wie gut ist es im Stop-and-go zu kontrollieren? Wie entspannt ist es beim Anhalten und Wiederanfahren? Die Kawasaki Versys 650 spielt hier ihre Stärken als straßenorientierter Allrounder aus. Sie wirkt im Stadtverkehr meist gutmütig und lässt sich ohne großes „Kampfgewicht“ bewegen.

Die BMW F 450 GS kann im Alltag ebenfalls überzeugen, vor allem durch ihr agiles Handling. Gerade wenn häufig enge Stellen, Ein- und Ausfahrten oder wechselnde Fahrbahnbeschaffenheit vorkommen, kann das Motorrad schnell „handlich“ wirken. Wer jedoch sehr viel Wert auf maximalen Langstreckenkomfort legt, wird bei der Versys 650 oft schneller ein rundes Gesamtgefühl finden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Versys 650 – typische Stärken

  • Tourenorientierter Komfort: entspanntes Fahrgefühl bei längeren Strecken.
  • Gleichmäßige Kraftentfaltung: gut dosierbar im Alltag und auf der Landstraße.
  • Straßenfokus: souveränes Handling auf Asphalt.

Kawasaki Versys 650 – typische Schwächen

  • Weniger „Offroad-Feeling“: wenn das Motorrad vor allem für Schotter und unbefestigte Wege gedacht ist, wirkt die Ausrichtung weniger kompromisslos.
  • Agilitätsanspruch: wer sehr sportlich und spielerisch fahren möchte, könnte sich mehr „Direktheit“ wünschen.

BMW F 450 GS – typische Stärken

  • Agiles Handling: macht Richtungswechsel und gemischte Strecken besonders attraktiv.
  • Lebendiges Ansprechverhalten: unterstützt einen dynamischen Fahrstil.
  • GS-Charakter: fühlt sich auf Schotter und bei wechselndem Untergrund stimmig an.

BMW F 450 GS – typische Schwächen

  • Langstreckenfokus: wer vor allem maximalen „Autobahn-Relax“ sucht, könnte die Versys 650 als runder empfinden.
  • Fahrstilabhängigkeit: das lebendige Gefühl will oft etwas mehr „Mitdenken“.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Wahl zwischen Kawasaki Versys 650 und BMW F 450 GS hängt stark davon ab, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Wer viele Kilometer auf Asphalt fährt, gern entspannt tourt und ein Motorrad sucht, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt, findet in der Versys 650 häufig die passendere Basis. Sie ist ein Motorrad, das man „einfach nutzt“ – ohne ständig das Setup oder den Fahrstil anpassen zu müssen.

Wer dagegen öfter auf Nebenstrecken unterwegs ist, Schotterabschnitte nicht meidet und ein Motorrad möchte, das sich schnell und kontrolliert in jede Situation bringt, wird mit der F 450 GS sehr wahrscheinlich mehr Freude haben. Sie passt besonders gut zu Fahrerinnen und Fahrern, die gern variieren: mal zügig über Land, mal abseits der Hauptstrecke.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 650 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße, Komfort und entspannter Tourentauglichkeit liegt. Sie spielt ihre Stärken im gleichmäßigen Fahrgefühl aus und wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken angenehm „durchrollt“ und im Alltag unkompliziert bleibt. Wer ein Allrounder sucht, der vor allem auf Asphalt überzeugt und dabei zuverlässig und komfortabel ist, wird mit der Versys 650 sehr zufrieden sein.

Die BMW F 450 GS empfiehlt sich vor allem dann, wenn Agilität und gemischte Strecken im Vordergrund stehen. Ihr lebendiges Ansprechverhalten und das handliche Handling machen sie besonders attraktiv, wenn die Route öfter mal wechselt und auch leichtes Gelände Teil des Plans ist. Wer ein Motorrad möchte, das sich dynamisch steuern lässt und GS-Feeling stärker in den Alltag bringt, trifft mit der F 450 GS die passendere Entscheidung.

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