| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
- Bulliger Motor
- Leistung ohne Ende
- sehr gute Qualitätsanmutung
- hervorragendes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- QuickShifter etwas ruckelig
- nicht ganz billig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 520 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
Fazit
Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Versys 650 vs. BMW R 1250 R: Vergleich für Alltag, Tour und Reise
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Versys 650 steht für einen unkomplizierten, alltagstauglichen Reisebegleiter mit spürbarer Leichtigkeit. Die BMW R 1250 R dagegen wirkt wie ein Premium-Allrounder: kraftvoll, souverän und mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken entspannt zu bleiben. Wer zwischen beiden Modellen schwankt, möchte meist nicht nur technische Daten sehen, sondern verstehen, wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen.
Im Folgenden geht es um die wesentlichen Punkte, die beim direkten Vergleich zählen: Motor und Antrieb, Fahrgefühl, Ergonomie, Fahrwerk und Bremsen, Ausstattung sowie die Frage, welche Stärken und Schwächen die beiden Motorräder in der Praxis zeigen.
Motorcharakter: Leichtfüßig und drehfreudig vs. souverän und kraftvoll
Kawasaki Versys 650: Alltagstauglichkeit durch gut nutzbares Drehmoment
Die Versys 650 ist so ausgelegt, dass sie im Stadtverkehr und auf Landstraßen schnell „greifbar“ wirkt. Der Motor liefert ein Ansprechverhalten, das das Fahren unkompliziert macht: Gas geben fühlt sich direkt an, und auch ohne dauerhaft hohe Drehzahlen bleibt das Motorrad angenehm im Fluss. Gerade auf Touren zeigt sich die Stärke darin, dass sich das Tempo harmonisch aufbauen lässt – ohne dass man ständig nach dem richtigen Drehzahlfenster suchen muss.
BMW R 1250 R: Kraftentfaltung mit Premium-Anspruch
Die R 1250 R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um souveräne Beschleunigung und entspanntes Dahingleiten geht. Der Motor wirkt weniger „drehzahlgetrieben“, sondern eher wie ein Kraftpaket, das auch bei moderaten Drehzahlen zuverlässig zieht. Das macht Überholmanöver und Autobahnabschnitte besonders angenehm, weil das Motorrad nicht erst „aufwachen“ muss. Gleichzeitig bleibt die Fahrweise insgesamt ruhig und kontrolliert.
Fahrgefühl und Handling: Agilität der Versys vs. Stabilität der BMW
Versys 650: leicht zu bewegen, macht Spaß beim Wechseln der Linien
Die Kawasaki wirkt im Alltag oft wie ein Motorrad, das man gern bewegt. Das Handling ist spürbar agil, wodurch sich Richtungswechsel und kurvige Strecken leichter anfühlen. Auch bei wechselnden Geschwindigkeiten bleibt das Fahrverhalten berechenbar. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und kurzen Touren pendelt, bekommt hier ein Motorrad, das nicht „zu schwer im Kopf“ wirkt.
R 1250 R: ruhige Führung, besonders bei längeren Strecken
Die BMW R 1250 R vermittelt mehr Ruhe und Stabilität, vor allem wenn die Strecke länger wird oder das Tempo konstant bleibt. In schnellen Passagen fühlt sich die Linie oft souveräner an, und das Motorrad wirkt wie ein verlässlicher Begleiter. Das Handling ist nicht träge, aber die Charakteristik ist stärker auf Gelassenheit ausgelegt als auf maximale Agilität.
Ergonomie: Sitzposition und Alltagstauglichkeit im Vergleich
Beide Motorräder sind für Touren gedacht, unterscheiden sich aber in der Sitzhaltung und im Gefühl, wie „nah“ das Motorrad wirkt. Die Versys 650 bietet eine Position, die viele Fahrer als praktisch empfinden: aufrecht genug für den Alltag, gleichzeitig so, dass längere Fahrten nicht sofort unbequem werden. Die BMW R 1250 R setzt stärker auf eine sportlich-entspannte Haltung, die sich besonders dann auszahlt, wenn man bewusst fährt und das Motorrad als Premium-Tool für längere Strecken nutzt.
Ein wichtiger Punkt ist dabei die Passform: Je nach Körpergröße und Fahrstil kann die eine Maschine besser passen als die andere. Wer häufig im Sitzen „arbeitet“, also viel Lenkimpulse gibt und aktiv fährt, wird die BMW oft als direkter erleben. Wer dagegen Wert auf entspanntes Gleiten und häufiges Wechseln zwischen kurzen und längeren Etappen legt, findet in der Versys 650 häufig den leichteren Einstieg.
Fahrwerk und Bremsen: Komfort vs. sportliche Rückmeldung
Versys 650: ausgewogen für Straße und gemischte Strecken
Das Fahrwerk der Versys 650 ist darauf ausgelegt, Unebenheiten nicht unnötig hart durchzureichen. Auf typischen Straßenbelägen bleibt das Motorrad gut kontrollierbar, und die Federung wirkt so, dass man auch nach längerer Fahrt noch entspannt bleibt. In Kurven vermittelt die Maschine eine solide Basis, ohne dabei den Charakter zu verlieren.
R 1250 R: Premium-Fahrgefühl mit Fokus auf souveränen Grip
Die BMW setzt stärker auf ein Fahrgefühl, das Stabilität und Kontrolle kombiniert. Gerade bei zügigem Fahren oder bei wechselnden Bedingungen wirkt die Maschine oft „aufgeräumter“: Das Motorrad bleibt ruhig, die Rückmeldung ist klar, und die Bremsleistung unterstützt ein sicheres Gefühl. Wer häufig längere Strecken fährt und dabei auch mal zügiger unterwegs ist, wird die BMW in vielen Situationen als besonders passend empfinden.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Versys 650 zielt eher auf ein stimmiges Gesamtpaket für den Alltag ab – funktional, verständlich und ohne unnötige Komplexität. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man ein Motorrad sucht, das man einfach nutzt und nicht ständig „optimiert“.
Die BMW R 1250 R wirkt dagegen wie ein Premium-Paket. Neben dem Fahrgefühl spielt hier auch die Anmutung eine Rolle: Bedienelemente, Gesamtqualität und das Gefühl, dass das Motorrad für längere Reisen gemacht ist. Wer Wert auf Komfortdetails und eine hochwertigere Ausstrahlung legt, wird die BMW häufig als „runder“ erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Versys 650
- Leichtes Handling im Alltag und auf kurvigen Strecken
- Unkomplizierter Motorcharakter, der sich im Stadt- und Landstraßenbetrieb gut nutzen lässt
- Ausgewogener Komfort für gemischte Fahrten
- Praxisorientierter Ansatz: funktional, verständlich, tourentauglich
Schwächen der Kawasaki Versys 650
- Wer vor allem auf maximale Langstrecken-Souveränität und „große“ Kraft setzt, könnte sich im Vergleich zur BMW weniger dominant fühlen
- Bei sehr ambitioniertem Tempo auf langen Autobahnabschnitten kann die BMW als Premium-Option insgesamt gelassener wirken
Stärken der BMW R 1250 R
- Souveräne Kraftentfaltung für entspanntes Fahren und zügige Manöver
- Stabileres Langstrecken-Gefühl durch ruhige Fahrcharakteristik
- Premium-Anmutung und hochwertiger Gesamteindruck
- Klare Rückmeldung bei Fahrwerk und Bremsen
Schwächen der BMW R 1250 R
- Wenn maximale Agilität und „leichtes“ Handling im Vordergrund stehen, wirkt die Versys oft zugänglicher
- Der Premium-Ansatz kann sich je nach Nutzung und Budget stärker bemerkbar machen
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Profil besser zur eigenen Fahrweise passt.
Kawasaki Versys 650: ideal für vielseitige Nutzung
Die Versys 650 ist besonders passend, wenn häufig zwischen Alltag, Feierabendfahrten und Touren gewechselt wird. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, sich leicht bewegen lässt und dabei trotzdem tourentauglich bleibt, trifft mit der Kawasaki oft eine sehr pragmatische Wahl. Auch für Einsteiger in die Reise- und Allroundklasse kann die Versys überzeugen, weil sie das Fahren angenehm unkompliziert macht.
BMW R 1250 R: ideal für Premium-Touren und entspanntes Kraftfahren
Die BMW R 1250 R ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, souveräne Beschleunigung und ein hochwertiges Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, dabei aber nicht hektisch sein möchte, wird die Charakteristik der BMW als besonders stimmig erleben. Auch wenn das Motorrad häufig als „großer“ Reisebegleiter genutzt wird, spielt die BMW ihre Stärken besonders gut aus.
Fazit:
Die Kawasaki Versys 650 ist die stimmige Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen: leicht zu bewegen, unkompliziert im Antrieb und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf Bewegung macht. Sie punktet vor allem dort, wo häufig gewechselt wird – zwischen Stadt, Landstraße und kürzeren Ausfahrten – und wo ein ausgewogenes, praxisorientiertes Gesamtpaket wichtiger ist als maximale Premium-Souveränität.
Die BMW R 1250 R passt besonders gut, wenn Langstrecke, ruhige Stabilität und kraftvolle Souveränität im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie ein Premium-Allrounder, der entspanntes Dahingleiten ebenso unterstützt wie zügige Manöver. Wer Wert auf ein hochwertiges Gesamtgefühl und ein Motorrad legt, das auch bei längeren Fahrten gelassen bleibt, findet in der BMW meist die passendere Option.
Kurz gesagt: Versys 650 für unkomplizierte Vielseitigkeit und Agilität, R 1250 R für Premium-Komfort, Kraft und Langstreckenruhe.