| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Kawasaki Versys 650 vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Touren, Alltag und lange Strecken
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Versys 650 steht für einen unkomplizierten, alltagstauglichen Reisebegleiter mit sympathischem Charakter. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist deutlich näher an der Premium-Ecke – mit mehr Leistung, moderner Elektronik und einem Fokus auf Komfort auf langen Strecken. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen fallen auf, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Grundidee und Charakter: Versys 650 als pragmatischer Allrounder, Tracer 9 GT Plus als Premium-Tourer
Die Versys 650 wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt: für Pendelstrecken, für Wochenendtouren und auch für längere Fahrten, wenn es nicht gleich „maximal“ sein muss. Der Fokus liegt auf einem gutmütigen Gesamtpaket aus Sitzposition, Fahrbarkeit und einem Motor, der nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich auch in der Praxis angenehm dosieren lässt.
Die Tracer 9 GT Plus verfolgt eine andere Philosophie. Hier steht die Kombination aus sportlicher Agilität und Reise-Komfort im Vordergrund. Die GT Plus-Ausrichtung zielt darauf, dass sich das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil und souverän anfühlt – und dass die Elektronik den Fahrer unterstützt, statt ihn zu bremsen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistungs- und Drehmoment-Charaktere im Alltag anfühlen
Im Vergleich der beiden Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Kawasaki Versys 650 setzt auf einen Motor, der sich vor allem durch seine Alltagstauglichkeit auszeichnet: gleichmäßige Kraftentfaltung, gut nutzbar im mittleren Drehzahlbereich und ein Fahrgefühl, das auch auf wechselnden Streckenbelägen entspannt bleibt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und „mal eben“ längere Ausfahrten gemischt werden.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt dagegen stärker die „Touren- und Überholkarte“. Die Leistungsentfaltung wirkt präsenter und dynamischer, wodurch sich Beschleunigungsmanöver und zügiges Fahren auf Landstraßen deutlich leichter anfühlen. Gleichzeitig ist die Kraft nicht nur „da“, sondern lässt sich – je nach Fahrmodus und Setup – kontrolliert abrufen. Das ist ein Vorteil, wenn häufig Autobahnabschnitte oder schnelle Landstraßenroutinen gefahren werden.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Versys 650 – Stärke: unkomplizierte Dosierbarkeit und entspannter Rhythmus, der auch bei wechselnder Fahrweise funktioniert.
- Versys 650 – Schwäche: wer dauerhaft sehr sportlich unterwegs ist, merkt schneller, dass Reserven begrenzter sind als bei der Tracer.
- Tracer 9 GT Plus – Stärke: spürbar mehr Dynamik für Überholvorgänge und zügiges Reisen.
- Tracer 9 GT Plus – Schwäche: die höhere „Premium“-Ausrichtung kann dazu führen, dass man sich stärker mit Einstellungen und Elektronik-Logik beschäftigt, statt einfach loszufahren.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Beim Handling zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder ausgelegt sind. Die Versys 650 fühlt sich in vielen Situationen leicht an: beim Rangieren, beim Wechsel zwischen Kurven und auf Strecken, auf denen der Belag nicht immer perfekt ist. Das Fahrwerk wirkt so abgestimmt, dass es den Fahrer nicht ständig „fordert“, sondern eine ruhige Linie unterstützt.
Die Tracer 9 GT Plus ist spürbar auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen wirkt das Motorrad gelassen. In schnellen Kurven bleibt es dabei handlich genug, um nicht wie ein schwerer Tourer zu wirken – allerdings ist die Tracer tendenziell die Maschine, die man eher „mit System“ fährt: Linie halten, Gas sauber dosieren, Elektronik im passenden Modus nutzen.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Versys 650 – Stärke: unkompliziertes Handling, das auch auf unruhigen Strecken angenehm bleibt.
- Versys 650 – Schwäche: bei sehr sportlicher Gangart kann die Reservenlage schneller an Grenzen stoßen.
- Tracer 9 GT Plus – Stärke: souveränes Fahrgefühl bei Tempo und auf langen Strecken.
- Tracer 9 GT Plus – Schwäche: wer vor allem enge Stadtpassagen und häufiges Stop-and-go fährt, empfindet die Premium-Orientierung manchmal als „zu viel Motorrad“.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Boost bei der Tracer, Fokus auf das Wesentliche bei der Versys
Ein großer Unterschied liegt in der Elektronik. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt moderne Assistenz- und Fahrmodi-Logik mit, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen unterstützt. Das ist besonders hilfreich, wenn die Bedingungen variieren: Regen, wechselnde Temperaturen, unterschiedliche Beladung oder einfach unterschiedliche Fahrstile. Die Elektronik sorgt dafür, dass sich das Motorrad berechenbar anfühlt und das Vertrauen in Schräglage und Traktion steigt.
Die Kawasaki Versys 650 ist dagegen eher auf das konzentriert, was man im Alltag wirklich braucht. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ wäre – vielmehr wirkt sie dadurch oft direkter und weniger erklärungsbedürftig. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich nicht ständig „anders“ anfühlt, ist das ein Plus.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Versys 650 – Stärke: klare, intuitive Fahrbarkeit ohne zu viele Eingriffe.
- Versys 650 – Schwäche: wer maximale Assistenz erwartet, findet bei der Tracer mehr Komfort- und Sicherheitsfeatures.
- Tracer 9 GT Plus – Stärke: moderne Unterstützung, die das Fahren entspannter und variabler macht.
- Tracer 9 GT Plus – Schwäche: mehr Technik bedeutet auch mehr „Einstellungen im Kopf“ – zumindest am Anfang.
Windschutz, Sitzposition und Komfort: Wer lange fährt, merkt den Unterschied
Auf Touren entscheidet oft Kleinkram: Windschutz, Sitzposition, Ergonomie und das Gefühl, wie anstrengend die Fahrt nach einigen Stunden ist. Hier spielt die Yamaha Tracer 9 GT Plus ihre Stärken aus. Der Windschutz und die Auslegung für längere Strecken sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch bei längeren Etappen weniger „angestrengt“ anfühlt. Dazu kommt, dass die Tracer mit ihrem Komfortanspruch eher auf „durchziehen“ ausgelegt ist.
Die Kawasaki Versys 650 ist ebenfalls komfortorientiert, aber auf eine andere Art. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gut kontrollieren kann und das sich für viele Fahrer ergonomisch stimmig anfühlt – besonders, wenn die Touren nicht ausschließlich aus Autobahn bestehen. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder Touren mit vielen Pausen plant, wird die Versys oft als angenehm unkompliziert erleben.
Stärken und Schwächen bei Komfort und Ergonomie
- Versys 650 – Stärke: entspannter Einstieg in längere Fahrten, ohne dass man sich „verstellen“ muss.
- Versys 650 – Schwäche: bei sehr langen Autobahnabschnitten kann die Tracer den Komfortvorteil deutlicher ausspielen.
- Tracer 9 GT Plus – Stärke: mehr Reise-Komfort durch Windschutz und Premium-Ausrichtung.
- Tracer 9 GT Plus – Schwäche: wer primär kurze Strecken fährt, profitiert nicht in vollem Umfang von der Touren-Optimierung.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltag und „einfach losfahren“
Reisetauglichkeit ist mehr als nur Koffer. Dazu gehören auch die Alltagstauglichkeit im Handling, die Übersichtlichkeit, die Alltagsergonomie und die Frage, wie gut das Motorrad mit wechselnder Beladung zurechtkommt. Die Versys 650 punktet hier mit ihrer pragmatischen Art: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell vorbereitet, unkompliziert belädt und dann einfach fährt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gerne spontan unterwegs sind.
Die Tracer 9 GT Plus ist ebenfalls reisetauglich, aber stärker in Richtung „große Tour“ gedacht. Die Ausstattung und die elektronische Unterstützung helfen dabei, dass sich das Motorrad auch bei längeren Tagen souverän anfühlt. Wer regelmäßig größere Strecken fährt und dabei Komfort sowie Sicherheit priorisiert, wird die Tracer als sehr stimmiges Gesamtpaket erleben.
Preis-Leistungs-Gefühl und Zielgruppe: Welche Erwartungen passen besser?
Der Vergleich lässt sich am Ende gut auf Erwartungen herunterbrechen. Die Kawasaki Versys 650 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig ist, sich leicht in den Alltag integrieren lässt und auf Touren nicht überfordert. Sie ist eine starke Wahl für Fahrer, die ein „funktionierendes“ Reise- und Allroundmotorrad möchten – ohne dass jede Fahrt ein technisches Projekt wird.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus richtet sich eher an Fahrer, die mehr Dynamik, mehr Komfort und mehr moderne Unterstützung wollen. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf Windschutz und Elektronik legt und das Motorrad als Premium-Reisegerät sieht, bekommt hier ein sehr stimmiges Konzept.
Typische Kaufgründe im Vergleich
- Versys 650: ideal, wenn ein ausgewogenes Motorrad für Alltag und Tour gesucht wird und die Fahrbarkeit im Vordergrund steht.
- Tracer 9 GT Plus: ideal, wenn Komfort, Dynamik und moderne Elektronik für lange Strecken wichtiger sind als „maximal unkompliziert“.
Fazit:
Die Kawasaki Versys 650 ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges, leicht zu handhabendes Motorrad suchen, das im Alltag überzeugt und auf Touren angenehm unkompliziert bleibt. Wer gerne spontan fährt, kurvige Strecken mag und ein Motorrad bevorzugt, das sich direkt und ohne viel „Technikdenken“ anfühlt, wird mit der Versys sehr zufrieden sein. Ihre Stärke liegt im pragmatischen Gesamtpaket: gutmütig, alltagstauglich und für viele Fahrprofile passend.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus empfiehlt sich, wenn längere Strecken, mehr Dynamik und ein spürbarer Komfortvorteil im Vordergrund stehen. Die Tracer spielt ihre Stärken besonders bei höheren Geschwindigkeiten, auf Autobahn-Abschnitten und wenn moderne Elektronik den Fahrspaß zusätzlich absichert. Wer ein Premium-Tourenmotorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, trifft mit der Tracer die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Versys 650 für unkomplizierte Vielseitigkeit – Tracer 9 GT Plus für Komfort und Dynamik auf großen Touren.