| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- Kurze Wartungsintervalle
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.310 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 61 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 176 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Perimeter | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm | |
| Reifen vorne | 120/70 R18M/C 59H | |
| Reifen hinten | 160/60 R17M/C 69H | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
Fazit - ein Cruiser
Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.
Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.
Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Vulcan S vs. CF Moto 450 MT – Vergleich für Alltag, Komfort und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber bei der Nutzung im Alltag deutlich unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Kawasaki Vulcan S und der CF Moto 450 MT. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag gut bewegen lässt – aber sie kommen aus unterschiedlichen Motorradwelten. Während die Vulcan S klar in Richtung Cruiser-Feeling und entspannte Sitzhaltung tendiert, steht bei der CF Moto 450 MT eher die vielseitige Allround- und Tourentauglichkeit im Vordergrund.
Grundcharakter: Cruiser-Relax vs. vielseitiger Allrounder
Die Kawasaki Vulcan S ist vor allem dann überzeugend, wenn eine entspannte, eher tiefe und komfortorientierte Sitzposition gefragt ist. Der Cruiser-Ansatz sorgt dafür, dass sich längere Strecken ohne ständiges „Umsitzen“ angenehm anfühlen können. Gleichzeitig ist das Motorrad so ausgelegt, dass es sich auch im Stadtverkehr nicht wie ein schweres Gerät anfühlt, sondern eher wie ein gut beherrschbares Gesamtpaket.
Die CF Moto 450 MT dagegen wirkt wie ein Motorrad, das man für viele Situationen „einfach nimmt“. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Setup, das sowohl auf kurvigen Landstraßen als auch auf längeren Fahrten eine solide Figur macht. Wer ein Bike sucht, das nicht nur für eine bestimmte Stilrichtung passt, sondern flexibel eingesetzt werden soll, findet in der 450 MT häufig den passenden Charakter.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Handhabung und Agilität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Vulcan S spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn ruhiges, kontrolliertes Fahren im Vordergrund steht. Das Fahrgefühl ist eher „entspannt“ als „sportlich aggressiv“. Dadurch wirkt das Motorrad sehr zugänglich – gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht permanent das Gefühl suchen, maximal am Limit zu fahren.
Die CF Moto 450 MT ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn häufige Richtungswechsel, dynamischere Landstraßenabschnitte oder ein aktiver Fahrstil zum Alltag gehören. Die Maschine vermittelt ein Gefühl von Leichtigkeit und Kontrolle, ohne dabei den Komfort komplett zu opfern. Wer gern „mitdenkt“ und das Motorrad aktiv bewegt, findet hier meist mehr Spielraum.
Motorcharakter und Ansprechverhalten
Beide Modelle liefern ein Fahrgefühl, das sich im Alltag gut nutzen lässt, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Vulcan S steht für einen eher gleichmäßigen, gut dosierbaren Charakter. Das macht sie interessant, wenn es darum geht, entspannt zu beschleunigen, ohne dass das Motorrad ständig nach mehr Drehzahl verlangt.
Die CF Moto 450 MT wirkt im Vergleich oft „lebendiger“ im Sinne von: Sie lässt sich im Alltag gut aus dem Drehzahlbereich heraus bewegen und unterstützt einen vielseitigen Fahrstil. Das kann besonders dann Vorteile bringen, wenn häufig überholt, beschleunigt oder auf wechselndem Untergrund gefahren wird.
Sitzposition und Komfort: Was passt zu welcher Körperhaltung?
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema – aber auf unterschiedliche Art. Die Kawasaki Vulcan S setzt auf eine Cruiser-typische Sitzhaltung. Das kann sich für viele Fahrerinnen und Fahrer sehr angenehm anfühlen, weil der Rücken entlastet wird und die Arme nicht „gegen“ das Motorrad arbeiten müssen. Gleichzeitig ist die Sitzgeometrie ein Punkt, der je nach Körpergröße und Fahrvorlieben unterschiedlich wirken kann: Wer eine eher aufrechte Haltung bevorzugt, könnte sich mit der Vulcan S trotzdem schnell anfreunden, aber die Grundausrichtung bleibt cruiserorientiert.
Die CF Moto 450 MT bietet im Vergleich eine Position, die häufig als „alltagstauglich“ beschrieben wird: nicht zu gestreckt, nicht zu tief, sondern eher so, dass man sich auch nach längerer Fahrt noch gut fühlt. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Tour genutzt wird, sondern für Stadt, Landstraße und gelegentliche Ausflüge, kann diese Ausgewogenheit ein echter Pluspunkt sein.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Komfort
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein typisches Muster: Die Kawasaki Vulcan S zielt stärker auf ein ruhiges, kontrolliertes Fahrverhalten. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Sicherheit, besonders wenn die Fahrt gleichmäßig abläuft. Auf schlechterem Asphalt oder bei wechselnden Bedingungen kann das Setup angenehm dämpfen, ohne dass das Motorrad „schwammig“ wirkt.
Die CF Moto 450 MT wirkt dagegen häufig etwas „reaktiver“ in dem Sinne, dass sie Richtungswechsel und wechselnde Fahrbahnbedingungen gut mitmacht. Das kann auf kurvigen Strecken oder bei sportlicherem Fahren Vorteile bringen. Gleichzeitig bleibt der Komfort im Alltag ein wichtiger Bestandteil, sodass nicht jede Fahrt wie ein Test der eigenen Fitness wirkt.
Auch bei den Bremsen gilt: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag zuverlässig funktionieren. Der Unterschied liegt eher darin, wie fein dosierbar sich das Gefühl in der Praxis anfühlt. Während die Vulcan S häufig für ein eher gleichmäßiges, gut vorhersehbares Bremsverhalten steht, bietet die CF Moto 450 MT oft eine direkte Rückmeldung, die besonders beim aktiven Fahren geschätzt wird.
Ausstattung und Alltag: Was bringt das Motorrad „mit“?
Bei der Ausstattung geht es im Vergleich weniger um einzelne Highlights, sondern darum, wie stimmig das Gesamtpaket im Alltag wirkt. Die Kawasaki Vulcan S punktet häufig mit einer klaren, cruiserorientierten Auslegung: Bedienelemente und Ergonomie sind auf entspanntes Fahren abgestimmt. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich „einfach“ anfühlt und nicht ständig nach Anpassungen schreit, findet hier schnell seinen Rhythmus.
Die CF Moto 450 MT ist im Vergleich oft die pragmatischere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird. Gerade wenn unterschiedliche Streckenprofile anstehen – von Stadtverkehr bis zu längeren Touren – kann die Ausrichtung der 450 MT helfen, dass das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Art von Fahrt Spaß macht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Vulcan S – Stärken
- Entspanntes Cruiser-Fahrgefühl mit komfortorientierter Sitzhaltung
- Sehr gut zugänglich für Fahrerinnen und Fahrer, die ein ruhiges Handling bevorzugen
- Stimmiges Gesamtpaket für Alltag und entspannte Touren
Kawasaki Vulcan S – mögliche Schwächen
- Wer eine deutlich aufrechte, „tourige“ Sitzposition erwartet, könnte die cruisertypische Geometrie als weniger passend empfinden
- Für einen sehr aktiven, sportlich geprägten Fahrstil kann die Ausrichtung weniger „Biss“ vermitteln als ein stärker allround-orientiertes Motorrad
CF Moto 450 MT – Stärken
- Vielseitiger Allround-Charakter für unterschiedliche Einsatzbereiche
- Agiles Fahrgefühl, das dynamischere Fahrten unterstützt
- Pragmatische Alltagstauglichkeit für Stadt, Landstraße und längere Strecken
CF Moto 450 MT – mögliche Schwächen
- Wer explizit das Cruiser-Feeling sucht, findet bei der 450 MT eher einen anderen Stil als bei der Vulcan S
- Je nach persönlicher Vorliebe kann die „Allround“-Ausrichtung weniger fokussiert wirken als ein klarer Cruiser-Ansatz
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Kawasaki Vulcan S und CF Moto 450 MT lässt sich am besten über die Frage entscheiden, welche Art von Motorradalltag gewünscht ist. Die Vulcan S ist besonders attraktiv für Menschen, die ein Motorrad möchten, das sich vor allem entspannt, kontrolliert und cruiser-typisch anfühlt. Das passt häufig gut zu Fahrten, bei denen Komfort und ein ruhiger Rhythmus wichtiger sind als maximale Dynamik.
Die CF Moto 450 MT ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad möglichst vielseitig eingesetzt wird. Wer regelmäßig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen längeren Touren wechselt, profitiert häufig von der ausgewogenen Auslegung und dem agilen Fahrgefühl. Auch wer gern etwas aktiver fährt, findet in der 450 MT meist mehr „Spiel“ im Alltag.
Fazit:
Die Kawasaki Vulcan S ist die stimmige Wahl für alle, die ein entspanntes Cruiser-Erlebnis suchen: angenehme Sitzhaltung, ruhiges Handling und ein Fahrgefühl, das vor allem Komfort und Kontrolle in den Vordergrund stellt. Wer häufig gemütlich unterwegs ist und das Motorrad als zuverlässigen Begleiter für Alltag und entspannte Touren nutzen möchte, wird mit der Vulcan S sehr wahrscheinlich glücklich.
Die CF Moto 450 MT passt besonders gut, wenn ein vielseitiges Allround-Motorrad gefragt ist: flexible Nutzung, agiles Fahrverhalten und ein Charakter, der sich sowohl im Stadtverkehr als auch auf abwechslungsreichen Strecken wohlfühlt. Wer unterschiedliche Fahrprofile abdeckt und dabei nicht auf Dynamik verzichten möchte, trifft mit der 450 MT oft die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: Cruiser-Fokus und entspanntes Fahren sprechen eher für die Vulcan S – Allround-Flexibilität und aktiveres Fahren eher für die CF Moto 450 MT.