| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- Kurze Wartungsintervalle
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.310 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 61 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 176 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Perimeter | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm | |
| Reifen vorne | 120/70 R18M/C 59H | |
| Reifen hinten | 160/60 R17M/C 69H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - ein Cruiser
Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.
Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.
Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Kawasaki Vulcan S vs. Honda CRF 300 L: Vergleich für Alltag, Landstraße und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Vulcan S und die Honda CRF 300 L, lohnt sich ein genauer Blick. Die eine Maschine steht für entspanntes Cruiser-Feeling, die andere für leichtes, agiles Fahren mit endurotypischer Ausrichtung. Genau deshalb ist der Vergleich spannend: Beide Bikes können im Alltag Spaß machen, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundcharakter: Cruiser-Ruhe vs. Enduro-Vielseitigkeit
Die Kawasaki Vulcan S setzt auf eine entspannte Sitzhaltung und ein Fahrgefühl, das auf Komfort und kontrollierte Gelassenheit ausgelegt ist. Das merkt man besonders bei längeren Fahrten oder im Stadtverkehr, wenn man nicht ständig „arbeiten“ muss, um das Motorrad in die gewünschte Richtung zu bringen.
Die Honda CRF 300 L dagegen wirkt wie ein Werkzeug für Abwechslung: Sie ist darauf ausgelegt, auch abseits der reinen Asphaltwelt souverän zu bleiben. Das zeigt sich im Charakter des Fahrwerks und im Gesamtkonzept, das eher nach „rausfahren und entdecken“ klingt als nach „nur Strecke abspulen“.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim direkten Vergleich der Motorcharakteristik wird klar, dass beide Motorräder nicht auf dieselbe Art „ziehen“. Die Kawasaki Vulcan S spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen, gut dosierbaren Bereich aus. Das ist angenehm, wenn man im Alltag häufig mit wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist und das Motorrad spontan und ohne großes Herumprobieren reagieren soll.
Die Honda CRF 300 L fühlt sich dagegen lebendiger an, wenn es darum geht, aus dem Drehzahlbereich heraus zu arbeiten. Gerade bei wechselndem Untergrund oder wenn es mal zügiger werden soll, wirkt die CRF 300 L oft „direkter“ im Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Fahrspaß nicht nur auf der Straße stattfindet.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Kawasaki Vulcan S: Stärken liegen in der ruhigen, gut beherrschbaren Art und im komfortorientierten Fahrgefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo man sportlich-aggressives Arbeiten erwartet oder wenn man abseits befestigter Wege sehr viel „Grip“ und Enduro-Feeling sucht.
- Honda CRF 300 L: Stärken liegen in der Vielseitigkeit und dem agilen Charakter. Schwächen können sich ergeben, wenn man primär lange Autobahn- oder Schnellstraßenstrecken plant und dabei vor allem Komfort bei konstanten Geschwindigkeiten erwartet.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen ist die Ergonomie. Die Kawasaki Vulcan S ist auf eine entspannte, eher cruiserartige Sitzposition ausgelegt. Dadurch wirkt das Motorrad besonders geeignet für Fahrten, bei denen man nicht ständig in eine „aktive“ Haltung wechseln möchte. Auch für Fahrer, die sich eine angenehme Körperhaltung wünschen, ist das ein klarer Pluspunkt.
Die Honda CRF 300 L bringt eine aufrechte, endurotypische Haltung mit. Das ist praktisch, wenn man Bewegungen im Fahrbetrieb braucht – etwa beim dynamischen Fahren oder wenn es mal uneben wird. Wer lange Strecken in einer sehr entspannten Cruiser-Position bevorzugt, könnte jedoch feststellen, dass die CRF 300 L eher nach „Fahren“ als nach „Abhängen“ verlangt.
Handhabung im Alltag
Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Vulcan S wirkt dabei oft wie ein „einfach zu kontrollierendes“ Cruiser-Motorrad, während die CRF 300 L durch ihre endurotypische Agilität besonders leicht wirkt, wenn es um Richtungswechsel und das schnelle Anpassen an den Untergrund geht.
Fahrwerk und Fahrbahngefühl: Asphalt oder gemischte Wege?
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle. Die Kawasaki Vulcan S ist so abgestimmt, dass sie auf der Straße ein ruhiges, vorhersehbares Verhalten liefert. Schlaglöcher und Unebenheiten werden spürbar abgefedert, ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Motorrad müsse „gegensteuern“.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen klar auf gemischte Bedingungen ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein aktives Fahren, bei dem man auch auf Schotter, Feldwegen oder schlechterem Asphalt nicht sofort das Gefühl bekommt, „zu viel“ zu verlangen.
Bremsen und Kontrolle
In beiden Fällen steht die Kontrolle im Vordergrund. Im Vergleich fällt auf, dass die Vulcan S vor allem durch ihr insgesamt ruhiges Setup überzeugt: Das Bremsen wirkt oft harmonisch in das Fahrgefühl eingebettet. Die CRF 300 L punktet besonders dann, wenn man häufig mit wechselnden Bedingungen rechnet und eine sichere Dosierbarkeit auch dann braucht, wenn der Untergrund nicht perfekt ist.
Alltagstauglichkeit: Pendeln, Stadtverkehr und längere Touren
Für den Alltag ist nicht nur die Technik entscheidend, sondern auch, wie gut sich das Motorrad in den Tagesablauf einfügt. Die Kawasaki Vulcan S eignet sich besonders, wenn der Fokus auf entspannter Fortbewegung liegt: Stadtverkehr, Landstraße und Touren, bei denen man nicht ständig „auf Kante“ fährt, passen sehr gut.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr Abwechslung bietet: kurze Wege mit unbefestigten Abschnitten, Ausflüge in Richtung Feldweg oder einfach die Lust, auch mal „anders“ zu fahren. Gerade wenn die Route nicht immer nur aus glattem Asphalt besteht, spielt die CRF 300 L ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen zusammengefasst
Kawasaki Vulcan S – typische Vorteile
- Komfortorientiertes Fahrgefühl mit entspannter Sitzhaltung
- Gute Dosierbarkeit im Alltag, besonders bei wechselnden Geschwindigkeiten
- Ruhiges, straßenorientiertes Setup für entspannte Touren
Kawasaki CRF 300 L – typische Vorteile
- Agiles, endurotypisches Handling für gemischte Strecken
- Vielseitigkeit bei Untergrundwechsel und Ausflügen abseits der Straße
- Fahrspaß durch lebendiges Ansprechverhalten
Wo die Grenzen liegen
- Vulcan S: weniger „Enduro-Feeling“ und weniger Fokus auf Offroad-Einsätze
- CRF 300 L: weniger Cruiser-Komfort für lange, gleichmäßige Autobahn- oder Schnellstraßenfahrten
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Wer vor allem entspanntes Cruisen, eine angenehme Sitzposition und ein straßenorientiertes Fahrgefühl sucht, wird mit der Kawasaki Vulcan S sehr glücklich. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, ohne ständig an Technik oder Fahrstil denken zu müssen.
Wer dagegen Abwechslung möchte – also auch mal Schotter, Feldwege oder unvorhersehbare Strecken – findet in der Honda CRF 300 L oft den passenderen Begleiter. Sie lädt dazu ein, Routen flexibler zu planen und das Motorrad nicht nur als Transportmittel, sondern als Entdeckungsgerät zu sehen.
Fazit:
Die Kawasaki Vulcan S ist die stimmige Wahl für alle, die vor allem auf Asphalt unterwegs sind und ein komfortorientiertes, ruhiges Fahrgefühl suchen. Sie passt besonders gut zu entspannter Tourenplanung, Stadtverkehr und Fahrern, die eine cruiserartige Ergonomie bevorzugen. Wer dagegen häufig wechselnde Untergründe erwartet oder einfach Lust auf mehr Vielseitigkeit hat, liegt mit der Honda CRF 300 L oft richtig. Sie wirkt agiler und unterstützt ein aktives Fahren, das auch abseits befestigter Wege Spaß macht.
Kurz gesagt: Vulcan S für entspanntes Cruisen und straßenorientierten Komfort, CRF 300 L für Abenteuerlust, Flexibilität und endurotypische Agilität. So wird der Vergleich schnell klar: Beide Motorräder sind stark – nur eben für unterschiedliche Fahrprofile.