UVP 8.645 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Schwarz und schön
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Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrkomfort
  • Fahrstabilität
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Kurze Wartungsintervalle
Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.575mm
Länge2.310mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.100mm
Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung61 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment63 NM bei 6.600 U/Min
Höchstgeschw.176km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km
Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km

Fahrwerk

RahmenbauartPerimeter
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenGasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm
Reifen vorne120/70 R18M/C 59H
Reifen hinten160/60 R17M/C 69H
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)

Fazit - ein Cruiser

Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.

Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.

Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 7.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: seit 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: mattschwarz, mattgrün

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

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Kawasaki Vulcan S vs. Royal Enfield Classic 650: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber beim Fahren deutlich unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau das passiert beim Vergleich zwischen Kawasaki Vulcan S und Royal Enfield Classic 650. Beide Modelle bewegen sich im Cruiser- bzw. Retro-Umfeld, doch die Philosophie dahinter ist spürbar verschieden: Die Kawasaki Vulcan S zielt auf modernes Handling, eine flexible Sitzposition und ein insgesamt sehr zugängliches Fahrgefühl. Die Royal Enfield Classic 650 steht dagegen für Charakter, Stil und ein Motorgefühl, das stärker nach „Old-School“ klingt und sich auch so anfühlt.

Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – ohne Zahlenfetisch, aber mit Blick darauf, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf längeren Strecken bemerkbar machen.

Grundidee: Modernes Cruiser-Handling vs. klassisches Retro-Erlebnis

Wie sich die Kawasaki Vulcan S anfühlt

Die Kawasaki Vulcan S ist als Motorrad gebaut, das schnell Vertrauen aufbaut. Das merkt man vor allem daran, wie leicht sich das Bike in die gewünschte Richtung bringen lässt. Die Sitzposition wirkt dabei so gewählt, dass man nicht „festgefahren“ wird, sondern je nach Situation bequem bleibt – ob im Stadtverkehr oder beim entspannten Rollen auf Landstraßen.

Wie sich die Royal Enfield Classic 650 anfühlt

Die Royal Enfield Classic 650 spielt dagegen ihre Stärken über Atmosphäre aus. Das Motorrad wirkt bewusst „klassisch“: vom Auftritt bis zum Motorcharakter. Wer gerne mit Gefühl fährt, Drehzahlen spürt und das Motorrad nicht nur als Transportmittel betrachtet, wird hier deutlich mehr Genuss finden. Das Fahrtempo darf dabei ruhig variieren – das Bike lädt eher zu gleichmäßigen, rhythmischen Fahrweisen ein.

Motorcharakter: Drehfreude und Alltagstauglichkeit vs. Wärme und Old-School-Gefühl

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Kawasaki Vulcan S wirkt insgesamt „pragmatischer“: Sie unterstützt eine Fahrweise, bei der man häufig aus dem Alltag heraus beschleunigt, ohne lange im Drehzahlbereich suchen zu müssen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stop-and-Go oder wechselnde Geschwindigkeiten anstehen.

Die Royal Enfield Classic 650 setzt stärker auf das, was viele an klassischen Motorrädern lieben: ein Motor, der nicht nur Leistung liefert, sondern auch Stimmung. Das Ansprechverhalten und die Art, wie sich das Motorrad unter Last bewegt, sind weniger „digital“ und mehr „mechanisch“. Das kann im Stadtverkehr genauso Spaß machen, wird aber auf Touren besonders deutlich, weil man dort mehr Zeit hat, den Rhythmus zu genießen.

Fahrwerk und Handling: Leicht zu bewegen vs. souverän im klassischen Stil

Stärken der Kawasaki Vulcan S

Die Kawasaki Vulcan S spielt ihre Vorteile vor allem beim Handling aus. Kurven lassen sich meist unkompliziert anfahren, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gerade wenn man nicht ständig sportlich unterwegs ist, sondern einfach „flüssig“ fahren möchte, kommt die Abstimmung gut zur Geltung. Auch bei wechselnden Straßenverhältnissen wirkt das Bike insgesamt gutmütig.

Stärken der Royal Enfield Classic 650

Die Royal Enfield Classic 650 ist weniger auf „agiles Kurvenhüpfen“ ausgelegt, sondern eher auf ruhiges, stabiles Vorankommen. Das Motorrad wirkt dabei souverän, wenn die Fahrweise gleichmäßiger wird. Wer gerne entspannt fährt und nicht ständig die Linie „optimiert“, wird den Charakter der Classic 650 als Vorteil erleben.

Sitzposition und Ergonomie: flexibel für viele Größen vs. klassisch und gemütlich

Ein großer Unterschied zeigt sich in der Ergonomie. Die Kawasaki Vulcan S bietet eine Sitzposition, die sich an unterschiedliche Fahrer anpassen lässt. Dadurch eignet sie sich besonders für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sowohl kurze Fahrten als auch längere Strecken ohne große Umstellung ermöglicht.

Die Royal Enfield Classic 650 setzt auf eine eher klassische Cruiser-Haltung. Das ist für viele genau richtig, weil es „von Anfang an“ stimmig wirkt. Gleichzeitig kann diese Haltung je nach Körpergröße und Vorlieben weniger flexibel sein als bei der Kawasaki. Wer eine gemütliche, traditionelle Sitzposition bevorzugt, wird sich hier schnell wohlfühlen.

Bremsen und Fahrstabilität: sportlich-nüchtern vs. tourorientiert

Bei den Bremsen und der Stabilität zeigt sich ebenfalls eine unterschiedliche Ausrichtung. Die Kawasaki Vulcan S wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auch dann sicher bleibt, wenn man etwas zügiger unterwegs ist oder häufiger in Situationen kommt, in denen man schnell reagieren muss. Das unterstützt ein insgesamt „moderne“ Gefühl.

Die Royal Enfield Classic 650 ist eher auf souveränes, kontrolliertes Fahren ausgelegt. Das heißt nicht, dass sie unpräzise wäre – vielmehr passt sie besser zu einer Fahrweise, bei der man vorausschauend fährt und das Motorrad nicht ständig an die Grenzen bringt. Für viele ist das genau der Punkt: weniger Stress, mehr Gelassenheit.

Alltagstauglichkeit: Pendeln, Rangieren und Komfort

Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad im Alltag handhaben lässt. Die Kawasaki Vulcan S punktet hier durch ihr zugängliches Handling und die insgesamt unkomplizierte Bedienbarkeit. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad regelmäßig für Pendelstrecken genutzt wird oder wenn häufig in engen Situationen gefahren wird.

Die Royal Enfield Classic 650 ist im Alltag ebenfalls gut nutzbar, aber sie bringt mehr „Motorradgefühl“ mit. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Fahren nicht nur effizient, sondern auch bewusst erleben möchte. Wer dagegen möglichst schnell „von A nach B“ will und dabei wenig mit dem Motorrad „spielen“ möchte, wird die Kawasaki oft als entspannter empfinden.

Wartung, Teile und Langzeitgedanken

Bei der Frage nach den langfristigen Kosten und dem Aufwand spielen zwei Dinge eine Rolle: wie unkompliziert sich das Motorrad im Service zeigt und wie gut die Ersatzteilversorgung in der Praxis funktioniert. Beide Marken sind grundsätzlich etabliert, aber die Erfahrung vieler Fahrer zeigt: Wer ein Motorrad regelmäßig nutzt, profitiert davon, wenn Service und Teile unkompliziert verfügbar sind.

Die Kawasaki Vulcan S wirkt in diesem Kontext häufig wie die „schnörkellose“ Wahl: moderne Technik, klare Strukturen und ein Motorrad, das man gerne einfach fährt. Die Royal Enfield Classic 650 kann dagegen besonders interessant sein, wenn man das Motorrad bewusst als Hobby betrachtet, sich mit dem Charakter arrangiert und die klassische Ausrichtung schätzt. In der Praxis kann das bedeuten: mehr „Pflege fürs Gefühl“, weniger „Pflege fürs Funktionieren“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Vulcan S – typische Stärken

  • Leichtes Handling und gutes Gefühl bei wechselnden Situationen
  • Ergonomie, die sich für viele Fahrer angenehm anfühlt
  • Alltagstauglichkeit durch pragmatischen Motorcharakter
  • Tourenkomfort durch insgesamt ausgewogene Abstimmung

Kawasaki Vulcan S – mögliche Schwächen

  • Wer maximalen Retro-Charme sucht, findet bei der Kawasaki eher „modern“ statt „klassisch“
  • Der Fokus liegt stärker auf Funktion und Fahrbarkeit als auf reinem Old-School-Flair

Royal Enfield Classic 650 – typische Stärken

  • Starker Charakter und klassisches Fahrgefühl
  • Genussorientierte Fahrweise macht auf Touren besonders Spaß
  • Retro-Optik und stimmige Gesamtwirkung

Royal Enfield Classic 650 – mögliche Schwächen

  • Je nach Fahrstil kann die „klassische“ Auslegung weniger agil wirken
  • Wer maximale Flexibilität in der Sitzposition erwartet, muss genauer hinsehen

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Kawasaki Vulcan S und Royal Enfield Classic 650 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, was im Alltag wichtiger ist.

Kawasaki Vulcan S ist besonders passend für…

  • Fahrer, die ein leicht zu beherrschendes Cruiser-Motorrad suchen
  • Menschen, die regelmäßig pendeln oder häufig in wechselnden Situationen fahren
  • Wer Tourenkomfort und eine flexible Ergonomie priorisiert

Royal Enfield Classic 650 ist besonders passend für…

  • Fahrer, die Retro-Charakter und Motorstimmung wirklich genießen
  • Menschen, die lieber entspannt fahren und das Motorrad als Erlebnis sehen
  • Wer eine klassische Optik sucht und sich an einem „Old-School“-Gefühl erfreut

Fazit

Die Kawasaki Vulcan S ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad im Alltag unkompliziert funktionieren und bei Bedarf auch spritzig reagieren soll. Das Handling wirkt zugänglich, die Ergonomie unterstützt viele Fahrer, und der Motorcharakter passt gut zu einer pragmatischen Fahrweise – ideal für Pendler, Tourenfahrer und alle, die ein Cruiser-Motorrad suchen, das schnell vertraut wird. Die Royal Enfield Classic 650 gewinnt dagegen, wenn Stil und Charakter im Vordergrund stehen. Wer das klassische Fahrgefühl, die Retro-Atmosphäre und einen Motor mag, der mehr „Stimmung“ als reine Effizienz liefert, wird mit der Classic 650 deutlich mehr emotionale Zufriedenheit finden. Kurz gesagt: Kawasaki für den vielseitigen, alltagstauglichen Cruiser mit modernem Anspruch – Royal Enfield für die genussorientierte Retro-Tour und das Motorradgefühl, das man hören und spüren möchte.

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