| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- Kurze Wartungsintervalle
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.310 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 61 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 176 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Perimeter | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm | |
| Reifen vorne | 120/70 R18M/C 59H | |
| Reifen hinten | 160/60 R17M/C 69H | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - ein Cruiser
Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.
Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.
Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Kawasaki Vulcan S vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich der Charaktere
Wer zwischen der Kawasaki Vulcan S und der Triumph Speed Triple 1200 RR schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die Vulcan S steht für einen zugänglichen, entspannten Einstieg in die Cruiser-Welt – mit einem Fahrgefühl, das sich auch im Alltag leicht anfühlt. Die Speed Triple 1200 RR dagegen ist deutlich kompromissloser gedacht: ein sportliches Naked-Bike, das auf Dynamik, präzises Handling und starke Performance ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen? Wie wirkt sich die Ergonomie auf Komfort und Kontrolle aus? Und welche Stärken zeigen die beiden Motorräder dort, wo es im echten Fahrbetrieb zählt – auf der Landstraße, in der Stadt oder auf längeren Touren?
Grundcharakter: Cruiser-Entspannung vs. sportliche Naked-Performance
Wie sich die Kawasaki Vulcan S anfühlt
Die Kawasaki Vulcan S wirkt von der ersten Minute an unkompliziert. Der Fokus liegt auf einem souveränen, ruhigen Vorankommen – ohne dass das Motorrad ständig nach „mehr“ schreit. Das macht sie besonders interessant, wenn entspannte Ausfahrten, Stadtfahrten und eine angenehme Sitzposition im Vordergrund stehen. Der Motor liefert dabei einen Charakter, der sich gut dosieren lässt: nicht nur für zügiges Fahren, sondern auch für gleichmäßiges Cruisen.
Wie sich die Triumph Speed Triple 1200 RR anfühlt
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen klar auf sportliche Ansprüche ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein „wach“ wirkendes Fahrgefühl, bei dem Beschleunigung und Agilität zusammenkommen. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim dynamischen Fahren auf kurvigen Strecken zeigt sich die Ausrichtung: mehr Biss, mehr Tempo-Potenzial und ein Antrieb, der spürbar nach Leistung verlangt.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Logik vs. Performance-Anspruch
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Vulcan S spielt ihre Stärken eher in der Alltagstauglichkeit aus. Der Motorcharakter unterstützt ein entspanntes Fahren, bei dem man nicht ständig im Drehzahlbereich „arbeiten“ muss. Dadurch wirkt das Motorrad besonders harmonisch, wenn der Fokus auf gleichmäßigem Vorankommen liegt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt dagegen auf einen deutlich leistungsorientierten Ansatz. Das spürt man vor allem dann, wenn das Tempo angezogen wird. Der Antrieb unterstützt sportliches Fahren mit mehr Reserven und einem deutlich dynamischeren Schub. Das Motorrad ist damit weniger „gemütlich“ im Sinne von entspanntem Cruisen – sondern eher ein Bike, das man aktiv fahren möchte.
Fahrwerk und Handling: leicht kontrollierbar vs. maximal sportlich
Stärken der Vulcan S im Alltag
Die Kawasaki Vulcan S ist so abgestimmt, dass sie sich gut kontrollieren lässt. Das Handling wirkt zugänglich, und das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn die Strecke nicht perfekt ist. Gerade auf Landstraßen mit wechselndem Belag oder in Situationen, in denen man häufiger anhalten und anfahren muss, spielt die unkomplizierte Abstimmung ihre Vorteile aus.
Stärken der Speed Triple 1200 RR in Kurven
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist spürbar auf sportliche Kurvenarbeit ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein präzises Einlenken und ein direktes Rückmelden. Beim zügigen Fahren wirkt das Bike stabil und gleichzeitig handlich genug, um Linien sauber zu halten. Wer gern dynamisch unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für sportliche Strecken anfühlt.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo vs. souverän bei moderatem Einsatz
Bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten. Die Triumph Speed Triple 1200 RR bringt eine deutlich sportlichere Bremsperformance mit, die besonders bei höheren Geschwindigkeiten und häufigem Bremsen aus dem Kurveneingang heraus überzeugt. Das sorgt für ein starkes Sicherheitsgefühl, wenn das Tempo steigt.
Die Kawasaki Vulcan S bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber eher auf den typischen Alltags- und Tourenbetrieb zugeschnitten. Das Motorrad bleibt dabei gut dosierbar und vermittelt Kontrolle, ohne dass man das Gefühl hat, ständig „am Limit“ zu arbeiten. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau das die Stärke: ausreichend Performance, aber mit einem entspannten Charakter.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Cruiser-Komfort vs. sportliche Körperhaltung
Die Sitzposition ist ein zentraler Punkt im Vergleich. Die Kawasaki Vulcan S bietet eine Haltung, die auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Das unterstützt längere Fahrten, ohne dass der Körper permanent in einer sportlichen Position „gehalten“ werden muss. Gerade wenn häufig Stadtverkehr oder gemischte Strecken anstehen, ist das ein echter Pluspunkt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt dagegen auf eine sportlichere Körperhaltung. Das ist ideal, wenn das Motorrad aktiv bewegt werden soll und man gern mit dem Bike arbeitet. Für längere Touren kann das je nach Fahrstil und persönlicher Statur dennoch sehr gut funktionieren – aber es ist eher ein Motorrad, das man bewusst sportlich fährt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Komfort im Vergleich
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad im Verkehr bewegt. Die Kawasaki Vulcan S punktet hier durch ihren zugänglichen Charakter. Das Motorrad wirkt nicht überfordernd, sondern eher „einfach machbar“. Dadurch eignet sie sich gut für Fahrten, bei denen nicht jede Strecke zur sportlichen Herausforderung wird.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist im Stadtbetrieb ebenfalls fahrbar, aber sie fühlt sich stärker nach „Sport“ an. Wer gern zügig unterwegs ist oder das Motorrad auch im Alltag als Spaßgerät nutzt, wird die Speed Triple schnell zu schätzen wissen. Wer hingegen vor allem Ruhe und entspanntes Gleiten sucht, könnte die Vulcan S als passender empfinden.
Touren und Langstrecke: entspannte Kilometer vs. sportlicher Langstrecken-Drive
Für längere Strecken ist entscheidend, wie gut das Motorrad den Körper entlastet und wie stabil es bei wechselnden Geschwindigkeiten bleibt. Die Kawasaki Vulcan S ist dabei klar auf komfortables Reisen ausgelegt. Sie unterstützt gleichmäßiges Fahren und wirkt wie gemacht für Touren, bei denen man die Landschaft genießen möchte.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR kann ebenfalls lange Strecken ab, aber sie lädt eher zu einem dynamischen Fahrstil ein. Wer gern zügig fährt, häufig beschleunigt und Kurven bewusst ausfährt, bekommt hier ein Motorrad, das die Touren lebendig macht. Wer dagegen vor allem entspannt cruisen will, wird die Vulcan S als weniger „fordernd“ erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Vulcan S – Stärken
- Zugänglicher Charakter: leicht zu fahren, auch wenn der Fokus nicht auf maximaler Performance liegt.
- Komfort und Alltag: angenehme Ergonomie für gemischte Strecken.
- Harmonisches Fahren: Motor und Fahrwerk wirken auf entspanntes Vorankommen abgestimmt.
Kawasaki Vulcan S – Schwächen
- Weniger Fokus auf sportliches Maximum: Wer sehr dynamisch fährt, wird die Grenzen früher spüren.
- Performance-Anspruch: Für ambitionierte Fahrten mit hohem Tempo ist die Speed Triple im Konzept klar überlegen.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken
- Sportliche Dynamik: mehr Reserven bei Beschleunigung und Tempo.
- Präzises Handling: unterstützt aktives Fahren und saubere Linien in Kurven.
- Brems- und Fahrstabilitätsgefühl: besonders bei zügigem Einsatz überzeugend.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Schwächen
- Anspruch an den Fahrstil: das Motorrad will eher bewegt werden als „nur“ entspannt gefahren werden.
- Alltagsfokus weniger im Vordergrund: im Verkehr kann der sportliche Charakter weniger „entschleunigend“ wirken.
Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Vulcan S und Triumph Speed Triple 1200 RR lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil treffen. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt, längere Touren angenehm macht und sich nicht ständig nach „mehr“ anfühlt, trifft mit der Vulcan S meist eine sehr stimmige Wahl.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das auf sportliche Strecken, dynamische Beschleunigung und präzises Kurvenfahren ausgelegt ist, wird mit der Speed Triple 1200 RR deutlich mehr „Kick“ erleben. Die Triumph ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern ein echtes Fahrvergnügen bei Tempo und Kurven bietet.
Typische Käuferprofile
- Kawasaki Vulcan S: ideal für entspannte Fahrerinnen und Fahrer, die Komfort, Alltagstauglichkeit und ein leichtes Handling priorisieren.
- Triumph Speed Triple 1200 RR: ideal für sportlich orientierte Fahrerinnen und Fahrer, die Dynamik, präzise Rückmeldung und hohe Performance suchen.
Fazit:
Die Kawasaki Vulcan S ist die stimmige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag leicht anfühlt, Komfort bietet und Touren angenehm macht. Ihr Charakter ist eher entspannt und zugänglich, wodurch sie besonders dann überzeugt, wenn nicht jede Fahrt auf maximale Dynamik ausgelegt ist. Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Tempo, sportliche Kurvenarbeit und starke Reserven gefragt sind. Sie wirkt deutlich leistungsorientierter und vermittelt ein präzises, sportliches Fahrgefühl – ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen möchten.
Kurz gesagt: Wer ein unkompliziertes, komfortables Bike für gemischte Strecken sucht, liegt mit der Vulcan S richtig. Wer dagegen ein Naked-Bike mit klarer Performance-Ausrichtung möchte, bekommt mit der Speed Triple 1200 RR das passendere Gesamtpaket.