| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Z 500 SE vs. BMW R 1200 GS: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wer zwischen der Kawasaki Z 500 SE und der BMW R 1200 GS schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Hier trifft ein agiles, alltagstaugliches Naked Bike auf eine Reise- und Abenteuerlegende. Beide Motorräder können begeistern – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Unterschiede merkt man im Alltag, was fühlt sich auf längeren Strecken stimmig an und wo zeigen sich die Grenzen des jeweiligen Konzepts?
Grundcharakter: Naked Bike vs. Reiseenduro
Die Kawasaki Z 500 SE ist vom Grundgedanken her ein Motorrad für den Alltag: kompakt, leicht zu handeln und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf kurvige Strecken macht. Die Sitzposition wirkt sportlich-aufrecht, ohne gleich in eine kompromisslose Rennhaltung zu kippen. Dadurch passt das Bike besonders gut zu kurzen Wegen, Stadtverkehr und Feierabendrunden.
Die BMW R 1200 GS dagegen ist auf Vielseitigkeit und Langstrecke ausgelegt. Die GS steht für Komfort über Distanz, souveräne Fahrstabilität und ein Gesamtpaket, das auch dann noch überzeugt, wenn die Tour länger dauert oder das Terrain wechselt. Wer häufig unterwegs ist, viel Strecke macht oder sich nicht auf eine einzige Fahrart festlegen möchte, findet in der GS ein Motorrad, das genau dafür gebaut wurde.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt im Fahralltag lebendig und direkt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus oder zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven gefragt ist. Der Motor unterstützt dabei ein dynamisches Fahrtempo, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die BMW R 1200 GS setzt stärker auf Durchzug und Gelassenheit. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn das Tempo konstant gehalten werden soll, spielt die GS ihre Stärke aus: Der Antrieb wirkt weniger „spritzig“ im Sinne von spontaner Drehfreude, sondern eher souverän und entspannend. Das ist ein großer Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus dem Weg zur nächsten Kurve besteht, sondern aus vielen Kilometern am Stück.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling ist die Kawasaki Z 500 SE klar auf Wendigkeit getrimmt. Das Motorrad lässt sich im Alltag leicht bewegen, reagiert schnell auf Lenkimpulse und fühlt sich in engen Situationen unkompliziert an. Gerade wenn Parklücken, Kreisverkehre oder enge Landstraßen den Alltag bestimmen, spielt die kompaktere Auslegung ihre Vorteile aus.
Die BMW R 1200 GS punktet dagegen mit Stabilität. Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und auf wechselndem Untergrund. Auch wenn die GS nicht das gleiche „leichtfüßige“ Handling wie ein kompaktes Naked Bike bietet, ist sie dafür sehr berechenbar. Das ist besonders wichtig, wenn die Strecke lang ist oder wenn man nicht immer perfekte Straßenverhältnisse vorfindet.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort über Stunden
Die Kawasaki Z 500 SE bietet eine Sitzposition, die sportlich genug wirkt, um Kurven dynamisch zu fahren, aber gleichzeitig alltagstauglich bleibt. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein guter Sweet Spot: Man sitzt nicht zu gestreckt, kommt aber auch nicht in eine komplett entspannte Cruiser-Position. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, wird das als angenehm empfinden.
Die BMW R 1200 GS ist auf längere Fahrten ausgelegt. Hier steht Komfort im Vordergrund: Die Ergonomie ist so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade bei Touren mit wechselndem Tempo oder bei längeren Autobahnphasen ist das ein echter Pluspunkt. Gleichzeitig sollte man bedenken: Die GS ist ein Reisegerät, das sich eher „groß“ anfühlt. Wer sehr häufig im dichten Stadtverkehr unterwegs ist, merkt das im Handling schneller als auf Tour.
Bremsen und Fahrgefühl: Sicherheit im Vergleich
Bei beiden Motorrädern steht die Sicherheit im Fokus, aber der Eindruck entsteht aus dem Gesamtpaket. Die Kawasaki Z 500 SE vermittelt ein direktes Feedback: Bremsmanöver wirken kontrolliert, und das Motorrad lässt sich gut dosieren. Das ist besonders hilfreich, wenn man im Alltag öfter mal spontan reagieren muss.
Die BMW R 1200 GS bietet ein souveränes Bremsgefühl, das auf Stabilität und Reserven ausgelegt ist. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke „zieht“, wirkt das System entspannend. In Kombination mit dem Fahrwerk entsteht ein Gefühl von Kontrolle, das auf langen Strecken besonders wertvoll ist.
Ausstattung und Technik: Was im Alltag wirklich zählt
Technisch unterscheiden sich die beiden Modelle stark im Ansatz. Die Kawasaki Z 500 SE ist eher auf das Wesentliche fokussiert: ein Motorrad, das Spaß macht, ohne dass man sich ständig mit komplexen Menüs oder „Overkill“ beschäftigen muss. Das ist ein Plus, wenn man ein Motorrad möchte, das schnell startklar ist und sich unkompliziert fahren lässt.
Die BMW R 1200 GS steht für mehr Komfort- und Technikdenken. Gerade auf Reisen zählt das: Funktionen, die das Fahren erleichtern, und ein Gesamtpaket, das sich an unterschiedliche Situationen anpasst. Wer häufig unterwegs ist, wird die GS-Ausrichtung als Vorteil sehen, weil sie nicht nur „gut fährt“, sondern auch das Reisegefühl unterstützt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 500 SE – Stärken
- Agiles Handling: leicht zu bewegen, macht in Kurven und im Alltag Spaß.
- Direktes Fahrgefühl: Motor und Lenkung wirken unmittelbar, ideal für dynamische Feierabendrunden.
- Alltagstauglichkeit: kompakte Auslegung erleichtert das Manövrieren.
Kawasaki Z 500 SE – Schwächen
- Reisefokus begrenzt: Für sehr lange Strecken ist die GS-Ausrichtung komfortorientierter.
- Weniger „große“ Reserven: Wer viel Autobahn und hohe Dauerlast fährt, wird die GS eher als entspannter empfinden.
BMW R 1200 GS – Stärken
- Komfort über Distanz: Ergonomie und Fahrstabilität unterstützen lange Touren.
- Souveränität: Der Antrieb wirkt gelassen, das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen ruhig.
- Vielseitigkeit: Reiseenduro-Charakter – geeignet für unterschiedliche Streckenprofile.
BMW R 1200 GS – Schwächen
- Mehr Gewicht im Handling: Im dichten Stadtverkehr oder bei engen Manövern spürt man die Größe schneller.
- Anspruch an das Setup: Wer das Motorrad „einfach nur“ für kurze Wege nutzt, bekommt nicht immer den vollen Nutzen der Reiseauslegung.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie und wo gefahren wird. Die Kawasaki Z 500 SE ist besonders passend, wenn der Fokus auf Alltag, Wendigkeit und Fahrspaß liegt. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegt, schnell auf Tourenlaune bringt und im Alltag unkompliziert bleibt, findet in der Z 500 SE eine stimmige Wahl.
Die BMW R 1200 GS ist die bessere Option, wenn Reisen, Komfort über Stunden und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf Stabilität legt und ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird mit der GS deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Kawasaki Z 500 SE ist die richtige Wahl für alle, die ein agiles Naked Bike für den Alltag suchen: leicht zu handeln, direkt im Fahrgefühl und ideal für kurze bis mittlere Strecken. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, enge Situationen meistert und Kurvenfahrten liebt, bekommt hier ein Motorrad, das schnell Spaß macht und unkompliziert bleibt.
Die BMW R 1200 GS empfiehlt sich, wenn der Schwerpunkt auf Tourenkomfort, Stabilität und Vielseitigkeit liegt. Die GS wirkt auf langen Strecken entspannter, bietet ein souveränes Gesamtpaket und passt besonders gut zu Fahrern, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern die Reise selbst genießen. Wer dagegen vor allem kurze Strecken und viel Stadtverkehr fährt, wird die Z 500 SE als leichter und passender empfinden.