| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Z 500 SE vs. Brixton Cromwell 1200: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Anspruch
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das oft nicht nur am Design, sondern auch an der Philosophie dahinter. Die Kawasaki Z 500 SE steht für ein agiles, modernes Naked-Bike-Konzept, während die Brixton Cromwell 1200 eher den Charakter eines markanten Retro- bzw. Cruiser-nahen Bikes mit eigenständiger Ausstrahlung verkörpert. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend: Es geht weniger darum, welches Modell „besser“ ist, sondern darum, welches besser zum eigenen Fahrstil, zur Nutzung und zu den Erwartungen passt.
Grundcharakter: Agil und alltagstauglich vs. markant und kraftvoll
Die Kawasaki Z 500 SE zielt klar auf ein leicht zu beherrschendes Gesamtpaket. Das spürt man vor allem im Fahrgefühl: Die Maschine wirkt spritzig, lässt sich im Stadtverkehr unkompliziert bewegen und vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn man nicht ständig sportlich unterwegs ist. Gerade im Alltag ist das ein Vorteil, weil man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die Brixton Cromwell 1200 setzt dagegen auf einen deutlich anderen Charakter. Durch die größere Hubraumklasse und die Auslegung auf Drehmoment und Durchzug entsteht ein Fahrstil, der sich weniger nach „zackig“ und mehr nach „entspannt mit Kraft“ anfühlt. Das kann auf längeren Strecken oder bei zügiger Landstraßenfahrt sehr angenehm sein, weil man weniger häufig in den Drehzahlbereich wechseln muss, um Tempo aufzubauen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein typischer Gegensatz: Die Kawasaki Z 500 SE wirkt im Alltag besonders dann stark, wenn man das Motorrad dynamisch bewegt und die Leistung aus dem nutzbaren Bereich heraus abruft. Das passt gut zu Fahrten, bei denen häufig beschleunigt, gebremst und wieder angefahren wird – also genau zu dem, was im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken regelmäßig passiert.
Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man gleichmäßiger fährt und den Motor „arbeiten lässt“. Der größere Hubraum und die Auslegung sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch bei moderater Drehzahl souverän anfühlt. Das ist ein Plus für alle, die nicht ständig am Gas „spielen“ möchten, sondern lieber einen ruhigen, kraftvollen Rhythmus bevorzugen.
Stärken und Schwächen im Motor-Feeling
- Kawasaki Z 500 SE: Stärken liegen in der spritzigen Reaktion und dem unkomplizierten Handling im Alltag. Schwäche kann sein, dass wer vor allem „großen“ Durchzug ohne Drehzahlwechsel erwartet, stärkeres Drehmoment-Feeling eher bei der größeren Hubraumklasse findet.
- Brixton Cromwell 1200: Stärken liegen im kraftvollen, entspannten Vortrieb und dem souveränen Charakter. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr oder bei häufigem Rangieren weniger „leichtfüßig“ wirkt als ein kleineres, agileres Naked-Bike.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Kawasaki Z 500 SE ist darauf ausgelegt, schnell auf Lenkimpulse zu reagieren. Das macht sie besonders interessant für Strecken, auf denen man viel kurvt, wechselt, bremst und wieder beschleunigt. Auch wenn man nicht ständig sportlich fährt, hilft dieses agile Verhalten dabei, sich schnell sicher zu fühlen.
Die Brixton Cromwell 1200 wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe in den Vordergrund stellt. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, weil das Bike nicht ständig „mitarbeitet“, sondern eine gewisse Gelassenheit ausstrahlt. In der Praxis bedeutet das: Wer gerne gleichmäßig unterwegs ist, bekommt ein souveränes Fahrgefühl. Wer dagegen sehr häufig enge Passagen fährt und maximale Wendigkeit sucht, merkt den Unterschied zur kleineren, leichteren Auslegung.
Kurven, Bremsen, Tempo: Was sich im Vergleich zeigt
Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Die Kawasaki Z 500 SE belohnt ein aktives Fahren, bei dem man das Motorrad spürbar mitnimmt. Die Brixton Cromwell 1200 belohnt eher ein vorausschauendes Fahren mit Fokus auf Durchzug und Stabilität. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert meist von der leichteren, direkteren Art der Kawasaki. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder gerne zügig über Land fährt, findet in der Brixton oft den entspannteren Zugang.
Ergonomie und Sitzposition: Naked-Bike-Logik vs. Retro-Look mit Komfortfokus
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „ermüdet schnell“ ausmachen kann. Die Kawasaki Z 500 SE orientiert sich an einem Naked-Bike-typischen Konzept: aufrechter, direkter Kontakt zur Maschine, gute Übersicht und ein Fahrgefühl, das sich schnell anfühlt. Das ist besonders praktisch, wenn man häufig zwischen kurzen Strecken und spontanen Ausfahrten wechselt.
Die Brixton Cromwell 1200 wirkt vom Gesamtkonzept her eher wie ein Motorrad, das den Komfort in den Vordergrund stellt. Die Sitzhaltung kann je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit sehr angenehm sein, besonders wenn man nicht ständig „sportlich“ sitzen möchte. Gleichzeitig kann das Retro-/Cruiser-nahe Setup bei sehr dynamischem Fahren oder bei häufigem Stop-and-Go anders wirken als bei einem klassischen Naked-Bike.
Für wen passt welche Haltung?
- Kawasaki Z 500 SE: passt häufig gut zu Fahrern, die eine aufgeräumte, direkte Sitzposition mögen und ein Motorrad suchen, das sich im Alltag schnell „zur Hand“ anfühlt.
- Brixton Cromwell 1200: passt häufig gut zu Fahrern, die einen markanten Look wollen und dabei ein eher entspanntes Fahrgefühl bevorzugen.
Ausstattung und Alltag: Was beim Nutzen im echten Leben zählt
Im Alltag entscheiden oft die Details: Übersicht, Bedienbarkeit, Wärmeentwicklung, Schutz vor Wind und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag „mitnehmen“ lässt. Die Kawasaki Z 500 SE spielt hier typischerweise ihre Stärken aus, weil das Naked-Konzept auf praktische Handhabung ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt oft wie gemacht für kurze Wege, spontane Fahrten und das schnelle Wechseln zwischen Stadt und Land.
Die Brixton Cromwell 1200 bringt dagegen einen stärkeren Fokus auf Charakter und Fahrgefühl mit. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das nicht nur funktional ist, sondern auch optisch eine klare Ansage macht, findet in der Brixton häufig genau das. Im Alltag kann das bedeuten: weniger „funktional unauffällig“, mehr „präsent“ – was viele gerade bei längeren Wochenendfahrten schätzen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 500 SE – typische Vorteile
- Agiles Handling, das sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken leicht anfühlt
- Direktes Fahrgefühl, das aktives Fahren unterstützt
- Praktischer Charakter für Alltag, Pendeln und abwechslungsreiche Touren
Kawasaki Z 500 SE – mögliche Nachteile
- Wer vor allem auf „großen“ Durchzug ohne Drehzahlwechsel setzt, könnte sich bei der kleineren Hubraumklasse stärker auf den nutzbaren Bereich verlassen müssen
- Je nach Erwartung an Komfort/Optik kann das Naked-Design weniger „Retro-Charme“ bieten
Brixton Cromwell 1200 – typische Vorteile
- Kraftvoller, entspannter Vortrieb mit souveränem Charakter
- Stabil wirkendes Fahrgefühl, das längere Strecken angenehm machen kann
- Eigenständiger Look, der nicht nach „Standard“ aussieht
Brixton Cromwell 1200 – mögliche Nachteile
- Im engen Stadtverkehr kann das größere, kraftorientierte Konzept weniger leichtfüßig wirken
- Wer maximale Agilität und sehr direktes „Naked-Bike-Gefühl“ sucht, findet das eher bei der Kawasaki
Welche Wahl ist die richtige? Entscheidungshilfe nach Fahrprofil
Die beste Entscheidung hängt weniger von einzelnen Daten ab, sondern davon, wie das Motorrad im Alltag „zu einem passt“. Die Kawasaki Z 500 SE ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich unkompliziert bewegt, schnell Vertrauen aufbaut und sich für viele Situationen eignet: Stadt, Feierabendrunde, kurvige Landstraße und auch mal eine längere Tour, bei der man nicht nur auf Komfort, sondern auch auf Fahrspaß achtet.
Die Brixton Cromwell 1200 ist besonders interessant für Fahrer, die einen markanten Auftritt wollen und ein Motorrad bevorzugen, das mit Kraft und Ruhe überzeugt. Wer gerne entspannt fährt, Wert auf Durchzug legt und das Motorrad auch optisch als Statement sieht, wird mit der Brixton oft glücklicher – vor allem, wenn längere Strecken oder zügige Landstraßenfahrten regelmäßig auf dem Plan stehen.
Fazit:
Die Kawasaki Z 500 SE ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, modernes Naked-Bike suchen: leicht zu handhaben, schnell im Kopf und im Alltag vielseitig. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurvige Strecken mag und ein direktes Fahrgefühl bevorzugt, findet in der Kawasaki meist den stimmigeren Partner.
Die Brixton Cromwell 1200 passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die Charakter, Ruhe und kraftvollen Vortrieb suchen. Wenn längere Strecken, entspannter Fahrstil und ein souveränes Durchzugsgefühl im Vordergrund stehen, spielt die Brixton ihre Stärken besonders deutlich aus. Kurz gesagt: Kawasaki für Agilität und Alltagseinsatz, Brixton für markanten Auftritt und kraftvolle Gelassenheit.