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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Bike
  • agiles Fahrverhalten
  • drehwilliger Motor
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • superleichte Kupplung
  • für jederfrau geeignet
Kontra:
  • Hebel könnte schöner und einstellbar sein
  • schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
Pro:
  • kerniger Sound
  • spritziger Motor
  • gute Offroad-Ausstattung
  • zugängliches Bike
  • abschaltbares Hinterrad-ABS
  • gutes Display mit Vollkarten-Navigation
Kontra:
  • dürfte gerne etwas leichter sein
  • Vorderrad-Bremse 1b
  • etwas unruhig auf der Autobahn
  • Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht168kg
Radstand1.375mm
Länge1.995mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.050mm
Gewicht185kg
Radstand1.505mm
Länge2.210mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.380mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum449ccm
Hub55mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.179km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km
Leistung42 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment42 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite398km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenBottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17M/C 54H
Reifen hinten150/60R17M/C 66H
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Federung hintenKYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten140/70 R18

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm)

Fazit

Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.345 €
  • Gebraucht (2,5 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: 2024-heute
  • Farben: schwarz-grün, schwarz-rot

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Kawasaki Z 500 SE vs. CF Moto 450 MT – welcher Allrounder passt besser?

Wer auf der Suche nach einem modernen Motorrad für den Alltag ist, landet schnell in der Kategorie der vielseitigen Street- und Allround-Konzepte. Genau hier treffen die Kawasaki Z 500 SE und die CF Moto 450 MT aufeinander. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie pragmatische Optionen: Sie sollen im Stadtverkehr funktionieren, auf der Landstraße Spaß machen und sich auch für längere Touren nicht wie ein Kompromiss anfühlen. Doch im Detail unterscheiden sich die beiden Bikes spürbar – und genau diese Unterschiede entscheiden am Ende, welches Motorrad wirklich besser zum eigenen Fahrprofil passt.

Grundcharakter: Z 500 SE als straighter Streetfighter, 450 MT als vielseitiger Allrounder

Die Kawasaki Z 500 SE steht für einen klaren Streetfighter-Ansatz. Das Design ist direkt, die Sitzposition wirkt auf sportlich-aufrecht ausgelegt und das Motorrad vermittelt den Eindruck, dass es vor allem für dynamisches Fahren in der Stadt und auf kurzen bis mittleren Strecken gemacht ist. Die CF Moto 450 MT verfolgt dagegen einen stärker alltagstauglichen Ansatz: Sie ist ebenfalls straßentauglich, fühlt sich aber durch ihre Ausrichtung oft wie das „eine Motorrad für alles“ an. Wer häufig pendelt, öfter spontan unterwegs ist und dabei auch mal längere Strecken plant, findet in dieser Philosophie einen wichtigen Hinweis.

Wie sich das im Fahrgefühl zeigt

Im Vergleich der beiden Modelle fällt auf, dass die Kawasaki Z 500 SE tendenziell das Gefühl von „leicht und direkt“ vermittelt. Das Motorrad reagiert agil auf Lenkimpulse und wirkt dadurch besonders in engen Situationen souverän. Die CF Moto 450 MT spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Alltagsbewegung aus: stabiler Eindruck, ruhigerer Charakter und ein Setup, das sich gut für wechselnde Streckenbedingungen eignet.

Motor und Antrieb: Unterschiedliche Schwerpunkte statt nur „mehr oder weniger“

Beide Motorräder sind für Fahrer gedacht, die einen modernen, alltagstauglichen Motor suchen. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch: Die Kawasaki Z 500 SE wirkt oft wie die sportlichere Wahl, wenn es darum geht, zügig aus dem Stadtverkehr herauszukommen und das Motorrad bei Bedarf dynamisch zu bewegen. Die CF Moto 450 MT wirkt dagegen häufig harmonischer für gleichmäßiges Fahren. Das bedeutet nicht, dass sie „träge“ wäre – eher, dass sie ihren Fokus auf ein entspanntes, kontrolliertes Fahrtempo legt.

Leistungskonzept und Drehmomentgefühl

Beim Vergleich der Leistungsentfaltung ist die Kawasaki Z 500 SE stärker auf das unmittelbare Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie interessant, wenn häufig beschleunigt, gewechselt und „mit Gefühl“ gefahren wird. Die CF Moto 450 MT punktet eher mit einem gut nutzbaren Bereich, in dem sich das Motorrad ohne ständiges Nacharbeiten fahren lässt. Wer oft im Stop-and-Go unterwegs ist oder lange Strecken in einem gleichmäßigen Rhythmus fährt, profitiert davon.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Alltagstauglichkeit

Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt im Vergleich besonders agil. Das hilft beim schnellen Richtungswechsel, beim zügigen Durchfahren von Kurven und beim souveränen Manövrieren in der Stadt. Gleichzeitig ist dieses agile Gefühl genau dann ein Vorteil, wenn man das Motorrad aktiv bewegt.

Die CF Moto 450 MT zeigt sich im Alltag oft als die souveränere Wahl, wenn die Strecke unruhiger wird: schlechterer Asphalt, wechselnde Beläge oder längere Abschnitte mit wenig „Kurven-Tempo“. Das Fahrwerk wirkt dann weniger „nervös“ und mehr auf Stabilität ausgelegt. Dadurch fühlt sich das Motorrad auch bei längeren Fahrten entspannter an.

Komfort in der Praxis

Beim Vergleich von Komfort und Fahrruhe ist die Kawasaki Z 500 SE besonders stark, wenn die Fahrt eher kurz und dynamisch ist. Die CF Moto 450 MT spielt ihre Stärken aus, wenn man häufiger längere Strecken fährt oder wenn die Bedingungen nicht immer ideal sind. Beide können Spaß machen – aber sie machen ihn auf unterschiedliche Weise.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen entsteht durch Dosierbarkeit

Im Sicherheitsgefühl zählen nicht nur „harte Werte“, sondern vor allem, wie gut sich Bremsen dosieren lassen. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das sich sportlich anfühlt: Beim Bremsen entsteht schnell ein klares Feedback, das zu zügigem Fahren passt. Die CF Moto 450 MT wirkt dagegen oft als die Option, die sich im Alltag besonders angenehm dosieren lässt – vor allem, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten heraus bremst oder in Verkehrssituationen schnell reagieren muss.

Stärken und Schwächen im Bremsverhalten

Stärke der Kawasaki Z 500 SE: direkteres Ansprechgefühl, das sportliches Fahren unterstützt. Schwäche im Vergleich: Wer sehr entspannt und gleichmäßig bremst, kann das „sportliche“ Feedback als etwas fordernder empfinden, weil man die Dosierung stärker bewusst steuern muss. Stärke der CF Moto 450 MT: alltagstaugliche Dosierbarkeit und ein ruhigeres Sicherheitsgefühl. Schwäche: Wer maximal sportliche Bremsperformance sucht, empfindet die Charakteristik möglicherweise weniger „aggressiv“ als bei der Kawasaki.

Ergonomie und Sitzposition: Wie gut passt das Bike zum eigenen Körper?

Ergonomie ist bei Motorrädern oft der entscheidende Punkt, der im Prospekt nicht vollständig rüberkommt. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt im Vergleich eher auf eine sportlich-aufrechte Haltung ausgelegt. Das ist ideal, wenn man häufig in der Stadt unterwegs ist und das Motorrad schnell „greifbar“ sein soll. Die CF Moto 450 MT wirkt dagegen häufig wie eine bequeme Basis für längere Fahrten: Die Sitzposition unterstützt ein entspanntes Vorankommen, ohne dass man sich sofort in eine sehr sportliche Haltung gedrückt fühlt.

Für wen fühlt sich was besser an?

Wer eine aktive Fahrweise bevorzugt und das Motorrad gerne spürt, findet in der Kawasaki Z 500 SE oft die passendere Geometrie. Wer dagegen Wert auf entspannte Kilometer legt – etwa für Pendeln oder Wochenendtouren – wird mit der CF Moto 450 MT häufig zufriedener.

Ausstattung und Praxisnutzen: Der Unterschied liegt oft in Details

Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich, dass beide Modelle moderne Ansätze mitbringen, aber mit unterschiedlichen Prioritäten. Die Kawasaki Z 500 SE setzt stärker auf den Streetfighter-Look und eine klare, aufgeräumte Bedienphilosophie. Das wirkt im Alltag angenehm, weil man sich schnell zurechtfindet und das Motorrad „funktioniert“ ohne viel Erklärung.

Die CF Moto 450 MT wirkt im Vergleich oft wie die pragmatischere Wahl, wenn es um Alltagstauglichkeit geht. Dazu gehören Faktoren wie die Art, wie sich das Motorrad im täglichen Betrieb anfühlt, wie gut es sich für verschiedene Streckenarten nutzen lässt und wie stimmig das Gesamtpaket wirkt. Wer häufig unterwegs ist und das Motorrad nicht nur für einzelne Fahrten, sondern als echtes Alltagsgerät sieht, profitiert davon.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

Stärke der Kawasaki Z 500 SE: stimmiges Streetfighter-Konzept, klare Bedienlogik und ein sportlich orientiertes Gesamtgefühl. Schwäche: Wer sehr viel Wert auf „Allround“-Komfort legt, könnte die Ausrichtung weniger vielseitig empfinden als bei der CF Moto. Stärke der CF Moto 450 MT: alltagstaugliche Gesamtwirkung, oft ein entspannteres Nutzungsgefühl und eine Ausrichtung, die auch längere Fahrten leichter macht. Schwäche: Wer maximal „Kawasaki-typische“ Direktheit sucht, kann den Charakter als etwas weniger kompromisslos sportlich wahrnehmen.

Wartung, Betrieb und Kostengefühl: Nicht nur der Preis zählt

Beim Motorradvergleich spielt neben dem Anschaffungspreis auch das Kostengefühl über die Zeit eine Rolle: Wartungsintervalle, Verfügbarkeit von Teilen, Werkstattnetz und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreiben lässt. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Die Kawasaki Z 500 SE profitiert oft von der bekannten Markenpräsenz und dem etablierten Händlerumfeld. Die CF Moto 450 MT kann dagegen vor allem dann überzeugen, wenn man das Gesamtpaket als preis-/leistungsstark betrachtet und die eigene Region gut abgedeckt ist.

Was das für die Kaufentscheidung bedeutet

Wer Wert auf maximale Planbarkeit und ein sehr etabliertes Service-Umfeld legt, schaut häufig zuerst zur Kawasaki Z 500 SE. Wer dagegen ein modernes Motorrad sucht, das sich als Alltagsgerät bewährt und dabei ein attraktives Gesamtpaket bietet, findet in der CF Moto 450 MT eine starke Alternative.

Fazit: Welche Empfehlung passt zu welchem Fahrertyp?

Die Kawasaki Z 500 SE ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem für dynamische Fahrten im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken gesucht wird. Das agile Handling, das direkte Fahrgefühl und der sportlichere Charakter machen sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Wer eine klare Streetfighter-Identität mag und beim Fahren gern „mitdenkt“, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die CF Moto 450 MT ist die passendere Option, wenn Alltagstauglichkeit und entspanntes Vorankommen im Vordergrund stehen. Im Vergleich wirkt sie oft souveräner für wechselnde Bedingungen, eignet sich gut für Pendeln und kann auch bei längeren Strecken angenehm bleiben. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für kurze Ausflüge Spaß macht, sondern als verlässlicher Begleiter im Alltag dienen soll, findet in der CF Moto häufig die bessere Übereinstimmung.

Kurz gesagt: Kawasaki für den sportlich-direkten Fahrstil, CF Moto für den vielseitigen Allround-Einsatz.

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