| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
- Fahrleistungen
- Komfort
- Ausstattung
- Preis-Leistung
- Getriebe sehr kurz übersetzt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 7.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Z-500 SE vs Kawasaki Z-1000 SX: Vergleich für Alltag, Landstraße und Tour
Wenn es um die Z-Serie von Kawasaki geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Kawasaki Z-500 SE steht für ein agiles, leicht zu beherrschendes Naked-Bike-Konzept, während die Kawasaki Z-1000 SX stärker in Richtung sportlicher Tourer ausgerichtet ist. Genau diese Gegenüberstellung macht den Vergleich spannend: Beide Modelle tragen das Z-typische Design und versprechen Fahrspaß, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen. Dabei werden die im Vergleich genannten Eckpunkte beider Motorräder miteinander gegenübergestellt – von Motorcharakter und Fahrdynamik über Komfort und Ausstattung bis hin zu den typischen Stärken und Schwächen.
Grundidee im Vergleich: Agilität vs. Reise-Charakter
Die Kawasaki Z-500 SE wirkt wie gemacht für kurze Wege, enge Straßen und das schnelle Umsetzen von Fahrideen. Das Konzept zielt auf ein Motorrad, das sich leicht anfühlt und in vielen Alltagssituationen souverän bleibt. Die Kawasaki Z-1000 SX dagegen ist klar als „mehr Motorrad“ gedacht: Sie richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur Kurven genießen, sondern auch längere Strecken entspannt und mit mehr Reserven abspulen möchten.
Schon daraus ergibt sich ein wichtiger Punkt: Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert bewegt, wird die Z-500 SE häufig als angenehmer empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Touren fährt und dabei Wert auf Komfort und Durchzug legt, findet in der Z-1000 SX eher den passenden Charakter.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Charakter der Z-500 SE
Die Kawasaki Z-500 SE setzt auf einen Motor, der sich harmonisch in den Alltag einfügt. Im Vergleich zeigt sich: Die Z-500 SE ist weniger auf „maximale Reserven“ ausgelegt, sondern auf ein direktes, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im unteren bis mittleren Drehzahlbereich gefahren wird – etwa im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen.
Stärke: Die Z-500 SE vermittelt ein Gefühl von Kontrolle und Leichtigkeit. Schwäche: Wer sehr sportlich fährt oder häufig hohe Geschwindigkeiten über längere Zeit anpeilt, könnte den Wunsch nach mehr „Biss“ verspüren.
Charakter der Z-1000 SX
Die Kawasaki Z-1000 SX ist im Vergleich die deutlich stärkere und souveränere Option. Der Motor liefert mehr Durchzug und wirkt dadurch besonders auf Autobahnabschnitten und bei zügigem Überholen entspannter. Das Motorrad nimmt Tempo leichter an, ohne dass ständig nachjustiert werden muss.
Stärke: Mehr Reserven, mehr Gelassenheit bei Überholmanövern und ein insgesamt „tourentauglicher“ Antrieb. Schwäche: Das größere Leistungs- und Gewichtspotenzial verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Dosieren – vor allem, wenn das Tempo schnell steigt oder die Strecke unruhig ist.
Fahrwerk und Handling: Wie sich das Gewicht bemerkbar macht
Im Vergleich zwischen der Z-500 SE und der Z-1000 SX ist das Handling ein zentraler Unterschied. Die Z-500 SE wirkt leichter und wendiger. Dadurch lässt sie sich in engen Situationen oft spontaner bewegen: beim Wechseln der Linie, beim „Durchschlängeln“ auf Landstraßen oder beim Rangieren im Alltag.
Die Z-1000 SX ist dagegen spürbar stabiler ausgelegt. Das zeigt sich besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken. Sie vermittelt ein ruhigeres Fahrgefühl, während die Z-500 SE eher das „agile Spiel“ unterstützt.
Stärke der Z-500 SE: schnelle Richtungswechsel und ein sehr zugängliches Fahrverhalten. Stärke der Z-1000 SX: Stabilität und souveräne Geradeausfahrt. Schwäche der Z-500 SE: weniger „Autobahn-Relax“ bei sehr langen Etappen. Schwäche der Z-1000 SX: weniger wendig im engen Stadtverkehr und tendenziell mehr Aufwand beim Handling auf engem Raum.
Sitzposition und Komfort: Naked-Feeling vs. sportlicher Tourer
Die Sitzposition ist im Vergleich ein entscheidender Faktor, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Kawasaki Z-500 SE bietet ein Naked-Bike-typisches Setup: aufrechter, direkter Kontakt zur Straße und ein Gefühl von „nah dran“. Das ist ideal, wenn kurze Strecken häufig unterbrochen werden oder wenn man sich auf wechselnde Situationen einstellen möchte.
Die Kawasaki Z-1000 SX ist stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich das vor allem im Komfortanspruch: Die Ergonomie ist so gewählt, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration nicht unnötig leidet. Zudem spielt die Auslegung für Wind- und Streckenbelastung eine Rolle, was gerade auf Autobahn und bei konstantem Tempo spürbar wird.
Stärken: Z-500 SE für Alltag, kurze Touren und „direktes“ Fahrgefühl. Z-1000 SX für längere Strecken, entspanntes Tempo und mehr Komfortreserve. Schwächen: Z-500 SE kann bei sehr langen Etappen schneller ermüden, während Z-1000 SX im Stadtverkehr durch Größe und Tourer-Charakter weniger „leichtfüßig“ wirkt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in kritischen Momenten
Beim Thema Bremsen geht es im Vergleich weniger um einzelne Zahlen, sondern um das Gesamtgefühl: Wie gut lässt sich die Verzögerung dosieren, wie stabil bleibt das Motorrad und wie sicher fühlt sich das System in unterschiedlichen Situationen an?
Beide Modelle sind auf ein sportliches, kontrolliertes Fahren ausgelegt. Die Z-1000 SX profitiert dabei von ihrem tourentauglichen Setup: Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Bremsphasen wirkt das Motorrad oft berechenbarer. Die Z-500 SE punktet durch ein sehr unmittelbares Ansprechverhalten, was in der Stadt und auf kurvigen Strecken ein Plus ist.
Stärke der Z-500 SE: schnelle Reaktion und gutes Gefühl beim Dosieren. Stärke der Z-1000 SX: Stabilität und Reserven bei höheren Tempi. Schwäche: Wer sehr sportlich unterwegs ist, sollte bei beiden Modellen den eigenen Fahrstil und die Reifenwahl im Blick behalten, weil das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Reifen und Bremsgefühl zusammenarbeitet.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Elektronik ist heute ein wichtiger Teil der Kaufentscheidung. Im Vergleich zwischen der Kawasaki Z-500 SE und der Kawasaki Z-1000 SX zeigt sich: Die Z-1000 SX ist tendenziell stärker auf „komfortables, sicheres Fahren über längere Strecken“ ausgelegt. Das bedeutet nicht nur mehr Komfort, sondern auch eine bessere Unterstützung, wenn sich Bedingungen ändern – etwa bei wechselndem Grip oder bei unterschiedlichen Fahrmodi.
Die Z-500 SE bietet ebenfalls moderne Grundlagen, wirkt aber insgesamt eher als „leicht zu beherrschendes Gesamtpaket“. Das ist besonders für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die nicht ständig mit komplexen Einstellungen beschäftigt sein möchten.
Stärke der Z-1000 SX: mehr Komfort- und Sicherheitsgefühl durch Elektronik-Ansatz. Stärke der Z-500 SE: unkomplizierte Bedienbarkeit und ein direkteres Fahrgefühl. Schwäche: Wer maximale Assistenz und fein abgestimmte Unterstützung sucht, wird eher zur Z-1000 SX tendieren.
Ausstattung und Alltag: Was im Alltag wirklich zählt
Im Alltag entscheidet oft Kleines: Windschutz, Stauraum, Ergonomie bei Stop-and-go, Sicht und Bedienbarkeit. Die Kawasaki Z-1000 SX ist hier klar im Vorteil, wenn es um Touren geht. Sie ist dafür gemacht, dass man auch bei längeren Fahrten nicht ständig „nachjustieren“ muss. Die Kawasaki Z-500 SE bleibt dagegen die pragmatische Wahl für den täglichen Einsatz: Sie ist leichter zu bewegen, wirkt im Stadtverkehr handlicher und passt gut zu einem Lebensstil, in dem das Motorrad häufig spontan genutzt wird.
Stärke der Z-500 SE: unkompliziertes Handling und Alltagstauglichkeit. Stärke der Z-1000 SX: Tourenkomfort und ein stimmiges Gesamtpaket für längere Strecken.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z-500 SE – typische Stärken
- Agiles, leicht zu fahrendes Handling
- Direktes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
- Gut dosierbarer Motorcharakter im Alltag
- Pragmatische Wahl für Einsteiger und Wiedereinsteiger
Kawasaki Z-500 SE – mögliche Schwächen
- Bei sehr langen Etappen kann der Komfort schneller an Grenzen stoßen
- Für dauerhaft hohe Tempi fehlt eher die „Reserve“ im Vergleich zur Z-1000 SX
Kawasaki Z-1000 SX – typische Stärken
- Mehr Durchzug und souveränes Tempo für Touren
- Stabileres Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten
- Komfortorientierter Ansatz für längere Strecken
- Elektronik- und Sicherheitsgefühl für wechselnde Bedingungen
Kawasaki Z-1000 SX – mögliche Schwächen
- Im engen Stadtverkehr weniger handlich
- Mehr Gewicht und Leistung bedeuten mehr Anspruch beim Dosieren
Welche Kawasaki passt besser? Kaufberatung nach Fahrprofil
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Kawasaki Z-500 SE ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, kurze Touren und kurvige Strecken genutzt wird. Sie bietet ein sehr zugängliches Gesamtpaket, das Fahrspaß schnell auf die Straße bringt, ohne dass man sich ständig mit großen Dimensionen oder „zu viel Motorrad“ beschäftigen muss.
Die Kawasaki Z-1000 SX empfiehlt sich, wenn längere Fahrten, Autobahnanteile und zügiges Reisen regelmäßig auf dem Plan stehen. Wer ein Motorrad sucht, das auch nach mehreren Stunden noch entspannt wirkt und bei Bedarf Reserven ausspielt, findet in der Z-1000 SX den passenden Charakter.
Wer zwischen beiden Modellen schwankt, kann sich an einer einfachen Leitfrage orientieren: Soll das Motorrad vor allem leicht und wendig im Alltag sein – oder soll es vor allem auf Touren Komfort und Durchzug liefern? Genau dort liegen die größten Unterschiede im Vergleich.
Fazit:
Die Kawasaki Z-500 SE ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein agiles Naked-Bike für Stadt, Feierabendstrecken und kurvige Landstraßen suchen. Im Vergleich punktet sie mit einem leicht zu beherrschenden Handling, einem direkten Fahrgefühl und einem Motorcharakter, der im Alltag gut dosierbar bleibt. Wer häufig spontan fährt, enge Strecken mag und ein Motorrad bevorzugt, das schnell „zur Hand“ ist, wird mit der Z-500 SE sehr zufrieden sein.
Die Kawasaki Z-1000 SX passt besser zu dem Fahrprofil, bei dem längere Strecken, Autobahnanteile und zügiges Reisen im Vordergrund stehen. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken durch mehr Reserven beim Antrieb, ein stabileres Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten und einen klar tourenorientierten Komfortansatz. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt und dabei entspannt bleiben möchte, trifft mit der Z-1000 SX die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Z-500 SE für wendigen Alltag und unkomplizierten Fahrspaß, Z-1000 SX für Touren, Reserven und souveräne Langstrecken.