| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.995 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
- Sportlicher Motor
- Fahrwerksabstimmung
- Sound
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 LC8 4-Takt | |
| Hubraum | 1.195 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 150 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 246 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
Fazit
Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein.Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Z 500 SE vs. KTM 1190 Adventure: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z 500 SE und die KTM 1190 Adventure, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht ein agiles Naked-Bike für den Alltag und entspannte Touren, dort ein ausgewachsenes Adventure, das auf langen Strecken und mit Gepäck deutlich mehr Reserven mitbringt. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Motorrad besser zur eigenen Fahrweise und zum eigenen Einsatz passt.
Grundidee der beiden Bikes: Naked vs. Adventure
Die Kawasaki Z 500 SE ist als Naked Bike gedacht: kompakt, leicht zu handeln und mit einem Fokus auf Alltagstauglichkeit. Die KTM 1190 Adventure dagegen ist klar im Adventure-Lager: mehr Gewicht, mehr Leistungspotenzial und ein Konzept, das auf Touren, wechselnde Strecken und längere Fahrten ausgelegt ist. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken liebt, wird die Kawasaki oft als unkomplizierter empfinden. Wer dagegen regelmäßig größere Distanzen fährt und dabei auch mal „mehr“ will, findet in der KTM eher die passende Basis.
Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich
Wie sich die Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das auf kontrollierbare Dynamik setzt. Der Motor ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu ziehen und sich im Alltag gut dosieren zu lassen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Tempo nicht ständig „maximal“ sein muss, sondern wenn es vor allem um flüssiges Fahren geht.
Die KTM 1190 Adventure spielt dagegen in einer anderen Liga: Der Motorcharakter ist deutlich kraftvoller und bietet mehr Reserven, wenn es zügig werden soll oder wenn Steigungen und längere Autobahnabschnitte mehr Aufmerksamkeit verlangen. Das Fahrgefühl ist oft „präsenter“ – man merkt schneller, dass das Motorrad für längere Strecken und mehr Leistungsabruf gebaut ist.
Gasannahme und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki lässt sich meist leichter in den Alltag integrieren: weniger „Druck“, dafür mehr Gelassenheit. Die KTM kann ebenfalls alltagstauglich sein, verlangt aber eher danach, dass man das größere Leistungs- und Drehmomentpotenzial bewusst nutzt. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, wird die Kawasaki häufig als entspannter erleben. Wer dagegen gern zügig fährt oder Touren plant, wird die KTM eher als „richtiges“ Reisegerät wahrnehmen.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Agilität vs. Reisekomfort
Beim Handling unterscheiden sich die Konzepte deutlich. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell in die gewünschte Linie bringt. Gerade bei Stadtfahrten, beim Wechsel zwischen engen Straßen oder beim zügigen Kurvenfahren ist das ein klarer Vorteil. Das Bike fühlt sich oft leichter an – nicht nur im Gewicht, sondern auch im Gesamteindruck.
Die KTM 1190 Adventure ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar souveräner, wenn die Strecke länger wird oder wenn Wind und Fahrbahnunebenheiten stärker ins Spiel kommen. Das kann in Kurven ebenfalls ein Vorteil sein, allerdings eher mit dem Gefühl „getragen“ statt „spielerisch“. Wer also ein Motorrad sucht, das auch bei längeren Tagesetappen ruhig bleibt, findet in der KTM meist mehr Komfort.
Kurvengefühl und Fahrbahnkontakt
Die Kawasaki punktet häufig mit einem direkten, lebendigen Kurvengefühl. Die KTM bietet eher das Gefühl von Kontrolle und Reserven, besonders wenn man zügig unterwegs ist oder wenn die Strecke nicht perfekt ist. In der Praxis bedeutet das: Für kurze, dynamische Fahrten ist die Kawasaki oft die bessere Wahl. Für lange Touren mit wechselnden Bedingungen ist die KTM meist die passendere.
Ergonomie und Sitzposition
Auch bei der Ergonomie gibt es klare Unterschiede. Die Kawasaki Z 500 SE ist als Naked Bike tendenziell so ausgelegt, dass man aufrecht und konzentriert sitzt – ideal für Alltag und kürzere bis mittlere Touren. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr und Feierabendrunde wechselt.
Die KTM 1190 Adventure bietet eine Sitzposition, die eher auf längere Fahrten ausgelegt ist. Je nach Setup und persönlicher Statur kann das sehr angenehm sein, weil man nicht ständig „gegen“ die Fahrt arbeitet. Gleichzeitig ist die KTM durch ihre Größe und das Adventure-Konzept weniger „kompakt“ im Handling. Wer häufig enge Parklücken, schmale Gassen oder sehr langsame Manöver hat, wird die Kawasaki vermutlich als unkomplizierter empfinden.
Ausstattung und Einsatzbereich: Was man wirklich merkt
Alltag: Parken, Rangieren, Übersicht
Im Alltag spielt die Kawasaki Z 500 SE ihre Stärken aus: Sie wirkt handlicher, lässt sich leichter rangieren und passt oft besser in den typischen Stadtmodus. Auch wenn man mal spontan fährt, ist das Motorrad schnell „bereit“ – ohne dass man sich jedes Mal auf ein großes Gerät einstellen muss.
Die KTM 1190 Adventure ist im Alltag nicht automatisch unpraktisch, aber sie ist eben ein größeres Motorrad. Wer sie regelmäßig bewegt, gewöhnt sich an die Dimensionen. Trotzdem bleibt: Für reine Stadtfahrten ist die Kawasaki meist die stressfreiere Wahl.
Touren: Reserven und Langstrecken-Feeling
Auf Touren zeigt die KTM ihre Stärke besonders deutlich. Die KTM 1190 Adventure ist dafür gemacht, lange Strecken entspannt zu absolvieren und dabei auch bei Tempo- und Streckenwechseln souverän zu bleiben. Das Motorrad wirkt wie ein „Werkzeug für Reisen“ – mit dem Gefühl, dass man jederzeit mehr geben kann.
Die Kawasaki Z 500 SE kann natürlich auch Touren, aber eher im Stil „leicht und flexibel“. Wer gern kurvenreiche Strecken fährt, kurze Pausen mag und das Motorrad als Begleiter für abwechslungsreiche Tagesausflüge sieht, wird mit der Kawasaki sehr zufrieden sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 500 SE – Stärken
- Handlichkeit im Alltag: wirkt unkompliziert bei Stadtverkehr und engen Situationen.
- Direktes, lebendiges Fahrgefühl: macht Kurven und Feierabendrunden besonders attraktiv.
- Gut dosierbare Dynamik: lässt sich entspannt fahren, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen.
Kawasaki Z 500 SE – Schwächen
- Weniger Reserven für lange Hochlast: wer viel Autobahn oder sehr zügige Touren plant, wird die Grenzen eher spüren.
- Adventure-Anspruch: für echtes Reise-Setup mit viel Gepäck fühlt sich die KTM meist stimmiger an.
KTM 1190 Adventure – Stärken
- Mehr Leistungspotenzial: sorgt für souveräne Überholmanöver und Reserven.
- Stabilität auf langen Strecken: wirkt ruhiger und „reiseorientierter“.
- Adventure-Charakter: passt besser zu Touren mit Gepäck und wechselnden Bedingungen.
KTM 1190 Adventure – Schwächen
- Mehr Motorrad zum Bewegen: im Stadtbetrieb kann das größere Handling spürbar sein.
- Anspruch an Fahrweise: das Leistungsniveau will bewusst genutzt werden, sonst wirkt es schnell „zu viel“.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „richtig oder falsch“ ab, sondern davon, wie der Alltag und die Touren wirklich aussehen. Die Kawasaki Z 500 SE ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das leicht zu beherrschen ist, im Alltag Spaß macht und auf kurzen bis mittleren Strecken überzeugt. Sie ist ideal, wenn das Motorrad vor allem als flexibler Begleiter dienen soll – vom Weg zur Arbeit bis zur spontanen Runde am Wochenende.
Die KTM 1190 Adventure passt dagegen besser zu Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren, mehr Leistungsabruf möchten und ein Motorrad suchen, das als Reiseplattform funktioniert. Wer gern plant, packt und losfährt – und dabei auch bei Tempo und Streckenprofil mehr Reserven erwartet – wird mit der KTM meist glücklicher.
Fazit:
Die Kawasaki Z 500 SE ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltag, Agilität und einem unkomplizierten Fahrgefühl liegt. Sie eignet sich besonders für kürzere Strecken, Stadtfahrten und alle, die Dynamik lieber dosiert und kontrolliert erleben. Die KTM 1190 Adventure ist die richtige Entscheidung, wenn längere Touren, mehr Leistungsreserve und ein stabileres Reisegefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besser zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind, Gepäck mitdenken und ein Motorrad suchen, das auch auf anspruchsvolleren Strecken souverän bleibt.
Kurz gesagt: Leicht, wendig, alltagstauglich spricht für die Kawasaki. Reiseorientiert, kraftvoll, reservestark spricht für die KTM. Wer den eigenen Fahrstil ehrlich einordnet, trifft mit dem Vergleich schnell die passende Wahl.