| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
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Kawasaki Z 500 SE vs. KTM 125 Duke: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, geht es meist um mehr als nur um Hubraum und PS. Genau das macht den Vergleich zwischen der Kawasaki Z 500 SE und der KTM 125 Duke spannend: Beide Modelle stehen für agiles Fahren, eine aufrechte, alltagstaugliche Sitzposition und den typischen Charakter eines modernen Street-Bikes. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Leistung auf die Straße bringen, wie sie sich im Alltag anfühlen und welche Ansprüche sie am besten bedienen.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte beider Motorräder miteinander verglichen – ohne reine Datenlisten. Stattdessen geht es darum, wie sich die Unterschiede in der Praxis bemerkbar machen: beim Anfahren im Stadtverkehr, beim Beschleunigen auf der Landstraße, in schnellen Passagen und auch bei der Frage, wie gut sich das Bike für Einsteiger oder Wiedereinsteiger eignet.
Grundidee: Street-Naked mit unterschiedlichem Fokus
Die Kawasaki Z 500 SE wirkt wie ein Allrounder, der sich bewusst nicht nur auf kurze Stadtwege festlegt. Sie ist darauf ausgelegt, auch längere Strecken angenehm zu begleiten und dabei eine souveräne, ruhige Linie zu fahren. Die KTM 125 Duke dagegen steht stärker für den „Ready-to-Ride“-Charakter: kompakt, leichtfüßig und mit dem typischen KTM-Gefühl, das Lust auf zügiges Fahren macht.
Beide Bikes sind Naked Bikes – aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Während die Kawasaki eher auf harmonische Fahrbarkeit und Alltagstauglichkeit setzt, legt die KTM den Fokus auf Spritzigkeit, direkte Rückmeldung und ein sportliches Auftreten.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Leistungsentfaltung und Fahrgefühl
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 500 SE profitiert von ihrem größeren Hubraum und damit von einer insgesamt entspannteren Art, Geschwindigkeit aufzubauen. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn das Tempo nicht ständig „neu erarbeitet“ werden muss – etwa beim Fahren im Stadtverkehr mit häufigen Beschleunigungsphasen oder beim Überholen auf Landstraßen. Die Kawasaki wirkt dabei weniger hektisch und lässt sich häufig auch mit moderater Drehzahl angenehm bewegen.
Die KTM 125 Duke spielt ihre Stärken anders aus. Durch den kleineren Motor ist das Bike stärker auf Drehzahl und Schwung angewiesen. Das kann im Alltag sogar Vorteile haben: Wer gern zügig fährt, findet schnell den Bereich, in dem die KTM besonders lebendig wirkt. Gleichzeitig bedeutet das aber auch: Wer eher entspannt cruisen möchte, muss die KTM häufiger „mitnehmen“, also öfter in den passenden Drehzahlbereich bringen.
Alltagstauglichkeit beim Beschleunigen
Beim Thema Beschleunigung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Kawasaki bietet mehr Reserven, wodurch sich Manöver wie das Einfädeln in den Verkehr oder das Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten oft entspannter gestalten. Die KTM kann das ebenfalls, aber eher mit dem Gefühl, dass man aktiver fahren möchte. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau dieses direkte Ansprechverhalten der Grund, warum die Duke so beliebt ist.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Lenkung, Gewicht und Kurvengefühl
Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, in der Stadt und auf kurvigen Strecken Spaß zu machen. Dennoch fühlt sich das Handling unterschiedlich an. Die Kawasaki Z 500 SE vermittelt oft mehr Ruhe in schnellen Richtungswechseln und wirkt wie ein Bike, das auch bei wechselnden Straßenverhältnissen stabil bleibt. Das kommt besonders auf Landstraßen zum Tragen, wenn man nicht nur „um die Ecke“ fährt, sondern auch längere Abschnitte mit gleichmäßigem Tempo.
Die KTM 125 Duke wirkt im Vergleich leichter und agiler. Das macht sie besonders attraktiv für enge Stadtpassagen, für das schnelle Umsetzen von Spur zu Spur und für Fahrer, die gern dynamisch in Kurven einlenken. Die KTM belohnt aktives Fahren – wer ihr die Richtung gibt, bekommt meist eine direkte Rückmeldung.
Komfort und Fahrbahnunebenheiten
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad mit Unebenheiten klarkommt. Die Kawasaki spielt hier häufig ihre Stärke aus, indem sie Unebenheiten weniger „hart“ durchreicht und das Fahrgefühl insgesamt geschmeidiger bleibt. Die KTM kann ebenfalls komfortabel sein, wirkt aber im Charakter stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Wer viel über schlechte Straßen oder Kopfsteinpflaster fährt, wird die ruhigere Gangart der Kawasaki oft als angenehmer empfinden.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten
Beim Bremsen geht es nicht nur um „wie stark“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl am Hebel. In der Praxis zeigt sich: Die Kawasaki Z 500 SE wirkt häufig berechenbarer, besonders wenn man aus dem Stadtverkehr heraus zügig abbremsen muss. Das hilft im Alltag, weil man weniger „nachjustieren“ muss und sich auf die Linie konzentrieren kann.
Die KTM 125 Duke kann ebenfalls mit gutem Bremsgefühl überzeugen, wirkt aber oft etwas sportlicher im Ansprechverhalten. Das ist für Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, ein Plus. Wer dagegen sehr entspannt fährt und möglichst wenig „sportliche“ Eingriffe möchte, wird die Kawasaki als etwas stressfreier wahrnehmen.
Ergonomie & Alltag: Sitzposition, Übersicht und Handling im Verkehr
Sitzhöhe und Körperhaltung
Als Naked Bikes sind beide Modelle auf eine aufrechte, übersichtliche Sitzposition ausgelegt. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt dabei häufig wie ein Bike, das sich gut an längere Fahrten anpasst. Das heißt nicht, dass die KTM unkomfortabel wäre – aber die Kawasaki vermittelt oft das Gefühl, dass man auch nach einer längeren Strecke noch entspannt unterwegs ist.
Die KTM 125 Duke ist dagegen besonders interessant, wenn man ein kompaktes Bike bevorzugt, das sich schnell im Verkehr bewegt. Die Sitzposition unterstützt dabei ein aktives Fahren, was in der Stadt und auf kurzen Strecken sehr angenehm sein kann.
Übersicht und Manövrieren
Im dichten Verkehr zählt, wie leicht sich das Motorrad rangieren lässt und wie gut man die Umgebung einschätzen kann. Die KTM spielt hier ihre Kompaktheit aus: Sie wirkt handlich und lässt sich im Alltag oft mühelos bewegen. Die Kawasaki ist ebenfalls alltagstauglich, aber durch den „größeren“ Charakter wirkt sie manchmal einen Tick weniger „spielzeughaft“ – dafür dafür häufig souveräner bei höheren Geschwindigkeiten.
Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie gut das Gesamtpaket im Alltag funktioniert. Die Kawasaki Z 500 SE punktet häufig mit einem stimmigen Setup, das auf Alltag und Fahrspaß gleichermaßen ausgelegt ist. Das kann sich in Details zeigen, die das Fahren angenehmer machen: eine insgesamt runde Abstimmung, ein harmonisches Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk sowie eine Bedienbarkeit, die nicht unnötig kompliziert wirkt.
Die KTM 125 Duke setzt stärker auf den „Duke“-Typ: sportlich, direkt und mit einem gewissen „Ready“-Gefühl. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet – also Gas gibt, bremst, umlegt und die Dynamik nutzt – wird die KTM als besonders motivierend empfinden. Wer dagegen vor allem von A nach B möchte und dabei möglichst wenig „Fahrarbeit“ leisten will, wird die Kawasaki oft als entspannter wahrnehmen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 500 SE – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl durch souveränere Leistungsreserve im Alltag
- Harmonische Abstimmung aus Motor, Fahrwerk und Bremsgefühl
- Gute Eignung für längere Strecken und wechselnde Straßenverhältnisse
- Allround-Charakter: Stadt, Landstraße und zügiges Fahren lassen sich gut kombinieren
Kawasaki Z 500 SE – mögliche Schwächen
- Wer maximal „sportlich-agil“ im Sinne von ständigem Drehzahl-Feeling sucht, könnte die Kawasaki etwas ruhiger empfinden
- Im Vergleich zur KTM wirkt der Charakter weniger „spontan“, sondern eher gleichmäßig
KTM 125 Duke – Stärken
- Agiles, direktes Handling mit viel Fahrspaß im Stadtverkehr
- Sportliches Ansprechverhalten, das aktives Fahren belohnt
- Leichtfüßiger Charakter bei Richtungswechseln und kurzen Strecken
- Motivierendes Fahrgefühl für alle, die gern dynamisch unterwegs sind
KTM 125 Duke – mögliche Schwächen
- Für entspanntes Cruisen braucht es oft mehr Drehzahlmanagement
- Bei Situationen, in denen Reserven gefragt sind (z. B. häufiges Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten), wirkt die Kawasaki im Vergleich komfortabler
Für wen passt welches Bike?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden. Die Kawasaki Z 500 SE ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag möglichst wenig „Arbeit“ macht und trotzdem Spaß liefert. Wer Pendelstrecken fährt, auch mal längere Touren plant und ein souveränes, ruhiges Gesamtgefühl bevorzugt, findet in der Kawasaki häufig die passendere Basis.
Die KTM 125 Duke passt dagegen sehr gut zu Fahrerinnen und Fahrern, die gern dynamisch fahren, das Motorrad aktiv bewegen und das direkte Ansprechverhalten mögen. Wer in der Stadt viel unterwegs ist, enge Strecken mag und sich an einem sportlichen Charakter erfreut, wird mit der Duke oft schneller „warm“.
Fazit:
Die Kawasaki Z 500 SE ist die bessere Wahl, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das im Alltag souverän wirkt, Beschleunigungen entspannter angehen lässt und auch auf längeren Strecken ein rundes, ruhiges Fahrgefühl vermittelt. Sie eignet sich besonders für alle, die ein alltagstaugliches Gesamtpaket möchten und dabei nicht ständig an der Drehzahl „arbeiten“ wollen.
Die KTM 125 Duke ist die passendere Option, wenn Agilität, direktes Feedback und ein sportlicher Charakter im Vordergrund stehen. Wer gern dynamisch fährt, in der Stadt viel unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt mit der Duke ein sehr motivierendes Bike, das Fahrspaß schnell in den Vordergrund stellt.
Kurz gesagt: Kawasaki für entspannt-souveränes Allround-Fahren, KTM für spritzige Dynamik und aktives Handling.