| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.900 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
- Viel Chrom ;)
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Hinterradfederung unterdämpft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.185 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 744 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 52 PS bei 6.200 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 4.900 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Ø 40 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 93)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
Kleine, aber treue Fangemeinde
Was bleibt als Fazit? Die Moto Guzzi V7 findet sich in der Endabrechung in ungewohnter Nachbarschaft wieder: Ähnlich Choppern oder Supersportlern bedient die Guzzi eine relativ kleine Zielgruppe. Die Fans der Marke schätzen an ihr genau das, was andere als schrullig empfinden mögen.
Ein Motorrad wie dieses wird es niemals in die Top 10 der Zulassungsstatistik bringen. Das als Wert an sich zu begreifen, fällt bei der ungemein charakterstarken Moto Guzzi nicht schwer.
Das Testbike wurde uns von ZTS in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Z 500 SE vs. Moto Guzzi V7 III – welcher Motorrad-Typ passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z 500 SE und die Moto Guzzi V7 III, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein modernes, agiles Naked-Bike auf einen klassischen Cruiser/Retro-Charakter. Beide Bikes sind für viele Fahrerinnen und Fahrer interessant – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedlichen Bühnen aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was die Modelle auf dem Papier versprechen, sondern wie sich die typischen Stärken und Schwächen im Alltag bemerkbar machen.
Erster Eindruck: Stil und Philosophie
Die Kawasaki Z 500 SE steht für ein zeitgemäßes Konzept: kompakt, aufgeräumt, mit Fokus auf Agilität und Alltagstauglichkeit. Das Design wirkt klar und sportlich, die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man schnell in einen dynamischen Fahrmodus findet.
Die Moto Guzzi V7 III dagegen wirkt wie aus einer anderen Zeit – und genau das ist ihre Stärke. Der Retro-Look ist nicht nur Deko, sondern Teil des Fahrgefühls. Wer ein Motorrad sucht, das sich weniger wie ein reines Transportmittel anfühlt, sondern mehr wie ein Erlebnis, wird hier schnell fündig.
Motorcharakter im Vergleich: wie fühlt sich die Leistung an?
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Charakterunterschied: Die Kawasaki Z 500 SE zielt auf ein gleichmäßiges, modernes Ansprechverhalten und eine sportliche Fahrbarkeit. Dadurch wirkt die Leistungsentfaltung oft „direkt“ und lässt sich gut dosieren – besonders in der Stadt oder auf kurvigen Strecken, auf denen häufiges Beschleunigen und Verzögern zum Alltag gehört.
Die Moto Guzzi V7 III setzt dagegen auf den typischen Guzzi-Charakter. Der Motor vermittelt mehr „Wucht“ im Gefühl und lädt dazu ein, die Gänge bewusst zu nutzen. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil sich das Motorrad nicht nur über Drehzahl, sondern auch über den Rhythmus der Fahrt steuern lässt. Wer gerne entspannt fährt, wird das als Vorteil erleben. Wer dagegen maximal spritzige Reaktionen erwartet, muss sich darauf einstellen, dass der Fahrstil stärker „mit dem Motor“ abgestimmt werden will.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- Kawasaki Z 500 SE: Stärken liegen in der agilen Handhabung und dem modernen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Charakter eher „funktional“ wirkt, wenn man genau diesen klassischen Motor-Drive sucht.
- Moto Guzzi V7 III: Stärken liegen im markanten Motorgefühl und im entspannten Fahrfluss. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger auf „sofortige“ Sportlichkeit ausgelegt ist, sondern eher auf Genuss und Stil.
Fahrwerk und Handling: Stadt, Landstraße, Kurven
Im Handling zeigt die Kawasaki Z 500 SE ihre Stärken besonders deutlich. Das Bike wirkt leicht zu bewegen, unterstützt zügige Richtungswechsel und macht es einfach, das Tempo an die Situation anzupassen. Auf der Landstraße sorgt das für ein dynamisches Gefühl, weil man Kurvenwechsel schnell einleiten kann.
Die Moto Guzzi V7 III fährt sich ebenfalls souverän, aber anders: Das Motorrad vermittelt mehr Ruhe und Stabilität im Fahrfluss. In Kurven geht es weniger um hektische Impulse, sondern um sauberes Timing und gleichmäßige Linienführung. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das genau der Punkt: Man kann entspannt fahren, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen.
Was das im Alltag bedeutet
Für kurze Wege, Stop-and-Go-Verkehr und enge Straßen ist die Kawasaki Z 500 SE meist die unkompliziertere Wahl, weil sie sich schnell und leicht anfühlt. Auf längeren Strecken, auf denen man eher gleichmäßig unterwegs ist, kann die Moto Guzzi V7 III ihren Komfort und ihre Gelassenheit ausspielen. Wer häufig sehr sportlich fährt und ständig am Limit der Dynamik unterwegs ist, wird die Kawasaki tendenziell als passender empfinden. Wer dagegen lieber „mit Gefühl“ fährt, findet in der Guzzi oft mehr Zufriedenheit.
Sitzposition und Komfort: Wie ermüdet das Motorrad?
Die Kawasaki Z 500 SE ist auf eine sportlich-nüchterne Sitzhaltung ausgelegt. Das hilft, wenn man häufig umsetzt, sich aktiv bewegt und das Motorrad als Werkzeug für flotte Fahrten nutzt. Auf längeren Strecken kann das je nach Körperbau trotzdem anstrengend werden, weil die Haltung eher auf Dynamik ausgelegt ist.
Die Moto Guzzi V7 III bietet typischerweise eine entspanntere Ausrichtung. Das wirkt besonders dann positiv, wenn man längere Touren plant oder häufig auf Landstraßen unterwegs ist. Allerdings gilt auch hier: Retro-Charakter bedeutet nicht automatisch „für alle perfekt“. Wer sehr sportlich sitzt oder viel Gewicht nach vorne verlagert, könnte die Guzzi weniger „aggressiv“ finden als eine Naked-Variante.
Ausstattung und Alltag: Was macht das Leben leichter?
Im Vergleich der Ausstattungsphilosophien zeigt sich: Die Kawasaki Z 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung und moderne Bedienbarkeit setzt. Das hilft im Alltag, wenn man schnell reagieren, unkompliziert fahren und sich auf das Wesentliche konzentrieren möchte.
Die Moto Guzzi V7 III punktet stärker über das Gesamtpaket aus Stil, Motorgefühl und dem „Touren-Charakter“. Je nach Ausstattung kann das Motorrad besonders dann überzeugen, wenn man Wert auf eine stimmige Atmosphäre legt und das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel betrachtet.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Kawasaki Z 500 SE: Stärken in der modernen, alltagstauglichen Ausrichtung und im unkomplizierten Handling. Schwäche: Wer viel „Retro-Feeling“ sucht, könnte die Guzzi als emotionaler empfinden.
- Moto Guzzi V7 III: Stärken in Charakter, Fahrkultur und dem entspannten Langstrecken-Gefühl. Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit und „schnelle“ Reaktionen erwartet, muss den Fahrstil anpassen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Kawasaki Z 500 SE ist besonders attraktiv, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu beherrschen ist, auf der Landstraße Spaß macht und sich wie ein modernes Naked-Bike anfühlt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gerne zügig fährt und ein Motorrad möchte, das schnell auf Änderungen reagiert, wird mit der Kawasaki sehr wahrscheinlich besser glücklich.
Die Moto Guzzi V7 III ist dagegen die Wahl, wenn der Fokus stärker auf Fahrkultur, Motorcharakter und einem klassischen Look liegt. Wer Touren liebt, gerne entspannt unterwegs ist und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, findet in der Guzzi eine stimmige Kombination aus Stil und Fahrgefühl. Sie passt besonders gut zu Fahrenden, die nicht nur „schnell“ wollen, sondern „schön“ und „genussvoll“.
Typische Entscheidungssituationen
- Viele kurze Fahrten, Stadt und spontane Ausflüge: eher Kawasaki Z 500 SE.
- Landstraße, längere Touren, entspanntes Tempo: eher Moto Guzzi V7 III.
- Fahrgefühl zählt mehr als reine Effizienz: oft Moto Guzzi V7 III.
- Agilität und modernes Handling sind Priorität: oft Kawasaki Z 500 SE.
Fazit:
Die Kawasaki Z 500 SE ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht bewegt, im Alltag unkompliziert bleibt und auf der Landstraße mit agiler Dynamik überzeugt. Das Bike wirkt wie gemacht für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind, häufig zwischen Situationen wechseln und ein modernes Naked-Bike-Gefühl möchten.
Die Moto Guzzi V7 III spielt ihre Stärken aus, wenn Stil, Motorcharakter und ein entspannter Fahrfluss wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Wer Touren genießt, das klassische Gesamtpaket liebt und ein Motorrad sucht, das sich nicht nur funktional, sondern emotional anfühlt, wird mit der Guzzi sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.
Kurz gesagt: Kawasaki für Agilität und Alltag, Guzzi für Charakter und Genuss. Die beste Entscheidung hängt davon ab, ob die Fahrt vor allem „effizient-dynamisch“ oder „kultiviert-entspannt“ sein soll.