| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
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Kawasaki Z 500 SE vs. Suzuki V-Strom 1000 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z 500 SE und die Suzuki V-Strom 1000, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für agiles, leichtes Handling und einen klaren Naked-Bike-Charakter. Die andere ist deutlich stärker auf Reichweite, Komfort und Vielseitigkeit ausgelegt – mit dem Anspruch, auch längere Strecken souverän zu begleiten. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in den typischen Vergleichspunkten unterscheiden und welche Stärken und Schwächen daraus im Alltag entstehen.
Charakter und Einsatzprofil: Naked vs. Adventure
Die Kawasaki Z 500 SE ist vom Grundgedanken her ein Motorrad für den Alltag und für Fahrspaß zwischendurch. Der Naked-Look ist nicht nur optisch, sondern spürbar: Die Maschine wirkt direkt, das Fahrgefühl ist nah am Geschehen, und das Handling ist auf Wendigkeit ausgelegt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder gern dynamisch durch Kurven bewegt, findet hier eine passende Basis.
Die Suzuki V-Strom 1000 dagegen spielt ihre Stärken dort aus, wo es länger wird: Touren, wechselnde Straßenverhältnisse und Fahrten, bei denen Komfort und Stabilität wichtiger werden als maximale Leichtigkeit. Das Adventure-Konzept bringt mehr „Allround“-Denken mit – inklusive besserem Schutz vor Fahrtwind und einer Ausrichtung auf entspannte Kilometer.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. Durchzug
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Kawasaki Z 500 SE wirkt eher wie ein Motorrad, das man aktiv fährt. Der Motor unterstützt dynamische Beschleunigungen und macht Spaß, wenn die Drehzahl genutzt wird. Das ist besonders attraktiv, wenn der Fokus auf Kurvenfahrten, zügigem Stadtverkehr und einem lebendigen Ansprechverhalten liegt.
Die Suzuki V-Strom 1000 setzt stärker auf souveränen Durchzug. Gerade bei konstantem Tempo, beim Überholen oder auf längeren Autobahnabschnitten spielt die größere Leistungsreserve ihre Vorteile aus. Das Motorrad fühlt sich dadurch oft „entspannter“ an, weil es weniger Drehzahl braucht, um zügig voranzukommen. Gleichzeitig kann das dazu führen, dass sich die Fahrweise weniger „sportlich“ anfühlt, wenn man bewusst viel Dynamik aus dem Drehzahlbereich ziehen möchte.
Sitzposition und Ergonomie: Agil im Alltag, komfortorientiert auf Tour
Die Kawasaki Z 500 SE bietet eine Sitzposition, die eher auf Beweglichkeit ausgelegt ist. Das hilft im Stadtverkehr und bei häufigen Richtungswechseln. Wer gern schnell reagiert, findet hier ein Motorrad, das sich leicht kontrollieren lässt. Allerdings ist der Naked-Ansatz auch ein Thema für längere Strecken: Ohne den typischen Adventure-Windschutz kann Fahrtwind spürbarer werden, was bei sehr langen Touren den Komfort begrenzen kann.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist ergonomisch stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt tourentauglicher, und der Windschutz bzw. die Verkleidung sorgen dafür, dass die Belastung bei höheren Geschwindigkeiten oft geringer ausfällt. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn regelmäßige Wochenendtouren oder längere Urlaubsfahrten geplant sind. Der mögliche Nachteil: Durch das Adventure-Konzept und die insgesamt „größere“ Auslegung fühlt sich die Maschine im engen Stadtverkehr weniger leichtfüßig an als die Z 500 SE.
Handling und Fahrwerk: Direktheit vs. Stabilität
Beim Handling zeigt die Kawasaki Z 500 SE ihre Stärken: Das Motorrad lässt sich unkompliziert bewegen, reagiert schnell auf Lenkimpulse und macht das Fahren in kurvigen Abschnitten besonders angenehm. Gerade wenn häufiges Anfahren, Rangieren oder zügiges Umsetzen von Richtungen zum Alltag gehört, ist diese Leichtigkeit ein echter Vorteil.
Die Suzuki V-Strom 1000 punktet dagegen mit Stabilität. Auf längeren Strecken, bei wechselndem Untergrund oder wenn das Tempo konstant gehalten wird, wirkt das Motorrad ruhiger und „erwachsener“. Das Fahrwerk ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt. Schwächen liegen eher dort, wo maximale Agilität gefragt ist: In sehr engen Bereichen oder bei häufigem Stop-and-go kann die größere Auslegung spürbar werden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und auf Tour
In beiden Fällen spielt die Sicherheit eine wichtige Rolle. Die Kawasaki Z 500 SE bietet ein Bremssystem, das im Alltag gut dosierbar wirkt und für zügiges Fahren in der Stadt ausreichend Reserven liefert. Durch das insgesamt kompaktere Konzept kann das Bremsgefühl oft besonders direkt wirken.
Die Suzuki V-Strom 1000 bringt durch ihre Tourenorientierung ein Sicherheitsgefühl mit, das auf längere Belastung ausgelegt ist. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abfahrten ist die Kombination aus Stabilität und kontrollierbarer Verzögerung ein Plus. Der Unterschied liegt weniger in der reinen Bremsleistung, sondern im Gesamtkonzept: Die V-Strom fühlt sich häufig „tourensicher“ an, während die Z 500 SE eher „alltagsnah“ und agil wirkt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus
Elektronik ist heute ein wichtiger Bestandteil des Motorradvergleichs. Die Kawasaki Z 500 SE setzt auf ein modernes Setup, das vor allem das sichere, unkomplizierte Fahren im Alltag unterstützt. Das passt gut zu einem Motorrad, das häufig im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken genutzt wird.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist stärker auf „Langstrecken-Realität“ ausgelegt. Elektronik und Assistenzfunktionen unterstützen dort besonders, wo unterschiedliche Situationen auftreten: wechselnde Straßenverhältnisse, längere Fahrten und die Notwendigkeit, das Motorrad auch ohne ständige Feinanpassung souverän zu bewegen. Der Vorteil zeigt sich vor allem im Komfort und im Sicherheitsgefühl über viele Kilometer. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich möglichst puristisch anfühlt, kann die zusätzliche „Technikschicht“ als weniger direkt empfinden.
Komfort und Windschutz: Naked-Look vs. Tourenatmosphäre
Beim Komfort unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Kawasaki Z 500 SE ist angenehm im Alltag, aber der Naked-Charakter bedeutet: Fahrtwind und Wetterbedingungen wirken stärker auf den Fahrer ein. Für kurze Strecken ist das meist kein Problem, für lange Autobahnphasen kann es jedoch die Konzentration und den Komfort beeinflussen.
Die Suzuki V-Strom 1000 bietet durch ihre Adventure-Ausrichtung mehr Schutz. Das reduziert die Ermüdung auf langen Fahrten und macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn regelmäßig weite Strecken geplant sind. Der Nachteil ist eher indirekt: Wer maximale Leichtigkeit und „unmittelbare“ Nähe zur Straße sucht, wird die V-Strom als weniger „leicht“ wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Nutzung im Stadtverkehr
Im Alltag zählt oft das Gesamtpaket: Wie schnell ist man startklar, wie gut lässt sich das Motorrad bewegen, wie unkompliziert ist die Handhabung? Die Kawasaki Z 500 SE wirkt hier besonders passend, weil sie sich im Stadtverkehr leicht kontrollieren lässt. Das macht sie attraktiv für Pendler, für Fahrten mit vielen Ampeln und für alle, die gern spontan fahren.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher als „Allrounder“ für Menschen, die nicht nur in der Stadt unterwegs sind. Wer häufig lange Strecken fährt oder das Motorrad auch für Reisen nutzt, profitiert von der Tourenbasis. Wer dagegen fast ausschließlich kurze Strecken in engen Bereichen fährt, kann den größeren Charakter als weniger praktisch empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 500 SE
- Agiles, direktes Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Lebendiges Fahrgefühl, das aktives Fahren belohnt
- Klare Naked-Charakteristik, die unkompliziert Spaß macht
Schwächen der Kawasaki Z 500 SE
- Weniger Windschutz für sehr lange Strecken
- Tourenkomfort ist eher „gut genug“ als klarer Fokus
Stärken der Suzuki V-Strom 1000
- Souveräner Durchzug und entspannteres Langstreckenfahren
- Stabilität und Komfort für längere Touren
- Adventure-Ansatz mit stärkerem Sicherheits- und Komfortfokus
Schwächen der Suzuki V-Strom 1000
- Im engen Stadtverkehr weniger leichtfüßig als die Z 500 SE
- Weniger „puristisch direkt“, weil das Gesamtkonzept stärker auf Assistenz und Touren ausgelegt ist
Worauf beim Kauf achten: Passender Fahrstil statt „besser“
Der wichtigste Punkt bei diesem Vergleich ist die Frage nach dem eigenen Fahrprofil. Die Kawasaki Z 500 SE passt besonders gut, wenn der Alltag im Vordergrund steht: kurze Strecken, häufiges Wechseln der Umgebung, Spaß beim aktiven Fahren und ein Motorrad, das schnell auf Lenkimpulse reagiert. Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen die bessere Wahl, wenn längere Touren, Komfort bei höheren Geschwindigkeiten und ein Motorrad gesucht werden, das auch auf wechselnden Strecken souverän bleibt.
Wer häufig zwischen Stadt und Land pendelt, kann beide Konzepte spannend finden. Entscheidend ist, ob der Fokus eher auf Agilität und Direktheit liegt (Z 500 SE) oder auf Stabilität, Schutz und Langstreckenkomfort (V-Strom 1000).
Fazit:
Die Kawasaki Z 500 SE ist die stimmige Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag und für kurvige Strecken suchen: direktes Handling, lebendiges Fahrgefühl und eine unkomplizierte Art, schnell unterwegs zu sein. Wer häufig in der Stadt fährt oder gern aktiv mit dem Motorrad arbeitet, wird die Stärken der Z 500 SE besonders schnell merken. Für sehr lange Autobahnphasen ist der Naked-Ansatz jedoch weniger komfortorientiert.
Die Suzuki V-Strom 1000 spielt ihre Vorteile aus, wenn Touren im Mittelpunkt stehen: mehr Stabilität, spürbarer Komfort und ein souveräner Charakter, der auch bei längeren Strecken entspannt bleibt. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt, Wert auf Windschutz und ein tourentaugliches Gesamtpaket legt, findet in der V-Strom 1000 den passenderen Begleiter. Im engen Stadtverkehr kann die größere Auslegung weniger leicht wirken.
Kurz gesagt: Z 500 SE für agiles Alltagsfahren und Kurvenspaß, V-Strom 1000 für Komfort, Durchzug und Langstrecken.