| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.345 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
- komfortable Sitzposition
- aufgeräumte Optik
- kaum Vibrationen
- coole Scrambler-Reifen von Metzeler
- Handprotektoren und Lampenschutzgitter Serie
- 4 Jahre Garantie
- lieblose gemachte Hebel
- fünf PS mehr hätten ihr gut getan
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
| Gewicht | 179 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.169 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/80-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Starre 320 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, ByBreTM Einzylinder-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
Fazit
Kein Wunder, dass es die Scrambler 400 X im Juni 2024 in die Top 10 der Neuzulassungen in Deutschland geschafft hat: Für nur 6.295 Euro stellt Triumph hier eine bildschöne und gut gemachte Maschine auf die Straße, die nicht nur A2 Aspiranten ansprechen dürfte. An der einen oder anderen Stelle merkt man zwar diesen günstigen Preis, alles in allem ist die 400 X aber ein gut gemachter Scrambler, der sich auch für größere Leute eignet.Das Testbike wurde uns vom Triumph Flagship-Store "Q-Bike" in Hamburg Rothenburgsort zur Verfügung gestellt. Dort steht nicht nur die 400 X als Vorführer zur Verfügung, sondern auch das Nakedbike-Pendant Triumph Speed 400. Wer zwischen diesen beiden Bikes schwankt, kann bei Q-Bike beide Maschinen ausprobieren!
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Kawasaki Z 500 SE vs. Triumph Scrambler 400 X: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber beim Fahren doch sehr unterschiedliche Akzente setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Kawasaki Z 500 SE und Triumph Scrambler 400 X treffen aufeinander – mit unterschiedlichen Design- und Fahrkonzepten, aber beide mit dem Anspruch, im Alltag zu überzeugen. Dabei spielt nicht nur die reine Technik eine Rolle, sondern auch, wie sich Motor, Fahrwerk, Sitzposition und der Gesamteindruck im täglichen Einsatz anfühlen.
Grundcharakter: Naked-Style vs. Scrambler-Flair
Die Kawasaki Z 500 SE steht für einen klaren, modernen Naked-Look. Das Konzept wirkt aufgeräumt und direkt: Der Fokus liegt auf einer agilen Fahrweise, einem unkomplizierten Handling und einem Motorrad, das sich sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen schnell „richtig“ anfühlt. Die Triumph Scrambler 400 X dagegen bringt den Scrambler-Charakter stärker nach vorn. Das zeigt sich nicht nur im Stil, sondern auch in der Art, wie das Motorrad mit Unebenheiten und wechselnden Streckenprofilen umgeht. Wer eine Maschine sucht, die sich wie ein kleiner Ausflug in Richtung Abenteuer anfühlt, findet hier einen passenden Ansatz.
Design und Ergonomie als Teil des Fahrgefühls
Auch wenn Optik natürlich Geschmackssache ist, beeinflusst sie oft die Erwartung an das Fahrverhalten. Die Z 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das „von Natur aus“ auf Alltag und Dynamik ausgelegt ist. Die Scrambler 400 X vermittelt hingegen eher das Gefühl, dass sie nicht nur auf glattem Asphalt Spaß macht, sondern auch auf weniger perfekten Straßen souverän bleibt. In der Praxis zeigt sich das vor allem in der Sitzhaltung und im Gesamteindruck: Während die Kawasaki eher auf direkte Kontrolle und Beweglichkeit setzt, wirkt die Triumph etwas „entspannter“ im Charakter – ohne dabei träge zu sein.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren geht es weniger um reine Zahlen, sondern darum, wie die Leistung nutzbar wird. Die Kawasaki Z 500 SE zielt auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Dadurch lässt sie sich im Stadtverkehr leicht bewegen: Anfahren, Beschleunigen und das Halten eines passenden Tempos funktionieren ohne große Gedankenkraft. Auf Landstraßen spielt die Kawasaki ihre Stärke aus, wenn es darum geht, zügig auf Geschwindigkeit zu kommen und dabei kontrolliert zu bleiben.
Die Triumph Scrambler 400 X verfolgt ebenfalls einen alltagstauglichen Ansatz, setzt aber stärker auf einen Charakter, der sich „lebendig“ anfühlt. Das bedeutet: Der Motor wirkt oft dann besonders passend, wenn man nicht nur von A nach B fährt, sondern bewusst fährt – mit etwas mehr Gefühl für Drehzahl und Rhythmus. Im Vergleich zur Kawasaki kann die Triumph dadurch emotionaler wirken, während die Kawasaki eher als „funktional und direkt“ wahrgenommen wird.
Gasannahme und Fahrbarkeit
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie sich für Einsteiger und Alltagsfahrer eignen. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt: Die Kawasaki wirkt tendenziell harmonisch und leicht zu beherrschen, während die Triumph den Fahrer stärker in den Fahrprozess einbindet. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, wird die Kawasaki oft als besonders entspannt empfinden. Wer dagegen gern auch mal eine Landstraße „mit Gefühl“ fährt, findet in der Scrambler 400 X häufig mehr Charakter.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Gelassenheit
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Naked und Scrambler. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt darauf ausgelegt, schnell zu reagieren. Kurvenwechsel, Richtungsänderungen und das schnelle Aufrichten aus Schräglage gelingen meist unkompliziert. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, enge Straßen oder kurvige Streckenabschnitte anstehen.
Die Triumph Scrambler 400 X bringt dagegen eine Art „Allround-Souveränität“ mit. Sie vermittelt den Eindruck, dass sie Unebenheiten und wechselnde Untergründe besser wegsteckt, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man nicht jedes Detail der Fahrbahn im Blick haben will.
Stabilität in der Praxis
Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich: Die Kawasaki punktet mit Agilität und direkter Rückmeldung. Die Triumph punktet mit Ruhe und einem etwas gelasseneren Fahrgefühl. Für viele Fahrer ist das entscheidend: Wer gern „sportlich“ unterwegs ist, wird die Kawasaki bevorzugen. Wer eher entspannt fährt und dabei trotzdem Kontrolle möchte, findet in der Triumph oft die passendere Basis.
Sitzposition und Komfort: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Komfort ist mehr als nur eine weiche Sitzbank. Entscheidend ist, wie die Sitzposition zur Fahrweise passt. Die Kawasaki Z 500 SE bietet eine Haltung, die meist auf Kontrolle und eine aktive Fahrposition ausgelegt ist. Das kann auf kurzen Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad „mitarbeitet“. Auf längeren Touren entscheidet dann, wie gut die Ergonomie zur eigenen Statur passt und wie man die Arme und den Oberkörper entlastet.
Die Triumph Scrambler 400 X wirkt in der Sitzhaltung oft etwas „touriger“ im Gefühl – nicht im Sinne einer großen Reiseenduro, aber im Sinne von entspannterem Komfort. Gerade wenn man öfter längere Strecken am Stück fährt oder wenn man nicht ständig in einer sehr sportlichen Haltung bleiben möchte, kann die Triumph im Alltag im Vorteil sein.
Ergonomie für unterschiedliche Fahrertypen
Im Vergleich lässt sich grob sagen: Die Kawasaki ist häufig die Wahl für Fahrer, die gern dynamisch und aufmerksam fahren. Die Triumph ist häufig die Wahl für Fahrer, die Komfort und Charakter stärker gewichten. Beide sind jedoch so konzipiert, dass sie nicht überfordern – sie unterscheiden sich eher darin, wie sie den Fahrer durch die Fahrt führen.
Bremsen, Fahrassistenz und Sicherheit im Vergleich
Bei der Sicherheit zählen vor allem Bremsgefühl und Dosierbarkeit. Die Kawasaki Z 500 SE vermittelt typischerweise ein direktes Bremsverhalten, das sich gut anfühlt, wenn man im Stadtverkehr häufig bremsen muss. Die Triumph Scrambler 400 X setzt ebenfalls auf ein kontrollierbares Setup, wirkt dabei aber oft etwas „ruhiger“ im Ansprechverhalten – besonders dann, wenn die Fahrbahn uneben oder wechselhaft ist.
Auch wenn moderne Motorräder in dieser Klasse viele Sicherheitsaspekte bereits gut abdecken, bleibt der Unterschied im Alltag spürbar: Die Kawasaki wirkt häufig präziser und „sportlicher“ in der Rückmeldung, während die Triumph eher auf souveräne Beherrschbarkeit setzt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und der Weg dazwischen
Im Alltag zählt, wie schnell man sich an das Motorrad gewöhnt. Die Kawasaki Z 500 SE ist dafür prädestiniert, weil sie sich leicht bewegen lässt und das Handling im Verkehr meist unkompliziert bleibt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad regelmäßig für Pendeln, Einkäufe oder kurze Ausfahrten genutzt wird.
Die Triumph Scrambler 400 X spielt ihre Stärken dort aus, wo die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch mal „einfach so“ nimmt – für spontane Umwege, Feldwege im Rahmen des Machbaren oder Straßen, die nicht perfekt sind. Wer häufig zwischen Stadt und Land wechselt, kann hier einen klaren Vorteil sehen: Die Triumph bleibt dabei oft angenehm in der Handhabung, ohne den Charakter zu verlieren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 500 SE – Stärken: sehr direktes Handling, unkomplizierte Fahrbarkeit im Alltag, agiles Fahrgefühl und ein klarer Fokus auf Dynamik. Kawasaki Z 500 SE – mögliche Schwächen: wer stark auf „Abenteuer-Feeling“ und Scrambler-Optik setzt, könnte den Charakter weniger emotional finden als bei der Triumph.
Triumph Scrambler 400 X – Stärken: stimmiger Scrambler-Charakter, oft souveräner Umgang mit wechselnden Strecken, emotionaler Fahransatz und tendenziell entspannterer Gesamteindruck. Triumph Scrambler 400 X – mögliche Schwächen: wer maximal „sportliche Direktheit“ sucht, könnte die Kawasaki als noch unmittelbarer empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende besonders spannend, wenn man die eigenen Prioritäten kennt. Beide Motorräder sind in ihrer Klasse attraktiv, aber sie sprechen unterschiedliche Fahrertypen an.
Kawasaki Z 500 SE: die passende Wahl für…
… Fahrer, die ein Motorrad möchten, das im Alltag schnell vertraut ist und sich leicht bewegen lässt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern zügig durch den Verkehr kommt und ein direktes, agiles Handling schätzt, findet in der Kawasaki oft die passendere Basis. Auch wenn man gern kurvige Strecken dynamisch fährt, kann die Z 500 SE besonders überzeugen.
Triumph Scrambler 400 X: die passende Wahl für…
… Fahrer, die mehr Wert auf Charakter, Scrambler-Feeling und einen souveränen Allround-Eindruck legen. Wer gern entspannt fährt, aber trotzdem Spaß an einer lebendigen Motoranmutung hat, wird mit der Triumph häufig glücklicher. Auch für Strecken, die nicht immer perfekt sind, kann die Scrambler 400 X die bessere Wahl sein.
Fazit:
Die Kawasaki Z 500 SE und die Triumph Scrambler 400 X sind beide starke Kandidaten, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Kawasaki wirkt im Vergleich besonders dann überzeugend, wenn es um direktes Handling, unkomplizierte Fahrbarkeit und agiles Vorankommen geht – ideal für Stadtfahrten, kurze Wege und dynamische Landstraßenabschnitte. Die Triumph spielt ihre Stärken eher dort aus, wo Scrambler-Charakter, souveräne Gelassenheit und ein emotionaleres Fahrgefühl gefragt sind – passend für Fahrer, die gern auch mal spontan unterwegs sind und dabei ein Motorrad möchten, das sich auf wechselnden Strecken angenehm anfühlt.
Wer vor allem Wert auf Präzision und Agilität legt, trifft mit der Z 500 SE meist die bessere Wahl. Wer dagegen Komfortgefühl, Stil und Allround-Souveränität stärker gewichtet, wird mit der Scrambler 400 X häufiger das Gefühl haben, „genau das richtige“ Motorrad gefunden zu haben.