UVP 6.445 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 19.950 €
Baujahr von 2019 bis 2020
Was kann das 2025er Naked-Bike aus Japan?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Bike
  • agiles Fahrverhalten
  • drehwilliger Motor
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • superleichte Kupplung
  • für jederfrau geeignet
Kontra:
  • Hebel könnte schöner und einstellbar sein
  • schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
Pro:
  • Ausstattung
  • Komfort
  • Cockpit & Bedienung
  • Platzverhältnisse
Kontra:
  • Gewicht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht168kg
Radstand1.375mm
Länge1.995mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.050mm
Gewicht271kg
Radstand1.520mm
Länge2.230mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.540mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.215ccm
Hub71mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.179km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km
Leistung141 PS bei 9.350 U/Min
Drehmoment122 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.211km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenBottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17M/C 54H
Reifen hinten150/60R17M/C 66H
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm
Federung hintenWP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneSchwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm)

Fazit

Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.345 €
  • Gebraucht (2,5 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: 2024-heute
  • Farben: schwarz-grün, schwarz-rot

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Z 500 SE vs Triumph Tiger 1200 XCA: Welches Motorrad passt wirklich?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Kawasaki Z 500 SE und die Triumph Tiger 1200 XCA, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein agiles, alltagstaugliches Naked-Bike auf eine große, komfortorientierte Adventure-Maschine. Beide Modelle bringen ihren eigenen Anspruch mit – die eine Seite steht für Leichtigkeit und unkomplizierten Fahrspaß, die andere für Reichweite, Komfort und Ausstattung für lange Touren. Genau darum lohnt sich der Blick auf die wichtigsten Punkte aus dem Daten- und Ausstattungsvergleich: Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie, Elektronik und die Frage, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf Reisen ausspielen.

Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Adventure-Komfort

Die Kawasaki Z 500 SE ist vom Konzept her nah am urbanen Alltag: kompakt, direkt und darauf ausgelegt, sich schnell und unkompliziert bewegen zu lassen. Der Vergleich mit der Triumph Tiger 1200 XCA zeigt sofort den Unterschied im Einsatzprofil. Die Tiger ist deutlich stärker auf Touren und wechselnde Streckenbedingungen ausgerichtet. Das merkt man nicht nur am Motorradtyp, sondern auch an der Art, wie die Maschine insgesamt „aufgestellt“ ist: mehr Komfort, mehr Reserven und eine deutlich tourenorientierte Ausstattung.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Datenvergleich unterscheiden sich die beiden Bikes vor allem in der Ausrichtung der Motorleistung. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das vor allem durch Spritzigkeit und ein leichtes Handling überzeugt. Die Triumph Tiger 1200 XCA dagegen spielt ihre Stärken eher dort aus, wo es um Durchzug, Reserven und entspanntes Tempo über längere Strecken geht. Das ist der Kernunterschied: Während die Z 500 SE eher „kurz und knackig“ Spaß macht, ist die Tiger 1200 XCA stärker auf „lang und souverän“ ausgelegt.

Auch wenn beide Motorräder natürlich Fahrleistungen bieten, zeigt der Vergleich: Die Kawasaki ist die Maschine für dynamische Fahrten, bei denen man häufig die Drehzahl nutzt und das Motorrad aktiv bewegt. Die Triumph ist eher die Wahl, wenn man konstant fährt, komfortabel beschleunigt und dabei weniger das Gefühl hat, ständig „arbeiten“ zu müssen, um zügig voranzukommen.

Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig in der Stadt, souverän auf Tour

Beim Thema Fahrwerk und Gesamtgewicht wird der Unterschied zwischen den beiden Konzepten besonders deutlich. Die Kawasaki Z 500 SE ist im Vergleich klar auf Agilität ausgelegt. Das wirkt sich im Alltag aus: enge Situationen, häufiges Anfahren und das schnelle Wechseln der Fahrtrichtung lassen sich mit einem leichteren, handlicheren Motorrad deutlich entspannter gestalten.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen ein schwereres, tourenorientiertes Motorrad. Im Vergleich bedeutet das: weniger „flinkes“ Gefühl in engen Passagen, dafür mehr Stabilität und Souveränität bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen. Wer viel Autobahn fährt oder lange Strecken am Stück plant, profitiert von genau dieser Art von Fahrwerks- und Fahrstabilitäts-Philosophie.

Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb

  • Kawasaki Z 500 SE: Stärke ist das unkomplizierte Handling und das schnelle „Anpacken“ im Alltag. Schwäche im Vergleich: Wer sehr lange Touren mit viel Gepäck plant, merkt eher, dass die Maschine nicht auf maximale Reise-Komfortreserven ausgelegt ist.
  • Triumph Tiger 1200 XCA: Stärke ist die souveräne Stabilität und der Komfortgedanke für lange Fahrten. Schwäche im Vergleich: In der Stadt oder bei häufigem Rangieren kann das größere Motorradgewicht spürbar sein.

Ergonomie und Sitzgefühl: Wie die Körperhaltung die Wahl beeinflusst

Ergonomie ist im Motorradvergleich oft der Punkt, der später über „passt“ oder „passt nicht“ entscheidet. Die Kawasaki Z 500 SE bietet im Vergleich eine Sitzposition, die eher auf aktives Fahren und eine direkte Verbindung zum Motorrad ausgelegt ist. Das unterstützt ein sportlich-naked-typisches Fahrgefühl: man sitzt nah am Geschehen, die Maschine wirkt „wach“.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen deutlich stärker auf Komfort und entspannte Langstrecken ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich das auch in der Art, wie man das Motorrad über längere Zeit steuern kann: weniger „angespanntes“ Gefühl, mehr Fokus auf ruhiges Fahren. Wer häufig lange Strecken fährt oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, wird den Unterschied im Sitz- und Fahrgefühl schnell merken.

Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. klare Einfachheit

Im Vergleich der Ausstattung fällt auf, dass die Triumph Tiger 1200 XCA deutlich stärker in Richtung „vollausgestattet“ gedacht ist. Gerade bei Elektronik und Komfortfunktionen ist die Tiger typischerweise auf ein breites Spektrum an Fahrbedingungen ausgelegt. Das kann sich im Alltag als spürbare Entlastung zeigen, etwa wenn unterschiedliche Strecken, Wetter oder Beladung ins Spiel kommen.

Die Kawasaki Z 500 SE wirkt im Vergleich eher als Motorrad, das den Fokus auf das Wesentliche legt. Das ist nicht automatisch „weniger wert“, sondern oft einfach die bessere Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das schnell verständlich bleibt und nicht mit zu vielen Systemen „überfordert“. Wer gern selbst fährt und die Technik als Unterstützung sieht, wird mit der Kawasaki häufig glücklicher.

Stärken und Schwächen bei Ausstattung

  • Kawasaki Z 500 SE: Stärke ist die klare, unkomplizierte Ausrichtung. Schwäche im Vergleich: Wer maximale Assistenz und Komfort-Features für jede Situation sucht, findet bei der Tiger mehr „Reise-Toolbox“.
  • Triumph Tiger 1200 XCA: Stärke ist die umfangreiche Ausstattung und die Komfortorientierung. Schwäche im Vergleich: Das Motorrad ist insgesamt komplexer und verlangt auch mehr Budget – sowohl beim Kauf als auch bei der Erwartungshaltung an Service und Pflege.

Reisetauglichkeit: Reichweite, Reserven und Alltag mit Gepäck

Bei der Reisetauglichkeit zeigt der Vergleich ein klares Bild: Die Triumph Tiger 1200 XCA ist als Adventure-Maschine gebaut, um lange Strecken komfortabel zu bewältigen. Das betrifft nicht nur den Motorcharakter, sondern auch die Gesamtkonzeption: Stabilität, Komfort und die Art, wie das Motorrad mit wechselnden Bedingungen klarkommt. Wer regelmäßig auf Tour geht, profitiert von genau dieser Auslegung.

Die Kawasaki Z 500 SE kann natürlich auch Touren fahren, aber im Vergleich ist sie eher die Wahl für kürzere bis mittlere Strecken oder für Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem Spaß machen soll. Für ausgedehnte Reisen mit viel Gepäck ist die Tiger im Vorteil, weil sie dafür „von Haus aus“ gedacht ist.

Wirtschaftlichkeit und Besitzgefühl: Was man im Vergleich realistisch einplant

Auch wenn man beim Kauf nicht nur auf Zahlen schauen sollte, spielen Kosten und Aufwand eine Rolle. Im Vergleich unterscheiden sich die beiden Motorräder in der Art, wie sie genutzt werden: Die Kawasaki passt häufig zu einem Alltag, in dem man das Motorrad regelmäßig bewegt und dabei den Fokus auf unkomplizierten Fahrspaß legt. Die Triumph ist eher ein Motorrad, das man bewusst auswählt, wenn man die Reise- und Komfortstärken wirklich nutzen möchte.

Das bedeutet: Wer viel in der Stadt unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist und sich leicht bewegt, wird die Kawasaki oft als „richtig“ empfinden. Wer dagegen plant, häufiger größere Strecken zu fahren, bei denen Komfort und Reserven zählen, wird die Triumph eher als lohnende Investition sehen.

Welche Entscheidung ist sinnvoll? Vergleich als Kaufberatung

Der Vergleich zwischen Kawasaki Z 500 SE und Triumph Tiger 1200 XCA lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Z 500 SE ist dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag Spaß machen soll: kurze Wege, spontane Touren, dynamisches Fahren und ein Handling, das nicht „groß“ wirkt. Die Tiger 1200 XCA ist dann die bessere Wahl, wenn Komfort, Ausstattung und souveräne Langstreckenleistung im Vordergrund stehen – inklusive dem Gefühl, dass das Motorrad auch bei längeren Etappen entspannt bleibt.

Für wen passt welches Motorrad?

  • Kawasaki Z 500 SE: ideal für Fahrer, die ein agiles Naked-Bike suchen, das im Alltag leicht zu bewegen ist und bei dynamischen Fahrten Spaß macht. Besonders passend, wenn Touren eher „abwechslungsreich“ als „endlos“ sind.
  • Triumph Tiger 1200 XCA: ideal für Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wert auf Komfort und umfangreiche Ausstattung legen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.

Fazit:

Die Kawasaki Z 500 SE gewinnt im Vergleich vor allem dort, wo Alltag, Agilität und unkomplizierter Fahrspaß zählen. Sie wirkt leichter im Handling, macht dynamische Fahrten besonders attraktiv und passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das schnell verfügbar ist und sich im Stadt- und Landstraßenbetrieb angenehm „direkt“ anfühlt. Ihre Schwäche zeigt sich eher bei sehr langen Touren mit dem Anspruch an maximalen Reise-Komfort und umfangreiche Assistenz.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist im Vergleich die bessere Wahl für alle, die Komfort, Reserven und eine stark tourenorientierte Ausstattung priorisieren. Sie spielt ihre Stärken auf langen Etappen aus, bleibt dabei souverän und bietet mehr „Reise-Feeling“ durch Stabilität und Technik. Wer jedoch häufig enge Situationen hat oder ein besonders leicht zu manövrierendes Motorrad sucht, wird die Kawasaki als entspannter empfinden.

Kurz gesagt: Z 500 SE für agiles Fahren und Alltagsfreude, Tiger 1200 XCA für Komfort, Ausstattung und große Touren.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙