UVP 6.445 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.250 €
Baujahr von 2016 bis 2021
Was kann das 2025er Naked-Bike aus Japan?
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Katze für die lange Tour
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Bike
  • agiles Fahrverhalten
  • drehwilliger Motor
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • superleichte Kupplung
  • für jederfrau geeignet
Kontra:
  • Hebel könnte schöner und einstellbar sein
  • schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
Pro:
  • Leistung und Drehmoment
  • Leichte Bedienung
  • Verarbeitung
  • Tourentauglichkeit
Kontra:
  • Preis
  • Nicht sonderlich handlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht168kg
Radstand1.375mm
Länge1.995mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.050mm
Gewicht241kg
Radstand1.540mm
Länge2.150mm
Radstand1.540mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.050ccm
Hub71mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.179km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km
Leistung126 PS bei 9.475 U/Min
Drehmoment106 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenBottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17M/C 54H
Reifen hinten150/60R17M/C 66H
RahmenbauartDoppelrohr-Brückenrahmen
Federung vorne43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm
Federung hintenShowa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten180/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneSchwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm)

Fazit

Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.345 €
  • Gebraucht (2,5 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: 2024-heute
  • Farben: schwarz-grün, schwarz-rot

Fazit - was bleibt hängen

Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger. 
Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln. 
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.

Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.600 Euro
  • Gebraucht (2 Jahre alt): 9.500 Euro 
  • Baujahre: seit 2007 (Tiger 1050)
  • Farben: Matt-Schwarz, Aluminium-Silber

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Kawasaki Z 500 SE vs. Triumph Tiger Sport 1050 – Vergleich für Alltag und Tour

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Z 500 SE steht für ein leichtes, agiles Konzept im Alltag – mit dem Fokus auf unkompliziertes Handling und ein modernes Gesamtpaket. Die Triumph Tiger Sport 1050 dagegen bringt die Philosophie eines sportlichen Tourers mit: mehr Reserven, mehr Charakter und ein Setup, das auf längere Strecken ausgelegt ist. In diesem Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Konzepte in der Praxis unterscheiden – und für wen welches Motorrad die bessere Wahl ist.

Grundidee: Urban & agil vs. sportlich-tourentauglich

Die Kawasaki Z 500 SE ist als straßenorientiertes Motorrad gedacht, das sich vor allem dort wohlfühlt, wo es häufig stoppt, abbiegt und sich durch den Verkehr schlängelt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurze Wege, spontane Ausfahrten und Fahrer, die ein leicht zu beherrschendes Bike suchen. Die Triumph Tiger Sport 1050 verfolgt dagegen einen klaren Touring-Ansatz: Sie ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Etappen souverän zu bleiben, ohne dabei den sportlichen Anspruch zu verlieren.

Motor und Fahrcharakter: Drehfreude vs. Durchzug

Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied zwischen beiden Maschinen. Die Kawasaki Z 500 SE ist auf ein lebendiges, gut dosierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßenabschnitten fühlt sich das Konzept stimmig an: Gasbefehle werden schnell umgesetzt, und das Motorrad lädt dazu ein, zügig zu beschleunigen, ohne dass man ständig an die Grenzen gehen muss.

Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt in einer anderen Liga, wenn es um Reserven geht. Der Motor liefert spürbar mehr Kraft und sorgt für einen souveränen Durchzug, der das Überholen und das zügige Weiterfahren auf Landstraßen deutlich entspannter macht. Während die Kawasaki eher über Drehzahl und Dynamik überzeugt, punktet die Triumph stärker über die Fähigkeit, auch aus niedrigeren Bereichen kräftig zu beschleunigen.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Kawasaki Z 500 SE ist im Alltag besonders stark, weil sie leichtfüßig wirkt und sich schnell „richtig“ anfühlt. Schwächen zeigen sich vor allem dann, wenn man dauerhaft sehr hohe Ansprüche an Beschleunigung und Autobahn-Tempo stellt: Hier wirkt das Konzept weniger „komfortabel“ als bei größeren Tourern. Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen für genau diese Situationen im Vorteil: mehr Leistung, mehr Reserven, mehr Gelassenheit. Als Gegenpol kann sie im engen Stadtverkehr etwas weniger handlich wirken als die Kawasaki, einfach weil das Gesamtkonzept größer und schwerer ausgelegt ist.

Fahrwerk und Handling: Wendigkeit vs. Stabilität

Beim Handling trennt sich die Spreu vom Weizen: Die Kawasaki Z 500 SE ist auf Agilität ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Umlegen in Kurven, und das Motorrad vermittelt ein direktes Feedback. Wer gerne dynamisch fährt, findet hier ein Bike, das schnell auf Eingaben reagiert und sich auch auf wechselnden Straßenverhältnissen gut kontrollieren lässt.

Die Triumph Tiger Sport 1050 setzt stärker auf Stabilität und Ruhe. In flotten Kurven und auf längeren Strecken fühlt sich das Motorrad wie ein „Tourenwerkzeug“ an: Es bleibt standfest, baut Tempo sicher auf und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle auch dann, wenn die Strecke länger wird oder der Untergrund nicht perfekt ist.

Was bedeutet das für die Praxis?

Die Kawasaki Z 500 SE ist die bessere Wahl, wenn häufiges Kurvenfahren, Stadtverkehr und spontane Landstraßenrunden im Vordergrund stehen. Die Triumph Tiger Sport 1050 ist im Vorteil, wenn es um längere Etappen, höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten und ein souveränes Fahrgefühl geht, das weniger „sportlich nervös“ wirkt, sondern eher „tourensicher“.

Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Reserven

Bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Kawasaki Z 500 SE bietet eine Bremsleistung, die im Alltag sehr gut passt: gut dosierbar, schnell ansprechbar und ausreichend stark für die meisten Situationen. Wer allerdings häufig sehr sportlich bremst oder lange Abfahrten mit hoher Geschwindigkeit fährt, wird die Grenzen eher erreichen als bei einem größeren Tourer.

Die Triumph Tiger Sport 1050 bringt mehr Reserven mit. Das wirkt sich besonders auf längeren Strecken aus: Die Bremsen bleiben stabil in der Wirkung, und das Motorrad lässt sich auch bei zügigem Tempo kontrolliert verzögern. Das Sicherheitsgefühl ist dadurch oft höher, vor allem bei wechselnden Bedingungen.

Sitzposition und Ergonomie: Kompakt vs. Reiseorientiert

Die Kawasaki Z 500 SE ist eher kompakt ausgelegt. Das unterstützt eine aktive Fahrhaltung und macht das Motorrad angenehm, wenn man häufig umher manövriert oder kurze Strecken fährt. Für längere Touren kann die Ergonomie dennoch funktionieren – aber sie ist stärker auf „Fahren“ als auf „Aushalten“ ausgelegt.

Die Triumph Tiger Sport 1050 zielt klar auf Komfort über Distanz. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Landstraßenetappen spielt das seine Stärken aus: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl.

Komfort ist nicht gleich Komfort

Die Kawasaki Z 500 SE kann im Alltag sehr angenehm sein, weil sie leicht und handlich bleibt. Die Triumph Tiger Sport 1050 ist jedoch die bessere Wahl, wenn Komfort als Gesamterlebnis zählt: Sitzhaltung, Fahrruhe und das Gefühl, dass das Motorrad die Strecke „mitträgt“.

Ausstattung und Elektronik: Moderne Unterstützung vs. Tourer-Setup

Beide Motorräder profitieren von moderner Technik, aber in unterschiedlicher Gewichtung. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt wie ein modernes Straßenbike, das Elektronik sinnvoll einsetzt, ohne den Fokus zu verlieren: Das Motorrad bleibt zugänglich, leicht zu fahren und vermittelt ein klares, verständliches Fahrgefühl.

Die Triumph Tiger Sport 1050 ist stärker auf ein „Tourenpaket“ ausgerichtet. Elektronik und Fahrmodi (je nach Ausstattung) unterstützen dabei, das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anzupassen. Das ist besonders auf längeren Strecken hilfreich, wenn Wetter, Temperatur oder Fahrbahnzustand variieren.

Stärken und Schwächen bei der Bedienung

Die Kawasaki Z 500 SE punktet mit Einfachheit und Direktheit: weniger „Menüarbeit“, mehr Fahren. Die Triumph Tiger Sport 1050 kann durch die zusätzliche Tourenlogik etwas komplexer wirken, bietet dafür aber mehr Möglichkeiten, das Motorrad passend zu fahren. Wer gerne einstellt und optimiert, wird das mögen; wer es lieber schlicht hält, fühlt sich bei der Kawasaki schneller zuhause.

Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Sichtbarkeit

Im Alltag zählt oft das, was man nicht auf dem Papier sieht: Wie leicht ist das Motorrad beim Rangieren, wie gut lässt es sich im Verkehr bewegen, wie „präsent“ ist es im Handling. Die Kawasaki Z 500 SE hat hier klare Vorteile: Sie wirkt leichter, lässt sich schneller bewegen und macht das tägliche Handling unkompliziert.

Die Triumph Tiger Sport 1050 ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber sie verlangt etwas mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und im dichten Verkehr. Dafür bietet sie auf der Strecke ein deutlich beruhigenderes Gesamtgefühl – besonders, wenn man nicht nur „rumfährt“, sondern wirklich Strecke macht.

Für welche Fahrer passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrprofil passt.

Kawasaki Z 500 SE: ideal für…

  • kurze bis mittlere Strecken, Stadtverkehr und häufiges Stop-and-go
  • Fahrer, die ein agiles Motorrad mit direktem Feedback suchen
  • eine unkomplizierte Basis, um Fahrspaß schnell umzusetzen

Triumph Tiger Sport 1050: ideal für…

  • längere Touren, häufige Autobahn- oder Landstraßenetappen
  • Fahrer, die mehr Reserven und souveränen Durchzug bevorzugen
  • ein sportliches Gesamtpaket mit Reise-Komfort

Fazit:

Die Kawasaki Z 500 SE ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: leicht zu bewegen, schnell im Handling und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf spontane Fahrten macht. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Agilität und Direktheit höher gewichten als maximale Reserven. Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen die stimmigere Option, wenn längere Strecken, mehr Durchzug und ein tourentaugliches, ruhigeres Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer häufig weiter fährt, zügig unterwegs ist und dabei Komfort sowie Sicherheitsreserven schätzt, findet in der Triumph die passendere Basis. Kurz gesagt: Kawasaki für den agilen Alltag und dynamische Feierabendrunden, Triumph für sportliche Touren, bei denen das Motorrad die Strecke souverän „mitträgt“.

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