| UVP | 8.095 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 21.390 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Optik & klassische Rundinstrumente
- Gewicht & Handling
- gute Bremsen vorne
- bequeme Sitzposition
- verstellbare Hebel
- kleiner Tank
- einige Merkmale nicht 100% Retro
- satte Straßenlage
- 1.000 km Stück kein Problem
- luxuriöser Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- voll ausgestattet nicht ganz billig
- schwer -> eingeschränkte Rangierfähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 187 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 279 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 5 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 357 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 526 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | DoppelscheibeHalbschwimmende 300-mm-Doppel-Bremsscheiben. Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Bremsscheibe. Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z 650 RS ist uns tatsächlich direkt ins Herz gefahren. Schön, dass Kawasaki das Retro-Thema nun auch in einem 2-Zylinder mit überschaubarer Leistung zu einem fairen Preis anbietet. So werden sich auch Fahranfänger und leichtere Pilot:innen gerne dem Thema Retro nähern. Was aber nicht heißen soll, dass die Z650RS nichts für alte Hasen wäre - im Gegenteil! Es wird da draußen garantiert viele erfahrene Biker geben, die nur zu gerne von ihrem 250+ Kilomonster absteigen und auf dieses leichte und richtig schön zu fahrende Bike aufsteigen wollen.Das Testbike haben wir netterweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Testfahrt wagen möchte oder sich für eine andere Kawasaki (oder Husqvarna) interessiert, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug nach Dithmarschen ins Auge fassen. Herrliche Landstraßen und ein guter Kaffee (!) erwarten Dich.
Fazit - was bleibt hängen
Wenn ein echter Reise-Tourer, dann RT! Allerdings nur dann, wenn man auf der Straße bleibt. Für Schotter oder Gelände ist die RT gänzlich ungeeignet. Wer aber möglichst komfortabel (und schnell?) von Hamburg nach München kommen will, der wird auf der BMW R 1250 RT nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch völlig entspannt ankommen. Da die RT auch statt Kette einen Kardanantrieb hat, muss man auch nicht ständig Kettenpflege betreiben.Die zahlreichen technischen Features inkl. des QuickShifters braucht man vielleicht nicht unbedingt, aber sie funktionieren alle blendend und lassen sich vor allem leicht bedienen. Die Lautsprecher vorne wirken dabei vielleicht ein bisschen nach Alt-Herren-Bike, aber wir müssen zugeben: Wir haben sie genutzt und es genossen. Vielleicht gehören wir aber auch einfach schon zur typischen RT-Generation ...
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - vielen Dank.
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Kawasaki Z 650 RS vs. BMW R 1250 RT – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z 650 RS und die BMW R 1250 RT, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um den Charakter: Die Kawasaki steht für agiles, leichtes Handling und einen modernen Retro-Look, während die BMW R 1250 RT als große Reise-Limousine für lange Strecken gedacht ist. Wer sich zwischen beiden entscheidet, vergleicht damit im Grunde zwei Fahrwelten: urban und kurvig auf der einen Seite, komfortabel und souverän auf der anderen.
Grundcharakter: leicht & direkt vs. komfortabel & souverän
Die Kawasaki Z 650 RS wirkt wie gemacht für den Alltag: Die Maschine ist spürbar auf Dynamik ausgelegt, lässt sich unkompliziert bewegen und fühlt sich in der Stadt ebenso wohl wie auf der Landstraße. Der Fokus liegt auf einem direkten Fahrerlebnis, bei dem man schnell das Gefühl bekommt, dass das Motorrad „mitdenkt“.
Die BMW R 1250 RT dagegen ist klar auf Touren ausgelegt. Das Motorrad vermittelt Ruhe, Stabilität und Gelassenheit – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder das Wetter ungemütlich ist. Statt „kurz und knackig“ steht hier „weit und entspannt“ im Vordergrund. Das merkt man nicht nur am Gesamteindruck, sondern auch daran, wie sich das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten verhält und wie konsequent es Komfort in den Vordergrund stellt.
Motor & Antrieb: Fahrgefühl im Alltag vs. Durchzug auf Reisen
Beim Motorcharakter zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Kawasaki Z 650 RS setzt auf einen Motor, der sich harmonisch in den Alltag einfügt und sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Richtungswechsel, Ampelstopps und wechselnde Streckenabschnitte den Tagesablauf bestimmen. Der Antrieb unterstützt ein sportliches, aber nicht übertriebenes Fahrtempo.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen stärker auf „entspanntes Tempo“ ausgelegt. Der Antrieb wirkt auf langen Strecken souverän und bietet Reserven, wenn es zügig weitergehen soll. Gerade bei Autobahnabschnitten oder wenn die Strecke einfach „durchgezogen“ wird, spielt die BMW ihre Stärken aus. Dort fühlt sich das Motorrad weniger wie ein sportliches Gerät an, sondern eher wie ein Reisemotor mit viel Kraft im Hintergrund.
Fahrwerk & Handling: Wendigkeit vs. Stabilität
Im Handling ist die Kawasaki klar im Vorteil, wenn es um Wendigkeit und schnelle Richtungswechsel geht. Die Z 650 RS lässt sich leicht positionieren und wirkt in Kurven sehr zugänglich. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht nur „schnell“, sondern auch „präzise“ fahren möchte – etwa auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselnden Fahrbahnbedingungen.
Die BMW R 1250 RT ist weniger auf hektische Agilität ausgelegt, sondern auf Stabilität. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung sorgen dafür, dass das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten ruhig bleibt und auch auf längeren Etappen nicht an „Nerven“ verliert. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert von dieser souveränen Art. Wer dagegen viel im Stadtverkehr unterwegs ist und ständig manövriert, merkt, dass die BMW ein anderes Gewichtsempfinden mitbringt.
Sitzposition & Ergonomie: sportlich-kompakt vs. tourentauglich
Die Sitzposition ist einer der wichtigsten Unterschiede. Die Kawasaki Z 650 RS bietet eine eher kompakte, sportlich orientierte Haltung. Das unterstützt ein aktives Fahren und macht sie interessant für Fahrer, die sich nicht dauerhaft „in eine Lounge“ setzen möchten, sondern lieber mit dem Motorrad arbeiten.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen auf Tourenkomfort ausgelegt. Die Ergonomie zielt darauf ab, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration hoch bleibt. Gerade bei langen Fahrten spielt die Kombination aus Sitzkomfort, Windschutz und einer insgesamt entspannteren Haltung ihre Stärken aus. Das Motorrad wirkt dadurch weniger anstrengend, wenn die Strecke nicht nur kurz ist, sondern sich über den Tag zieht.
Windschutz & Verkleidung: offen & frei vs. geschützt & konzentriert
Beim Windschutz zeigt die BMW ihren klaren Vorteil. Die R 1250 RT ist als Reise-Maschine konzipiert und bietet durch Verkleidung und Windmanagement spürbar mehr Schutz. Das macht einen Unterschied, wenn Fahrtwind ermüdet oder wenn Wetterwechsel die Fahrt unangenehm machen. Auf langen Strecken bleibt der Kopf freier, weil weniger „Störfaktoren“ durch Wind und Wetter entstehen.
Die Kawasaki Z 650 RS ist offener und näher am Fahrgefühl. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Wer gern „direkt“ fährt und den Fahrtwind als Teil des Erlebnisses mag, wird die Kawasaki als angenehmer empfinden. Für lange Autobahnphasen kann der fehlende Schutz aber stärker ins Gewicht fallen.
Elektronik & Assistenz: moderne Unterstützung vs. klare Fahrbarkeit
Im Bereich Elektronik unterscheiden sich die Ansätze. Die BMW R 1250 RT setzt auf ein Paket, das vor allem auf Sicherheit, Komfort und Langstrecken-Funktionalität abzielt. Das Motorrad unterstützt den Fahrer dabei, auch unter wechselnden Bedingungen entspannt zu bleiben. Gerade wenn man nicht jedes Mal „nach Gefühl“ arbeiten möchte, sondern eine gewisse Unterstützung schätzt, ist die BMW im Vorteil.
Die Kawasaki Z 650 RS wirkt dagegen in ihrer Ausrichtung oft „unmittelbarer“. Das bedeutet nicht, dass sie auf moderne Technik verzichtet, aber der Schwerpunkt liegt stärker darauf, dass das Motorrad sich leicht beherrschen lässt und das Fahrgefühl im Vordergrund bleibt. Für Fahrer, die lieber schlicht und direkt fahren, kann das ein Plus sein.
Bremsen & Fahrstabilität: kontrolliert in der Kurve vs. souverän bei Tempo
Bei Bremsen und Fahrstabilität zeigt sich die unterschiedliche Priorität. Die Kawasaki ist darauf ausgelegt, sportlich zu wirken und in Kurven ein sicheres Gefühl zu geben. Das passt gut zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind und dabei Wert auf ein agiles Setup legen.
Die BMW spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten und um ein insgesamt souveränes Fahrverhalten geht. Die R 1250 RT vermittelt das Gefühl, dass sie auch dann stabil bleibt, wenn die Strecke lang ist und man nicht ständig „nachjustieren“ möchte.
Alltag & Nutzung: Stadt, Landstraße und „echte“ Touren
Im Alltag ist die Kawasaki oft die passendere Wahl, weil sie sich leichter in den Tagesablauf integrieren lässt. Kurze Wege, spontane Ausfahrten und das schnelle Wechseln zwischen Situationen funktionieren besonders gut. Auch das Handling im Alltag wirkt weniger „groß“ als bei einer Reise-Maschine.
Die BMW R 1250 RT ist dagegen dann besonders stark, wenn die Nutzung Richtung „Tour“ geht: mehr Strecke, mehr Tempo, mehr Komfortanspruch. Wer regelmäßig längere Fahrten plant, profitiert von Windschutz, Ergonomie und der insgesamt reisetauglichen Ausstattung. Die BMW wirkt dann wie ein Motorrad, das nicht nur fährt, sondern die Fahrt angenehmer macht.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 650 RS
- Agiles Handling für kurvige Strecken und spontane Fahrten
- Direktes Fahrgefühl mit sportlicher, kompakter Ausrichtung
- Alltagstauglichkeit durch unkomplizierte Beweglichkeit
Schwächen der Kawasaki Z 650 RS
- Weniger Schutz bei langen Autobahnabschnitten und starkem Wind
- Für sehr lange Etappen kann die eher offene Auslegung weniger entspannend wirken
Stärken der BMW R 1250 RT
- Tourenkomfort durch Ergonomie und Windschutz
- Souveränes Fahrverhalten bei Tempo und auf langen Strecken
- Umfangreiche Unterstützung durch moderne Elektronik und Reise-Funktionalität
Schwächen der BMW R 1250 RT
- Weniger „leichtfüßig“ im Stadtverkehr und bei häufigen Manövern
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt den Reise-Fokus möglicherweise nicht voll aus
Welche Wahl ist sinnvoll?
Der Vergleich zwischen Kawasaki Z 650 RS und BMW R 1250 RT lässt sich am besten über die eigene Fahrrealität entscheiden. Wer gern aktiv fährt, Kurven liebt und das Motorrad als dynamischen Begleiter im Alltag sieht, findet in der Kawasaki eine sehr stimmige Lösung. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell Spaß macht und sich nicht in den Vordergrund drängt.
Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, Komfort priorisiert und auch bei Wind und Wetter entspannt bleiben möchte, wird die BMW R 1250 RT deutlich stärker spüren. Die Reiseausrichtung zahlt sich besonders dann aus, wenn man nicht nur „von A nach B“ will, sondern die Fahrt selbst möglichst angenehm gestalten möchte.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 RS ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein agiles, direktes Motorrad für Alltag und Landstraße suchen. Sie punktet mit unkompliziertem Handling, einem sportlich-kompakten Fahrgefühl und einer Auslegung, die spontane Touren genauso gut unterstützt wie kurze Ausfahrten. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern kurvig fährt, wird sich schnell zuhause fühlen.
Die BMW R 1250 RT passt am besten zu dem, was viele unter „echter Tour“ verstehen: lange Etappen, hoher Komfortanspruch und ein Motorrad, das auch bei Tempo ruhig bleibt. Der Windschutz, die tourentaugliche Ergonomie und die moderne Unterstützung machen die R 1250 RT besonders attraktiv für Vielfahrer. Wer vor allem entspannt ankommen möchte und die Fahrt möglichst stressarm gestalten will, trifft mit der BMW die passendere Wahl.