UVP 8.095 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 6.499 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Test des todschicken Zweizylinder Retro-Bikes von Kawasaki
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So fährt sich die günstige A2-Reiseenduro aus China
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik & klassische Rundinstrumente
  • Gewicht & Handling
  • gute Bremsen vorne
  • bequeme Sitzposition
  • verstellbare Hebel
Kontra:
  • kleiner Tank
  • einige Merkmale nicht 100% Retro
Pro:
  • kerniger Sound
  • spritziger Motor
  • gute Offroad-Ausstattung
  • zugängliches Bike
  • abschaltbares Hinterrad-ABS
  • gutes Display mit Vollkarten-Navigation
Kontra:
  • dürfte gerne etwas leichter sein
  • Vorderrad-Bremse 1b
  • etwas unruhig auf der Autobahn
  • Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht187kg
Radstand1.405mm
Länge2.065mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.115mm
Gewicht185kg
Radstand1.505mm
Länge2.210mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.380mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum449ccm
Hub55mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite357km
Leistung42 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment42 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite398km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenHorizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Federung hintenKYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten140/70 R18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibeHalbschwimmende 300-mm-Doppel-Bremsscheiben. Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Bremsscheibe. Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z 650 RS ist uns tatsächlich direkt ins Herz gefahren. Schön, dass Kawasaki das Retro-Thema nun auch in einem 2-Zylinder mit überschaubarer Leistung zu einem fairen Preis anbietet. So werden sich auch Fahranfänger und leichtere Pilot:innen gerne dem Thema Retro nähern. Was aber nicht heißen soll, dass die Z650RS nichts für alte Hasen wäre - im Gegenteil! Es wird da draußen garantiert viele erfahrene Biker geben, die nur zu gerne von ihrem 250+ Kilomonster absteigen und auf dieses leichte und richtig schön zu fahrende Bike aufsteigen wollen.
 
Das Testbike haben wir netterweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Testfahrt wagen möchte oder sich für eine andere Kawasaki (oder Husqvarna) interessiert, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug nach Dithmarschen ins Auge fassen. Herrliche Landstraßen und ein guter Kaffee (!) erwarten Dich.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.400 € inkl. Überführung
  • Verfügbarkeit: ab 02/2022
  • Farben: grün, grau, schwarz

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Kawasaki Z 650 RS vs CFmoto 450 MT: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, steckt der Teufel oft im Detail: beim Fahrgefühl, bei der Abstimmung, bei der Alltagstauglichkeit und natürlich bei der Art, wie sich Leistung und Komfort im Alltag anfühlen. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Kawasaki Z 650 RS und der CFmoto 450 MT. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Motorrad für Straße und Alltag suchen – aber sie gehen dabei sehr unterschiedlich vor.

Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Motor und Charakter, Fahrwerk und Handling, Ergonomie sowie Ausstattung und das, was man im Alltag wirklich merkt. Dabei geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, herauszuarbeiten, für wen welches Bike die stimmigere Wahl ist.

Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten

Die Kawasaki Z 650 RS steht für einen klassischen, erwachsenen Naked-Bike-Ansatz: Sie wirkt stimmig, „erwachsen“ in der Abstimmung und vermittelt ein Fahrgefühl, das man schnell als souverän einordnet. Die CFmoto 450 MT verfolgt dagegen einen modernen, zugänglichen Ansatz. Sie zielt darauf ab, ein leicht zu handhabendes Motorrad zu bieten, das sich besonders im Alltag unkompliziert anfühlt.

Beide Motorräder können Spaß machen – aber die Art des Spaßes ist unterschiedlich. Während die Kawasaki eher mit einem runden Gesamtpaket aus Fahrbarkeit und Stabilität überzeugt, punktet die CFmoto häufig dort, wo es um Alltag, Agilität und ein unkompliziertes Handling geht.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Thema Motor ist der Unterschied vor allem in der Charakteristik spürbar. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt im Vergleich oft „breiter“ nutzbar: Sie lässt sich nicht nur im oberen Drehzahlbereich genießen, sondern fühlt sich auch in der Mitte des Drehzahlbandes angenehm an. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig zwischen Stadtverkehr, zügiger Landstraße und entspanntem Cruisen gewechselt wird.

Die CFmoto 450 MT spielt dagegen stärker die Karte der Zugänglichkeit. Sie ist darauf ausgelegt, sich leicht zu bewegen und schnell auf Gasbefehle zu reagieren. Das kann im Stadtverkehr und bei häufigen Beschleunigungen sehr angenehm sein. Wer vor allem kurze Strecken fährt oder oft im Stop-and-go unterwegs ist, empfindet das Handling und die Reaktionsfreude häufig als Vorteil.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Kawasaki Z 650 RS: Stärke liegt in der souveränen, gleichmäßigen Nutzbarkeit über verschiedene Fahrsituationen. Schwäche kann sein, dass sie für manche Fahrerinnen und Fahrer „zu erwachsen“ wirkt, wenn man bewusst ein besonders leichtes, agiles Gefühl sucht.
  • CFmoto 450 MT: Stärke liegt in der unkomplizierten Handhabung und dem zugänglichen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichem Tempo oder langen Autobahnphasen der Fokus eher auf Alltagstauglichkeit als auf „großem Reservetempo“ liegt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen einem etablierten Modellkonzept und einem stärker modern ausgerichteten Ansatz. Die Kawasaki Z 650 RS vermittelt häufig ein Gefühl von Stabilität und Ruhe. Gerade auf wechselnden Straßenbelägen oder bei zügigem Fahren wirkt die Abstimmung oft so, dass das Motorrad „mitarbeitet“, statt hektisch zu reagieren.

Die CFmoto 450 MT ist im Vergleich oft das Motorrad, das sich leichter „in die Linie“ bringen lässt. Das kann in der Stadt, auf kurvigen Landstraßen oder beim schnellen Richtungswechsel ein echter Pluspunkt sein. Wer gerne dynamisch fährt, aber nicht ständig mit maximalem Aufwand arbeiten möchte, profitiert häufig von dieser Agilität.

Was man in Kurven und auf der Landstraße merkt

Auf der Landstraße entscheidet sich vieles: Wie gut folgt das Motorrad dem Fahrerwillen? Wie stabil bleibt es beim Herausbeschleunigen? Und wie komfortabel ist es, wenn die Strecke länger wird? Die Kawasaki Z 650 RS wirkt dabei oft wie die „ruhigere“ Wahl, während die CFmoto 450 MT eher die „lebendigere“ Wahl ist.

  • Kawasaki Z 650 RS: Vorteil bei Stabilität und berechenbarem Fahrgefühl. Nachteil kann sein, dass das Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man sehr enge, schnelle Manöver bevorzugt.
  • CFmoto 450 MT: Vorteil bei Agilität und einfacher Handhabung. Nachteil kann sein, dass bei sehr hohem Tempo oder anspruchsvollen Strecken das Gefühl von maximaler Reservestabilität nicht ganz so stark im Vordergrund steht.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort, der im Alltag zählt

Ergonomie ist oft der Punkt, der unterschätzt wird. Gerade wenn man regelmäßig pendelt oder längere Wochenendtouren fährt, merkt man schnell, ob ein Motorrad „passt“. Die Kawasaki Z 650 RS bietet dabei häufig eine Sitzposition, die sportlich genug wirkt, aber nicht in eine kompromisslose Haltung kippt. Das erleichtert das Wechseln zwischen entspanntem Fahren und zügigerer Gangart.

Die CFmoto 450 MT zielt stärker auf Zugänglichkeit und Alltagstauglichkeit. Dadurch kann sie sich für viele Fahrerinnen und Fahrer besonders angenehm anfühlen, vor allem wenn man ein Motorrad sucht, das sich schnell beherrschen lässt und nicht „zu viel“ fordert.

Für unterschiedliche Körpergrößen und Fahrstile

Wer eine Sitzposition bevorzugt, die sich wie ein klassisches Naked-Bike anfühlt, findet in der Kawasaki Z 650 RS oft eine stimmige Basis. Wer dagegen Wert auf ein leichtes, unkompliziertes Handling legt und die Ergonomie als „schnell passend“ empfindet, wird mit der CFmoto 450 MT häufig glücklicher.

Ausstattung und Alltag: Was wirklich relevant ist

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „viel Technik“, sondern darum, wie sinnvoll sie im Alltag eingesetzt wird. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt in der Gesamterscheinung oft wie ein Paket, das auf ein stimmiges Fahrerlebnis ausgelegt ist: Bedienelemente, Übersicht und das Gefühl, dass alles seinen Platz hat. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man ein Motorrad möchte, das sich „rund“ anfühlt.

Die CFmoto 450 MT punktet im Vergleich häufig mit einem modernen Ansatz und einer Ausstattung, die den Einstieg erleichtert. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nur gut fährt, sondern auch im Alltag praktisch ist, kann das ein starkes Argument sein.

Stärken und Schwächen in der Praxis

  • Kawasaki Z 650 RS: Stärke liegt im stimmigen Gesamtgefühl und in der Art, wie sich das Motorrad im Alltag „zusammenfügt“. Schwäche kann sein, dass man für bestimmte Features je nach Ausstattungsvariante genauer hinschauen muss.
  • CFmoto 450 MT: Stärke liegt in der modernen, zugänglichen Ausrichtung und dem Fokus auf Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass manche Fahrerinnen und Fahrer bei der „Premium-Anmutung“ oder beim letzten Feinschliff andere Erwartungen haben.

Wartung, Service und Langzeitgedanken

Auch wenn man beim Kauf vor allem auf das Fahrgefühl schaut, spielt die Langzeitperspektive eine große Rolle. Bei der Kawasaki Z 650 RS profitieren viele von der breiten Präsenz und der etablierten Markenstruktur. Das kann bei Ersatzteilen, Service und Erfahrungswerten ein Vorteil sein.

Die CFmoto 450 MT ist ebenfalls interessant, vor allem wenn man offen für einen Hersteller ist, der in den letzten Jahren deutlich an Präsenz gewonnen hat. Entscheidend ist hier, wie gut das Händler- und Serviceumfeld vor Ort funktioniert und welche Erfahrungen im eigenen Umfeld bereits gesammelt wurden.

Welches Motorrad ist die bessere Wahl?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Die Kawasaki Z 650 RS ist besonders dann die stimmige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich auf der Landstraße souverän anfühlt, im Alltag ruhig und berechenbar bleibt und insgesamt ein „rundes“ Fahrpaket liefert. Wer Wert auf ein klassisch stimmiges Naked-Bike-Gefühl legt und gerne auch mal zügiger unterwegs ist, findet hier häufig die passendere Basis.

Die CFmoto 450 MT ist besonders dann stark, wenn ein leicht zu handhabendes Motorrad im Fokus steht: für Pendeln, Stadtverkehr, kurvige Strecken und für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell vertraut wirkt und unkompliziert Spaß macht. Wer Agilität und Alltagstauglichkeit höher gewichtet als das letzte Quäntchen Reservestabilität bei sehr hohem Tempo, wird mit der CFmoto oft besser fahren.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 RS ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein souverän abgestimmtes Naked-Bike suchen, das sich auf der Landstraße besonders stimmig anfühlt und im Alltag mit Ruhe und Berechenbarkeit überzeugt. Wer häufig längere Strecken fährt oder ein Motorrad möchte, das sich „erwachsen“ und stabil anfühlt, trifft mit der Kawasaki meist die passendere Entscheidung.

Die CFmoto 450 MT passt dagegen besser, wenn ein zugängliches, agiles Motorrad im Vordergrund steht: für Stadt, Pendeln und kurvige Strecken, auf denen man schnell zwischen Situationen wechselt. Wer ein leicht zu beherrschendes Bike sucht, das unkompliziert Spaß macht und den Einstieg erleichtert, findet in der CFmoto oft die bessere Wahl.

Beide Motorräder können überzeugen – entscheidend ist, ob im eigenen Alltag eher Stabilität und souveräne Gesamtwirkung gefragt sind (Kawasaki) oder eher Agilität und unkomplizierte Handhabung (CFmoto).

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