| UVP | 8.095 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Optik & klassische Rundinstrumente
- Gewicht & Handling
- gute Bremsen vorne
- bequeme Sitzposition
- verstellbare Hebel
- kleiner Tank
- einige Merkmale nicht 100% Retro
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 187 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 357 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | DoppelscheibeHalbschwimmende 300-mm-Doppel-Bremsscheiben. Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Bremsscheibe. Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z 650 RS ist uns tatsächlich direkt ins Herz gefahren. Schön, dass Kawasaki das Retro-Thema nun auch in einem 2-Zylinder mit überschaubarer Leistung zu einem fairen Preis anbietet. So werden sich auch Fahranfänger und leichtere Pilot:innen gerne dem Thema Retro nähern. Was aber nicht heißen soll, dass die Z650RS nichts für alte Hasen wäre - im Gegenteil! Es wird da draußen garantiert viele erfahrene Biker geben, die nur zu gerne von ihrem 250+ Kilomonster absteigen und auf dieses leichte und richtig schön zu fahrende Bike aufsteigen wollen.Das Testbike haben wir netterweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Testfahrt wagen möchte oder sich für eine andere Kawasaki (oder Husqvarna) interessiert, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug nach Dithmarschen ins Auge fassen. Herrliche Landstraßen und ein guter Kaffee (!) erwarten Dich.
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Kawasaki Z 650 RS vs Ducati Supersport 950 S: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und sportliche Touren
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z 650 RS und die Ducati Supersport 950 S, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die Kawasaki mit ihrem klaren, modernen Retro-Charakter und dem Fokus auf unkomplizierten Fahrspaß. Auf der anderen Seite die Ducati: sportlich, hochwertig inszeniert und mit dem Anspruch, sich auch auf der Landstraße wie ein echtes Performance-Motorrad anzufühlen. Beide Maschinen können begeistern – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.
Im Folgenden geht es um den direkten Vergleich der im Modellvergleich aufgeführten Eigenschaften. Dabei steht nicht nur die Frage im Raum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Motorrad passender ist: für den Alltag, für Kurvenfahrten oder für sportliche Touren, bei denen Komfort und Elektronik ebenfalls eine Rolle spielen.
Grundcharakter: unkompliziert und agil vs. sportlich und premium
Kawasaki Z 650 RS: leicht zugänglich, mit Retro-Flair
Die Kawasaki Z 650 RS wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht. Der Charakter ist direkt: Sie lädt dazu ein, sich auf die Straße zu konzentrieren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Gerade wenn der Alltag viel verlangt, spielt die Kawasaki ihre Stärke aus: Sie bleibt handlich, wirkt im Handling unaufgeregt und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das auch bei wechselnden Streckenprofilen hilft.
Ducati Supersport 950 S: sportlicher Anspruch mit Premium-Feeling
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen stärker auf sportliche Ausstrahlung und Fahrdynamik getrimmt. Das merkt man nicht nur am Design, sondern auch daran, wie die Maschine insgesamt „positioniert“ ist: Sie will nicht nur fahren, sie will performen. Wer gern zügig unterwegs ist und dabei Wert auf eine hochwertige Gesamtanmutung legt, findet hier eine Maschine, die sich wie ein echtes Statement anfühlt.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Kawasaki Z 650 RS setzt auf einen souveränen, alltagstauglichen Antritt, der sich gut dosieren lässt. Das ist besonders praktisch, wenn häufig Ampeln, Stadtverkehr oder wechselnde Geschwindigkeiten den Rhythmus bestimmen. Die Ducati Supersport 950 S geht dagegen stärker in Richtung sportlicher Durchzug und „Biss“ – sie wirkt wie ein Motorrad, das bei zügigem Fahren mehr Reserven ausspielt und die Beschleunigung dynamischer in den Vordergrund stellt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier klar gegenüberstellen: Die Kawasaki punktet mit Alltagstauglichkeit und gutem Timing. Die Ducati punktet mit sportlicherer Dynamik und einem Fahrgefühl, das bei ambitionierter Fahrweise mehr „Motorrad“ verspricht. Wer häufig entspannt fährt, wird die Ducati zwar auch genießen, aber die Kawasaki wirkt dann oft entspannter im Umgang. Wer dagegen gern schneller unterwegs ist, wird an der Ducati eher das Gefühl bekommen, dass das Motorrad „mitdenkt“ und die sportliche Linie unterstützt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Stabilität
Kawasaki: leichtes Handling, angenehme Kontrolle
Die Kawasaki Z 650 RS spielt ihre Stärken im Handling aus. Im Vergleich zeigt sich: Sie wirkt besonders dann überzeugend, wenn es darum geht, flüssig durch den Verkehr zu kommen oder auf der Landstraße schnell die Linie zu wechseln. Das Fahrwerk unterstützt eine agile Fahrweise, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das „einfach funktioniert“, ist das ein Plus.
Ducati: sportliche Ausrichtung, mehr Druck bei Tempo
Die Ducati Supersport 950 S ist spürbar auf sportliche Stabilität ausgelegt. Im Vergleich der Fahrwerksausrichtung wird deutlich, dass die Ducati bei zügigem Tempo und dynamischer Fahrweise mehr „Biss“ vermittelt. Das kann sich in Kurven auszahlen, wenn man das Motorrad bewusst fordert. Gleichzeitig gilt: Wer vor allem entspannt fährt oder häufig sehr langsame Passagen hat, kann die Ducati als etwas „präsenter“ erleben – nicht negativ, aber anders als die Kawasaki.
Bremsen: Vertrauen in der Verzögerung
Beim Thema Bremsen zeigt der Vergleich vor allem eines: Beide Motorräder sind auf sicheres Verzögern ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Kawasaki bietet ein direktes, gut dosierbares Bremsgefühl, das im Alltag und bei wechselnden Bedingungen angenehm ist. Die Ducati wirkt im Vergleich stärker auf sportliche Bremsperformance und hohe Standfestigkeit bei zügiger Fahrweise getrimmt.
Stärken und Schwächen: Die Kawasaki ist besonders dann stark, wenn häufig moderat gebremst wird und man fein dosieren möchte. Die Ducati spielt ihre Vorteile aus, wenn es sportlich wird und man wiederholt aus höheren Geschwindigkeiten verzögert.
Elektronik und Assistenz: Komfort im Hintergrund
Elektronik ist heute ein entscheidender Punkt – und im Vergleich beider Modelle wird klar, dass die Ducati hier stärker auf ein „sportlich unterstützendes“ Gesamtpaket setzt. Die Ducati Supersport 950 S wirkt wie ein Motorrad, das durch Assistenz und Regelungssysteme mehr Sicherheit und Stabilität in dynamischen Situationen liefert. Das ist besonders hilfreich, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrweise schneller wird.
Die Kawasaki Z 650 RS bleibt dagegen eher auf das Wesentliche konzentriert. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für viele Fahrer ist genau diese Klarheit ein Vorteil, weil das Motorrad weniger „erklärt“ und mehr „macht“. Wer gern selbst die Kontrolle spürt, wird die Kawasaki als angenehm unkompliziert erleben. Wer hingegen maximale Unterstützung möchte, findet bei der Ducati eher den Komfort, den man bei sportlicher Fahrweise schätzt.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Alltag vs. sportliche Haltung
Auch wenn beide Maschinen sportlich wirken, unterscheiden sie sich in der Sitzposition und im Gefühl, wie „aktiv“ man fährt. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt im Vergleich tendenziell alltagstauglicher: Die Haltung unterstützt eine entspannte Kontrolle, ohne dass man sich sofort in eine sehr aggressive Position gedrückt fühlt. Das ist ein Plus für längere Fahrten, bei denen man nicht ständig „gegen“ die eigene Ergonomie arbeiten möchte.
Die Ducati Supersport 950 S ist stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich: Wer gern zügig fährt und die Kurve aktiv einleitet, wird die Ducati als motivierender erleben. Wer dagegen sehr viel Stadtverkehr oder lange, entspannte Strecken bevorzugt, kann die Ducati je nach Fahrstil als etwas fordernder wahrnehmen.
Design und Alltag: Stil ist mehr als nur Optik
Beim Design sind beide Motorräder klar erkennbar: Die Kawasaki bringt Retro-Charme und moderne Leichtigkeit zusammen. Die Ducati setzt auf sportliche Präsenz und wirkt wie ein Premium-Supersportler. Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad wollen, das im Alltag sympathisch bleibt und trotzdem Charakter hat. Die Ducati passt eher zu denen, die ein Motorrad suchen, das auch optisch und technisch „mehr“ ausstrahlt.
Stärken und Schwächen im Alltag: Die Kawasaki punktet mit unkompliziertem Auftreten und einem Gefühl von „immer bereit“. Die Ducati punktet mit dem Premium-Anspruch und dem sportlichen Gesamteindruck, der sich besonders bei ambitionierter Fahrweise auszahlt.
Für welche Fahrprofile eignet sich welches Motorrad?
Kawasaki Z 650 RS: ideal für Alltag, Kurven und entspanntes Lernen
Die Kawasaki Z 650 RS ist besonders passend, wenn der Fokus auf einem Motorrad liegt, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer gern auf der Landstraße fährt, aber nicht ständig maximal sportlich unterwegs sein muss, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich gut kontrollieren lässt und bei dem man schnell ein Gefühl für die Maschine bekommt, ist die Kawasaki eine sehr solide Wahl.
Ducati Supersport 950 S: ideal für sportliche Touren und dynamische Fahrweise
Die Ducati Supersport 950 S ist die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrweise im Vordergrund steht. Wer Kurven gern zügig nimmt, bei Tempo mehr Stabilität sucht und Elektronik als Unterstützung in dynamischen Situationen schätzt, wird sich mit der Ducati deutlich mehr „im sportlichen Modus“ fühlen. Außerdem ist sie interessant für Fahrer, die Wert auf Premium-Feeling und eine starke Gesamtinszenierung legen.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 RS und die Ducati Supersport 950 S sind beide starke Motorräder – aber mit klar unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Kawasaki überzeugt im Vergleich vor allem durch ihr unkompliziertes Handling, die alltagstaugliche Art, Leistung gut dosierbar zu machen, und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt. Wer viel Stadt und Landstraße fährt, gern kontrolliert unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das schnell „mit einem mitgeht“, trifft mit der Z 650 RS eine sehr passende Wahl.
Die Ducati Supersport 950 S punktet dagegen stärker, wenn sportliche Dynamik, sportliche Stabilität und unterstützende Elektronik wichtiger sind. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Kurven und zügige Touren lieben, bei denen das Motorrad spürbar mehr Performance und Premium-Anspruch liefern soll. Kurz gesagt: Kawasaki für den vielseitigen Alltag mit Fahrspaß ohne Stress, Ducati für sportliche Ansprüche, bei denen Dynamik und Unterstützung im Vordergrund stehen.