UVP 8.095 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 19.995 €
Baujahr von 2020 bis 2024
Test des todschicken Zweizylinder Retro-Bikes von Kawasaki
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Tourer oder Cruiser - oder doch einfach nur eine Harley Davidson?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik & klassische Rundinstrumente
  • Gewicht & Handling
  • gute Bremsen vorne
  • bequeme Sitzposition
  • verstellbare Hebel
Kontra:
  • kleiner Tank
  • einige Merkmale nicht 100% Retro
Pro:
  • Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
  • Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
  • Lässige Sitzposition
  • LED, Tempomat und Keyless Go Serie
  • 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
  • Überraschend agil
Kontra:
  • Rangieren schwierig
  • Leerlauf finden schwierig
  • Kniewinkel hinten eng
  • Einzelbremsscheibe vorne

Abmessungen & Gewicht

Gewicht187kg
Radstand1.405mm
Länge2.065mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.115mm
Gewicht317kg
Radstand1.625mm
Länge2.325mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.746ccm
Hub111mm
Bohrung100mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite357km
Leistung83 PS bei 5.450 U/Min
Drehmoment145 NM bei 3.250 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenHorizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneUSD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne130/70 B18 63 H
Reifen hinten180/70 B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibeHalbschwimmende 300-mm-Doppel-Bremsscheiben. Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Bremsscheibe. Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z 650 RS ist uns tatsächlich direkt ins Herz gefahren. Schön, dass Kawasaki das Retro-Thema nun auch in einem 2-Zylinder mit überschaubarer Leistung zu einem fairen Preis anbietet. So werden sich auch Fahranfänger und leichtere Pilot:innen gerne dem Thema Retro nähern. Was aber nicht heißen soll, dass die Z650RS nichts für alte Hasen wäre - im Gegenteil! Es wird da draußen garantiert viele erfahrene Biker geben, die nur zu gerne von ihrem 250+ Kilomonster absteigen und auf dieses leichte und richtig schön zu fahrende Bike aufsteigen wollen.
 
Das Testbike haben wir netterweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Testfahrt wagen möchte oder sich für eine andere Kawasaki (oder Husqvarna) interessiert, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug nach Dithmarschen ins Auge fassen. Herrliche Landstraßen und ein guter Kaffee (!) erwarten Dich.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.400 € inkl. Überführung
  • Verfügbarkeit: ab 02/2022
  • Farben: grün, grau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 20.490 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 18.000€
  • Farben: schwarz, grau, sand

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Kawasaki Z 650 RS vs Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z 650 RS und die Harley-Davidson Sport Glide FLSB, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das, was man beim Fahren spürt: Charakter, Sitzposition, Ansprechverhalten, Alltagstauglichkeit und das Gefühl, das nach der ersten Ausfahrt bleibt. Genau darum soll es hier gehen – mit Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle und darauf, für wen welches Motorrad am besten passt.

Erster Eindruck: Fahrstil statt nur Optik

Die Kawasaki Z 650 RS steht für einen modernen, agilen Look und eine eher straighte, sportlich orientierte Auslegung. Das Motorrad wirkt wie gemacht für dynamische Fahrten auf der Landstraße und für Situationen, in denen man schnell reagieren möchte. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen bringt den klassischen Cruiser-Vibe mit: mehr Präsenz, ein anderer Rhythmus beim Beschleunigen und eine Sitzposition, die auf entspanntes Dahingleiten ausgelegt ist.

Schon beim Vergleich der Grundidee wird klar: Die Kawasaki zielt stärker auf Alltag plus Fahrspaß mit sportlicher Note, während die Harley eher auf Genussfahrten und ein markantes Fahrerlebnis setzt.

Motorcharakter: Wie sich Leistung anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich, dass beide Motorräder ihren eigenen Weg gehen. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt im Alltag oft dadurch überzeugend, dass sie das Gas sehr direkt beantwortet. Das macht sie besonders interessant, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Einordnen und das schnelle Wechseln zwischen Tempo und Schub zum Alltag gehören.

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt dagegen stärker mit dem typischen Cruiser-Charakter. Das Ansprechverhalten und das Gefühl beim Beschleunigen sind weniger „sportlich-kantig“, sondern eher „kraftvoll und gleichmäßig“. Wer gerne mit einem ruhigen Drehmoment-Fundament fährt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Kawasaki Z 650 RS: Stärken liegen in der direkten Reaktion und dem sportlichen Nutzwert im Alltag. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „emotional“ im Cruiser-Sinn wirkt, wenn genau das gesucht wird.
  • Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärken liegen im markanten Fahrgefühl und dem cruiser-typischen Schub. Schwäche kann sein, dass die „Spontanität“ für sehr sportliche Fahrmanöver nicht im gleichen Maß im Vordergrund steht wie bei der Kawasaki.

Ergonomie und Sitzposition: Unterschiedliche Körperhaltung, unterschiedliches Wohlgefühl

Die Sitzposition ist ein zentraler Punkt im Vergleich. Die Kawasaki Z 650 RS bietet eine Haltung, die eher auf aktives Fahren ausgelegt ist. Dadurch fühlt sich das Motorrad in Kurven oft leichter an, weil man sich mit dem Körper besser „mitarbeiten“ kann. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das besonders angenehm, wenn man gern zügig unterwegs ist.

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt auf eine entspanntere, cruiser-typische Position. Das kann auf längeren Strecken ein echter Vorteil sein, weil man weniger „sportlich“ verkrampft. Gleichzeitig ist das Motorrad dadurch weniger auf maximale Agilität getrimmt – wer sehr dynamische Kurvenwechsel erwartet, muss sich an den anderen Rhythmus gewöhnen.

Was das für den Alltag bedeutet

Wer viel in der Stadt unterwegs ist und häufig stop-and-go oder kurze Beschleunigungsphasen erlebt, profitiert oft von der agilen Auslegung der Kawasaki. Wer dagegen Touren plant, bei denen man öfter gleichmäßig fährt und die Landschaft genießen möchte, findet in der Harley häufig das passendere Gesamtpaket.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt darauf ausgelegt, das Motorrad schnell in die gewünschte Linie zu bringen. Das macht sie besonders interessant, wenn man gern Kurven „mitnimmt“ und das Tempo nicht nur geradeaus, sondern auch in Wechseln zwischen Kurven und Geraden sucht.

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB vermittelt dagegen eher Stabilität und Souveränität. Das Motorrad liegt oft ruhig auf der Straße und gibt ein Gefühl von Kontrolle, ohne permanent nach „sportlicher“ Unterstützung zu verlangen. Das ist angenehm, wenn man nicht ständig das Motorrad „arbeiten“ lassen möchte, sondern eher entspannt unterwegs ist.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus. Die Kawasaki wirkt tendenziell dann besonders stark, wenn man präzise dosieren und schnell reagieren möchte. Die Harley punktet eher mit dem Gefühl von Ruhe und dem souveränen Eindruck, wenn man aus dem gleichmäßigen Fahrfluss heraus bremst oder Tempo reduziert.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Im Vergleich der Ausstattung geht es weniger um „mehr oder weniger“, sondern darum, wie sinnvoll die Details im Alltag sind. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung und ein unkompliziertes Handling setzt. Das macht sie attraktiv für Menschen, die ihr Motorrad regelmäßig fahren – nicht nur am Wochenende.

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bringt eine Ausstattung mit, die zum Cruiser-Lifestyle passt. Dazu gehört auch, dass das Motorrad insgesamt „fertig“ wirkt: Man steigt ein und fühlt sich schnell in der Rolle des Fahrers wieder. Wer Wert auf Stil und ein stimmiges Gesamtbild legt, wird das spüren.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

  • Kawasaki Z 650 RS: Stärke ist die alltagstaugliche, fahrorientierte Auslegung. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „Cruiser-Feeling“ liegt.
  • Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärke ist der stimmige Cruiser-Charakter und das Gesamtpaket aus Optik und Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie nicht die gleiche sportliche Agilität wie die Kawasaki priorisiert.

Design und „Blickfang-Faktor“: Zwei Welten, zwei Zielgruppen

Das Design ist im Vergleich natürlich nicht nur Kosmetik. Es beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt und wie man sich beim Fahren fühlt. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt wie ein Motorrad, das sportliche Neugier weckt: modern, klar, mit dem Anspruch, sich dynamisch zu bewegen. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist dagegen ein Statement. Sie zieht Blicke auf sich und vermittelt das Gefühl, dass das Motorrad nicht nur Fortbewegung ist, sondern Teil einer Haltung.

Für wen passt welches Motorrad?

Der wichtigste Punkt im Vergleich ist die Frage nach dem eigenen Fahrprofil. Denn beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art.

Kawasaki Z 650 RS: Ideal für…

Die Kawasaki Z 650 RS ist besonders passend, wenn häufige Fahrten im Alltag anstehen, wenn Kurvenfahrten und zügiges Reagieren Spaß machen und wenn eine sportlichere Sitzhaltung und ein direktes Motoransprechen im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Fahrfluss einfügt und dabei trotzdem Dynamik liefert, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.

Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Ideal für…

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt vor allem dann, wenn längere Touren, entspanntes Dahingleiten und ein markantes Cruiser-Gefühl wichtiger sind als maximale Agilität. Wer den Charakter eines V-Twin-ähnlichen Erlebnisses sucht, Wert auf Präsenz legt und sich in einer entspannteren Sitzposition wohler fühlt, findet in der Harley eine stimmige Wahl.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 RS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad im Alltag überzeugen soll: direktes Ansprechverhalten, sportlichere Ergonomie und ein Handling, das Kurvenfahrten und dynamische Reaktionen unterstützt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die häufig unterwegs sind und dabei gern zügig fahren, ohne jedes Mal „Cruiser-Ruhe“ zu suchen.

Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB gewinnt dagegen, wenn das Fahrerlebnis im Vordergrund steht: Cruiser-Charakter, souveräne Ruhe und ein Gesamtgefühl, das auf Genussfahrten ausgelegt ist. Wer längere Strecken plant, das Motorrad als Lifestyle-Statement sieht und eine entspanntere Sitzposition bevorzugt, wird mit der Harley deutlich mehr „Zugehörigkeit“ zum eigenen Fahrstil spüren.

Kurz gesagt: Kawasaki für sportlich-agiles Fahren, Harley für markante Cruiser-Touren.

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