UVP 8.095 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 7.819 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Test des todschicken Zweizylinder Retro-Bikes von Kawasaki
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Ausgewogenes, zugängliches und sportliches A2-Naked-Bike.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik & klassische Rundinstrumente
  • Gewicht & Handling
  • gute Bremsen vorne
  • bequeme Sitzposition
  • verstellbare Hebel
Kontra:
  • kleiner Tank
  • einige Merkmale nicht 100% Retro
Pro:
  • Fahrwerk
  • Sound
  • zugängliches Motorrad
  • einfach zu fahren
  • viel Fahrspaß
  • gute Navi-Lösung
Kontra:
  • etwas klobige Spiegel
  • Sozius-Sitzkomfort 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht187kg
Radstand1.405mm
Länge2.065mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.115mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.080mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.060mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite357km
Leistung48 PS bei 8.600 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite489km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenHorizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge mit ProLink­-Aufhängung
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibeHalbschwimmende 300-mm-Doppel-Bremsscheiben. Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Bremsscheibe. Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-­Bremszange ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z 650 RS ist uns tatsächlich direkt ins Herz gefahren. Schön, dass Kawasaki das Retro-Thema nun auch in einem 2-Zylinder mit überschaubarer Leistung zu einem fairen Preis anbietet. So werden sich auch Fahranfänger und leichtere Pilot:innen gerne dem Thema Retro nähern. Was aber nicht heißen soll, dass die Z650RS nichts für alte Hasen wäre - im Gegenteil! Es wird da draußen garantiert viele erfahrene Biker geben, die nur zu gerne von ihrem 250+ Kilomonster absteigen und auf dieses leichte und richtig schön zu fahrende Bike aufsteigen wollen.
 
Das Testbike haben wir netterweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Testfahrt wagen möchte oder sich für eine andere Kawasaki (oder Husqvarna) interessiert, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug nach Dithmarschen ins Auge fassen. Herrliche Landstraßen und ein guter Kaffee (!) erwarten Dich.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.400 € inkl. Überführung
  • Verfügbarkeit: ab 02/2022
  • Farben: grün, grau, schwarz

Fazit

Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß. 
 
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.050 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 3.250 €
  • Farben: Rot, Weiß, Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Z 650 RS vs. Honda CB 500 Hornet: Vergleich für Alltag, Kurven und den richtigen Einstieg

Wenn zwei Naked Bikes nebeneinanderstehen, die beide auf Fahrspaß, Alltagstauglichkeit und ein stimmiges Gesamtpaket setzen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 650 RS und die Honda CB 500 Hornet zielen zwar auf ähnliche Einsatzbereiche, unterscheiden sich aber spürbar in Charakter, Fahrgefühl und dem, was man aus dem Motorrad „herauslesen“ kann. Genau darum geht es hier: ein nachvollziehbarer Vergleich der wichtigsten Punkte – ohne Zahlenlisten, aber mit klaren Aussagen zu Stärken und Schwächen.

Grundidee der beiden Bikes: Fahrspaß mit unterschiedlicher Handschrift

Die Kawasaki Z 650 RS wirkt wie ein Motorrad, das man gern „aus dem Stand heraus“ bewegt: dynamisch, direkt und mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken nicht nur zu funktionieren, sondern Spaß zu machen. Die Honda CB 500 Hornet verfolgt dagegen einen Ansatz, der stärker auf gutmütiges Handling, Alltagstauglichkeit und ein leichtes, kontrollierbares Fahrgefühl setzt. Beide Bikes sind Naked Bikes – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung

Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 RS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig vorangehen soll. Der Motor wirkt insgesamt „breiter“ nutzbar und unterstützt dynamisches Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus. Das macht sie besonders interessant, wenn häufige Überholvorgänge, zügige Landstraßenabschnitte oder einfach das Gefühl von Reserven im Alltag wichtig sind.

Die Honda CB 500 Hornet ist dagegen eher die Wahl für ein Motorrad, das sich sehr harmonisch dosieren lässt. Der Motor wirkt in vielen Situationen souverän und angenehm berechenbar. Gerade wenn das Tempo nicht permanent hoch sein muss, sondern das Motorrad vor allem leicht zu bewegen sein soll, punktet die Honda mit einem ruhigen, kontrollierten Ansprechverhalten.

Schaltgefühl und Fahrbarkeit

Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen, aber die Prioritäten sind unterschiedlich: Die Kawasaki wirkt tendenziell sportlicher im „Mitgehen“, während die Honda eher auf entspanntes Gleiten und sauberes Handling setzt. Wer häufig in Stop-and-Go-Situationen unterwegs ist, wird an der Honda oft das unkomplizierte Gefühl schätzen. Wer dagegen gern öfter „Gas aufdreht“ und das Motorrad aktiv nutzt, findet in der Kawasaki mehr Anreiz.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Kurvenverhalten und Spurtreue

Im Kurvenvergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Kawasaki Z 650 RS vermittelt mehr „Biss“ beim dynamischen Fahren. Sie liegt spürbar stabiler in zügigen Passagen und unterstützt das Gefühl, dass man das Motorrad aktiv in die Linie bringen kann. Das ist besonders auf Landstraßen und bei flotteren Ausfahrten ein Plus.

Die Honda CB 500 Hornet spielt ihre Stärken eher in der Agilität aus. Sie wirkt leichtfüßig und lässt sich im Stadtverkehr sowie auf kurvigen Strecken sehr unkompliziert bewegen. Wer gern mit wenig Aufwand Richtungswechsel macht und das Motorrad „einfach macht“, wird mit der Honda schnell warm.

Komfort auf schlechten Straßen

Auf unruhigen Fahrbahnen zeigt sich: Die Kawasaki kann bei sportlicherem Tempo ihre Stabilität ausspielen, während die Honda im Alltag oft dadurch überzeugt, dass sie sich weniger „anstrengend“ anfühlt. Das heißt nicht, dass eine Seite schlechter ist – vielmehr passt die eine besser zu dynamischen Fahrten, die andere besser zu entspanntem Pendeln und häufigen kurzen Strecken.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsvergleich geht es vor allem um das Gefühl: Wie schnell ist man „im richtigen Modus“, wie gut lässt sich die Verzögerung dosieren, und wie stabil bleibt das Motorrad dabei. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt in der Bremsphase insgesamt sportlich und vermittelt ein klares Ansprechverhalten. Das ist hilfreich, wenn man häufiger zügig in den Verkehr hinein- oder aus ihm herausfahren muss.

Die Honda CB 500 Hornet punktet dagegen mit einem sehr gut kontrollierbaren Bremsgefühl. Gerade im Alltag, wenn man oft moderat bremst oder in Situationen mit wechselnder Verkehrslage unterwegs ist, ist dieses „leicht zu greifen“-Gefühl ein echter Vorteil. Beide Bikes bremsen zuverlässig – die Honda wirkt dabei oft etwas entspannter im Umgang, die Kawasaki etwas direkter im sportlichen Einsatz.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Ergonomie und Sitzgefühl

Die Sitzposition ist bei beiden Naked Bikes auf Alltag und Fahrspaß ausgelegt, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Kawasaki wirkt tendenziell „aktiver“, also eher für Fahrer, die das Motorrad gern führen und sich nicht zu sehr zurücklehnen. Die Honda fühlt sich dagegen häufig so an, als wäre sie für viele Situationen „sofort passend“ – besonders dann, wenn man nicht ständig die Fahrhaltung optimieren möchte.

Wind- und Wetterschutz

Bei Naked Bikes ist der Windschutz naturgemäß begrenzt. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Kawasaki kann bei zügigerem Tempo mehr Stabilität im Fahrgefühl geben, während die Honda im Alltag oft dadurch überzeugt, dass sie sich auch bei längeren Fahrten nicht unnötig „fordernd“ anfühlt. Wer viel Autobahn oder sehr hohe Geschwindigkeiten fährt, wird ohnehin eher zu individuellen Lösungen (z. B. Zubehör) greifen – für die typische Landstraße und Stadt sind beide gut geeignet.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Z 650 RS – Stärken

  • Dynamischer Fahrcharakter: macht Lust auf zügigere Passagen und aktives Fahren.
  • Stabilität in flotten Situationen: unterstützt sportliches Kurvenfahren und gibt Vertrauen.
  • Direktes Gesamtgefühl: wirkt wie ein Motorrad, das man gern „nutzt“, statt nur „zu fahren“.

Kawasaki Z 650 RS – Schwächen

  • Anspruch an den Fahrstil: wer sehr entspannt unterwegs ist, empfindet die Kawasaki manchmal als „zu lebendig“.
  • Für sehr ruhige Pendelroutinen: kann die Honda im Komfortgefühl oft noch einen Tick entspannter wirken.

Honda CB 500 Hornet – Stärken

  • Leichtes Handling: macht das Motorrad besonders im Alltag und in engen Situationen angenehm.
  • Gut dosierbares Fahrgefühl: unterstützt kontrolliertes Fahren, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen.
  • Allround-Charakter: passt gut zu Stadt, Landstraße und gemischten Strecken.

Honda CB 500 Hornet – Schwächen

  • Weniger „Sport-Impuls“: wer maximale Dynamik sucht, fühlt sich bei der Kawasaki schneller „mehr“.
  • Bei sehr ambitioniertem Tempo: kann die Kawasaki das sportlichere Gefühl liefern.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Kawasaki Z 650 RS ist besonders attraktiv, wenn häufige Ausfahrten, zügiges Fahren auf Landstraßen und ein Motorrad im Vordergrund stehen, das dynamisch „mitzieht“. Wer gern Kurven aktiv angeht und das Motorrad spürbar führen möchte, bekommt hier ein starkes Paket.

Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Mittelpunkt steht: Pendeln, Stadtverkehr, gemischte Strecken und ein Motorrad, das sich unkompliziert und kontrollierbar anfühlt. Auch für Fahrer, die ein leicht zu handhabendes Naked Bike suchen, ist die Honda oft die stressfreiere Option.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 RS ist die Wahl für alle, die ein Naked Bike mit spürbar dynamischerem Charakter suchen. Sie wirkt besonders stark, wenn das Fahren mehr sein soll als nur Fortbewegung: zügige Landstraßen, aktives Kurvenfahren und ein Gesamtgefühl, das Lust auf Tempo macht. Ihre Schwäche liegt weniger im Können, sondern im Anspruch: Wer sehr entspannt unterwegs ist, könnte die Kawasaki als „präsenter“ empfinden.

Die Honda CB 500 Hornet punktet vor allem mit Alltagstauglichkeit und einem leicht dosierbaren, gut kontrollierbaren Fahrgefühl. Sie passt hervorragend, wenn Stadt, Pendeln und gemischte Strecken den Alltag prägen und das Motorrad dabei möglichst unkompliziert bleiben soll. Wer dagegen regelmäßig sportlich fährt, wird die Kawasaki als die motivierendere Option erleben.

Kurz gesagt: Kawasaki für dynamische Ausfahrten und sportliches Fahren, Honda für entspanntes Handling, Alltag und ein rundes Gesamtpaket ohne große Hürden.

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