| UVP | 8.095 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik & klassische Rundinstrumente
- Gewicht & Handling
- gute Bremsen vorne
- bequeme Sitzposition
- verstellbare Hebel
- kleiner Tank
- einige Merkmale nicht 100% Retro
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 187 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 357 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | DoppelscheibeHalbschwimmende 300-mm-Doppel-Bremsscheiben. Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Bremsscheibe. Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z 650 RS ist uns tatsächlich direkt ins Herz gefahren. Schön, dass Kawasaki das Retro-Thema nun auch in einem 2-Zylinder mit überschaubarer Leistung zu einem fairen Preis anbietet. So werden sich auch Fahranfänger und leichtere Pilot:innen gerne dem Thema Retro nähern. Was aber nicht heißen soll, dass die Z650RS nichts für alte Hasen wäre - im Gegenteil! Es wird da draußen garantiert viele erfahrene Biker geben, die nur zu gerne von ihrem 250+ Kilomonster absteigen und auf dieses leichte und richtig schön zu fahrende Bike aufsteigen wollen.Das Testbike haben wir netterweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Testfahrt wagen möchte oder sich für eine andere Kawasaki (oder Husqvarna) interessiert, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug nach Dithmarschen ins Auge fassen. Herrliche Landstraßen und ein guter Kaffee (!) erwarten Dich.
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Kawasaki Z 650 RS vs. Honda X-ADV – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z 650 RS und die Honda X-ADV, wird die Entscheidung schnell spannend: Die Z 650 RS steht für eine sportlich-elegante Straßenmaschine mit direktem Fahrgefühl, während die X-ADV als Crossover zwischen Motorrad und „Adventure“-Scooter-Philosophie auf Komfort, Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit setzt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen – und welches Bike passt besser zu den eigenen Wegen, dem eigenen Tempo und den eigenen Ansprüchen.
Grundidee im Vergleich: Street-Charakter vs. Crossover-Allround
Die Kawasaki Z 650 RS ist vom Konzept her klar auf Straße und Fahrspaß ausgelegt. Das Design wirkt bewusst „pur“, die Linie ist auf Agilität und ein dynamisches Auftreten getrimmt. Wer gern zügig durch die Stadt rollt, Landstraßen genießt und dabei ein Motorrad möchte, das sich nicht wie ein Kompromiss anfühlt, findet hier eine stimmige Basis.
Die Honda X-ADV verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist auf „Allround“ getrimmt – also auf den Mix aus Pendeln, längeren Touren, wechselnden Streckenbedingungen und dem Wunsch nach Komfort. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Menschen, die nicht jeden Tag die gleiche Strecke fahren und die sich auch auf Reisen nicht einschränken lassen wollen. Die X-ADV ist weniger „leichtfüßig-sportlich“ im klassischen Sinn, dafür aber sehr souverän in der Breite der Anforderungen.
Fahrgefühl und Dynamik: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motor- und Fahrcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Z 650 RS wirkt im Alltag oft unmittelbarer und „handlicher“ im Kopf. Das liegt weniger an einzelnen Zahlen, sondern daran, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert und wie leicht es sich in Schwung bringen lässt. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei häufigem Beschleunigen und Verzögern fühlt sich die Kawasaki dadurch sehr natürlich an.
Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken eher in einem anderen Rhythmus aus. Sie wirkt auf längeren Strecken ruhiger im Gesamteindruck und vermittelt das Gefühl, dass sie für konstantes Vorankommen gemacht ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn nicht nur die Kurve zählt, sondern auch die Strecke dazwischen: Ampelphasen, Autobahnabschnitte, Landstraße und wechselnde Untergründe.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Kawasaki Z 650 RS: Stärke ist das direkte, sportlich orientierte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus klarer auf Straße liegt und man für „Adventure“-Ansprüche eher Kompromisse eingeplant hat.
- Honda X-ADV: Stärke ist die Vielseitigkeit und der souveräne Allround-Charakter. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich zur Z 650 RS weniger „leicht“ wirkt, wenn es rein um sportliche Agilität geht.
Komfort und Sitzposition: Wer sitzt entspannter?
Komfort entscheidet im Alltag oft mehr als die reine Fahrleistung. Die Kawasaki Z 650 RS bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um zügig zu fahren, aber gleichzeitig noch alltagstauglich bleibt. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad „mitnimmt“, wird die Haltung als angenehm empfinden. Für längere Touren ist das Konzept grundsätzlich geeignet – allerdings ist der Charakter eher „Straße zuerst“.
Die Honda X-ADV ist in dieser Hinsicht klar auf entspannteres Reisen und komfortables Handling ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert und ohne „Verspannungsstress“ unterwegs ist. Gerade bei wechselnden Streckenprofilen und häufigem Stop-and-Go kann das ein echter Vorteil sein.
Was bedeutet das für die Kaufentscheidung?
Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, gern sportlich unterwegs ist und das Motorrad als „Spaßmaschine“ sieht, wird mit der Z 650 RS häufig glücklicher. Wer dagegen regelmäßig pendelt, Touren plant und dabei Wert auf Komfort und Gelassenheit legt, findet in der X-ADV die passendere Basis.
Elektronik, Fahrhilfen und Alltagstauglichkeit
Im Vergleich der Elektronik- und Assistenzthemen zeigt sich: Beide Motorräder sind modern, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Z 650 RS wirkt eher wie ein Motorrad, das den Fahrer in den Mittelpunkt stellt – mit einer Abstimmung, die sportliches Fahren unterstützt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Die X-ADV ist stärker auf „Sicherheit und Kontrolle“ im Alltag getrimmt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Strecke nicht planbar ist: Nasse Abschnitte, wechselnde Beläge, unübersichtliche Situationen oder einfach die Müdigkeit nach einem langen Tag. Hier kann die Honda mit ihrem Gesamtkonzept punkten, weil sie das Fahren weniger „anspruchsvoll“ macht.
Bremsen, Fahrwerk und Stabilität: Wo fühlt man Unterschiede?
Beim Thema Bremsen und Fahrwerk zeigt sich der Charakter der beiden Konzepte. Die Z 650 RS vermittelt ein sportliches, direktes Feedback. Das Fahrwerk unterstützt dynamische Manöver und wirkt so, als würde es Kurvenfahrten belohnen. Wer gern zügig fährt und das Motorrad als Werkzeug für Kurven sieht, wird das als Stärke wahrnehmen.
Die X-ADV legt den Fokus stärker auf Stabilität und souveränes Handling über verschiedene Strecken. Das Fahrwerk wirkt eher darauf ausgelegt, dass man auch bei längeren Fahrten oder unruhigerem Untergrund ruhig bleibt. Das kann sich besonders auf schlechteren Straßen oder bei wechselnden Bedingungen auszahlen.
Typische Stärken und Schwächen
- Z 650 RS: Stärke: sportliche Rückmeldung und dynamische Unterstützung. Schwäche: weniger „Adventure“-Komfort, wenn die Strecke deutlich abseits der typischen Straße liegt.
- X-ADV: Stärke: Stabilität, Gelassenheit und Allround-Tauglichkeit. Schwäche: weniger „agil-schlank“ im rein sportlichen Vergleich.
Alltag, Stadt und Parken: Wer ist unkomplizierter?
Im Alltag zählt, wie schnell man sich zurechtfindet: Anfahren, Rangieren, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl, dass das Motorrad „einfach mitmacht“. Die Z 650 RS wirkt in der Stadt oft unkompliziert, weil sie vom Konzept her leicht und direkt bleibt. Das macht sie attraktiv für Pendler, die gern flott unterwegs sind und sich nicht durch ein „zu großes“ Motorrad eingeschüchtert fühlen wollen.
Die X-ADV ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf eine andere Art: Sie fühlt sich eher wie ein komfortabler Begleiter an, der auch bei längeren Wegen nicht nervt. Wer häufig unterwegs ist, viel Strecke macht oder sich nicht auf eine reine Stadt-Route beschränkt, wird die Honda oft als entspannter empfinden.
Wartung, Alltagskosten und Langzeitgefühl
Bei der Frage nach Wartung und Langzeitgefühl ist es weniger die einzelne Zahl, sondern das Gesamtpaket: Wie zuverlässig wirkt das Motorrad, wie unkompliziert ist die Handhabung und wie gut passt es zum eigenen Nutzungsprofil. Die Z 650 RS ist als Straßenmaschine sehr „klassisch“ gedacht – das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil man sich auf das Wesentliche konzentriert.
Die X-ADV ist als Crossover stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das bedeutet: Wer sie so nutzt, wie sie gedacht ist, bekommt ein stimmiges Gesamtbild. Wer dagegen nur kurze Stadtfahrten ohne Touren macht, könnte den „Adventure“-Charakter als weniger passend empfinden.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Z 650 RS und Honda X-ADV lässt sich am besten über den eigenen Alltag treffen:
- Z 650 RS ist besonders passend für Fahrer, die sportliche Straßenfahrten lieben, gern aktiv schalten oder zumindest ein direktes Ansprechverhalten spüren möchten und ein Motorrad suchen, das sich wie eine klare Ansage anfühlt: Straße, Kurve, Fahrspaß.
- X-ADV ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad für viele Situationen brauchen: Pendeln, längere Strecken, wechselnde Bedingungen und der Wunsch nach Komfort. Wer nicht nur „kurz und schnell“, sondern „viel und entspannt“ fährt, wird die Honda oft als die bessere Wahl sehen.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 RS ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf sportlichem Straßengefühl liegt: dynamisches Ansprechen, ein direktes Fahrverhalten und ein Motorrad, das Kurven und zügige Strecken belohnt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ihr Motorrad als Spaßmaschine für Alltag und Feierabend sehen und dabei nicht ständig das Gefühl haben wollen, Kompromisse zu fahren.
Die Honda X-ADV gewinnt dagegen, wenn Vielseitigkeit und Komfort im Vordergrund stehen: Sie wirkt wie ein souveräner Allrounder für längere Touren, wechselnde Strecken und einen entspannten Rhythmus. Wer regelmäßig mehr als nur „Straße pur“ fährt und ein Motorrad sucht, das auch bei unterschiedlichen Bedingungen ruhig bleibt, findet in der X-ADV die stimmigere Lösung.
Kurz gesagt: Z 650 RS für sportliche Straße, X-ADV für komfortablen Allround-Einsatz.