| UVP | 8.095 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Optik & klassische Rundinstrumente
- Gewicht & Handling
- gute Bremsen vorne
- bequeme Sitzposition
- verstellbare Hebel
- kleiner Tank
- einige Merkmale nicht 100% Retro
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 187 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 357 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | DoppelscheibeHalbschwimmende 300-mm-Doppel-Bremsscheiben. Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Bremsscheibe. Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z 650 RS ist uns tatsächlich direkt ins Herz gefahren. Schön, dass Kawasaki das Retro-Thema nun auch in einem 2-Zylinder mit überschaubarer Leistung zu einem fairen Preis anbietet. So werden sich auch Fahranfänger und leichtere Pilot:innen gerne dem Thema Retro nähern. Was aber nicht heißen soll, dass die Z650RS nichts für alte Hasen wäre - im Gegenteil! Es wird da draußen garantiert viele erfahrene Biker geben, die nur zu gerne von ihrem 250+ Kilomonster absteigen und auf dieses leichte und richtig schön zu fahrende Bike aufsteigen wollen.Das Testbike haben wir netterweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Testfahrt wagen möchte oder sich für eine andere Kawasaki (oder Husqvarna) interessiert, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug nach Dithmarschen ins Auge fassen. Herrliche Landstraßen und ein guter Kaffee (!) erwarten Dich.
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Z 650 RS vs. Indian FTR 1200 Sport: Vergleich für Alltag, Kurven und Charakter
Wer zwischen der Kawasaki Z 650 RS und der Indian FTR 1200 Sport schwankt, sucht im Grunde zwei unterschiedliche Arten von Fahrspaß. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie moderne Street-Bikes mit eigenem Stil – doch schon beim Blick auf den Charakter wird klar: Die Kawasaki setzt stärker auf Leichtigkeit, Alltagstauglichkeit und ein agiles Handling. Die Indian dagegen spielt ihre Stärken mit einem markanten Retro-Motorcharakter, einer sportlich ausgerichteten Sitzposition und dem Anspruch, sich auch auf längeren Strecken souverän zu fühlen.
Im folgenden Vergleich werden die im Test genannten Eigenschaften beider Motorräder gegeneinander abgewogen: Wie unterscheiden sich Motorgefühl und Antrieb, wie schlägt sich das Fahrwerk im Alltag, und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen? So lässt sich schneller entscheiden, welches Bike besser zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: Agil und alltagstauglich vs. markant und sportlich
Die Kawasaki Z 650 RS steht für ein unkompliziertes Gesamtpaket. Der Motor wirkt im Vergleich eher „direkt“ und lässt sich im Stadtverkehr gut dosieren. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Kurzstrecken, Stop-and-go oder wechselnde Streckenprofile anstehen. Auch auf Landstraßen fühlt sich die Kawasaki wie ein Bike an, das man gern öfter bewegt – weil es nicht überfordert und das Handling schnell Vertrauen aufbaut.
Die Indian FTR 1200 Sport dagegen bringt mehr „Show“ und mehr Druck im Fahrgefühl. Der Antrieb wirkt kräftiger und betont den sportlichen Anspruch. Gleichzeitig bleibt die Indian nicht nur ein Schönwetter-Bike: Sie will gefahren werden, und das merkt man besonders dann, wenn die Strecke Kurven hat oder wenn zügiges Tempo gefragt ist. Wer ein Motorrad sucht, das sich deutlich präsenter anfühlt, wird mit der Indian eher glücklich.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 RS ist die Wahl, wenn ein harmonischer, gut kontrollierbarer Antrieb wichtiger ist als maximale Durchzugskraft. Die Kraftentfaltung wirkt gleichmäßiger und lässt sich in vielen Situationen „einfach“ nutzen – vom entspannten Cruisen bis zum sportlicheren Herausbeschleunigen aus Kurven.
Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Stärken stärker im Bereich des kräftigen Vortriebs aus. Das Motorrad wirkt dadurch dynamischer, besonders wenn man aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen zügig beschleunigt oder wenn man auf Landstraßen häufiger „nachlegt“. Allerdings kann genau dieses Temperament auch bedeuten, dass man den Gasgriff bewusster dosiert, um den Charakter im Alltag angenehm zu halten.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt im Vergleich besonders leichtfüßig. Das macht sie zu einem Motorrad, das Kurvenwechsel und Richtungsänderungen souverän mitmacht. Gerade auf Straßen mit wechselndem Belag fühlt sich die Kawasaki oft wie die „einfachere“ Wahl an: Sie bleibt handlich und vermittelt schnell ein Gefühl von Kontrolle.
Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen eher auf sportliche Stabilität ausgelegt. In zügigen Passagen wirkt sie ruhiger und „steht“ stärker in der Spur. Das ist ein Plus, wenn man gern schneller fährt oder wenn die Strecke längere, flüssige Abschnitte bietet. Gleichzeitig kann das sportlichere Setup im Alltag spürbarer sein – vor allem dann, wenn die Straßen unruhig sind oder wenn man viel im Stadtverkehr unterwegs ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber sie vermitteln das Bremsgefühl unterschiedlich. Die Kawasaki Z 650 RS punktet im Vergleich mit einem gut dosierbaren Ansprechverhalten. Das erleichtert das Fahren im Alltag, weil sich Verzögerungen fein steuern lassen – etwa an Ampeln, in Baustellenbereichen oder beim häufigen Anhalten.
Die Indian FTR 1200 Sport wirkt beim Bremsen insgesamt kraftvoller und sportlicher. Das kann ein Vorteil sein, wenn man zügig unterwegs ist und die Verzögerung klar und direkt erwartet. Wer eher entspannt fährt, wird die Bremsleistung zwar ebenfalls nutzen können, aber die Indian fordert durch ihren Charakter etwas mehr „Fahrgefühl“ beim Dosieren.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort im Alltag vs. sportlicher Anspruch
Bei der Ergonomie zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 RS ist tendenziell die bequemere Wahl für den Alltag. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt, ohne dass man sich stark „in eine Rennhaltung“ drückt. Das ist besonders praktisch, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist, sondern auch für regelmäßige Fahrten genutzt wird.
Die Indian FTR 1200 Sport setzt stärker auf einen sportlichen Look und eine entsprechend ausgerichtete Sitzposition. Das kann sich auf kurvigen Strecken sehr stimmig anfühlen, weil man sich automatisch aktiver in die Fahrt einbringt. Für sehr lange, entspannte Touren hängt es jedoch stärker von der individuellen Körpergröße und dem persönlichen Komfortempfinden ab.
Ausstattung und Alltag: Was im täglichen Einsatz zählt
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Bedienbarkeit, Übersicht und praktischen Details. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das sich schnell „einfach“ nutzen lässt. Das betrifft nicht nur das Fahren, sondern auch die Art, wie sich das Bike im Alltag anfühlt: unkompliziert, berechenbar und ohne großen Aufwand im Handling.
Die Indian FTR 1200 Sport bringt mehr Premium-Charakter und wirkt insgesamt „wertiger“ in der Ausstrahlung. Das kann sich gerade dann lohnen, wenn das Motorrad auch optisch und vom Gefühl her ein Teil des Hobbys ist. Gleichzeitig ist sie eher die Wahl für Fahrer, die bewusst ein Bike mit stärkerem Charakter suchen – weniger für diejenigen, die einfach nur ein möglichst unaufgeregtes Alltagsmotorrad wollen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 650 RS – Stärken
- Agiles Handling: schnelle Richtungswechsel und gutes Gefühl in Kurven.
- Alltagstauglichkeit: gut dosierbar, angenehm im Stadtverkehr.
- Ausgewogener Charakter: sportlich genug für Landstraße, ohne zu stressen.
Kawasaki Z 650 RS – Schwächen
- Weniger „Biss“ im Vergleich zur Indian, wenn man maximale Dynamik sucht.
- Sportliche Ansprüche werden eher über das Handling als über brutalen Vortrieb erfüllt.
Indian FTR 1200 Sport – Stärken
- Markanter Antrieb: spürbar kräftiger und dynamischer im Fahrgefühl.
- Sportliche Stabilität: wirkt in zügigen Passagen ruhiger und souveräner.
- Starker Auftritt: Retro-Charakter mit modernem Anspruch.
Indian FTR 1200 Sport – Schwächen
- Mehr Anspruch im Alltag: der Charakter verlangt etwas bewussteres Dosieren.
- Komfort hängt stärker ab: sportliche Ausrichtung kann je nach Fahrer spürbarer sein.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die Kawasaki Z 650 RS ist besonders passend, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird: Stadt, Feierabendrunde, gelegentliche längere Ausfahrten. Wer ein Bike möchte, das schnell Spaß macht, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen, trifft mit der Kawasaki eine sehr stimmige Wahl. Auch wenn man gern Kurven fährt, aber nicht jedes Mal das Gefühl haben will, dass das Motorrad mehr will als man selbst gerade geben kann, ist sie im Vergleich die entspanntere Option.
Die Indian FTR 1200 Sport empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die den Unterschied spüren wollen: mehr Dynamik, mehr Präsenz, mehr sportlicher Anspruch. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven mit Tempo angeht und ein Motorrad sucht, das sich nicht nur funktional, sondern auch emotional anfühlt, wird mit der Indian eher das passende Gesamtpaket finden.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 RS ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, gut dosierbares Motorrad für den Alltag und die regelmäßige Landstraßenrunde suchen. Ihr Charakter wirkt ausgewogen: Sie macht schnell Spaß, bleibt dabei aber unkompliziert und vermittelt ein sicheres Gefühl im Stadtverkehr sowie bei wechselnden Straßenbedingungen. Wer ein Motorrad möchte, das man gern „einfach fährt“, liegt hier richtig.
Die Indian FTR 1200 Sport passt besser zu Fahrern, die mehr Dynamik und einen deutlich präsenteren Antrieb suchen. In zügigen Passagen spielt sie ihre sportliche Stabilität aus und wirkt insgesamt entschlossener. Gleichzeitig kann die sportlichere Ausrichtung im Alltag spürbarer sein. Wer also ein Bike will, das nicht nur gut aussieht, sondern auch spürbar mehr Temperament mitbringt, findet in der Indian die passendere Wahl.