| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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Kawasaki Z 650 S vs. Benelli Leoncino 500 – welcher Naked-Bike-Kandidat passt besser?
Wenn zwei Motorräder aus dem gleichen „Alltags- und Spaßbereich“ kommen, wird die Entscheidung oft spannend: Nicht nur die Datenblätter zählen, sondern vor allem, wie sich ein Bike im Alltag anfühlt. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Kawasaki Z 650 S und der Benelli Leoncino 500. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Naked Bike wollen – mit Charakter, guter Alltagstauglichkeit und genug Reserven für Ausfahrten am Wochenende.
Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte herausgearbeitet: Motor und Ansprechverhalten, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Sitz- und Komfortthemen sowie Ausstattung und Gesamteindruck. Dabei werden die Stärken und Schwächen der beiden Motorräder gegeneinander abgewogen, damit die Wahl leichter fällt.
Motorcharakter: Wie fühlt sich die Leistung im Alltag an?
Kawasaki Z 650 S: souverän und drehfreudig
Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich oft wie das „klassisch runde“ Naked-Bike: Der Motor liefert gleichmäßig nutzbare Leistung und lässt sich sowohl in der Stadt als auch auf Landstraßen angenehm dosieren. Besonders im mittleren Drehzahlbereich zeigt sich die Stärke: Gasbefehle werden zügig umgesetzt, ohne dass das Motorrad nervös wirkt. Wer häufig im Verkehr unterwegs ist, profitiert von dieser gutmütigen Abstimmung.
Benelli Leoncino 500: lebendig mit eigenem Charakter
Die Benelli Leoncino 500 bringt ebenfalls viel Fahrspaß, setzt aber stärker auf einen spürbaren „Punch“ beim Anfahren und beim Beschleunigen aus Kurven heraus. Das Motorrad fühlt sich oft etwas direkter an, wenn es darum geht, schnell auf Tempo zu kommen. Gleichzeitig kann der Charakter je nach Fahrweise stärker variieren: Wer sehr sanft fährt, erlebt die Leoncino als angenehm kontrollierbar, wer sportlicher unterwegs ist, merkt schneller, dass das Bike gern gefordert wird.
Unterschied im Vergleich
Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber die Art, wie sie Leistung bereitstellen, unterscheidet sich: Die Z 650 S punktet eher mit gleichmäßigem, souveränem Ansprechverhalten. Die Leon cino 500 wirkt im Vergleich oft etwas „lebendiger“ und kann sich dadurch besonders bei dynamischer Fahrweise attraktiver anfühlen.
Fahrwerk und Handling: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen?
Kawasaki Z 650 S: stabil, aber agil genug
Im Handling zeigt die Kawasaki Z 650 S ihre Stärke: Das Motorrad liegt spürbar ruhig in der Spur und vermittelt Vertrauen, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. In Kurven lässt sich die Maschine gut einlenken, ohne dass sie „zu schwer“ wirkt. Gerade auf Landstraßen, wo sich Tempo und Linienführung ständig ändern, ist dieses Zusammenspiel aus Stabilität und Agilität ein echter Vorteil.
Benelli Leoncino 500: leichtfüßig mit Charakter
Die Benelli Leoncino 500 spielt ihre Stärken besonders beim schnellen Richtungswechsel aus. Das Fahrgefühl wirkt oft leicht und unkompliziert, was in der Stadt und auf kurvigen Strecken Spaß macht. Gleichzeitig kann es je nach Beladung und Fahrstil sinnvoll sein, die eigenen Erwartungen an Komfort und „Highspeed-Ruhe“ realistisch zu halten. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau das aber ein Plus: Das Motorrad bleibt nah am Gefühl.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Z 650 S wirkt tendenziell wie die stabilere Wahl, wenn längere Strecken oder wechselnde Straßenqualität im Fokus stehen. Die Leon cino 500 ist oft die bessere Option, wenn ein leichtes, direktes Handling wichtiger ist als maximale Laufruhe.
Bremsen: Wie sicher verzögert es in der Praxis?
Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl am Hebel. Im Vergleich zeigt die Kawasaki Z 650 S typischerweise eine sehr gut kontrollierbare Verzögerung: Das Motorrad lässt sich fein dosieren, was gerade im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen hilft. Die Benelli Leoncino 500 kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber in manchen Situationen etwas weniger „vorhersehbar“ im allerersten Moment der Betätigung – dafür bleibt sie bei passender Hebelstellung gut beherrschbar.
Wer häufig zügig bremst oder viel in urbanen Situationen unterwegs ist, wird die Z 650 S oft als entspannter empfinden. Wer dagegen gern sportlich fährt und die Bremsen bewusst nutzt, kann mit der Leon cino 500 ebenfalls sehr zufrieden sein.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Kawasaki Z 650 S: auf längere Fahrten ausgelegt
Die Kawasaki Z 650 S bietet im Vergleich ein eher „allroundiges“ Komfortpaket. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch nach längerer Zeit noch entspannt fahren kann. Dazu kommt, dass das Motorrad mit seiner Auslegung häufig weniger ermüdet, wenn die Strecke nicht nur aus kurzen Stadtfahrten besteht. Der Windschutz ist je nach Setup ein Thema: Mit der seriennahen Ausrichtung bleibt der Fokus klar auf Naked-Bike-typischem Fahrgefühl.
Benelli Leoncino 500: angenehm, aber stärker vom Fahrprofil abhängig
Die Benelli Leoncino 500 kann ebenfalls komfortabel sein, allerdings hängt das Empfinden stärker vom individuellen Körperbau und vom Fahrstil ab. In der Stadt fühlt sie sich oft sehr natürlich an, während auf längeren Strecken die eigene Erwartung an „Ausruhen“ eine größere Rolle spielt. Wer kurze bis mittlere Touren plant, wird die Leoncino häufig als sehr stimmig erleben.
Vergleich in der Praxis
Wenn der Schwerpunkt auf regelmäßigen längeren Ausfahrten liegt, wirkt die Z 650 S im Vergleich oft die rundere Wahl. Für Stadt, Feierabendrunde und kurvige Landstraße kann die Leon cino 500 besonders gut passen.
Ausstattung und Technik: Was bekommt man fürs Geld?
Im Vergleich beider Modelle fällt auf, dass sie sich in der Philosophie unterscheiden: Die Kawasaki Z 650 S setzt stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Bedienbarkeit und einem „klassisch“ modernen Naked-Bike-Ansatz. Die Benelli Leoncino 500 wirkt dagegen oft wie ein Modell mit eigenem Stil und einer Ausstattung, die den Charakter betont.
Wichtig ist dabei weniger, ob eine einzelne Komponente „besser“ ist, sondern wie das Gesamtbild zusammenpasst: Bedienlogik, Übersichtlichkeit und das Gefühl, dass das Motorrad im Alltag unkompliziert bleibt. In vielen Fällen wird die Z 650 S als besonders „plug-and-play“ wahrgenommen, während die Leon cino 500 durch ihren eigenen Look und die stimmige Auslegung für viele Fahrerinnen und Fahrer genau deshalb attraktiv ist.
Design und Alltag: Welches Bike passt zum eigenen Stil?
Design ist subjektiv, aber es beeinflusst die Kaufentscheidung stark. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich oft „clean“ und sportlich-elegant. Die Benelli Leoncino 500 bringt dagegen mehr Individualität ins Spiel und kann gerade dann punkten, wenn ein Naked Bike nicht nur funktional, sondern auch optisch ein Statement sein soll.
Auch im Alltag zählt, wie das Motorrad wirkt, wenn es geparkt, bewegt und im Alltag genutzt wird. Beide Modelle sind dafür gemacht, aber die Z 650 S wirkt häufig wie die pragmatische Wahl, während die Leon cino 500 eher die emotionale Komponente bedient.
Stärken und Schwächen: Kurz gegenübergestellt
Kawasaki Z 650 S – typische Stärken
- Sehr souveränes, gut dosierbares Fahrgefühl im Alltag
- Stabile Basis für längere Strecken und wechselnde Straßenqualität
- Bremsen und Handling wirken oft besonders „rund“ und vorhersehbar
Kawasaki Z 650 S – mögliche Schwächen
- Wer maximale Individualität sucht, könnte das Design als weniger „auffällig“ empfinden
- Für sehr spezielle Fahrstile kann Feintuning (z. B. Sitz/Setup) sinnvoll sein
Benelli Leoncino 500 – typische Stärken
- Lebendiges Ansprechverhalten und Spaß bei dynamischer Fahrweise
- Leichtfüßiges Handling, besonders auf kurvigen Strecken
- Starker Charakter und eigenständiger Look
Benelli Leoncino 500 – mögliche Schwächen
- Komfort- und Fahrgefühl können stärker vom individuellen Setup abhängen
- In manchen Situationen wirkt die Dosierbarkeit nicht ganz so „direkt“ wie bei der Z 650 S
Welche Wahl ist sinnvoll? Kaufberatung nach Einsatzbereich
Die Entscheidung wird leichter, wenn das geplante Einsatzprofil klar ist. Die Kawasaki Z 650 S ist besonders dann die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert, auf längeren Touren entspannt bleibt und ein sehr stimmiges Gesamtpaket bietet. Wer häufig pendelt, regelmäßig Landstraße fährt und dabei Wert auf ein vorhersehbares Fahrgefühl legt, wird mit der Z 650 S oft schnell „warm“.
Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen eine starke Option, wenn das Motorrad vor allem für Stadtfahrten, Feierabendrunden und kurvige Strecken genutzt wird. Wer ein Bike möchte, das sich lebendig anfühlt, optisch auffällt und bei dynamischer Fahrweise besonders Spaß macht, findet in der Leoncino 500 häufig einen passenden Begleiter.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Naked Bike mit besonders souveränem Gesamtgefühl suchen: gleichmäßiges Ansprechverhalten, stabiles Handling und eine sehr gut dosierbare Bremsperformance machen sie zur unkomplizierten Allround-Lösung. Wer häufig unterwegs ist, auch auf längeren Strecken, und ein Motorrad möchte, das sich jederzeit berechenbar anfühlt, liegt mit der Z 650 S meist richtig.
Die Benelli Leoncino 500 punktet vor allem dort, wo Fahrspaß und Charakter im Vordergrund stehen: leichtfüßiges Handling, ein lebendiger Motorzug und ein eigenständiger Look machen sie besonders attraktiv für Stadt und kurvige Ausfahrten. Wer dynamisch fährt, das Motorrad gern „spürt“ und optisch etwas Besonderes sucht, findet in der Leoncino 500 oft die passendere Wahl.