| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Qualität
- Durchzugsvermögen
- Details
- Preis-Leistung
- Langstreckenkomfort
- Drehwilligkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Z 650 S vs. BMW R nineT Scrambler: Vergleich, Stärken & Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z 650 S und die BMW R nineT Scrambler, wird die Entscheidung schnell zu einer Frage des eigenen Fahrstils. Die Z 650 S steht für ein modernes, agiles Naked-Bike-Konzept: unkompliziert, direkt und auf Alltag sowie flotte Landstraßen ausgelegt. Die R nineT Scrambler dagegen bringt den Charakter einer klassischen BMW-Interpretation in die Gegenwart – mit markantem Look, eigenem Sound und dem Anspruch, sich nicht wie ein „Standard-Motorrad“ anzufühlen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede beider Modelle herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl, Handling, Komfort, Ausstattung und der Charakter im Alltag? Dabei geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um das, was die Werte in der Praxis bedeuten – also darum, welches Motorrad wofür besser passt.
Grundcharakter: Naked-Alltag vs. Scrambler-Identität
Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Bike, das man einfach startet und losfährt. Das Konzept ist klar: leicht zugänglich, schnell im Kopf und spürbar im Handling. Gerade wer ein Motorrad sucht, das im Stadtverkehr nicht nervt und auf der Landstraße spontan Spaß macht, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Die BMW R nineT Scrambler spielt dagegen stärker mit Emotion und Stil. Sie fühlt sich weniger wie ein „Werkzeug“ an und mehr wie ein Statement. Das Design mit Scrambler-Anmutung, die typische BMW-Atmosphäre und der Charakter des Motors sorgen dafür, dass man das Motorrad nicht nur fährt, sondern auch wahrnimmt. Wer Wert auf Individualität legt und gern mit dem Motorrad „präsent“ ist, wird das besonders mögen.
Motor & Fahrgefühl: Direktheit vs. kultivierter Charakter
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Art. Die Z 650 S setzt auf ein spürbar agiles Ansprechverhalten und eine Art von „Alltagstempo“, das sich schnell aufbaut. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Anfahren, Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder zügiges Weiterrollen auf Landstraßen zum Alltag gehören.
Die BMW R nineT Scrambler wirkt im Vergleich oft souveräner im „Erlebnismodus“: Der Motor spielt seine Stärken besonders dann aus, wenn man nicht nur möglichst schnell sein will, sondern wenn der Weg dorthin zählt. Das Fahrgefühl ist weniger auf hektische Impulse ausgelegt, sondern auf einen gleichmäßigen, charaktervollen Rhythmus. Dadurch kann sie sich auf längeren Strecken sehr stimmig anfühlen – vor allem, wenn man gern entspannt fährt und trotzdem Reserven spürt.
Fahrwerk & Handling: Agilität im Alltag vs. Stabilität mit Haltung
Beim Handling zeigt die Kawasaki Z 650 S ihre Stärke: Sie ist spürbar leicht zu bewegen, reagiert zügig auf Lenkimpulse und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das gerade in engen Situationen hilft. Das macht sie besonders interessant für kurvige Strecken, aber auch für das tägliche „Durchkommen“ – etwa wenn der Verkehr dichter wird oder die Fahrbahn unruhig ist.
Die BMW R nineT Scrambler ist ebenfalls fahrfreudig, aber anders. Sie wirkt oft stabiler im Gesamteindruck und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass das Motorrad „steht“, statt nur zu reagieren. Das kann in flotten Passagen ein Vorteil sein, weil man sich auf eine ruhige Linie verlassen kann. Gleichzeitig kann die Scrambler-Optik und -Anmutung auch bedeuten, dass man das Motorrad eher bewusst bewegt – weniger „leichtfüßig“, mehr „mit Charakter“.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um das reine Potenzial, sondern um die Dosierbarkeit. Die Z 650 S punktet typischerweise mit einem direkten Gefühl am Hebel und einer Bremswirkung, die sich gut anpassen lässt. Das ist im Stadtverkehr Gold wert, weil man häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert und dabei fein dosieren möchte.
Die BMW R nineT Scrambler kann ebenfalls mit überzeugender Bremsperformance aufwarten. Im Vergleich liegt der Fokus häufig stärker auf einem gleichmäßigen, kontrollierten Ansprechverhalten. Wer gern vorausschauend bremst und das Motorrad in Kurven sauber ausbalanciert, wird die Art der Verzögerung als angenehm empfinden.
Sitzposition & Komfort: Aufrecht und praktisch vs. klassisch und individuell
Die Sitzposition der Kawasaki Z 650 S ist auf Alltag und Dynamik ausgelegt. Das bedeutet: aufrecht genug für gute Übersicht, aber so, dass man sich auf dem Motorrad nicht „verkrampft“. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil, weil man sich schnell an das Bike gewöhnt und es auch nach längerer Fahrt noch angenehm bleibt.
Die BMW R nineT Scrambler bringt eine klassischere Haltung mit. Das kann je nach Körpergröße und Vorlieben ein Plus sein – etwa wenn man gern „auf dem Motorrad“ sitzt und dem Bike eine gewisse Präsenz gibt. Gleichzeitig ist es bei Scrambler-Konzepten oft wichtiger, die eigene Ergonomie zu prüfen: Wer sehr lange Strecken fährt, sollte darauf achten, wie sich Sitzhöhe, Lenkerposition und Fußrasten im Zusammenspiel anfühlen.
Ausstattung & Alltag: Moderne Bedienung vs. BMW-Feeling
Im Alltag spielt die Kawasaki häufig ihre Stärken aus, weil sie sich unkompliziert bedienen lässt und das Gesamtkonzept auf „einsteigen und losfahren“ optimiert ist. Gerade wenn man das Motorrad regelmäßig nutzt – für Pendeln, kurze Ausfahrten oder spontane Touren – ist das ein echter Vorteil.
Die BMW R nineT Scrambler wirkt dagegen stärker wie ein Motorrad, das man bewusst auswählt. Das zeigt sich oft auch in der Art, wie sich Ausstattung und Bedienung anfühlen: weniger „funktional austauschbar“, mehr „BMW-typisch“. Wer Wert auf das Gesamtpaket aus Design, Materialgefühl und dem besonderen Charakter legt, wird das als Stärke sehen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 650 S – typische Stärken
- Agiles Handling: leicht zu bewegen, schnell im Kopf und im Fahrgefühl.
- Alltagstauglichkeit: passt gut zu Stadtverkehr und kurzen bis mittleren Touren.
- Praktische Ergonomie: aufrecht und meist gut für den Alltag.
- Direktes Ansprechverhalten: macht es leicht, zügig zu beschleunigen und Tempo zu dosieren.
Kawasaki Z 650 S – mögliche Schwächen
- Weniger „Sammler-Charakter“: Wer ein Motorrad mit starkem Kult- oder Sammlerfaktor sucht, könnte sich weniger abgeholt fühlen.
- Fokus auf Effizienz: Wer vor allem das „Erlebnis“ und den besonderen Stil sucht, findet bei der BMW oft mehr emotionale Tiefe.
BMW R nineT Scrambler – typische Stärken
- Starker Charakter: Design und Fahrgefühl wirken eigenständig.
- Stimmiges Gesamterlebnis: Motor, Sound und Haltung ergeben ein rundes Bild.
- Ruhigere Stabilität: vermittelt Vertrauen, besonders bei zügiger Fahrt.
- Individualität: Scrambler-Optik und BMW-Identität sprechen viele Fahrer besonders an.
BMW R nineT Scrambler – mögliche Schwächen
- Anspruch an die Ergonomie: Je nach Körpergröße kann die klassische Haltung weniger „universell“ wirken.
- Weniger „Plug-and-Play“ im Kopf: Das Motorrad will oft bewusst gefahren werden, statt nur schnell „funktionieren“ zu müssen.
- Emotion statt Zweck: Wer vor allem ein unkompliziertes Alltagsgerät sucht, könnte die BMW als „zu besonders“ empfinden.
Welche Entscheidung passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Kawasaki Z 650 S ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad im Alltag häufig genutzt wird und es vor allem um unkomplizierten Fahrspaß geht. Wer gern schnell in den Fahrmodus kommt, gern agil durch den Verkehr fährt und auf Landstraßen eine direkte Rückmeldung schätzt, trifft mit der Z 650 S meist eine sehr pragmatische Entscheidung.
Die BMW R nineT Scrambler ist dagegen ideal, wenn das Motorrad mehr sein soll als Transport. Wer den Look liebt, den Sound und die BMW-typische Atmosphäre sucht und gern mit dem Motorrad „lebt“, wird die Scrambler-Variante als besonders passend empfinden. Auch für längere Touren kann sie überzeugen, wenn die eigene Sitzergonomie stimmt und man den Charakter des Bikes bewusst genießen möchte.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein agiles, unkompliziertes Naked Bike für den Alltag und flotte Landstraßen suchen. Ihr Vorteil liegt im direkten Handling, der praktischen Ergonomie und dem unkomplizierten Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Wer häufig fährt, spontan unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das einfach funktioniert, wird hier sehr zufrieden sein.
Die BMW R nineT Scrambler passt am besten zu denen, die ein Motorrad mit starker Identität suchen: Design, Sound und ein charaktervolles Fahrgefühl stehen im Vordergrund. Sie wirkt oft stabiler und „bewusster“ im Gesamteindruck, was besonders dann Spaß macht, wenn längere Strecken oder das besondere Erlebnis wichtiger sind als reine Alltagspraktikabilität. Wer die eigene Ergonomie prüft und den BMW-Charakter wirklich will, bekommt ein Motorrad, das nicht austauschbar wirkt.