| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Kawasaki Z 650 S vs. BMW R nineT Urban G S – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten verkörpern, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 650 S steht für ein modernes, agiles Naked-Bike-Konzept: leicht zu bewegen, unkompliziert im Alltag und mit einem Motor, der sich dynamisch anfühlt. Die BMW R nineT Urban G S dagegen bringt den Charme eines Retro-Bikes mit – kombiniert mit einer gewissen Abenteuer-Attitüde. Wer also zwischen beiden Modellen schwankt, vergleicht nicht nur Technik, sondern auch Fahrstil, Anspruch und Erwartungshaltung.
Im Folgenden geht es darum, die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Motorräder zueinander einzuordnen. Dabei wird deutlich, wo die Kawasaki Z 650 S ihre Stärken ausspielt und wo die BMW R nineT Urban G S punktet – und umgekehrt.
Grundcharakter: Naked vs. Retro-Abenteuer
Wie sich die Kawasaki Z 650 S anfühlt
Die Kawasaki Z 650 S ist als Naked Bike darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu kommen. Das Konzept wirkt aufgeräumt: klare Linien, direkter Kontakt zur Straße und ein Setup, das Kurvenfahrten und zügiges Vorankommen begünstigt. Gerade im Stadtverkehr spielt das Bike seine Vorteile aus, weil es sich unkompliziert manövrieren lässt und die Sitzposition nicht zu „eingesessen“ wirkt.
Wie sich die BMW R nineT Urban G S anfühlt
Die BMW R nineT Urban G S wirkt dagegen wie ein Motorrad mit Persönlichkeit. Der Retro-Ansatz zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch im Fahrgefühl: Der Charakter ist präsenter, die Ausstrahlung ist stärker „Statement“. Gleichzeitig ist das Urban G S Konzept nicht nur Show – es zielt auf eine Mischung aus Alltag und gelegentlicher Tour. Wer gerne fährt, um zu genießen, statt nur schnell anzukommen, wird hier eher abgeholt.
Motor und Antrieb: Dynamik vs. emotionaler Rhythmus
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Kawasaki Z 650 S wirkt insgesamt zielorientierter und „direkter“ im Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus oder zügiges Überholen auf der Tagesordnung steht. Die Leistungsentfaltung passt gut zu einem Fahrstil, der flüssig bleibt und trotzdem jederzeit Reserven zulässt.
Die BMW R nineT Urban G S setzt hingegen stärker auf den Charakter des Antriebs. Das Fahrgefühl ist weniger „funktional“ und mehr „erlebbar“. Gerade bei gleichmäßiger Fahrt oder wenn der Fokus auf dem Klang, dem Rhythmus und dem Gefühl für den Motor liegt, kann die BMW deutlich mehr Begeisterung auslösen. Gleichzeitig kann dieser Ansatz weniger „sportlich-nüchtern“ wirken, wenn ein sehr kompromissloses, aggressives Ansprechverhalten erwartet wird.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Gelassenheit
Stärken der Kawasaki Z 650 S im Handling
Die Kawasaki Z 650 S punktet beim Vergleich vor allem durch ihr agiles Handling. In schnellen Richtungswechseln und auf kurvigen Strecken fühlt sie sich wie ein Motorrad an, das gerne mitarbeitet. Das Setup unterstützt ein zügiges Tempo, ohne dass man ständig „gegen“ das Bike arbeiten muss. Wer häufig Landstraße fährt oder gerne dynamisch unterwegs ist, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Stärken der BMW R nineT Urban G S bei der Fahrstabilität
Die BMW R nineT Urban G S wirkt im Vergleich eher auf Souveränität ausgelegt. Sie vermittelt das Gefühl, auch bei wechselnden Bedingungen ruhig zu bleiben. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Tour nicht nur aus perfekten Straßen besteht oder wenn längere Strecken anstehen. Die BMW kann dadurch überzeugen, dass sie nicht nur in der Kurve Spaß macht, sondern auch auf längeren Etappen entspannt bleibt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich ein klares Bild: Beide Motorräder zielen auf ein sicheres Gefühl im Alltag. Die Kawasaki Z 650 S wirkt dabei tendenziell „direkt“ im Ansprechverhalten, was beim häufigen Stop-and-go oder beim zügigen Verzögern aus dem Stadtverkehr heraus hilfreich ist. Die BMW R nineT Urban G S kann dagegen durch ein insgesamt ruhigeres, kontrolliertes Bremsgefühl überzeugen, besonders wenn man nicht nur kurz bremst, sondern in längeren Situationen die Linie halten möchte.
Wichtig ist: Das beste Bremsgefühl ist das, das zur eigenen Fahrweise passt. Wer sehr oft im urbanen Umfeld unterwegs ist, wird die direkte Anmutung der Kawasaki häufig als Vorteil empfinden. Wer eher Touren fährt und dabei Wert auf gleichmäßige Kontrolle legt, findet in der BMW oft die passendere Abstimmung.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet
Kawasaki Z 650 S: sportlich-kompakt
Die Kawasaki Z 650 S bietet eine Ergonomie, die eher auf aktive Fahrten ausgelegt ist. Die Sitzposition wirkt so, dass man das Motorrad gut kontrollieren kann, ohne dass es sich zu „sportlich“ anfühlt. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein guter Kompromiss: genug Haltung für dynamische Kurvenfahrten, aber nicht so unbequem, dass längere Fahrten sofort anstrengend werden.
BMW R nineT Urban G S: entspannter, aber charakterstark
Die BMW R nineT Urban G S setzt stärker auf eine Sitz- und Fahrhaltung, die zum Genießen einlädt. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines „Kurvenwerkzeug“, sondern mehr wie ein Begleiter für verschiedene Tagesformen. Wer häufig längere Strecken fährt oder unterwegs gerne Zeit hat, wird die BMW oft als angenehmer empfinden. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass der Retro-Charakter und die daraus resultierende Sitzhaltung nicht jedem sofort liegt – besonders dann, wenn man sehr „auf Kante“ fahren möchte.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 S ist besonders dann stark, wenn der Alltag viele kurze Wege, häufiges Anfahren und schnelle Richtungswechsel mit sich bringt. Das Bike wirkt leicht zu handeln, und genau diese Leichtigkeit macht den Unterschied. Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger kann sie dadurch interessant sein, weil sie nicht das Gefühl vermittelt, ständig „arbeiten“ zu müssen.
Die BMW R nineT Urban G S spielt ihre Stärken eher dort aus, wo der Tag nicht nur aus Terminen besteht. Auf Landstraßen und bei Touren wirkt sie stimmig: Sie lädt dazu ein, Tempo und Rhythmus selbst zu bestimmen. Wer gerne Motorrad fährt, um die Strecke zu erleben, wird die BMW eher als „rund“ empfinden. Im engen Stadtverkehr kann der Charakter dagegen manchmal weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der Kawasaki – wobei das stark von der eigenen Gewohnheit abhängt.
Ausstattung und Gesamteindruck: Welche Philosophie passt?
Beim Blick auf die Ausstattung und den Gesamteindruck wird der Unterschied zwischen beiden Motorrädern besonders deutlich. Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche fokussiert: Fahrspaß, Alltagstauglichkeit und ein Setup, das schnell zu verstehen ist. Das macht sie attraktiv, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht ständig erklärt werden muss.
Die BMW R nineT Urban G S dagegen ist stärker von Design, Marke und Charakter geprägt. Wer Wert auf eine besondere Optik legt und sich an einem Motorrad erfreuen möchte, das auch beim Stehen Aufmerksamkeit erzeugt, wird hier deutlich mehr „Motorradgefühl“ finden. Als Gegenpol kann das bedeuten, dass man den Anspruch an das Bike stärker mit der eigenen Erwartungshaltung abgleichen sollte: Nicht jeder möchte ein Motorrad, das so klar nach Stil und Identität „fragt“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wo die Kawasaki Z 650 S besonders punktet
- Agiles Handling für dynamische Fahrten und schnelle Richtungswechsel
- Direktes Fahrgefühl, das im Alltag und beim zügigen Fahren hilft
- Unkomplizierte Gesamtwirkung, die schnell Vertrauen aufbaut
Wo die Kawasaki Z 650 S weniger glänzt
- Wenn ein sehr ausgeprägter Retro-Charakter und „Emotionsfaktor“ im Vordergrund stehen, wirkt die Kawasaki im Vergleich weniger präsent
- Wer vor allem lange Touren mit maximaler Ruhe sucht, könnte die BMW als entspannter empfinden
Wo die BMW R nineT Urban G S besonders punktet
- Starker Charakter und ein Fahrgefühl, das mehr „Erleben“ als nur „Funktion“ vermittelt
- Souveränität für längere Strecken und wechselnde Bedingungen
- Retro-Identität, die auch optisch klar heraussticht
Wo die BMW R nineT Urban G S weniger glänzt
- Wenn maximale Leichtigkeit im Stadtverkehr Priorität hat, kann die Kawasaki im Vergleich im Vorteil sein
- Wer ein sehr nüchtern-dynamisches Ansprechverhalten erwartet, könnte den BMW-Charakter als weniger „direkt“ wahrnehmen
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag schnell funktioniert, agil bleibt und sich für dynamische Fahrten auf der Landstraße besonders gut eignet. Das Handling und das eher direkte Fahrgefühl machen sie attraktiv für alle, die unkomplizierten Spaß wollen – vom häufigen Kurztrip bis zur spontanen Feierabendrunde.
Die BMW R nineT Urban G S passt am besten, wenn der Fokus stärker auf Charakter, Stil und einem souveränen Tourengefühl liegt. Wer gerne fährt, um die Strecke zu genießen, und ein Motorrad möchte, das sich emotionaler anfühlt und optisch wie technisch eine klare Identität besitzt, wird mit der BMW glücklicher.
Kurz gesagt: Kawasaki für Agilität und Alltagskomfort mit sportlicher Note, BMW für Retro-Feeling, Souveränität und mehr „Motorrad-Erlebnis“.