| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
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Kawasaki Z 650 S vs. BMW R nineT – Motorradvergleich mit Fokus auf Fahrgefühl, Alltag und Charakter
Wer zwischen der Kawasaki Z 650 S und der BMW R nineT schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über ein Motorrad, sondern über zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die Kawasaki steht für einen modernen, agilen Roadster-Ansatz: leicht zu bewegen, unkompliziert im Alltag und mit einem Motorcharakter, der sich schnell in den Fahrrhythmus einfügt. Die BMW R nineT dagegen spielt die Retro-Karte deutlich offensiver. Sie wirkt wie ein Statement – und fühlt sich auch so an: mit eigenem Stil, besonderer Ausstrahlung und einem Fahrgefühl, das mehr „Handwerk“ und weniger „Alltagsroutine“ vermittelt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen. Stattdessen geht es darum, wie sich die Unterschiede in der Praxis bemerkbar machen: beim Anfahren, in Kurven, bei der Sitzposition, beim Komfort und bei der Frage, welches Motorrad sich für welche Art von Fahrprofil besser eignet.
Grundcharakter: Modern agil vs. markant retro
Wie sich die Kawasaki Z 650 S im Alltag anfühlt
Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „in den Griff“ bekommt. Der Roadster-Charakter zeigt sich vor allem darin, dass das Bike in vielen Situationen neutral und berechenbar bleibt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder wenn die Touren eher spontan entstehen. Die Maschine unterstützt zügiges Beschleunigen und lässt sich in der Stadt ebenso leicht bewegen wie auf der Landstraße.
Wie sich die BMW R nineT im Alltag anfühlt
Die BMW R nineT bringt dagegen eine deutlich stärkere Identität mit. Das Motorrad wirkt wertiger, „präsenter“ und vermittelt das Gefühl, dass man sich auf das Fahren konzentriert. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer gern bewusst fährt, wird die BMW oft als emotionaler erleben. Gleichzeitig kann genau diese Eigenständigkeit im Alltag dazu führen, dass man das Motorrad nicht ganz so „nebenbei“ bewegt wie eine besonders unkomplizierte Roadster-Variante.
Motor und Antrieb: Direktheit vs. emotionaler Charakter
Beim Vergleich der Motor- und Antriebscharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Kawasaki Z 650 S zielt auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Alltagstauglichkeit und sportlicher Dynamik. Der Motor reagiert in vielen Situationen spontan und macht es leicht, das Tempo zu dosieren. Dadurch eignet sich die Kawasaki gut für wechselnde Streckenprofile – von Stop-and-go bis zu flüssigen Landstraßenabschnitten.
Die BMW R nineT setzt stärker auf einen markanten, unverwechselbaren Antrieb. Das Fahrgefühl ist weniger „glattgebügelt“ und mehr „charaktervoll“. Wer gern mit dem Motor arbeitet, Drehzahlen bewusst nutzt und das Motorrad als Erlebnis versteht, wird die BMW besonders genießen. Für Fahrten, bei denen vor allem Effizienz und maximale Alltagserleichterung im Vordergrund stehen, kann der Charakter der BMW jedoch weniger „automatisch“ wirken.
Fahrwerk und Handling: Agilität im Fokus vs. souveräne Präsenz
Kawasaki: leicht zu führen, schnell im Rhythmus
Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken vor allem beim schnellen Wechsel zwischen Beschleunigen, Einlenken und Stabilisieren aus. Das Motorrad wirkt agil und lässt sich zügig in den Kurvenrhythmus bringen. Gerade auf kurvigen Landstraßen zeigt sich, dass das Bike für dynamisches Fahren gemacht ist, ohne dabei übermäßig nervös zu werden.
BMW: stabil, aber mit mehr „Motorradgefühl“
Die BMW R nineT vermittelt eine souveräne Präsenz. Das Handling wirkt weniger „spielerisch“ als bei der Kawasaki, dafür oft sehr kontrolliert. In flotten Passagen kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad eine klare Linie hält. Gleichzeitig verlangt die BMW je nach Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit, um das volle Potenzial harmonisch auszuspielen.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagskomfort vs. Stil mit Haltung
Bei der Ergonomie unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in der Art, wie sie den Fahrer „einbinden“. Die Kawasaki Z 650 S ist tendenziell so ausgelegt, dass man bequem und entspannt fahren kann – besonders dann, wenn der Alltag viele kurze Strecken beinhaltet. Die Sitzposition wirkt so, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die BMW R nineT setzt stärker auf eine Haltung, die zum Retro-Konzept passt. Das kann sehr gut funktionieren, wenn das Fahrprofil eher aus längeren, bewussten Touren besteht. Wer viel im Stop-and-go unterwegs ist oder häufig sehr kurze Strecken fährt, könnte die Kawasaki als entspannter empfinden. Umgekehrt kann die BMW genau dann punkten, wenn das Motorrad als Teil des Erlebnisses gesehen wird.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Praxis
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in der Praxis verlässlich wirken. Die Kawasaki Z 650 S bietet dabei häufig das Gefühl von direkter Rückmeldung und gut dosierbarer Verzögerung. Das ist besonders hilfreich, wenn im Stadtverkehr häufig angepasst werden muss.
Die BMW R nineT punktet oft mit einem souveränen Bremsgefühl, das sich wie „Kontrolle“ anfühlt. Wer gern zügig fährt und dabei Wert auf ein stabiles Sicherheitsgefühl legt, wird die BMW als angenehm erleben. Wie stark der Unterschied im Alltag spürbar ist, hängt allerdings stark vom individuellen Fahrstil ab.
Ausstattung und Fahrmodi: Fokus auf Funktion vs. Premium-Feeling
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das vor allem auf das Wesentliche setzt: ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Bedienbarkeit und einem klaren Roadster-Ansatz. Das macht sie attraktiv, wenn die Priorität auf Fahrspaß und unkomplizierter Nutzung liegt.
Die BMW R nineT bringt dagegen stärkeres Premium- und Retro-Feeling mit. Das zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch in der Art, wie das Motorrad „komplett“ wirkt. Wer Wert auf eine besondere Optik und ein Motorrad mit Wiedererkennungswert legt, wird die BMW oft als rundum stimmiger empfinden. Gleichzeitig kann die BMW dadurch auch etwas „anspruchsvoller“ wirken, wenn man vor allem ein funktionales Alltagsbike sucht.
Design und Individualität: Kawasaki als moderner Roadster, BMW als Ikone
Design ist natürlich Geschmack – aber im Vergleich wird deutlich, wie unterschiedlich die Wirkung ist. Die Kawasaki Z 650 S wirkt modern, klar und sportlich. Sie passt gut zu Fahrern, die ein zeitgemäßes Motorrad möchten, das nicht zu sehr „ablenkt“, sondern sich auf die Fahrt konzentriert.
Die BMW R nineT ist dagegen eine Ikone im Retro-Look. Sie zieht Blicke auf sich und wirkt wie ein Motorrad, das man gern zeigt. Wer Individualität mag und sein Motorrad als Ausdruck versteht, findet in der BMW oft mehr „Identität“ als in der Kawasaki.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 650 S
- Agiles Handling und ein leichtes Gefühl beim Fahren im Alltag.
- Unkomplizierte Bedienbarkeit für Stadt, Landstraße und spontane Touren.
- Stimmiger Charakter, der sportlich sein kann, ohne anstrengend zu werden.
Schwächen der Kawasaki Z 650 S
- Wer ein Motorrad mit besonders starker Retro-Identität sucht, findet in der BMW meist mehr „Wow-Effekt“.
- Je nach Erwartung kann der Charakter weniger „ikonisch“ wirken als bei der R nineT.
Stärken der BMW R nineT
- Starke Ausstrahlung und ein unverwechselbares Retro-Gefühl.
- Emotionaler Antrieb, der das Fahren bewusster macht.
- Souveränes Sicherheitsgefühl und kontrolliertes Handling.
Schwächen der BMW R nineT
- Im reinen Alltagsbetrieb kann sie weniger „leicht“ wirken als die Kawasaki.
- Wer vor allem maximale Alltagserleichterung sucht, könnte die BMW als weniger pragmatisch empfinden.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Kawasaki Z 650 S passt besonders gut zu Fahrern, die häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße pendeln, gern spontan fahren und ein Motorrad möchten, das schnell vertraut wirkt. Sie ist ideal, wenn das Motorrad vor allem als zuverlässiger Begleiter dienen soll, der sportliche Momente ermöglicht, ohne den Alltag zu verkomplizieren.
Die BMW R nineT ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das mehr als nur Transport ist. Wer Touren genießt, gern mit dem Motor arbeitet, Wert auf Stil und Wiedererkennung legt und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird mit der BMW sehr zufrieden sein. Auch für Fahrer, die gern eine „Ikone“ vor der Garage haben möchten, spielt die R nineT ihre Stärken aus.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die richtige Wahl, wenn ein modernes, agiles Roadster-Motorrad im Vordergrund steht: leicht zu bewegen, schnell im Kurvenrhythmus und besonders passend für gemischte Strecken aus Stadt und Landstraße. Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert funktioniert und trotzdem Fahrspaß liefert, findet in der Kawasaki den pragmatischen Sweet Spot.
Die BMW R nineT gewinnt dagegen dort, wo Charakter, Stil und ein emotionaleres Fahrgefühl zählen. Sie passt am besten zu Fahrern, die bewusst fahren, Touren genießen und ein Motorrad möchten, das sich wie eine Ikone anfühlt. Während die Kawasaki eher „Alltag mit Sport“ liefert, steht bei der BMW „Erlebnis mit Präsenz“ im Mittelpunkt.
Kurz gesagt: Für häufige Alltagsfahrten und unkomplizierten Fahrspaß ist die Kawasaki oft die bessere Wahl. Für Retro-Feeling, Individualität und bewusste Touren überzeugt die BMW R nineT.