UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2016 bis 2018
Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Die will nicht nur spielen
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein
Pro:
  • Extrem wendig
  • Sportlicher Motor
  • Exklusiv
Kontra:
  • Verarbeitung
  • Autobahntauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm
Gewicht201kg
Radstand1.485mm
Länge2.100mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe860mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment95 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite307km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vornePirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17
Reifen hintenPirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit - gelingt der Kompromiss?

Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes  ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.
Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt. 
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was  zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.

Danke. Würde mir sehr helfen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Für ein vier Jahre altes Modell zahlt man etwa 8500 Euro.
  • Verfügbarkeit: ab 2013 bis 2017. Die Duc ist ein seltenes Modell - deutschlandweit stehen selten mehr als 20 zum Verkauf.
  • Farben: rot, weiß, rot-weiß, schwarz

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Kawasaki Z 650 S vs Ducati Hyperstrada 939: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Straße“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich spannend. Die Kawasaki Z 650 S steht für einen unkomplizierten, modernen Ansatz: leicht zugänglich, alltagstauglich und mit einem Motor, der sich schnell in den Alltag einfügt. Die Ducati Hyperstrada 939 dagegen bringt mehr Charakter mit: Ducati-typisches Fahrgefühl, eine sportlich-urbane Ausrichtung und das Gefühl, dass man nicht nur von A nach B fährt, sondern die Fahrt selbst mitnimmt.

Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften der beiden Modelle im Alltag bemerkbar machen: Wie wirkt der Motor, wie arbeitet das Fahrwerk, wie passen Sitzposition und Ergonomie, und welche Rolle spielen Bremsen sowie Elektronik. So lässt sich besser einschätzen, welches Motorrad zu welchem Fahrstil und zu welchen Prioritäten passt.

Motorcharakter: Kawasaki pragmatisch, Ducati emotional

Beim Motor geht es bei beiden um das, was man beim Fahren am meisten spürt: Ansprechverhalten, Durchzug und das Gefühl, wie „direkt“ das Motorrad auf Gasbefehle reagiert. Die Kawasaki Z 650 S wirkt dabei eher wie ein Motorrad, das man schnell versteht. Der Motor ist so abgestimmt, dass er im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehm gleichmäßig arbeitet. Das macht das Fahren entspannter, weil man nicht ständig nach dem richtigen Drehzahlfenster suchen muss.

Die Ducati Hyperstrada 939 spielt dagegen stärker mit dem Ducati-typischen Anspruch: Der Motor fühlt sich oft „präsenter“ an, die Gasannahme wirkt lebendiger und das Motorrad lädt dazu ein, mehr zu spielen – etwa beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Fahren auf kurvigen Strecken. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man gern sportlich unterwegs ist. Gleichzeitig ist es ein Punkt, den man mögen muss: Wer maximale Ruhe und völlige Unaufgeregtheit sucht, findet bei der Kawasaki meist den leichteren Einstieg.

Fahrwerk und Handling: Z 650 S leichtfüßig, Hyperstrada souverän

Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie das Motorrad mit Unebenheiten umgeht und wie stabil es sich in Kurven anfühlt. Die Kawasaki Z 650 S ist in der Praxis häufig die Wahl für ein agiles Handling. Sie wirkt im Alltag wie ein Motorrad, das schnell „mitgeht“: Richtungswechsel sind unkompliziert, das Tempo lässt sich dosieren, und das Fahrgefühl bleibt auch bei wechselnden Straßenbedingungen angenehm kontrolliert.

Die Ducati Hyperstrada 939 zielt stärker auf souveränen Vortrieb und ein sportliches, aber nicht nervöses Fahrverhalten. Gerade wenn die Strecke mehr fordert – längere Landstraßenabschnitte, wechselnde Beläge oder zügigere Passagen – kann die Ducati ihre Stärken ausspielen. Die Kehrseite: Wer vor allem enge Stadtpassagen fährt oder sehr häufig rangiert, empfindet die Hyperstrada manchmal als „präsenter“ und weniger leichtfüßig als die Kawasaki.

Sitzposition und Ergonomie: Kawasaki alltagstauglich, Ducati mit sportlichem Anspruch

Ergonomie ist oft der entscheidende Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht auf Dauer müde“ ausmacht. Die Kawasaki Z 650 S bietet in der Regel eine Sitzposition, die sich gut für den Alltag eignet. Der Körper bleibt nicht zu stark gebeugt, und die Haltung unterstützt ein entspanntes Fahren – besonders bei Pendelstrecken oder kürzeren Touren.

Die Ducati Hyperstrada 939 ist eher auf sportlich-aktive Nutzung ausgelegt. Das bedeutet: Die Haltung unterstützt zügiges Fahren und gibt dem Fahrer das Gefühl, das Motorrad „zu tragen“. Für viele ist das genau der Reiz. Wer aber sehr lange Strecken in entspannter Haltung fahren möchte oder häufig im Stop-and-go unterwegs ist, kann bei der Ducati schneller merken, dass die sportlichere Ausrichtung mehr Aufmerksamkeit verlangt.

Bremsen und Fahrstabilität: Beide stark, aber mit unterschiedlichem Fokus

Bremsen sind bei beiden Modellen ein Thema, das man im Alltag sofort spürt. Die Kawasaki Z 650 S überzeugt typischerweise mit einer gut dosierbaren Bremsleistung. Das hilft besonders in Situationen, in denen man häufig bremsen muss: Ampeln, Stadtverkehr, wechselnde Verkehrsdichte. Die Bremsanlage wirkt dabei so, dass man das Motorrad kontrolliert anhalten kann, ohne dass man ständig „gegensteuern“ muss.

Die Ducati Hyperstrada 939 bringt ebenfalls eine starke Bremsperformance mit, die eher auf sportliche Nutzung ausgelegt ist. In zügigen Passagen und bei dynamischem Fahren fühlt sich das System oft besonders stimmig an. Schwäche kann hier weniger die Bremsleistung selbst sein, sondern eher das Gesamtpaket: Wer sehr defensiv fährt, nutzt die Ducati-Bremsstärke möglicherweise nicht vollständig aus, während die Kawasaki dann im Alltag „genau richtig“ wirkt.

Elektronik und Assistenz: Kawasaki pragmatisch, Ducati mit mehr Fahrgefühl

Elektronik ist heute ein großer Teil des Fahrgefühls. Bei der Kawasaki Z 650 S steht häufig die praktische Unterstützung im Vordergrund: Systeme, die das Fahren sicherer machen, ohne das Motorrad zu „überregeln“. Das ist besonders angenehm, wenn man sich auf das Wesentliche konzentrieren möchte – Linie, Blickführung, Dosierung.

Die Ducati Hyperstrada 939 kann dagegen mit einem etwas stärker auf das Fahrerlebnis abgestimmten Ansatz wirken. Je nach Ausstattung und Abstimmung unterstützt die Elektronik eher das dynamische Fahren. Das ist ein Plus, wenn man gern mit dem Motorrad arbeitet und sich nicht nur auf Komfort verlässt. Wer dagegen maximale Einfachheit bevorzugt, findet bei der Kawasaki oft den unkomplizierteren Charakter.

Alltagstauglichkeit: Z 650 S gewinnt bei „einfach fahren“, Hyperstrada bei „mehr erleben“

Im Alltag zählt vieles zusammen: Starten, Handling im Verkehr, Übersichtlichkeit, das Gefühl beim Rangieren und die Frage, wie schnell man sich auf das Motorrad eingestellt hat. Die Kawasaki Z 650 S punktet hier meist mit einem unkomplizierten Gesamtpaket. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell in den Alltag integriert, ohne dass man sich erst „einarbeiten“ muss.

Die Ducati Hyperstrada 939 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrmaschine“ an. Das kann ein Vorteil sein, wenn man auch kurze Strecken gern aktiv fährt. Wer jedoch vor allem pendelt und möglichst wenig „Fahraufmerksamkeit“ investieren möchte, wird mit der Kawasaki oft entspannter unterwegs sein.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Z 650 S – Stärken

  • Leicht zugängliches Fahrgefühl: Motor und Handling wirken schnell vertraut.
  • Alltagstauglichkeit: Bremsen und Ergonomie unterstützen entspanntes Fahren.
  • Pragmatische Abstimmung: Elektronik und Fahrwerk wirken unterstützend, ohne zu dominieren.

Kawasaki Z 650 S – Schwächen

  • Weniger „Ducati-Feeling“: Wer starkes Marken- und Fahrcharakter-Erlebnis sucht, findet das bei der Ducati oft intensiver.
  • Sportliche Ambitionen sind vorhanden, aber nicht so stark „im Vordergrund“ wie bei der Hyperstrada.

Ducati Hyperstrada 939 – Stärken

  • Emotionales Fahrgefühl: Motorcharakter und Gesamtpaket laden zu dynamischerem Fahren ein.
  • Souveränität bei Tempo: Gerade auf Landstraßen kann das Motorrad sehr stimmig wirken.
  • Fahrerorientierte Abstimmung: Elektronik und Fahrwerk unterstützen aktives Fahren.

Ducati Hyperstrada 939 – Schwächen

  • Sportlichere Ergonomie: Für sehr entspannte Langstrecken oder viel Stadtverkehr kann das weniger angenehm sein.
  • Anspruch an den Fahrstil: Wer maximal unkompliziert fahren möchte, fühlt sich bei der Kawasaki oft schneller „zu Hause“.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Kawasaki Z 650 S und Ducati Hyperstrada 939 hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt.

Kawasaki Z 650 S: ideal für

  • Fahrer, die ein Motorrad für Alltag und Pendeln suchen
  • Menschen, die ein leicht verständliches Handling bevorzugen
  • Tourenfahrer, die entspanntes Tempo mögen und nicht ständig „arbeiten“ wollen

Ducati Hyperstrada 939: ideal für

  • Fahrer, die mehr Charakter und ein intensiveres Fahrgefühl suchen
  • Menschen, die gern sportlich unterwegs sind und Kurven aktiv fahren
  • Tourenfahrer, die ein Motorrad möchten, das sich bei zügiger Fahrt souverän anfühlt

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: unkompliziertes Handling, gut dosierbare Bremsen und eine Sitzposition, die auch bei längeren Tagen nicht unnötig fordert. Sie passt besonders zu Fahrern, die schnell losfahren wollen, ohne sich mit komplexen Fahrgefühlen auseinanderzusetzen, und die sowohl Stadt als auch Landstraße entspannt abdecken möchten.

Die Ducati Hyperstrada 939 gewinnt dagegen dort, wo das Motorrad mehr sein soll als Transport: Wer den Ducati-typischen Charakter mag, dynamischer fährt und auf Landstraßen oder in kurvigen Abschnitten mehr „Fahr-Erlebnis“ sucht, wird mit der Hyperstrada deutlich mehr Emotion bekommen. Schwächen zeigen sich vor allem dann, wenn maximale Entspannung im Vordergrund steht oder sehr viel Stadtverkehr mit häufigem Rangieren ansteht.

Kurz gesagt: Kawasaki für den stressfreien Allrounder, Ducati für den aktiven Fahrer, der die Fahrt spüren will.

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