| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2010 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Motorleistung
- Sound
- Präzises Fahrwerk
- Platzverhältnisse
- Karge Ausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 152 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 128 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 248 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
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Kawasaki Z 650 S vs. Ducati Multistrada 1200 – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z 650 S und die Ducati Multistrada 1200, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein agiles, alltagstaugliches Naked Bike auf eine vielseitige Reise-Maschine mit dem Anspruch, auch längere Strecken souverän zu meistern. Beide Modelle können Fahrspaß liefern – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zu den eigenen Erwartungen passt.
Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Reise-Komfort
Die Kawasaki Z 650 S steht für ein leichtes, direktes Fahrgefühl. Das Konzept ist klar: schnell in Fahrt kommen, unkompliziert im Alltag bleiben und auf kurvigen Strecken spontan reagieren. Die Maschine wirkt wie gemacht für kurze Wege, dynamisches Fahren und ein Motorrad, das man gerne öfter nutzt.
Die Ducati Multistrada 1200 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist als Reisegerät gedacht, das Komfort, Technik und Vielseitigkeit zusammenbringt. Wer häufig unterwegs ist, lange Etappen fährt oder unterschiedliche Streckenprofile abdecken möchte, findet hier eine deutlich „tourigere“ Ausrichtung. Das Motorrad fühlt sich eher nach „Aufbruch“ an als nach „nur kurz um die Ecke“.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie?
Ein großer Unterschied zeigt sich bereits bei der Sitzposition. Die Z 650 S bietet eine sportlich aufrechte Haltung, die das Handling unterstützt und gleichzeitig genug Alltagstauglichkeit mitbringt. Dadurch bleibt der Kopf frei für den Verkehr, und auch längere Fahrten sind meist gut machbar, ohne dass sich das Motorrad wie ein reines Sportgerät anfühlt.
Die Multistrada 1200 ist stärker auf Fahrkomfort und Anpassbarkeit ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt weniger „nackt-sportlich“ und mehr „tourenorientiert“. Je nach Setup und Fahrmodus kann sich das Motorrad deutlich entspannter anfühlen, besonders wenn die Strecke länger wird oder die Bedingungen wechseln.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. souveräne Reiseleistung
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Maschinen spürbar. Die Kawasaki Z 650 S ist auf ein lebendiges Ansprechverhalten und eine harmonische Leistungsentfaltung ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Fahren im Vordergrund steht: Gas auf, Linie finden, zügig beschleunigen – ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die Ducati Multistrada 1200 wirkt dagegen wie ein Motor, der nicht nur beschleunigt, sondern auch trägt. Auf längeren Strecken spielt die souveräne Leistungscharakteristik ihre Stärken aus. Gerade bei gleichmäßigem Tempo oder beim Überholen aus dem Drehzahlbereich heraus fühlt sich die Multistrada oft wie ein „verlässlicher Begleiter“ an, der nicht nervös wird, sondern konstant bleibt.
Fahrwerk und Handling: Agil in der Stadt, stabil auf Distanz
Im Handling ist die Z 650 S klar im Vorteil, wenn es um Wendigkeit und spontane Richtungswechsel geht. Das Motorrad lässt sich im Stadtverkehr leicht bewegen, reagiert schnell auf Lenkimpulse und macht Kurvenfahrten unkompliziert. Wer häufig zwischen Ampeln, engen Straßen und wechselnden Situationen unterwegs ist, profitiert von dieser direkten Art.
Die Multistrada 1200 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke „mehr“ ist: längere Autobahnabschnitte, Landstraßen mit wechselndem Belag oder Touren, bei denen man nicht ständig nach dem nächsten „perfekten“ Abschnitt sucht. Das Fahrwerk ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt, wodurch sich das Motorrad auch bei höheren Tagesetappen weniger anstrengend anfühlt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber der Fokus ist unterschiedlich. Die Kawasaki Z 650 S punktet mit einem gut dosierbaren Gefühl, das gerade im Alltag hilft: kontrolliertes Verzögern, sauberes Ansprechen und ein Handling, das auch bei wechselnden Geschwindigkeiten nicht „überrascht“.
Die Ducati Multistrada 1200 bringt zusätzlich den Reisegedanken mit. Gerade bei längeren Fahrten oder höheren Geschwindigkeiten zählt, dass das Motorrad stabil verzögert und das Bremssystem ein konsistentes Feedback liefert. Das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Reifen und Bremsgefühl wirkt oft wie ein Sicherheitsnetz, wenn die Situation dynamischer wird.
Elektronik und Fahrmodi: Einfach losfahren vs. fein abgestimmt
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber die Ausrichtung unterscheidet sich. Die Z 650 S bleibt eher auf „einfach und effektiv“: Fahrgefühl steht im Vordergrund, und die Bedienung wirkt darauf ausgelegt, dass man schnell versteht, wie das Motorrad reagiert. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht ständig an Einstellungen drehen möchte.
Die Multistrada 1200 ist deutlich stärker in Richtung „fein abgestimmt“ gedacht. Fahrmodi und Assistenzfunktionen können helfen, das Motorrad an Straße, Wetter oder den eigenen Stil anzupassen. Das ist ein Plus, wenn sich die Tour über verschiedene Bedingungen erstreckt oder wenn man das Motorrad bewusst in unterschiedliche Charaktere bringen möchte.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Nutzungshäufigkeit
Im Alltag zählt vor allem, wie unkompliziert ein Motorrad im Alltag bleibt. Die Kawasaki Z 650 S wirkt hier besonders passend, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird: kurze Wege, spontane Fahrten, häufiges Rangieren. Das Naked-Konzept sorgt dafür, dass man sich schnell „zu Hause“ fühlt und das Motorrad nicht wie ein großes Projekt behandelt.
Die Multistrada 1200 ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders. Sie ist eher dann die bessere Wahl, wenn der Alltag oft aus längeren Strecken besteht oder wenn man das Motorrad auch für Wochenendtrips und Reisen nutzt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur „funktioniert“, sondern auch Komfort und Technik mitbringt, wird hier eher glücklich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 650 S – Stärken
- Agiles Handling: schnell in der Stadt, präzise in Kurven.
- Direktes Fahrgefühl: unkompliziert, macht Spaß beim Fahren ohne großes Einstell-Setup.
- Alltagsfokus: ideal für regelmäßige Nutzung und spontane Touren.
Kawasaki Z 650 S – mögliche Schwächen
- Reisekomfort ist nicht der Hauptfokus – wer sehr lange Strecken plant, wird die Multistrada oft als entspannter empfinden.
- Elektronik-Tiefe ist weniger „tourig“ als bei der Ducati.
Ducati Multistrada 1200 – Stärken
- Tourenorientierter Komfort: geeignet für lange Etappen und wechselnde Bedingungen.
- Vielseitigkeit: Fahrmodi und Technik helfen, das Motorrad an den Einsatz anzupassen.
- Souveränes Leistungsgefühl: trägt auf Distanz und wirkt stabil im Alltagstempo.
Ducati Multistrada 1200 – mögliche Schwächen
- Anspruch an den Einsatz: wer nur kurze Strecken fährt, könnte den Reisecharakter weniger ausspielen.
- Komplexität: mehr Technik bedeutet auch mehr „Systemdenken“ bei der Nutzung.
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Die Kawasaki Z 650 S ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem eines sein soll: ein unkomplizierter Begleiter. Wer gern spontan fährt, im Stadtverkehr agil unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt, findet hier eine sehr stimmige Basis. Auch für Fahrer, die ein Naked Bike mögen und den Fokus auf Fahrspaß legen, ist die Z 650 S eine starke Wahl.
Die Ducati Multistrada 1200 passt besser, wenn das Motorrad mehr als nur Alltag leisten soll. Wer regelmäßig längere Touren fährt, Wert auf Komfort legt und die Vorteile von Elektronik und Fahrmodi nutzen möchte, bekommt mit der Multistrada ein Motorrad, das sich wie gemacht für „weiter weg“ anfühlt. Sie ist ideal für Fahrer, die ein vielseitiges Gesamtpaket suchen – von der entspannten Fahrt bis zum dynamischen Ausflug.
Fazit:
Wer ein Motorrad für den Alltag sucht, das schnell anspringt, leicht zu bewegen ist und beim Fahren direktes Feedback gibt, liegt mit der Kawasaki Z 650 S richtig. Sie überzeugt vor allem durch Agilität, unkomplizierten Charakter und ein Handling, das im Stadtverkehr und auf kurzen Feierabendrunden besonders Spaß macht. Die Ducati ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren liegt: Die Ducati Multistrada 1200 spielt ihre Stärken bei Komfort, Vielseitigkeit und einem souveränen Fahrgefühl auf längeren Strecken aus. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Bedingungen erlebt und ein Motorrad möchte, das sich anpassen kann, wird die Multistrada deutlich stärker nutzen können. Kurz gesagt: Z 650 S für leichtes, sportliches Alltagsfahren – Multistrada 1200 für Reisen, Komfort und Technikfokus.