UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 16.990 €
Baujahr von 2018 bis 2020
Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Abenteuer, aber mal so richtig
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Präzises Fahrwerk
  • Windschutz
  • Fahrkomfort
  • Bedienung
Kontra:
  • Niedertourig nichts zu holen
  • Geländetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm
Gewicht232kg
Radstand1.585mm
Länge2.190mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.495mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV-Motor
Hubraum1.261ccm
Hub72mm
Bohrung106mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung158 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment130 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.251km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite350km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel (Federweg 170)mm
Federung hintenEinstellbares Zentralfederbein (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorneBreite: 120 mm, 17 Zoll
Reifen hintenBreite:190 mm, 17 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

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Kawasaki Z 650 S vs. Ducati Multistrada 1260 – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Z 650 S steht für einen agilen, alltagstauglichen Roadster-Charakter. Die Ducati Multistrada 1260 dagegen ist deutlich stärker auf Touren, Komfort und vielseitige Einsatzprofile ausgelegt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Philosophie: eher leichtfüßig und unkompliziert – oder souverän und ausgestattet für lange Strecken.

Grundcharakter: Roadster-Alltag vs. Touren-Anspruch

Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den Alltag passt. Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das sich auch in der Stadt gut kontrollieren lässt. Das Gesamtpaket ist darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt: überschaubare Dimensionen, ein sportlich orientierter Look und eine Haltung, die nicht in eine reine Rennposition kippt.

Die Ducati Multistrada 1260 spielt dagegen in der Liga der Reise-Maschinen. Hier steht nicht nur der Fahrspaß im Vordergrund, sondern auch die Fähigkeit, lange Strecken entspannt zu bewältigen. Die Multistrada wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur „fährt“, sondern das einen auf Touren begleitet – mit dem Anspruch, unterschiedliche Situationen souverän zu meistern.

Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Stärken im Alltag

Im Vergleich zeigt sich vor allem der Charakterunterschied: Die Kawasaki Z 650 S bietet ein eher leicht zu dosierendes Ansprechverhalten. Dadurch eignet sie sich besonders für dynamisches Fahren auf der Landstraße, bei dem man häufig zwischen Beschleunigen und zügigem Mitschwingen wechselt. Das Motorrad fühlt sich dabei „handlich“ an – nicht im Sinne von klein, sondern im Sinne von gut kontrollierbar.

Die Ducati Multistrada 1260 setzt stärker auf Durchzug und eine Art von Souveränität, die man vor allem bei längeren Autobahnabschnitten oder beim zügigen Überholen spürt. Während die Kawasaki eher über Agilität und Rhythmus überzeugt, punktet die Ducati über Kraftentfaltung und das Gefühl, dass Reserven vorhanden sind. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Tourenplanung und Streckenlänge eine große Rolle spielen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Bei der Kawasaki Z 650 S steht das Handling im Vordergrund. Das Motorrad vermittelt ein klares Feedback, unterstützt zügiges Kurvenfahren und bleibt dabei auch bei wechselnden Geschwindigkeiten gut berechenbar. Gerade auf kurvigen Strecken fühlt sich die Maschine wie ein Werkzeug an, das man schnell „in den Griff“ bekommt.

Die Ducati Multistrada 1260 ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, dass das Motorrad auch bei längeren Etappen ruhig bleibt und Unebenheiten besser wegsteckt. In der Praxis bedeutet das: weniger Ermüdung auf langen Strecken, dafür ein Handling, das eher auf souveränes Vorankommen als auf hektische Agilität ausgelegt ist.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in unterschiedlichen Szenarien

Beide Motorräder bringen Bremsleistung mit, die im Alltag und auf der Landstraße überzeugt. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Einsatzgefühl: Die Kawasaki Z 650 S wirkt dabei oft „sportlich direkt“, also mit einem Bremsverhalten, das sich gut dosieren lässt, wenn man zügig in Kurven oder an Ampeln reagieren muss.

Die Ducati Multistrada 1260 spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen man aus höheren Geschwindigkeiten kontrolliert verzögern möchte oder wenn man über längere Zeit dynamisch fährt. Das Gesamtpaket aus Bremsgefühl und Fahrstabilität sorgt dafür, dass man sich auch bei wechselnden Bedingungen sicher fühlt.

Elektronik und Assistenz: Ducati mit mehr „Tour“-Komfort

Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Ausrichtung der Elektronik. Die Kawasaki Z 650 S ist eher als unkomplizierte, fahrerorientierte Maschine gedacht. Das bedeutet: Elektronik ist vorhanden, aber sie steht nicht im Mittelpunkt des Erlebnisses. Dadurch bleibt das Motorrad für viele Fahrer besonders attraktiv, die ein natürliches Fahrgefühl suchen.

Die Ducati Multistrada 1260 hingegen ist deutlich stärker auf Assistenz und Komfortsysteme ausgelegt. Gerade auf langen Touren kann das ein echter Vorteil sein: Wenn Wetter, Verkehr und Streckenprofil variieren, helfen Systeme dabei, das Motorrad berechenbar zu halten. Das reduziert Stress und macht das Fahren entspannter – ohne den Fahrspaß zu verlieren.

Ergonomie und Sitzposition: Wer lange fährt, merkt den Unterschied

Bei der Kawasaki Z 650 S ist die Sitzposition sportlich, aber alltagstauglich. Sie unterstützt eine aktive Fahrweise und passt gut zu Fahrern, die gerne „mit dem Motorrad arbeiten“. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das ein sehr stimmiges Konzept.

Die Ducati Multistrada 1260 ist stärker auf Langstrecke ausgelegt. Die Ergonomie zielt darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert und entspannt fährt. Gerade wenn Touren mit Autobahnanteil oder längeren Etappen geplant sind, wirkt die Ducati oft wie die stressärmere Wahl.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Parken

Im Stadtverkehr punktet die Kawasaki Z 650 S vor allem durch ihre unkomplizierte Handhabung. Das Motorrad lässt sich gut bewegen, wirkt nicht überladen und bleibt im Alltag „leicht zu leben“. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreuzungen und kurzen Strecken unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das nicht ständig nachdenken lässt.

Die Ducati Multistrada 1260 ist im Alltag ebenfalls fahrbar, aber sie ist eher die Maschine für den „Wochenendmodus“: Wenn der Plan nicht nur aus kurzen Wegen besteht, sondern aus Ausfahrten, bei denen man Strecke macht, spielt die Ducati ihre Stärken aus. In engen Situationen oder beim Rangieren kann die Tourer-Charakteristik spürbar sein – dafür wird sie auf der Strecke durch Komfort und Souveränität wieder ausgeglichen.

Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt

Die Kawasaki Z 650 S setzt auf ein stimmiges Gesamtpaket ohne unnötige Komplexität. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die ihr Motorrad gerne selbst „konfigurieren“ und nicht zu viele Systeme im Hintergrund haben möchten. Gerade wenn man das Motorrad als tägliches Fortbewegungsmittel nutzt, ist das ein Plus.

Die Ducati Multistrada 1260 bringt mehr Touren-Ausstattung mit und wirkt dadurch wie ein Motorrad, das man direkt für längere Reisen nutzen kann. Dazu gehört auch, dass die Multistrada in der Praxis oft weniger „Planungsarbeit“ erfordert: Man fährt los und das Motorrad unterstützt einen dabei, die Strecke angenehm zu bewältigen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Z 650 S – Stärken

  • Agiles, direktes Fahrgefühl für Landstraße und Alltag
  • Unkomplizierte Ausrichtung, die das Fahren intuitiv macht
  • Ergonomie und Handling, die zu einer aktiven Fahrweise passen

Kawasaki Z 650 S – mögliche Schwächen

  • Für sehr lange Touren kann der Fokus stärker auf „Fahren“ als auf „Reisen“ liegen
  • Wer maximale Assistenz und Tourenkomfort erwartet, findet bei der Ducati mehr

Ducati Multistrada 1260 – Stärken

  • Tourenorientierte Souveränität mit starkem Durchzug
  • Komfort und Stabilität für lange Strecken
  • Umfangreichere Elektronik und Assistenz für wechselnde Bedingungen

Ducati Multistrada 1260 – mögliche Schwächen

  • Im Alltag kann der Tourer-Charakter weniger „leicht“ wirken als bei der Kawasaki
  • Wer ein möglichst puristisches Fahrgefühl sucht, könnte die Ducati als „zu viel Motorrad“ empfinden

Welche Entscheidung ist sinnvoll? Für wen passt welches Motorrad?

Die Kawasaki Z 650 S ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag schnell verfügbar ist und auf der Landstraße Spaß macht, ohne dass man ständig an Einstellungen oder Systemen denkt. Sie eignet sich gut für Menschen, die gerne aktiv fahren, Kurven genießen und ein Motorrad möchten, das sich unkompliziert in den Tagesablauf einfügt.

Die Ducati Multistrada 1260 ist die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen: lange Etappen, Autobahnanteile, wechselndes Wetter und der Wunsch nach Komfort und Unterstützung durch Elektronik. Wer ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Stunden noch entspannt wirkt und dabei trotzdem sportlich genug bleibt, findet in der Multistrada einen starken Partner.

Fazit:

Wer ein Motorrad für den Alltag und für kurvige Ausfahrten sucht, bekommt mit der Kawasaki Z 650 S ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Agilität, direktem Fahrgefühl und unkomplizierter Handhabung. Sie ist ideal, wenn das Motorrad vor allem „leicht zu fahren“ sein soll und der Fokus auf Rhythmus und Kontrolle liegt.

Die Ducati Multistrada 1260 ist dagegen die bessere Wahl für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren oder Touren planen, bei denen Komfort, Stabilität und Assistenzsysteme den Unterschied machen. Die Ducati wirkt wie ein Reise-Motorrad, das Kraft und Technik mit einem souveränen Fahrgefühl verbindet.

Kurz gesagt: Kawasaki für den unkomplizierten Spaß im Alltag und auf der Landstraße – Ducati für ambitionierte Touren, bei denen Entspannung und Unterstützung im Vordergrund stehen.

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