| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
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Kawasaki Z 650 S vs. Honda CBF 1000 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wer vor der Entscheidung steht, merkt schnell: Zwischen der Kawasaki Z 650 S und der Honda CBF 1000 liegen nicht nur technische Daten, sondern vor allem unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die Z 650 S steht für agiles, leichtfüßiges Fahren im Alltag und für den Spaßfaktor auf kurzen bis mittleren Strecken. Die CBF 1000 ist dagegen klar auf Komfort und Touren ausgelegt – mit dem Anspruch, auch längere Fahrten entspannt zu machen und dabei souverän zu wirken.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie, Ausstattung und typischem Einsatzgebiet unterscheiden. Dabei werden die Stärken und Schwächen nicht isoliert betrachtet, sondern im Kontext: Was fühlt sich im Alltag stimmig an, was wird auf längeren Strecken zum Vorteil, und wo zeigen sich Grenzen?
Grundcharakter: leicht und direkt vs. komfortabel und souverän
Kawasaki Z 650 S: sportlich-nah am Fahrer
Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das man gern „arbeitet“: Gas geben, zügig beschleunigen, die Linie halten, Kurven aktiv fahren. Genau diese Direktheit macht den Reiz aus. Die Sitzposition ist sportlicher als bei vielen Tourern, wodurch das Handling schnell und präzise wirkt. Wer gern dynamisch unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich nicht in den Vordergrund drängt, aber jederzeit mitmacht.
Honda CBF 1000: Tourenkomfort mit Alltagsnutzen
Die Honda CBF 1000 ist dagegen ein Motorrad, das vor allem Ruhe und Stabilität ausstrahlt. Der Fokus liegt auf einem gleichmäßigen, souveränen Fahrgefühl – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn man nicht ständig „nachjustieren“ möchte. Die CBF 1000 passt damit gut zu Fahrern, die Komfort priorisieren und auch auf längeren Touren eine entspannte Sitzhaltung sowie ein stressfreies Fahrverhalten suchen.
Sitzposition und Ergonomie: sportlicher Zugriff vs. entspannter Langstreckenfokus
Bei der Ergonomie trennt sich die Spreu schnell. Die Z 650 S bietet eine Sitzhaltung, die eher nach vorn orientiert ist und damit ein aktives Fahrgefühl unterstützt. Das ist ein Plus für Kurvenfahrten und für alle, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung bei sehr langen Fahrten oder bei häufigem Stop-and-go weniger entspannend wirken als bei klassischen Tourern.
Die CBF 1000 zielt stärker auf eine aufrechte, langstreckentaugliche Haltung. Dadurch wird das Fahren über längere Zeit weniger anstrengend. Wer viel pendelt, kann das ebenfalls als Vorteil sehen: weniger Ermüdung, mehr Konzentration auf den Verkehr. Die Kehrseite: Wer maximale Sportlichkeit und „knackige“ Agilität sucht, empfindet die CBF 1000 im Vergleich zur Z 650 S möglicherweise als weniger verspielt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Kawasaki Z 650 S – lebendig im Alltag
Die Z 650 S spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man häufig beschleunigt, beschleunigungsbereit bleibt und das Motorrad im Alltag „mitnimmt“. Der Motorcharakter wirkt dabei eher auf Dynamik ausgelegt: Man kann zügig reagieren, ohne dass das Motorrad schwerfällig wirkt. Das macht sie besonders attraktiv für Stadt, Landstraße und für Touren, bei denen man gern zügig fährt.
Honda CBF 1000 – Kraft für entspanntes Tempo
Die Honda CBF 1000 punktet mit einem Fahrgefühl, das auf Durchzug und Gelassenheit setzt. Gerade bei konstantem Tempo oder bei Überholmanövern zeigt sich die Stärke: Das Motorrad wirkt, als würde es Reserven bereithalten. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man lange Strecken fährt oder wenn man nicht ständig in den Drehzahlbereich „hineinspielen“ möchte.
Als Schwäche kann sich ergeben, dass die CBF 1000 im Vergleich zur Z 650 S weniger „leicht“ wirkt. Wer das Motorrad vor allem für kurvige Strecken mit viel Wechsel zwischen Beschleunigen und Bremsen nutzt, könnte den Charakter als weniger direkt empfinden.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten. Die Kawasaki Z 650 S fühlt sich typischerweise wie ein Motorrad an, das man gern führt: Richtungswechsel wirken unkompliziert, das Motorrad reagiert schnell auf Eingaben. Das ist besonders auf Landstraßen spürbar, wenn man häufig die Linie wechselt oder zügig durch Kurven fährt.
Die Honda CBF 1000 ist eher auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen wirkt das Fahrverhalten oft souverän und ruhig. Wer viel Autobahn oder schnelle Landstraßen fährt, profitiert davon. Gleichzeitig kann die CBF 1000 im engen Stadtverkehr oder auf sehr kurvigen Strecken weniger „spielerisch“ wirken als die Z 650 S.
Bremsen und Fahrassistenz: Sicherheit im Kontext
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher funktionieren. Entscheidend ist jedoch, wie sich die Bremsleistung im Fahralltag anfühlt: Die Z 650 S wirkt tendenziell wie ein Motorrad, bei dem man Brems- und Fahrmanöver schnell aufeinander abstimmen kann. Die CBF 1000 spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen man vorausschauend und komfortabel fährt – etwa auf längeren Strecken, wenn man gleichmäßig unterwegs ist und das Motorrad stabil bleibt.
Je nach Fahrstil kann das bedeuten: Wer häufig sportlich bremst und die Maschine aktiv einsetzt, wird die Z 650 S als direkter wahrnehmen. Wer dagegen vor allem entspannt fährt und Wert auf ruhige Kontrolle legt, wird an der CBF 1000 eher die passende Balance finden.
Ausstattung und Alltag: Naked-Fokus vs. Tourer-Anspruch
Die Kawasaki Z 650 S ist als Naked-Bike-Konzept eher auf das Wesentliche reduziert: klare Linien, direkter Kontakt zur Straße, ein Motorrad, das man gern „pur“ fährt. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil das Motorrad nicht zu sehr nach „Reisegerät“ aussieht, sondern nach Fahrspaß. Gleichzeitig ist die Ausstattung je nach Setup weniger tourerlastig als bei klassischen Langstreckenmodellen.
Die Honda CBF 1000 ist stärker auf den Alltag mit längeren Strecken ausgerichtet. Typisch ist der Anspruch, dass man auch ohne großen Aufwand komfortabel unterwegs ist. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man regelmäßig weitere Strecken fährt oder wenn man das Motorrad als Allrounder nutzt: Pendeln, Wochenendtour, längere Urlaubsfahrt – die CBF 1000 ist dafür konzipiert, den Aufwand niedrig zu halten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 650 S
- Agiles Handling und ein direktes Fahrgefühl, das Kurvenfahrten attraktiv macht.
- Sportlichere Ergonomie, die dynamisches Fahren unterstützt.
- Alltagsdynamik: schnell bereit für Beschleunigung und spontane Manöver.
Schwächen der Kawasaki Z 650 S
- Bei sehr langen Fahrten kann die sportlichere Haltung weniger entspannend sein.
- Als reines Tourenwerkzeug wirkt sie im Vergleich zur CBF 1000 weniger „komfortorientiert“.
Stärken der Honda CBF 1000
- Komfort und Souveränität für längere Strecken und entspanntes Tempo.
- Stabile Fahrcharakteristik, die Ruhe in den Fahralltag bringt.
- Allround-Tauglichkeit für Pendeln und Touren mit weniger Stress.
Schwächen der Honda CBF 1000
- Im Vergleich zur Z 650 S kann das Motorrad weniger leichtfüßig wirken.
- Wer maximale Sportlichkeit und „Naked-Agilität“ sucht, findet möglicherweise nicht den gleichen Kick.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Modell „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Kawasaki Z 650 S ist besonders interessant für Fahrer, die gern aktiv fahren: kurze bis mittlere Strecken, Landstraße, kurvige Abschnitte, spontane Ausfahrten. Wer ein Motorrad möchte, das schnell auf Eingaben reagiert und im Alltag Spaß macht, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Honda CBF 1000 ist die passendere Wahl für alle, die Komfort und Souveränität priorisieren: längere Touren, entspannteres Tempo, häufige Autobahn- oder Überlandfahrten und ein Motorrad, das auch nach vielen Kilometern noch „leicht“ wirkt – weil es den Fahrer nicht ständig fordert. Wer ein Allround-Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, trifft mit der CBF 1000 eher den Nerv.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Agilität, direktem Fahrgefühl und dynamischen Fahrten liegt – besonders auf Landstraßen und bei Ausfahrten, bei denen das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Die Honda CBF 1000 überzeugt vor allem dort, wo Komfort, Stabilität und entspanntes Reisen zählen: lange Strecken, gleichmäßiges Tempo und ein Fahrstil, der weniger „Sportmodus“ und mehr „Tourenmodus“ bedeutet. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und Kurvenfahrten liebt, wird mit der Z 650 S mehr Freude am täglichen Fahren haben. Wer dagegen regelmäßig weitere Distanzen zurücklegt und ein Motorrad sucht, das den Alltag und die Urlaubsfahrt gleichermaßen angenehm macht, findet in der CBF 1000 den stimmigeren Begleiter. Am Ende gewinnt das Motorrad, das zum eigenen Rhythmus passt – und genau dafür lohnt sich der Blick auf den Charakter beider Modelle.