| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Kawasaki Z 650 S vs. Honda NC 750 X: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, steckt dahinter oft eine ganz unterschiedliche Philosophie. Genau das zeigt der Vergleich zwischen der Kawasaki Z 650 S und der Honda NC 750 X: Die Kawasaki steht für einen agilen, straßenbetonten Auftritt mit sportlicherem Feeling, während die Honda stärker auf praktische Alltagstauglichkeit, entspannte Ergonomie und einen ruhigen, effizienten Charakter setzt. Wer zwischen beiden Modellen schwankt, möchte meist wissen, welches Motorrad im Alltag wirklich überzeugt – und welches bei Touren oder im Stadtverkehr die bessere Wahl ist.
Grundcharakter: Fahrgefühl und Einsatzprofil
Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein klassisches Straßen-Naked: Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten, einer lebendigen Gasreaktion und einem Fahrstil, der Kurven und zügiges Vorankommen belohnt. Das Motorrad fühlt sich dabei eher „leicht“ an, auch wenn es natürlich nicht nur um Gewicht geht, sondern um die Art, wie es sich durch den Alltag bewegt.
Die Honda NC 750 X verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist weniger auf „maximaler Kick“ ausgelegt, sondern auf entspanntes Gleiten und konstantes Vorankommen. Gerade im Alltag, bei längeren Strecken oder wenn der Kopf nach Feierabend nicht noch zusätzlich mit hoher Konzentration belastet werden soll, spielt die Honda ihre Stärken aus.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Bei der Sitzposition zeigt sich der größte Unterschied im Alltag. Die Kawasaki Z 650 S bietet eine sportlichere Haltung, die sich besonders dann gut anfühlt, wenn die Fahrt mehr nach „Fahren“ als nach „Ankommen“ aussieht. Die Körperhaltung unterstützt ein aktives Mitlenken, und wer gerne dynamisch unterwegs ist, wird sich schneller „eingefädelt“ fühlen.
Die Honda NC 750 X ist dagegen auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger fordernd, wodurch längere Fahrten oder häufiges Stop-and-go weniger anstrengend werden. Das ist ein klarer Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch für Pendelstrecken oder längere Touren genutzt wird.
Motor und Antrieb: Drehfreude vs. Effizienz
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Kawasaki Z 650 S steht für ein lebendiges Ansprechverhalten. Sie macht Spaß, wenn man das Gas häufiger nutzt, um den Motor in einem passenden Bereich zu halten. Das unterstützt ein dynamisches Fahren und sorgt dafür, dass sich Beschleunigung und Richtungswechsel „direkt“ anfühlen.
Die Honda NC 750 X setzt stärker auf ruhige Durchzugskraft und einen effizienteren Charakter. Das bedeutet: Man kommt entspannt voran, ohne ständig hochdrehen zu müssen. Gerade auf Landstraßen und bei gleichmäßigem Tempo ist das angenehm, weil das Motorrad weniger „Getöse“ produziert und sich eher nach gleichmäßiger Arbeit anfühlt.
Was heißt das in der Praxis?
Wer gerne zügig beschleunigt, Kurven dynamisch ansteuert und das Motorrad spürbar arbeiten lässt, wird die Kawasaki als passender empfinden. Wer dagegen Wert auf entspannte Fahrten legt, bei denen man nicht ständig den Drehzahlbereich im Blick behalten muss, findet in der Honda oft den entspannteren Begleiter.
Fahrwerk und Handling: Agilität oder Stabilität?
Im Handling zeigt die Kawasaki Z 650 S ihre Stärken im „Straßenmodus“. Sie wirkt darauf ausgelegt, schnell auf Lenkimpulse zu reagieren und ein sportliches Tempo zu unterstützen. In Kurven fühlt sie sich dadurch oft wie ein Motorrad an, das man gerne „mitnimmt“ – also aktiv fährt und die Linie sauber hält.
Die Honda NC 750 X ist eher auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders wenn die Strecke lang ist oder wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Das ist nicht nur Komfort, sondern auch ein Sicherheitsfaktor: Je weniger man sich auf ständiges Nachregeln konzentrieren muss, desto entspannter wird die Fahrt.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es im Vergleich weniger um „wer bremst stärker“, sondern darum, wie gut sich die Bremsleistung dosieren lässt und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Die Kawasaki Z 650 S unterstützt ein sportlicheres Fahren, bei dem man Verzögerungen präzise dosieren möchte, um in Kurven oder vor Ampeln schnell wieder in die richtige Linie zu kommen.
Die Honda NC 750 X punktet vor allem im Alltag: Wenn häufig gebremst werden muss, zählt eine gut kontrollierbare Verzögerung. Das Motorrad wirkt dabei oft berechenbarer, was gerade im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen ein Plus ist.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder sind im modernen Sinne ausgestattet, aber der Nutzen zeigt sich unterschiedlich. Die Kawasaki Z 650 S richtet sich stärker an Fahrer, die das Motorrad sportlich bewegen möchten und dabei eine klare Rückmeldung erwarten. Die Honda NC 750 X setzt dagegen stärker auf praktische Unterstützung, damit sich das Motorrad im Alltag leicht und stressarm bewegen lässt.
In der Summe gilt: Wer gerne „direkt“ fährt, wird die Kawasaki als motivierender erleben. Wer vor allem Komfort und einfache Bedienbarkeit sucht, wird die Honda als entspannter wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Übersicht, Ergonomie, Reichweite, Gepäckmöglichkeiten und die Frage, wie schnell man sich auf das Motorrad eingestellt hat. Die Honda NC 750 X ist hier klar im Vorteil, weil sie als Alltagsmaschine konzipiert wirkt. Das Motorrad macht es leicht, auch längere Strecken ohne „Motorrad-Stress“ zu fahren.
Die Kawasaki Z 650 S ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrt mit Anspruch“ an. Das ist kein Nachteil, solange das Motorrad nicht als reines Pendelwerkzeug gedacht ist. Für kurze Strecken, für Kurvenfahrten am Feierabend oder für Touren, bei denen man gerne zügig unterwegs ist, passt die Kawasaki sehr gut.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 650 S – Stärken: lebendiger Charakter, sportlicheres Handling, motivierendes Fahrgefühl auf der Straße. Kawasaki Z 650 S – Schwächen: wer maximale Entspannung sucht oder sehr lange Strecken mit möglichst wenig „Fahrarbeit“ fahren möchte, könnte die Honda als komfortabler empfinden.
Honda NC 750 X – Stärken: entspannte Ergonomie, alltagstauglicher Charakter, ruhiges und effizientes Vorankommen, oft angenehmer für längere Einsätze. Honda NC 750 X – Schwächen: wer vor allem sportliche Dynamik und ein stärker „drehzahlbetontes“ Fahrgefühl sucht, wird die Kawasaki als emotionaler erleben.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Kawasaki Z 650 S ist besonders passend für Fahrer, die gerne aktiv fahren, Kurven genießen und das Motorrad als „Straßenmaschine“ erleben möchten. Sie eignet sich auch dann, wenn das Motorrad nicht nur für den Alltag gedacht ist, sondern regelmäßig für Touren genutzt wird, bei denen man Tempo und Fahrgefühl in den Vordergrund stellt.
Die Honda NC 750 X ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert und bei längeren Fahrten entspannt bleibt. Wer Pendeln, längere Landstraßenetappen oder Touren mit weniger Stress bevorzugt, findet in der Honda häufig den runderen Gesamtansatz.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf einem straßenbetonten, lebendigen Fahrgefühl liegt: dynamisches Ansprechen, agiles Handling und ein Motorrad, das Lust auf zügige Fahrten macht. Sie punktet besonders bei Fahrern, die das Motorrad aktiv bewegen möchten und bei Touren gerne mehr „Fahrspaß“ als reines Ankommen priorisieren.
Die Honda NC 750 X überzeugt, wenn Alltagstauglichkeit und entspannte Langstrecken im Vordergrund stehen: eine komfortablere Ergonomie, ein ruhigerer Charakter und ein Fahrstil, der auch bei längeren Strecken wenig fordert. Wer häufig pendelt, lange Strecken entspannt fahren will oder ein Motorrad sucht, das einfach funktioniert, bekommt mit der Honda den stimmigeren Begleiter.
Kurz gesagt: Kawasaki für mehr Dynamik, Honda für mehr Ruhe und Alltagskomfort.