| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.240 € | |
| Baujahr | von 1998 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Sportlicher Motor
- Guter Komfort
- Zupackende Bremsen
- Preis-Leistung
- Zuverlässiges Modell
- Sicht nach hinten
- Vibrationen
- Rangieren anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V4 90 Grad Viertakt | |
| Hubraum | 782 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 109 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 8.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 244 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Dreikolbensattel ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Dreikolbensattel ( Ø 256 mm) | |
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Kawasaki Z 650 S vs Honda VFR 800 – Vergleich & Empfehlung
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, merkt schnell: Es geht nicht nur um Zahlen, sondern um den Charakter. Die Kawasaki Z 650 S steht für einen agilen, unkomplizierten Allrounder-Ansatz – leicht zu bewegen, schnell im Kopf und angenehm im Alltag. Die Honda VFR 800 dagegen ist stärker auf Touren und souveräne Autobahn-Abschnitte ausgelegt. Genau diese Grundidee zieht sich durch den Vergleich: Fahrgefühl, Komfort, Windschutz, Motorisierung und die Art, wie sich beide Maschinen auf der Straße „anfühlen“.
Grundidee im Vergleich: Allrounder vs. Tourenfokus
Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter nutzt: für Feierabendrunden, für die Landstraße und für Tage, an denen der Plan spontan entsteht. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass man schnell in den Rhythmus kommt – ohne lange Eingewöhnung. Gerade die Kombination aus handlicherer Auslegung und einem eher „direkten“ Fahrstil macht sie für viele Fahrer attraktiv, die ein vielseitiges Bike suchen.
Die Honda VFR 800 verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als sportlicher Tourer gedacht: stabil bei höheren Geschwindigkeiten, mit mehr Komfort-Anspruch und einer Motorcharakteristik, die lange Strecken entspannt wirken lässt. Wer häufig größere Distanzen fährt oder Autobahnanteile einplant, spürt den Tourenfokus meist schon nach kurzer Zeit.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 S setzt auf einen Motor, der sich besonders gut für dynamisches Fahren im mittleren Drehzahlbereich eignet. Das macht sie interessant, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also dort, wo die Straße den Takt vorgibt. Die Honda VFR 800 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es gleichmäßiger und länger geht. Der Motor wirkt dann weniger wie „Anschieben“ und mehr wie „Tragen“: konstant, souverän und mit einem Gefühl von Reserven.
Beide Motorräder können sportlich gefahren werden, aber auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki lädt eher zu spontanen Manövern ein, während die Honda den sportlichen Charakter stärker mit Komfort und Stabilität verbindet. Wer häufig kurvige Strecken fährt und dabei gern zügig „mitgeht“, wird die Z 650 S oft als besonders passend empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt und dabei weniger Stress im Kopf haben möchte, findet in der VFR 800 häufig den entspannteren Begleiter.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Souveränität
Beim Handling ist die Richtung klar: Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich leichter und dadurch besonders geeignet, um schnell zwischen den Linien zu wechseln. Das hilft in der Stadt, auf Landstraßen und auch dort, wo der Belag wechselt oder die Kurven enger werden. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die Honda VFR 800 ist weniger auf „leichtes Springen“ ausgelegt, sondern auf ruhiges, stabiles Vorankommen. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Autobahnabschnitten spielt das Fahrwerk seine Stärke aus: Das Motorrad bleibt gelassen, die Linie wirkt berechenbar, und die Maschine nimmt Fahrbahnunebenheiten oft souveräner auf. In engen Kehren kann das Handling trotzdem Spaß machen – aber die Honda fühlt sich eher dann am besten an, wenn die Strecke Raum lässt.
Bremsen & Sicherheit: Unterschiedliche Prioritäten
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich, dass beide Motorräder auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt sind. Die Kawasaki Z 650 S punktet dabei häufig durch ein direktes Ansprechverhalten, das in Alltagssituationen und bei häufigen Richtungswechseln hilft. Die Honda VFR 800 kann besonders dann überzeugen, wenn es um wiederholtes Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten geht: Das Gesamtpaket aus Stabilität, Dosierbarkeit und Fahrwerksgefühl wirkt dann sehr stimmig.
Wichtig ist: Die beste Bremse ist die, die sich im Alltag „richtig“ anfühlt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder oft aus dem Stand heraus beschleunigt, profitiert meist von der direkten Art der Kawasaki. Wer häufiger lange Strecken fährt, schätzt bei der Honda oft die ruhige Gesamtwirkung.
Komfort & Ergonomie: Sitzposition, Wind und Alltag
Komfort ist bei diesem Vergleich ein entscheidender Punkt. Die Kawasaki Z 650 S ist eher als sportlich-kompakter Allrounder zu verstehen. Die Sitzposition wirkt meist so, dass man aktiv fahren kann, ohne sofort in eine „Touren-Liege“ zu rutschen. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken im Fokus stehen und man gern flexibel bleibt.
Die Honda VFR 800 ist dagegen stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Im Vergleich fällt oft auf, dass Windschutz und Gesamtergonomie mehr auf „Durchhalten“ optimiert sind. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn die Fahrt länger dauert oder wenn Autobahnabschnitte dazugehören. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach entspannter ankommen möchte, findet in der VFR 800 meist den passenderen Komfortansatz.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise
Die Kawasaki Z 650 S ist im Alltag oft die Maschine, die man „einfach nimmt“. Sie passt gut in den Stadtverkehr, weil sie handlich bleibt und sich schnell in den Verkehrsfluss einordnet. Auf der Landstraße macht sie Spaß, weil sie sich dynamisch fahren lässt und man Kurvenwechsel zügig umsetzen kann.
Die Honda VFR 800 spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus. Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur von A nach B bringt, sondern die Reise selbst angenehmer macht. Gerade wenn die Route mehr Autobahn oder zügige Verbindungsstrecken enthält, wird der Tourencharakter spürbar. In der Stadt kann sie dennoch funktionieren – aber sie ist eher die Wahl, wenn der Fokus auf „entspannt und weit“ liegt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 650 S – Stärken
- Agiles Handling: eignet sich besonders für häufige Richtungswechsel und kurvige Strecken.
- Allround-Charakter: macht sowohl kurze als auch mittlere Fahrten unkompliziert.
- Direktes Fahrgefühl: unterstützt einen dynamischen, spontanen Stil.
Kawasaki Z 650 S – Schwächen
- Tourenfokus geringer: Für sehr lange Strecken kann der Komfortansatz weniger „reiseorientiert“ wirken als bei der VFR 800.
- Autobahn-Anspruch: Je nach Fahrweise kann man bei längeren, gleichmäßigen Abschnitten eher zur Honda tendieren.
Honda VFR 800 – Stärken
- Souveränität auf Distanz: wirkt besonders stark bei längeren Fahrten und höheren Geschwindigkeiten.
- Komfort & Windschutz: unterstützt entspannteres Fahren über längere Zeit.
- Stimmiges Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Ergonomie greifen im Tourenbetrieb gut zusammen.
Honda VFR 800 – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“: In sehr engen, städtischen Situationen wirkt die Kawasaki oft agiler.
- Anspruch an den Einsatzzweck: Wer fast nur kurze Strecken fährt, nutzt den Tourenfokus möglicherweise nicht voll aus.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Kawasaki Z 650 S ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein vielseitiges Bike suchen, das im Alltag schnell verfügbar ist und auf Landstraßen mit Agilität überzeugt. Wer gern spontan fährt, Kurven mag und dabei nicht zwingend den ganzen Tag auf Autobahnkomfort optimiert sein muss, findet in der Z 650 S häufig die passendere Wahl.
Die Honda VFR 800 ist die bessere Option für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Autobahnanteile einplanen oder einfach entspannter ankommen möchten. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur sportlich sein kann, sondern vor allem auf Distanz souverän bleibt, wird mit der VFR 800 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Agilität, Alltagstauglichkeit und einem unkomplizierten Fahrgefühl liegt. Sie eignet sich besonders für kurze bis mittlere Touren, für Stadtverkehr und für Landstraßen, auf denen häufig gewechselt, beschleunigt und zügig gefahren wird. Ihre Stärke liegt darin, dass sie schnell Spaß macht, ohne dass man sich ständig auf das Motorrad „einstellen“ muss.
Die Honda VFR 800 passt am besten, wenn längere Fahrten, mehr Autobahn und ein komfortableres Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Sie wirkt auf Distanz souveräner und unterstützt ein entspanntes Tempo, ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren. Wer also regelmäßig weiter fährt und dabei weniger anstrengend unterwegs sein möchte, findet in der VFR 800 meist den stimmigeren Begleiter.
Kurz gesagt: Z 650 S für den vielseitigen Alltags- und Kurvenspaß, VFR 800 für Touren, Komfort und souveräne Streckenleistung.