| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Kawasaki Z 650 S vs. Honda VFR1200 F – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Rollen spielen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 650 S steht für einen agilen, alltagstauglichen Charakter und eine Fahrweise, die sich leicht dosieren lässt. Die Honda VFR1200 F dagegen wirkt wie ein ausgewachsener Langstrecken-Partner: sportlich, komfortorientiert und mit dem Anspruch, auch bei längeren Etappen souverän zu bleiben. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern in der Praxis – also dort, wo es zählt: beim Fahren, beim Handling, beim Komfort und bei der Art, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen.
Grundcharakter: Naked-Feeling vs. Tourer-Anspruch
Die Kawasaki Z 650 S ist als Naked Bike darauf ausgelegt, dass die Maschine schnell „greifbar“ wirkt. Das Fahrgefühl ist direkt, die Maschine reagiert zügig auf Gas und Lenkimpulse. Dadurch eignet sie sich besonders für Strecken, auf denen man häufig beschleunigt, bremst und wieder in den nächsten Abschnitt hineinrollt – also für Stadtverkehr, Landstraße und spontane Ausfahrten.
Die Honda VFR1200 F ist dagegen stärker auf den Reisecharakter ausgerichtet. Schon vom Gesamteindruck her wirkt sie stabil und „tourentauglich“. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es für längere Strecken gebaut ist: ruhigerer Rhythmus, mehr Fokus auf gleichmäßiges Tempo und ein Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man den Motor häufig im mittleren Drehzahlbereich nutzt. Das macht sie besonders angenehm, wenn man nicht ständig „auf Anschlag“ fahren möchte, sondern eine harmonische Mischung aus Zugkraft und Kontrolle sucht. Der Charakter wirkt lebendig und motiviert zu dynamischer Fahrweise, ohne dass man ständig nach dem nächsten Gang greifen muss.
Die Honda VFR1200 F setzt eher auf die Art von Kraft, die sich wie ein gleichmäßiger Schub anfühlt. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Vorteil: Man kann das Tempo stabil halten, ohne dass ständig große Drehzahlwechsel nötig sind. Das Motorrad wirkt dadurch weniger „nervös“ und mehr auf Durchzug ausgelegt – ein Plus, wenn die Tour nicht nur aus kurzen Passagen besteht, sondern aus langen Abschnitten, in denen Komfort und Ruhe wichtiger werden.
Stärken und Schwächen im Motor-Charakter
- Kawasaki Z 650 S: Stärken liegen in der direkten Ansprache und dem agilen Fahrgefühl; Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf „Fahren mit Gefühl“ liegt als auf maximaler Langstreckenruhe.
- Honda VFR1200 F: Stärken liegen im souveränen Durchzug und dem tourentauglichen Rhythmus; Schwäche kann sein, dass die Maschine im Alltag durch ihren Charakter weniger „leichtfüßig“ wirkt als ein Naked Bike.
Sitzposition & Ergonomie: Komfort vs. Agilität
Die Kawasaki Z 650 S bietet eine Sitzposition, die eher auf Beweglichkeit ausgelegt ist. Das hilft beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel und bei der typischen Landstraßenfahrt, bei der man öfter mal die Position anpasst. Wer gern dynamisch fährt und dabei nicht zu sehr auf „Langstreckenhaltung“ angewiesen ist, findet hier eine passende Grundlage.
Die Honda VFR1200 F ist stärker auf Fahrkomfort ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt eine Haltung, die auch über längere Zeit angenehm bleibt. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur eine Stunde unterwegs ist, sondern mehrere. Gleichzeitig kann die Tourer-Anmutung bedeuten, dass die Maschine weniger „spielerisch“ wirkt als die Kawasaki – dafür aber mit mehr Ruhe und Stabilität punktet.
Fahrwerk & Handling: Wie die Maschinen Kurven und Alltag meistern
Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Kawasaki Z 650 S fühlt sich in Kurven oft wie ein Motorrad an, das man „mitnimmt“. Lenkimpulse werden schnell umgesetzt, und das Fahrwerk unterstützt eine sportliche, aber kontrollierte Linie. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man Kurven nicht nur durchfährt, sondern aktiv gestaltet.
Die Honda VFR1200 F spielt ihre Stärken eher in der Stabilität aus. In schnellen Passagen und bei gleichmäßigem Tempo wirkt sie besonders souverän. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Sicherheit, das auf langen Strecken hilft. In engen Situationen kann die Tourer-Charakteristik jedoch weniger „leicht“ wirken als bei einem Naked Bike.
Kurvenverhalten: Unterschiede in der Praxis
- Kawasaki Z 650 S: Vorteil bei spontanen Richtungswechseln und dynamischer Fahrweise; weniger Fokus auf maximale Langstreckenstabilität.
- Honda VFR1200 F: Vorteil bei Stabilität und ruhigem Tempo; weniger „kurzfristige Agilität“ im Vergleich zum Naked Bike.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in Alltagssituationen zuverlässig bremsen. Im Vergleich zeigt sich jedoch die unterschiedliche Priorität: Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das man zügig in den nächsten Abschnitt bringt – entsprechend wichtig ist eine Bremsperformance, die präzise dosierbar bleibt. Die Honda VFR1200 F legt den Schwerpunkt stärker auf souveräne Verzögerung bei höheren Geschwindigkeiten und auf ein insgesamt ruhiges Sicherheitsgefühl, das besonders auf Touren überzeugt.
Elektronik & Ausstattung: Moderne Helfer im Vergleich
Elektronik ist heute ein entscheidender Faktor, weil sie nicht nur „Komfort“ bedeutet, sondern auch Fahrbarkeit. Die Kawasaki Z 650 S setzt auf eine Ausstattung, die sich in den Alltag integriert und das Fahrverhalten unterstützt, ohne die Maschine zu „verkomplizieren“. Das passt gut zu einem Naked Bike, das vor allem durch sein direktes Handling überzeugen will.
Die Honda VFR1200 F bringt typischerweise mehr Touren- und Komfortorientierung mit. Das bedeutet: Elektronik und Ausstattung sind stärker darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu machen und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar zu halten. Wer häufig unterwegs ist und dabei möglichst wenig „Fahrstress“ möchte, profitiert davon.
Windschutz & Alltagstauglichkeit: Wie sich die Maschinen bei Wetter anfühlen
Ein großer Unterschied im Alltag ist der Umgang mit Wind. Die Honda VFR1200 F spielt hier ihre Stärken aus: Durch den Tourenansatz ist der Windschutz in der Regel ein Thema, das auf längeren Strecken spürbar wird. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Touren auch bei wechselndem Wetter stattfinden.
Die Kawasaki Z 650 S ist dagegen stärker auf „offenes“ Fahrgefühl ausgelegt. Das kann im Sommer ein Vorteil sein, weil die Maschine leichter und unbeschwerter wirkt. Bei längeren Autobahn- oder Schnellstraßenabschnitten kann der fehlende Tourenfokus jedoch weniger Komfort bieten als bei der Honda.
Wofür lohnt sich welcher Kauf?
Kawasaki Z 650 S – ideal für…
- Fahrten, bei denen Agilität und direktes Handling wichtiger sind als maximale Langstreckenruhe
- Stadt- und Landstraßenmix, bei dem man öfter beschleunigt, bremst und Kurven aktiv gestaltet
- Rider, die ein Motorrad suchen, das sich leicht anfühlt und schnell „mitgeht“
Honda VFR1200 F – ideal für…
- Touren, bei denen Komfort, Stabilität und ein ruhiger Fahrrhythmus im Vordergrund stehen
- längere Strecken, bei denen Windschutz und entspannteres Fahren den Unterschied machen
- Fahrer, die eine Maschine möchten, die auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf einem lebendigen, agilen Fahrgefühl liegt. Sie passt besonders gut zu Alltag, Feierabendrunden und kurvigen Strecken, auf denen man die Maschine aktiv bewegt und schnelle Richtungswechsel liebt. Ihre Stärke zeigt sich vor allem in der direkten Ansprache und dem unkomplizierten Charakter, der das Fahren leicht macht.
Die Honda VFR1200 F spielt ihre Vorteile aus, wenn längere Touren und Fahrkomfort wichtiger sind als maximale Leichtigkeit. Der tourentypische Anspruch sorgt für mehr Stabilität, einen souveränen Rhythmus und in der Praxis oft auch für spürbar mehr Entspannung auf längeren Etappen. Wer häufig unterwegs ist und dabei möglichst wenig „Fahrstress“ möchte, findet in der VFR1200 F den passenderen Begleiter.
Kurz gesagt: Kawasaki für dynamische Alltags- und Landstraßenfahrten, Honda für Touren, bei denen Komfort und Ruhe den Ton angeben.